So und wie gewünscht, hier die Geschichten meiner Hunde

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Sophie_Zwichti68

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Wisky_Gipsbein2.jpg


Hallo ich bin Whisky.
Ich kam im Jahre 1976 zu Sophie.
Mit nur 6 Wochen, winzig und dünn, wurde ich von meinem Frauchen aufgenommen.]Viel zu jung, aber der blöde damalige Nachbar von Sophie hatte ein Pudelpärchen, unkastriert und es kam wie es kommen musste, 6 junge Pudelchen kamen dazu, und dieser Shit-Kerl sprach alle im Haus an, er müsse die Kleinen loshaben, sonst würde er sie ertränken, an die Wand klatschen usw....... damals wurde von den BehördenTierschutz noch nicht gross geschrieben, ich versuchte wirklich alles, und am Ende konnte alle ein Plätzchen finden, nur ich nicht!
Sophie hatte eigentlich nicht vor sofort nach ihrer Rückkehr aus Westafrika einen Hund aufzunehmen, sie arbeitete erst kurz , also fragte sie ihren Chef um Erlaubnis mich ins Büro mitnehmen zu dürfen. Sie durfte und ich konnte bleiben.
Im Alter von 1 1/2 Jahren stellte meine Tierarzt ein Nierenleiden bei mir fest, all die Jahre wurde ich behandelt, ich war glücklich, hatte ein tolles Hundeleben.
Am Ende aber versagten beide Nieren, mein Frauchen musste mich loslassen, sie war sooooo traurig! Ich durfte nur 10 Jahre alt werden!
Gott sei Dank war da noch Strolchi, meine heißgeliebte Dackeldame. Sie half meinem Frauchen über den großen Schmerz hinweg.............
Strolchi.gif


Ich bin Strolchi, ein schwarzes Dackelweibchen. Mein Frauchen hole mich im Alter von 4 Monaten aus dem Tierheim, nachdem ichin einer Zeitung als Notfall angeboten wurde.
Na ja dachte sich Sophie, ein Hund schon da.......egal, da kann man ja auch noch einem 2. Hündchen ein zu Hause geben.
So landete ich bei meinem besten Freund, dem schwarzen Pudelrüden Whisky.
Ich liebte nur meine Familie,
Fremden gegenüber blieb ich immer misstrauisch.
Als Whisky zur
Regenbogenbrücke gehen musste,entdeckte Frauchen in einer verwahrlosten Tierhandlung einen kleinen Rauhaardackel mit einer grossen Beule am Kopf. Auf Nachfrage erfuhren wir dann, dass der Kleine schon seit 7 Wochen dort im Käfig sitzt und als sie ihn einmal rausgelassen hatten, war er sooooooo glücklich, dass er vor lauter Freiheitsdrang mit voller Kraft mit dem Kopf gegen ein Regal geknallt wäre..........hmmmmmmmmmmmmmmm...............ich kann ja nur das wiedergeben was man uns erzählt hatte.
Sein Name war "Peppe von Freiling" oh Gott, Rasse schützt auch nicht*seufz* und so nannten wir ihn Bumsti Seelchen, weil sein Blick einem bis in die Seele drang
Bumsti und ich liebten uns sehr, er war ein toller, liebevoller, anhänglicher Wuffi und ein toller Spielgefährte.
Ich wurde sehr alt, durfte fast 19 Jahre bei/mit meiner Familie leben, für mein Frauchen brach fast eine Welt zusammen nach so vielen Jahren !

Bumsti100.gif

Bumsti
Ich bin Bumsti, meine Dackelfreundin Strolchi hat ja schon sehr viel erzählt.....typisch Frau......sie quasselte alles aus.
Als Strolchi zur Regenbogenbrücke gehen musste, herrschte totale Familientrauer und auch ich Bumsti war so traurig, ich verweigerte sogar mein Futter.
Was tun? Mein Frauchen war total fertig nach so vielen Jahre mit unsererem Dackelmädchen.
In der Tierecke der Kronen-Zeitung war das Bild von einem kleine, ganz dünnen Dackelchen, das Tier wurde einem Jugoslaven abgenommen, weil dieser "Mensch" den Kleinen an einer 60 cm langen Kette in einem Keller neben einem Hühnerverschlag, gehalten hatte. So die Erzählung bei der Übergabe Bennys an mein Frauchen.
Ich war überglücklich, hatte ich doch wieder einen Gefährten und von Futterverweigerung keine Spur mehr.
Er liebte die Katzen abgöttisch, lief stundenlang in der Lobau in Wien den Feldhasen nach und Frauchen musste immer wieder warten bis der Schlingel zurück kam.
Ich wurde 13 Jahre alt und starb an Herzversagen!

Benni.gif

Benny

Ich bin Benny, der Zwerg.
Ich wurde so genannt, weil ich wirklich ein Zwergerl war............
Bumsti hat ja schon einiges erzählt, jetzt bin aber ich mal dran.
Also als Bumsti gehen musste war ich ein richtig verzweifelter kleiner Hund.
Ich zerbiss auf einmal alles was ich finden konnte, Kabel, Bettwäsche, Decken, Schuhe, auch die Möbel knabberte ich an. Ojeeeeeeee, mein Frauchen wusste, ich bräuchte einen Spielgefährten.
Bei Gassigehen lernten wir ein junges Mädchen mit einem süßen, ganz kleinen Möpschen kennen. Die Kleine hiess Xenia und sah aus wie ein kleines Porzelanpüppchen, sooooooo süß!!
Das junge Mädchen wohnte mit Xenia auf der Nebenstiege und da sie noch so jung war, bot ihr mein Frauchen an, das Möpschen während der Arbeit und auch wenn sie ausgehen möchte, zu uns zu nehmen, damit die Kleine nicht den ganzen Tag oder die ganze Nacht eingesperrt wäre.
So wuchs die kleine Xenia eigentlich bei uns auf, alles klappte ganz wunderbar................bis bei der jungen Frau ein Mann in die Wohnung einzog!
Xenia kam immer seltener zu uns, wir hörten aber immer ihr kläglichen Jaulen und Jammern hinter der Tür, niemand war vzu Hause, wir wussten nicht was da los war.Eines Tages, hörten wir lautes Gebrüll und Geschrei aus der Wohnung, dann auf einmal schrie Xenia wie am Spiess, hörte nicht auf und mein Frauchen donnerte mit dem Fuss so lange gegen die Wohnungstür , bis sich die Tür öffnete. Xenia war damal 4 Monate alt.
Vor uns stand Xenias Frauchen und deren Freund, man sah, dass das Mädchen verprügelt worden war........mein Frauchen aber sah nur noch Xenia...........ihr lief das Blut aus dem rechten Äuglein und aus der Nase. Dieser Scheißkerl hatte die Kleine ins Auge und in die Nase getreten!!!!
Mein Frauchen rief die Polizei, diese nahm die Anzeige auch auf, danach aber gingen sie und ließen Xenia in der Wohnung dort bei diesen Leuten.
Wir konnten nichts tun und Sophie war total verzeifelt.Dann, eine Stunde später, läutete es an der Tür................die Kleine hing mit der Leine an dem Türknauf und neben ihr lagen der Impfpass und die Papiere. Keine Spur von der Besitzerin!
So kam Möpschen Xenia endgültig zu uns und wir waren sehr froh, dass die schlimme Sache doch noch ein gutes Ende genommen hatte.
Der Tierarzt versuchte wirklich alles, auch die Vet.Med, schön langsam wurde aus dem grauen Augapfel wieder ein Äuglein, aber so sage die Ärzte (man kann das mit einem Streifchen ja messen) Xenias rechtes Auge ist zu 2/3 blind geblieben.
Sie ist ein ganz tolles , liebes Möpschen, stur wie ein Esel, sehr sehr faul............und sie mag gar nicht spielen, nur kuscheln, aber ich bin wieder glücklich und kuscheln ist ja auch was Schönes........nie wieder habe ich was zerbissen!
Mit 12 Jahren wurde ich wegen eines Bandscheibenvorfalles operiert, aber es hat leider nichts gebracht, bei der 2.OP bin ich nicht mehr aufgewacht. Mein kleines Hundeherz hatte aufgehört zu schlagen.

So, das ist mal der 1. Teil, 4 Wuffis fehlen noch.
Katzen kommen auch wenn Ihr es wollt.
Ich wollte noch etwas hinzufügen, es gibt so viele arme Tiere, hier in meinem Umfeld, ich weiß wie viel Leid es gibt im Ausland, leider kann ich nicht jedem Tierchen helfen, obwohl ich auch das schon einige Male getan habe, aber ich bin wie ein Magnet*gg* ich finde andauernd ausgesetzte Hunde usw.....Gott sei Dank bin ich ja nicht alleine, ohne die vielen Tierlieben Mitmenschen wäre es nicht möglich , denn ich kann eben nur immer die gleiche Zahl von Tieren aufnehmen, mehr wäre verantwortungslos!
Also jetzt Gassigehen, dann werde ich Euchz weiter erzählen. Leider kommen die schlimmsten Geschichten erst jetzt, aber ich schreibe ja chronologisch, und deshalb ist es so.
LG Sophie samt Rasselbande
 
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