Ja, die Kleine Omi ist nun bei Frau Weber.
Sie ist ja fast 20 gewesen, blind und taub. Sie hatte ein schönes und erfülltes Leben, doch ihre letzten Monate müssen eine Qual für sie gewesen sein.
Es war höchste Zeit sie gehen zu lassen. Nach dem sie den ewigen Schlaf gefunden hatte und auf dem Weg über die Regenbogenbrücke zu ihrem Frauchen und ihrem Kumpel Basil, konnten wir sie uns genauer anschauen.
Man konnte sie ja nicht anfassen, da sie ja sofort übel geknurrt und gefaucht hatte, ihr erinnert euch?
Nachdem ich gesehen hatte, das ihre Krallen komplett in ihre Ballen eingewachsen waren (sie konnte sie ja nicht mehr wetzen und kürzen) und sie bei jedem Schritt riesen Schmerzen haben mußte und weiter keine Zähne mehr vorhanden waren, war der letzte Zweifel weggewischt.
Der Tod hat ihr Erlösung gebracht. Nun muß sich Mohrchen nicht mehr quälen.
Sie ist jetzt auf einer Wiese umringt von ihren Freunden, ohne Schmerzen. Sie kann alles um sie herum sehen und hören und darf wieder eine junge und gesunde Katze sein.
Frau Weber hat sie gewiss in die Arme geschlossen und nun sind beide wieder vereint.
Glaubt mir, so eine Entscheidung zu treffen ist nicht leicht, besonders wenn man weiß, das Frau Weber sie bis zu Letzt gepflegt hätte.
Wobei seit dem ich den Zustand ihrer Pfoten gesehen habe... bin ich froh, das sie nun schmerzfrei ist.
Denn die hatte sie garantiert.
Leb Wohl kleines Mohrchen. Eines Tages sehen wir uns bestimmt wieder...