Danke für`s Daumendrücken. es scheint geholfen zu haben!
Die Tierärztin hat sich meine Beschreibung genau angehört, seine Akte, die mittlerweile schon recht groß ist, angesehen, Fieber gemessen und die Blase abgetastet. Die Blase war nicht sehr voll und er hatte anscheinend keine Schmerzen dabei. Fieber hatte er auch nicht. Da er ansonsten einen recht fitten Eindruck macht, hat sie ihm nun erstmal ein Antibiotikum, ein entkrampfendes Mittel und ein Schmerzmittel gespritzt. Zusätzlich bekam er ein homöopathisches Mittel. (Solidago).
Das Antibiotikum (Baytril) soll ich ihm nun 2 Wochen geben. Das sei zwar recht lange, aber sie sagte, daß es bei seiner Vorgeschichte erfahrungsgemäß besser sei, das Medikament länger zu geben, um die Bakterien komplett auszumerzen, damit nicht doch evtl. wieder eine Entzündung aufwallen könnte. Wenn ich es schaffe, versuche ich ihm eine Urinprobe zu entlocken, doch die Ärztin meinte auch, daß bei dem PH-Wert weder mit
Struvit noch mit Oxalatsteinen zu rechnen sei.
Wenn alles gut verläuft, machen wir in 2 Wochen nochmal ein Blutbild, ( das letzte wurde im November bei der letzten Zahnsanierung gemacht und war ok), sowie ein Ultraschall von der Blase.
Die TÄ war recht erstaunt, daß er erst jetzt über 3 Jahre nach der Penisamputation eine Blasenentzündung bekommen hat. Normalerweise würde das wesentlich häufiger passieren, weil die Harnröhre nach der OP viel offener ist und sich Bakterien dadurch schneller einnisten können.
Er hatte letzte Woche leichten Durchfall durch Leckerlis bekommen, die ich ihm normalerweise nie gebe. Möglicherweise ist die Blasenentzündung dadurch entstanden.
Im MOment scheint es ihm dank des Schmerzmittels sehr gut zu gehen. Er hat eben gefressen und sitzt hier jetzt gerdae die ganze Zeit neben mir, gibt Köpfchen und will schmusen. Kann kaum schreiben, so anhänglich ist er .
Jetzt bin ich schon etwas erleichtert.
Gruß
Malena