Mein kleiner Schatz ist am Montag nach nur drei kurzen Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen und mir geht es einfach nur super schlecht.
Ich hatte eine zweite Katze aus dem Tierheim geholt, damit sie eine Spielkameradin hat. Obwohl man mir versichert hatte, dass die Katze keinen Katzenschnupfen hat (im Tierheim ist es "rumgegangen"Zwinkern, hatte die kleine Milly nun doch Katzenschnupfen und steckte Coco an.
Als ich das gemerkt habe bin ich natürlich sofort zum Tierarzt. Spritze bekommen Medikamente usw. auffällig war von Anfang an, dass es Coco viel schlechter ging als Milly, obwohl sie erst seit kürzerer Zeit erkrankt war. Anstatt besser, ging es ihr immer schlechter, also ließ ich ihr Blut untersuchen und gab sie in stationäre Behandlung. Dann die Ergebnisse: erhöhte Leberwerte, also entweder eine Lebernetzündung oder aber
FIP. Ich hatte natürlich höllisch Angst. Das war am Samstag, weitere Bluttests sollten zeigen, ob es wirklich
FIP war, Montag sollten die Ergebnisse kommen.
Von Sonntag auf Montag schlief ich denkbar schlecht, um 7 Uhr früh klingelte dann das Telefon. Die Tierklink: Coco sollte sofort eingeschläfert werden, ihr ging es einfach zu schlecht, für die Diagnose
FIP brauchte man die Ergebnisse auch nicht mehr abwarten. Besonders schlimm war, dass der Arzt es so formulierte, als hätte er sie schon eingeschläfert. Er fragte nicht, ob ich kommen wollte, sondern nur wann ich sie abholen könne. Ich dachte also im Schock sie wäre schon tot. Kurz nach dem Auflegen rief ich nochmal an, da mir klar geworden war, dass sie ohne Einverständnis ja gar nicht einschläfern dürfen, sie also nich nicht tot sein konnte. Ich wollte natrülich dabei sein, sie auf ihrem letzten Schritt begleiten, aber es war zu spät. Als ich sie dann abholte war sie ganz schwer, zusammengerollt und Blut lief aus ihrem Näschen. Eine Stunde lang hielt ich si enoch im Arm und streichelte sie, bevor ich sie begrub und der Erde anvertraute.
Jetzt mache ich mir riesige Vorwürfe, dass ich nicht da war, dass ich nicht wusste, dass sie
FIP hatte (sie war eine Wohnungskatze, die Ärztin meinte, sie hatte das wohl schon, bevor sie zu mri kam) und ich komme mit dem Gedanken nicht klar, dass sie da jetzt in der kalten Erde liegt...für eine Einäscherung fehlt mir das Geld, ich bin Studentin und die Tierarztkosten von knapp 800 Euro haben das Ersparte für Notfälle aufgefressen.
Ich weiß nicht was ich machen soll, wenn ich von der Uni komme merke ich sofort, dass sie fehlt, sie war ein kleines Plaudertäschchen, jetzt ist es viel zu still... Überall finde ich noch kleine Fellknäule von ihr und fange jedesmal sofort das Weinen an. Es tut einfach so weh und ich kann nicht begreifen, wieso sie nur so kurz bei mir bleiben durfte... auf ihrem letzten Weg war ich nicht dabei..
Ich kann nicht mehr schlafen, hab keinen Appetit mehr und mir ist ständig kalt, ich hoffe so sehr, dass es einen Katzenhimmel gibt, in dem sie jetzt keine Schmerzen mehr hat und den ganzen Tag Thunfisch essen darf.
Mein kleiner Fellball fehlt mir einfach so sehr.
Vielleicht hat ja irgendwer Erfahrung wie ich damit klarkommen kann
Ich habe gerade die Nachricht vom Tierarzt bekommen, beide Katzen haben Antikörper, tragen das Virus also in sich. Es bestehen zwar keine Anzeichen dafür, dass es ausgebrochen ist oder bald ausbricht , aber ich bin trotzdem total fertig und am Weinen Trauriges Lächeln Das ist total schlimm, ich hatte sowieso schon immer Angst, dass meinen Katzen was passiert, vor allem, wenn ich mal eine Nacht weg war oder so, aber jetzt bin ich in Daueranspannung...und ich weiß auch nicht wie ich es verkraften sollte, wenn es bei einen der beiden ausbricht. Die armen Kleinen haben das doch gar nicht verdient Weinen
Ich hatte ja auch überlegt eine neue Katze für Milly zu holen, zum Spielen - denn eigentlich war sie ja für Coco gedacht und jetzt hat Milly niemanden mehr zum Spielen - Minze ist nicht mehr so der Typ dafür und knurrt Milly außerdem oft an. Aber das kann ich doch nicht verantworten, jetzt wo ich weiß, dass sie die
FIP Viren in sich tragen Trauriges Lächeln Ich meine, ich könnte si eimpfen lassen, aber der Impfschutz für
FIP beträgt nur 75%, das ist meiner Meinung nach herzlich wenig. Ich weiß nicht, was ich da jetzt machen soll Trauriges Lächeln
Milly war beim Tierarzt ganz tapfer, sie ist der gleiche Typ wie Coco, die war auch immer so tapfer und hat keinen Laut von sich gegeben. Als Minze dann so geschrien hat, hat sie allerdings Angst bekommen, zwar war ihre Behandlung schon vorbei, aber trotzdem. Habe sie dann mit meiner Mama ins Wartezimmer geschickt, aber man hat es ja in der ganzen Klinik gehört..
Milly hat eigentlich nicht wirklich auf Cocos Verschwinden reagiert, aber sie konnte sie ja auch nur so kurz kennenlernen..und Minze erscheint mir etwas anhänglicher, aber nur ganz minimal und ansonsten nichts...die beiden waren nicht so eng. Minze war meine erste Katze und früher mit der Katze meiner Mutter zusammen, mit der sie sich gut verstanden hat. Als ich ausgezogen bin war sie dann kurz allein und dann habe ich Coco geholt, weil man Katzen ja nicht alleine halten soll, außer sie sind ausgesprochene Einzelkatzen. Allerdings hat Minze nicht so viel von Cocos Gesellschaft gehalten - sie hat schon ab und zu mit ihr gespielt, aber ihr auch schon öfter eine gewischt. Coco hat Minze abgöttisch geliebt ist ihr immer hinterhergerannt, wollte mit ihr spielen und schmusen. Minze wollte das eher weniger und deshalb eben Milly.
Oh Mann, ich bin so traurig, mein kleines Fellbausch ist tot und jetzt haben die anderen beiden auch die Viren

Meine armen Babies
