Wie schön, dass es in diesem Thread doch erfreuliche Nachrichten gibt.
Ich habe anfangs, als ich deinen ersten Beitrag gelesen habe, an meinen mittlerweile verstorbenen 15-jährigen Hund gedacht. Bei ihm traten viele sehr ähnliche Probleme auf, und oft genug hatte ich vor dem nächsten Besuch der Tierärztin (bei uns zu Hause) Angst, da ich befürchtet habe, dass sie ihm nicht mehr helfen kann.
Im Unterschied zu deinem Senior hat Merlin immer sehr gerne gefressen. Und er hat sich immer sehr gefreut, wenn er in meiner Nähe sein konnte. Aber er wurde schwächer, konnte kaum noch sehen, die Wege wurden immer kürzer, er war am Ende etwas tüddelig und konnte Treppen kaum noch gehen. Die Pausen zwischen den Spaziergängen wurden kürzer, da er nicht mehr so lange einhalten konnte und die Wege wurden immer kürzer.
Bei den körperlichen Symptomen konnte ihm die Tierärztin doch noch über einen längeren Zeitraum helfen. Man merkte dann auch, dass er - trotz der altersbedingt abnehmenden Kräfte - noch Freude hatte am Leben.
Ich habe dann für einige Wochen meinen Schlafplatz auf das Sofa verlegt, damit er bei mir sein konnte, ohne Treppen zu steigen, habe ihm geholfen, wo immer ich konnte. Wichtig war mir dabei immer, dass es ihm gut geht und nicht, dass ich ihn nicht gehen lassen konnte.
Ganz am Ende konnte ich deutlich merken, dass seine Zeit gekommen war. Nach einer Nacht, in der er nicht mehr auf die Beine kam und wegrutschte, habe ich die Tierärztin angerufen und er durfte begleitet von mir, meinem Sohn und unseren Katzen (der kleine Kater hatte sich wirklich zu ihm gelegt) friedlich einschlafen.
Ich hoffe für deinen Kater, dass er sein Leben noch genießen kann. Und ich hoffe, dass er dir zeigt, wann das nicht mehr der Fall ist. Und ich wünsche euch, dass bis dahin noch viel Zeit vergeht.