Prinzipiell würd ich persönlich ja bei deinem Kater sagen, jedes Nassfutter ohne Getreide und ohne Zucker ist besser als die bisherige Trockenfutterfütterung. Und damit hast du schonmal im Einzelhandel einige Möglichkeiten, wie bei DM bestimmte Sorten von "Dein Bestes" von Aldi bestimmte Sorten von "Lux" bzw "Cachet". Bitte immer hinten auf die Zusammensetzung schauen, in Fischsorten ist meist zum Beispiel Zucker/Karamell oder Inulin enthalten.
Schau mal in die Nassfutterecke, da gibt es einige Threads die erklären woran man gutes Futter erkennt und wie man es etwa einteil (minderwertig, mittelklasse, hochwertig) bzw. hier finden sich gute Informationslinks:
https://www.katzen-forum.de/allgemeine-ernaehrung/53332-wichtige-links.html
Ich weiß das es im Fressnapf zum beispiel Animonda Carny gibt, das ist ein mittelwertiges
Nassfutter.
Real Natur ist ebenfalls super, genauso wie Select Gold. Auch Bozita gibt es glaube ich, ebenfalls "nur" Mittelklasse und viele berichten das es zu Blähungen und/oder Durchfall führt. (Bei uns auch, aber ich weiß das unser kater kein Cassia Gum verträgt, ein Dickungsmittel)
Wenn du auch bereit bist online zu bestellen, hast du natürlich noch eine viel größere Auswahl. Dafür einfach mal in die
https://www.katzen-forum.de/nassfutter/38078-uebersicht-nassfutter.html schauen.
Ansonsten würd ich dir empfehlen: Recherchiere mal wie die Verdauung von Katzen funktioniert, wie Kohlenhydrate verdaut werden, wie sie ihren Flüssigkeitsbedarf decken. Wenn man sich dieses Wissen selbst aneignet, dann versteht man auch besser die hier aufgeführten Empfehlungen. Und kann selbstsicherer Entscheidungen treffen, zum Beispiel im Laden, ob die Dose "Ja nassfutter" nun gut ist oder nicht. Man fühlt sich einfach sicherer in seiner Handlung
Zu dem vom
Tierarzt empfohlenen Futter:
Wenn sie regelmäßig trinken: da stellt sich schon die erste Frage, wie viel müssen sie denn eigentlich trinken?
Sie brauchen: Ihren Flüssigkeitsbedarf allgemein + die Flüssigkeit die der Körper für das
Trockenfutter aufwendet, um es einzuweichen, damit er es verdauen kann
Wie viel für das aufweichen des trofus nötig ist, kannst du selbst mal probieren indem du die Tagesportion
Trockenfutter aufweichst, also wasser zugeben bis es nix mehr aufnimmt.
ich brauchte damals bei einem billigenTrofu 210ml für 30 gramm
Trockenfutter.
Und wenn du mal auf die Zusammensetzung schaust von dem
Trockenfutter, wird da u.a. getreide enthalten sein, was ja Allergien auslösen kann und der Großteil wird aus pflanzlichen Stoffen bestehen, aus Kohlenhydraten, und wie verdaulich die sind, kannst du hier ja etwas herrauslesen zum Beispiel:
http://www.petsnature.de/info/produ...on-Katzen/Das-Verdauungssystem-der-Katze.html
TAs haben übrigens während ihres Studiums 2 Vorlesungen zum Thema Ernährung von Kleintieren. Viele machen zwar dann noch Fortbildungen oder Seminare mit, diese werden aber oft von Firmen wie Royal Canin gesponstert und natürlich wird dann der Inhalt so gestaltet, das man zu dem Entschluss kommt, das dieses Futter das beste ist. Viele TAs verlieren leider auf Dauer die Fähigkeit zu hinterfragen und ihr Wissen über Krankheiten hinnaus anzuwenden.
Aber erlich: TAs sind ja keine Ernährungsberater, sie müssen vorrangig Krankheiten erkennen und Behandlungen dafür geben. Aber für eine Grundlegend gesunde haltung ist der halter selbst verantwortlich. Das ein
Tierarzt auch noch wissen muss, wie welches Kleintier am gesündesten gehalten, ernährt und gepflegt wird, das wäre dann wirklich zu viel.
Sorry wenn ich dich jetzt mit so viel Text und Links zubombe, aber ich denke einfach, es bringt vorallem dir mehr, zu verstehen warum wir solche Empfehlungen geben. Mit einem eigenen Grundwissen, geht man auch selbstsicherer an solche Veränderungen ran.
Grüße, leviria