Vitamin D3 kann in der Haut des Menschen und verschiedener Tiere mit Hilfe von ultravioletter Strahlung aus Cholesterol gebildet werden, was OKANO et al. (1978 ) und LAWS ON et al. (1986) bei Ratten nachwiesen. Allerdings belegen die Versuche von HOW et al.(1994), dass bei Katzen und Hunden keine ausreichende eigene Synthese möglich ist. Sie stellten im Vergleich zu Ratten eine niedrigere Konzentration der Ausgangssubstanz 7-Dehydrocholesterol in der Haut fest und verzeichneten nur eine geringe Konversion zu Cholekalziferol. Auch WHEATLEY und SHER (1961) war es nicht möglich, in der Haut von Hunden 7-Dehydrocholesterol nach-
zuweisen, weshalb sie zu dem Schluss kamen, dass beim Hund keine eigene Vitamin D3-Synthese stattfindet. MORRIS (1999) erklärte die verminderte Syntheseleistung bei Katzen mit einer erhöhten Aktivität der 7-Dehydrocholesterol-∆7-Reduktase in der Haut. Dadurch wird die Ausgangssubstanz 7-Dehydrocholsterol zu schnell abgebaut, so dass sie nicht zur Synthese von Vitamin D zur Verfügung steht.
Quelle:
http://edoc.ub.uni-muenchen.de/2347/1/Senger_Valerie.pdf