Ohne mich vorzustellen und gerade neu,platz ich mal ganz dreist hier rein. Vorstellung hol ich dann später nach ... nicht das mir schlechte Manieren unterstellt werden ;-)
Also es geht jetzt erst einmal um unser Julchen. Die Maus ist 11 Jahre alt und hat uns einen derben Schrecken letzte Woche verpasst. Sie war jetzt über eine Woche in der Klinik und ist seit heute wieder zu Hause (zum Glück) Diagnose ist letztendlich ein Vestibularsyndrom was entzündlicher Natur ist,sprich Ursache war eine Ohrentzündung (welche ansich überstanden schien) Es war auch bis Donnerstag noch nicht ganz klar ob sie's schafft oder nicht,aber inzwischen sieht es gut aus soweit man das sagen kann. Ihre akuten Symptome sind verschwunden wie Augen hektisch von rechts nach links,kein Schluckreflex,Temperatur nicht halten können,Schwindel,Übelkeit,nicht fressen/trinken. Was noch übrig ist,ist die absolute Schräglage des Kopfes die es ihr unmöglich macht aufzustehen. Sprich ich habe hier gerade einen kleinen Pflegefall liegen,dem ich es natürlich so bequem und schön wie möglich machen möchte.
Habe mir schon im Internet die schlaflosen Nächte um die Ohren gehauen um Erfahrungen mit dem Krankheitsbild bei Katzen zu finden. Ich weiß,Geduld ist jetzt das beste,wir sollen täglich öfters mit ihr laufen/stehen üben,was natürlich auch gemacht wird. Wie kann ich der Maus die jetztige Situation so angenehm wie möglich machen ?
Kurz zum Klinikaufenthalt,MRT wurde gemacht,div Blutuntersuchungen und auch Abstriche der Öhrchen,alles komplett unauffällig und sie meinten da müsste ansich eine gesunde Katze sitzen. Behandelt wurde sie mit einem Vitamin B,Entzündungshemmern,Cortison und Antibiotika.
Einzigste was ihnen zunehmend Sorge gemacht hatte,war die Futterverweigerung und damit der Flüssigkeitsmangel,was jetzt allerdings im Grunde behoben ist. Denn sie frißt hier wie eh und je (hab ich mich eben gefreut :-D) verlangt auch. Ist leider extrem empfindlich und will IHR Futter.
Sie bekommt jetzt auch erst einmal alles was sie möchte in kleinen Mengen (nach der Hungerwoche) dafür oft eben. Muss sie halt füttern und putzen/säubern. Sie versucht sich zu putzen,aber geht halt nicht so dolle. Ebenso Klogang geht noch nicht.
Aber man merkt ganz deutlich das sie WILL. Sie will sich bewegen/aufstehen,dreht sich,ist super aufmerksam,will den zwei Katern und mir natürlich hinterher. Hat vorhin auch recht schnell gemerkt das sie wieder zu Hause ist und fühlt sich entsprechend wohl,die anfängliche Aufregung und Zittern verschwand ganz schnell.
Für den Anfang ist Jule erst einmal in einem Welpen"laufstall" für Hunde untergebracht,da sie gegen die zwei Raufkaters jetzt natürlich überhaupt keine Chance hätte,ihren sicheren Bereich hat mit allem was sie braucht und ohne das sie sich was tun kann.
Möchte sie halt bestmöglichst unterstützen das sie wieder auf ihre Pfötchen kommt

Vielleicht hat ja hier jemand Erfahrung damit . Wäre wirklich dankbar um jeden Tip.
Achso und jede Menge Medikamente hat sie noch mitbekommen. Namen müsste ich morgen nachschauen um welche es sich genau handelt. Aber es sind ein Mittel was sie vor dem ersten Fressen morgen bekommen soll,damit die anderen ihr nicht auf den Magen schlagen,ein Cortison und noch etwas. Das ganze Paket soll sie jetzt ein paar Wochen bekommen.
Liebe Grüße