Hallo an alle
Ich habe ein Problem.
Vor kurzen habe ich einen Thread bei einem anderen Thema gestellt, weil ich dachte unsere Katze hätte evtl. ein psychisches Problem heute hat sich allerdings Darmkrebs rausgestellt.
Die Geschichte:
Vor 3 Monaten fing unsere Kylie (12 Jahre) an nach jedem Fressen wieder zu kotzen. Wir sind damals zum Tierarzt sie bekamm eine Antibiose und ein Medikament gegen Übelkeit.
4 Wochen später fings von vore an. Wir wieder zum Tierarzt wieder Antibiose wieder Medikament gegen Übelkeit. Blutwerte waren alle samt in Ordung. Also stand V. a. Magenschleimhautentzündung.
Vor 3 Wochen begann das ganze wieder.
Diesemal wurde ein Ultraschall und Röntgen vorgenommen. Im Röntgen zeigte sich eine Verdickte Magen und Darmwand.
Wieder wurde Blutgenommen war wieder alles ok
Leukose und
FIV neg.
Dann bekam sie Magensäureblocker.
Als wir abend zuhause waren frass sie und schrie kurze zeit später auf vor Schmerzen und musste wieder brechen. Seit dem Abend frisst sie so gut wie nichts mehr.
Ich habe sie jetzt eine Woche mit Flüssignahrung ernäht. Das hat sie gut "gefressen" und kotze auch nicht mehr. Als das jedoch zu Ende war wollte sie wieder ihr normales Futter nicht mehr fessen.
Heute hatte sie dann eine Magenspiegelung. Bei der stellte sich verändertes Gewebe raus. Man kann aber nicht sagen ob es von der Magensäure entzündet oder Krebs ist. Die Histologie bekommen wir erst nächste Woche.
Im Ultraschall stellte sich jedoch eine veränderte Darmschlinge und veränderte Lymphknoten rund um den Darm raus. Es tut ihr auch weh wenn man sie da anfässt und sie hat sich die Haare vom Bauch weggeschleckt.
Der Tierarzt der Tierklinik ist sich ziemlich sicher dass es Darmkrebs ist. Der Tumor sitzt kurz nach dem Magen und verengt den Darm so dass die Nahrung nur in Flüssigform durchpasst.
Er hat uns jetzt 3 Möglcihkeiten vorgeschlagen:
1. Eine Op er will die Darmschlinge entfernen in der Hoffung dass der Krebs nicht weiter gestreut hat. Wo er sich aber nicht sicher ist, da die Lymphkonten auch schon Veränderung im Ultraschall da stellen. Risiko dabei ist auch dass die Katze danach Inkontinent sein könnte oder evtl nicht mehr heilbar wäre.
2. Cortison Gabe allerdings verzögern wir dass ganze damit evtl nur 2 Monate
3. Die Mausi einschläfern lassen.
Ich bin Total verunsichert was dass richtige ist.
Ihr geht es eig. gut. Sie schmusst sie spielt (vorausgesetzt sie hat Lust :-D).
Allerdings frisst sie so gut wie nichts mehr. Hat schon 500 g abgenommen.
Der Tierarzt sagt ich soll sie übers Wochenende flüssig ernähren bis wir die Histologie am Montag haben.
Das Problem ist nur dass sie auch seit heute die Flüssignahrung verweigert.
Ich hoffe sie frisst morgen, dasss sie heute blos nicht will wg. der Spiegelung. Allerdings sitzt sie vor vollen Futterschüsseln in denen von Trockenfutter, Nasssfutter, Flüssignahrung, Babybrei Hüttenkäse eig schon alles drin war, sie hat auch hunger und guckt mich mit großen Braunen Augen bettelnt an, aber sie will einfach nichts fressen.
Ich probier morgen nochmal eine andere Flüssignahrung aus in der Hoffung sie frisst diese.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Ich weiß nicht ob die OP uns wirklich noch viel hilft. Da man nicht sicher sein kann ob die Schlinge überhaupt entfernt werden kann und wer weiß wie weit alles wirklich schon fortgeschritten ist.
Cortison weiß ich auch nicht nur Zeit schinden und in 2 Monaten wieder so dazu sitzen schaff ich glaub ich nicht. Außerdem hab ich Angst dass es ihr von heut auf morgen schlecht geht und sie leiden muss.
Aber sie einfach einschläfern obwohl sie eig. noch recht fit ist bring ich auch nicht übers Herz.
Ich könnt nur noch heulen. Ich weiß echt nicht mehr weiter!!
Was würdet ihr machen?
Danke für eure Antworten
LG Nadine