Hallo ihr Lieben,
lang lang ists her. Ich wollte gern weiter berichten, leider aus keinen positiven Gründen.
Die OP ist mittlerweile überstanden, die Wundheilung ist gut vorangeschritten. Aber meine Katze hat sich seitdem stark verändert, das ist auch anderen aufgefallen. Sie ist viel ruhiger geworden, weniger fröhlich, schläft mehr und kränkelt nur noch rum.
Die Tasche, die sich durch die schwere Tumor-OP gebildet hat, ist prall mit Flüssigkeit gefüllt und fast auf Tennisballgröße angeschwollen. Seit Pfingsten hustet Ginger und seit zwei Tagen bekommt sie kaum noch Luft, atmet schwer und ist sehr matt. Sie frisst, spielt, schmust. Aber sie atmet zeitweise durch den Mund und nimmt eine seltsame Körperhaltung ein. Ich war das ganze Wochenende besorgt und konnte so garnicht abschalten. Heute haben wir
Tierarzt-Termin, aber NICHT bei dem
Tierarzt wo sie operiert wurde, sondern einer TÄ bei der ich früher war. Sie hatte Ginger schon mal das Leben gerettet bei einem anaphylaktischen Schock. Sie ist sanft aber ehrlich. Ich denke bei ihr bin ich besser aufgehoben.
Ich bin natürlich schon wieder total bedient. Es hört nicht auf, dieses Tier hat einfach keine Ruhe mehr. Ich will einfach nur noch, dass es ihr gut geht oder sie erlöst wird. Ich ertrage das nicht mehr, dass sie sich ständig quälen muss. :-(
Ich hoffe natürlich, dass die große Wasserbeule "nur" auf die Lunge drückt und daher die Beschwerden kommen, da sie keinerlei Atmengeräusche macht.
Bitte drückt mir die Daumen, dass es auch diesmal gut ausgeht
