Hallo ihr Lieben!
Ich bräuchte bitte euren Rat!
Kasimir hat ja schon mit 1 Jahr eine ganz schlimme Zahnfleischentzündung gehabt.. Homeopathie und Antibiotika haben nicht geholfen. Also wurden die Backenzähne gezogen. Ich war mit der Behandlung auch sehr zufrieden, die Besserung stellte sich trotz der Wunden schon einen Tag nach de OP ein, man merkte ihm richtig an, wie besser es ihm ging. Es verheilte alles super und die 4 Reißzähne blieben ihm erhalten, solange sie unauffällig sind.
Leider war ich obwohl es ein Zahntierarzt war mit der Behandlung in Bezug auf Narkose (nahm trotz meinen Hinweises keine Rücksicht auf die Problematik von Pointkatzen bei der Narkose, so das diese im Vergleich zu vorherigen bei anderen TAs vielzu stark war) und er konnte mir nicht die genaue Ursache nennen... Ich vermute, dass es kein Forl war, sondern eine chron. Gingvitis war... Sicher bin ich mir nicht und der Tierarzt konnte mir nur sagen, wegen Forl habe er damals nichts vermerkt....
Nun ist es so, dass der eine oberer Reißzahn neben dem Zahn stark gerötetist und der andere obere leicht gerötet, die beiden unteren sind unauffällig. Termin bei einem anderen Zahntierarzt ist schon gemacht...
Was ich mich nun frage: soll ich es zunächst überhaupt mit Antibiotika probieren oder gleich die Zähne ziehen lassen?
Und wenn sie gezogen werden müssen, dann gleich alle vier oder nur die betroffenen?
Eigentlich tendiere ich dazu, gleich alle zu ziehen, da es so erfolgreich damals war und ich keine Lust habe ihm dauernd Narkosen zuzumuten... Er ist ein extremer Angsthase und es ist für ihn ganz schlimm zum Tierarzt zu gehen und dort zu bleiben erst recht...
Und da bei Pointkatzen eben diese Narkoserisiko besteht will ich ungern das Risiko eingehen nochmal in 6 Monaten eine OP zu machen...
Ich weiß jetz auch gar nicht wie dieser neue Zahntierarzt sich verhält, ob er dem Zähne ziehen auch so positiv gegenüber steht... Wie kann ich denn erkennen, falls er sagt, das ist nicht so schlimm, dass das dann wirklich nicht so schlimm ist?
Ich muss dazu sagen ich habe schon zahlreiche negative Erfahrungen bei den verschiedensten TAs mit den unterschiedlichsten Krankheiten gemacht, so dass ich eine regelrechte Skepsis gegen alle TAs entwickelt habe. Ich informiere mich immer selbst im Internet zb auch wegen meinem anderen Kater, der Forl hat... Da habe ich den "alten" Zahntierarzt dann auch genau instruiert (das er röntgen soll und alle zähne, die evtl betroffen siein können ziehen soll)... Normalerweise röngt man ja vor der OP, da Forl ja nur so erkennbar ist (was ein Zahntierarzt ja eigentlich wissen sollte), er hat dann 3 Zähne gezogen und danach geröngt, Dentalröntgen gab es nicht und ich war mir nicht eindeutig sicher, dass alles raus ist. Die Beschwerden sind weg und ich kontrolliere regelmäßig Zähne.. Bin aber einfach so verunsichert, weil die TAs so schlampig arbeiten meiner Meinung nach...
Bei uns in der Gegend gibt es auch keinen Tierarzt und keine Klinik die Denalröntgen hat! UNd das obwohl wir eine große TK hier haben...
Ich hoffe ihr könnt mir helfen.
Ich hatte auch überlegt es erst mit Antibiotika zu versuchen, das Problem ist aber, dass das dann ja zwei Wochen dauert bis man ein Ergebnis sieht oder nicht sieht.. Anfang Juni bin ich 3 Tage weg und möchte ihn dann nicht kurz davor operieren lassen, aber eben auch nicht bis danach warten, da er bestimmt Schmerzen hat...
Ist aber trotzdem so ein Horror für mich ihn wieder in Narkose zu legen, weil er sich so schrecklich fürchtet... :???:
Vielen Dank für eure Hilfe!
LG