Umstellung auf barfen? 18,5 Jahre, schlechte Leberwerte, erhöhtes Billirubin (Gallens

Diskutiere Umstellung auf barfen? 18,5 Jahre, schlechte Leberwerte, erhöhtes Billirubin (Gallens im Rohfleischfütterung Forum im Bereich Katzenfutter; Hallo ihr Lieben, an verschiedenen Stellen habe ich mein bzw. unser Anliegen schon zur Sprache gebracht. Am Wochenende hatte ich allerdings viel...
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Raffaelo

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Hallo ihr Lieben,

an verschiedenen Stellen habe ich mein bzw. unser Anliegen schon zur Sprache gebracht. Am Wochenende hatte ich allerdings viel Zeit mich mit dem Thema "barfen" zu beschäftigen und würde gerne einmal konkret dazu eure Meinung wissen :)

seit einigen Monaten bin ich ein bisschen ratlos was die Ernährung meiner 18,5 Jahre alten Uschi angeht.
(Ihre genaue Krankheitsgeschichte könnt ihr lesen)

Und hier nun meine Fragestellung so kurz wie irgend möglich...
Letztes Jahr im Oktobe hatte meine Süße zum ersten Mal einen Gallenstau, sprich die Gallenflüssigkeit konnte nicht abfließen, weswegen ihr Billirubinwert total hoch gewesen ist.
Der Tierarzt hat sie allerdings erfolgreich behandelt, mit Buscopan und Antibiotika, die Gallengänge weiteten sich, die Flüssigkeit konnte abfließen. Anschließend waren ihre Leberwerte etwas erhöht, was aber wohl die Folge war.
Seit Oktober hatte sie das nochmal Ende Dezember und vor einer Woche. Die Leberwerte sind weiterhin hoch, auch hat sich das Lebergewebe inzwischen verformt.
Woher das kommt konnte bis jetzt nicht festgestellt werden. Ein Tumor konnte, zumindest auf dem US, nicht gesehen werden.
Der Tierarzt empfahl mir das Futter "Sensitivity Control" und "Intestinal". Eine Magen-Darm-Schonkost. Ich halte jedoch nicht sonderlich viel von Royal Canin und versuchte deswegen auf andere, bessere Sorten umzusteigen.
Nach jedem Versuch ihr ein anderes Futter zu geben reagierte sie allerdings wieder mit einem Gallenstau. Deshalb mag ich ihr eigentlich kein anderes Futter geben, aber andererseits glaube ich nicht, dass ihr das RC richtig gut tut.
Nun habe ich mich mit dem Thema "barfen" beschäftigt und ziehe es in Betracht es auszuprobieren, habe aber Angst dass ihr sensibler Organismus auch das nicht vertragen könnte
13.gif
und ob sie eine solche Behandlung ein weiteres mal überstehen kann, weiß ich nicht.
Andereseits habe ich schon so viele positive Berichte gelesen, dass ich denke es wäre vielleicht doch ein Versuch wert.

Ich würde mich freuen hier eine kompetente Einschätzung zu bekommen. Vielleicht findet sich auch jemand mit ähnlichen Problemen der von seinen Erfahrungen berichten kann, das wäre natürlich super.
Am Mittwoch werde ich auch den Tierarzt fragen, was er dazu meint. Obwohl nach dem was ich gelesen habe die meisten Tierarzt´s ja eher contra barfen sind?!

Viele liebe Grüße,

Julia und Usch
 
  • Umstellung auf barfen? 18,5 Jahre, schlechte Leberwerte, erhöhtes Billirubin (Gallens Beitrag #2
Hallo,

nur vorweg: Die bisherige Krankheitsgeschichte deiner Miez hab ich nicht verfolgt, und mit Leberproblemen kenn ich mich (zum Glück) leider auch nicht aus ...

Der Tierarzt empfahl mir das Futter "Sensitivity Control" und "Intestinal". Eine Magen-Darm-Schonkost.
Und das Futter verträgt sie?

Deshalb mag ich ihr eigentlich kein anderes Futter geben, aber andererseits glaube ich nicht, dass ihr das RC richtig gut tut.
Was heißt, du "glaubst" das nicht? Zeigt sie irgendwelche negativen Reaktionen auf das Futter, oder behagt dir nur die Zusammensetzung nicht?
Weil wenn letzteres, und man kommt absolut nicht dahinter, was sie für ein Problem hat: dann würd ich an deiner Stelle und mit einer Miez in diesem gesegneten Alter keine Experimente mehr starten. Gib ihr das Futter, das sie verträgt und mag, und gut ist.

Hast du beim Futtertesten darauf geachtet, dass das Futter einigermaßen fettarm ist? Oder waren das auch Magen-Darm-Schonkost-Sorten (die haben ja meistens nicht so viel Fett)?
 
  • Umstellung auf barfen? 18,5 Jahre, schlechte Leberwerte, erhöhtes Billirubin (Gallens Beitrag #3
Hallo und lieben Dank für deine Antwort :)

Ja, die beiden Futtersorten verträgt sie sehr gut.

Was heißt, du "glaubst" das nicht? Zeigt sie irgendwelche negativen Reaktionen auf das Futter, oder behagt dir nur die Zusammensetzung nicht?
Weil wenn letzteres, und man kommt absolut nicht dahinter, was sie für ein Problem hat: dann würd ich an deiner Stelle und mit einer Miez in diesem gesegneten Alter keine Experimente mehr starten. Gib ihr das Futter, das sie verträgt und mag, und gut ist.

Genau letzteres und ja was du schreibst denke ich auch. Andererseits habe ich auch schon viele positive Berichte über die Ernährungsumstellung bei alten kranken Katzen gelesen.


Hast du beim Futtertesten darauf geachtet, dass das Futter einigermaßen fettarm ist? Oder waren das auch Magen-Darm-Schonkost-Sorten (die haben ja meistens nicht so viel Fett)?

Genau, das eine war auch eine Magen Darm Schonkost (Animonda Integra Sensitivity) und das andere von Miamaor auch mit sehr geringem Fettgehalt und nur einem Protein, was sehr leicht verdaulich sein soll.

Ich habe auch Angst, dass ich ihr mit einer solchen Futterumstellung jetzt nur noch mehr schaden, als Gutes tun würde... Andererseits denke ich, dass ich ihr damit vielleicht sogar helfen kann.
Ich weiß nicht, ich bin sehr verunsichert
 
  • Umstellung auf barfen? 18,5 Jahre, schlechte Leberwerte, erhöhtes Billirubin (Gallens Beitrag #4
Ich schließe mich Nonsequitur an. In so einem stolzen Alter liebt man Gewohntes. Die meisten alten Menschen würden sich sicherlich auch nicht mehr auf vegane Küche umstellen wollen.

Außerdem braucht man für gutes BARF sehr viele Kenntnisse und Erfahrung, insbesondere wenn das Futter für Katzen mit besonderen medizinischen Ansprüchen gemacht wird. Ich würde an Deiner Stelle jetzt nicht damit anfangen, herumzuexperimentieren.

Ihr Gastro Futter ist gut abgestimmt, sie mag es, ich denke das kann man schwer überbieten, wenn man noch nie gebarft hat, und die Katze es nicht kennt.
 
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