Hallo,
mein Kater hat leider einen Tumor auf der rechten Seite, hinter seinem Vorderbein. Beim Menschen wäre die Stelle seitlich etwas unterhalb der Achselhöhle. Ich habe ihn schon 3 Mal operieren lassen, doch der Tumor kam jedesmal nach einigen Wochen wieder. Der Arzt meint es wäre sinnlos, ihn weiter dem Stress einer Narkose und OP auszusetzen. Er ist jetzt 15 Jahre alt, und mittlerweile ist die Stelle aufgeplatzt, eitert und etwa so groß wie zwei bis drei Walnüsse nebeneinander. Ich bin im Moment am kämpfen mit mir selbst, denn einerseits zeigt er keine Anzeichen dafür, dass er Schmerzen erleidet, er frisst, geht aufs Katzenklo und schnurrt, wenn ich die Stelle reinige und wieder verbinde, aber er ist in seiner Bewegung eingeschränkt und liegt den Großteil des Tages an seinen Plätzen und ruht sich aus. Sollte ich ihn erlösen, oder sollte ich ihn seine verbliebene Zeit noch erleben lassen und warten, bis er an Schwäche (ich denke der Tumor verzehrt viel seiner Energie) stirbt?
Ich hoffe jemand, der auf diesem Gebiet ebenfalls Erfahrungen gemacht hat, kann mir helfen. Ich hänge sehr an dem Tier, aber wenn ich sicher wüsste, dass es besser für ihn wäre, gleich zu gehn, würde ich es tun.
Ralph