Wenn die Katze nicht mehr so ganz bei der Sache ist beim Spielen abends - einfach aufhören? Wohl kaum.
Zum auspowern gehört meiner Meinung nach schon, dass man Anreize liefert, die die Katze dann auch motiviert weiter zu machen. Wie soll das sonst gehen?
Ich kann daran jetzt auch nix Schlimmes finden. Meiner wacht jedesmal auf, wenn ich am SZ vorbeigehe und schaut mal, soll ich das jetzt lassen, weil das Schlafentzug ist? :roll: Die Katzen können doch gehen, wenn sie keine Lust mehr haben.
4. Ähnliches haben wir mit Hobbes gemacht, da hat 1x ausgereicht und er hatte kapiert, was er darf und was nicht. Nach ca. 2 Wochen musste man es wiederholen und die Sache ist bis heute gegessen. Tigger ist da leider ein ganz anderes Kaliber. Er versteht diese Dinge partout nicht. Es lässt ihn völlig kalt ob man faucht, sich umdreht und ihn ignoriert (also die kalte Schulter zeigt) oder anpustet... er macht weiter wie er will.
Daher auch der Titel "Ein Erziehungsversuch" - Wenn alles nichts hilft ziehen wir um, aber so schnell geben wir nicht auf :mrgreen:
Die letzten beiden Nächte haben ja gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Das Bett wird immer uninteressanter und hoffentlich ändert sich der Tag-Nacht-Rythmus auch bald...
Naja wenn einer so dermaßen aus der Reihe tanzt, ist es wohl wirklich viel schwieriger. Das Problem hatten wir zum Glück in der Form nicht. Ich weiß auch nicht, irgendwann hat es einfach funktioniert.
Wenn wirklich ab 2 Uhr nachts an Schlaf nicht mehr zu denken ist, muss schnell eine Lösung her, da hast du allerdings Recht! :shock:
Da wäre ich mit meinem Latein auch am Ende und glaub mir, ich fühle mit dir. Mein Beitrag speist sich aus schlaflosen Nächten und viel Lehrgeld, das ich/wir zahlen mussten.
Ich erinnere mich an eine Zeit kurz vor der Kastra (mit 6 Monaten), da bin ich regelmäßig aus der Wohnung geflüchtet für 2-3 Stunden, weil es nicht mehr auszuhalten war. Ständig Geplärre und Getrietze und Gepfotel - ewige Diskussionen um den Küchentisch und den Wäscheständer (NEIN! RUNTER! KRAAAAAH! solche Dinge...) Und an Arbeit war nicht mehr zu denken. Irgendwann hatten wir dann glücklicherweise den Dreh raus. Futter und Wasser in den Flur und die Küche ist mein Reich. Die geschlossene Tür wird ohne jedes Gezeter für 1-2 Stunden akzeptiert und danach ist die Stimmung ausgeglichener und alle haben sich wieder lieb.
Unser Kleiner ist aber wohl auch ein echter Sonderfall und Sonderling: seeeehr menschenbezogen schon als Baby, mehr Hund als Katz und überhaupt nicht an anderen Katzen interessiert, obwohl er lange (>14 Wochen) bei der Mutter und den Geschwistern war. War halt der Kleinste (deutlich kleiner als die Schwestern) und ist jetzt noch klein und ist immer gemobbt und vom Futter verdrängt worden. Wohl eines dieser Mickerling-Kätzchen, die die Mutter in freier Wildbahn sonst einfach aufgibt. Hat uns gegenüber aber noch nie gefaucht, geknurrt oder gekratzt und ist laut
Tierarzt kerngesund und wächst auch gut :mrgreen:.
Soll aber nicht heißen, dass er es nicht faustdick hinter den Ohren hat! :neutral: