Witzig, deine Situation erinnert mich sehr an uns. Ich habe Bounty (w) und Snickers (m) als Kitten zu mir genommen und bis sie etwa 1,5-2 Jahre alt waren ging alles gut. Bounty wurde jedoch immer ruhiger und Snickers war mega unausgelastet. Abgesehen davon verstanden sie sich super. Vor nun über einem Jahr habe ich mich dazu entschieden, einen etwa gleich alten, sozialen Kater aufzunehmen, der genug Feuer im Arsch hat um Snickers auszulasten, gleichzeitig aber so sozial ist, dass er Bounty nicht bedrängt und ihr ihren nötigen Freiraum lässt. Also zog Milky ein

Snickers und Milky waren sich nach etwa 48h einig und bilden seit diesem Zeitpunkt das "Raufe-Quatsch-Mach-Jungs"-Team. Bounty hat länger gebraucht bis sie Milky akzeptiert hatte. Milky hat ihr aber ihre Zeit gelassen, spielt mit ihr viel vorsichtiger, wenn sie ihn auffordert und lässt sie in Ruhe, wenn sie diese gern hätte. Wie du siehst klappt das bei uns gut. Ab und an erwische ich Bounty sogar dabei, wie sie die Jungs putzt ;-)
Eins sollte dir allerdings bewusst sein: Der Kater muss sehr gut ausgewählt werden und sollte, so wie ich das jetzt raus lese, sowohl verspielt, als auch sehr sozial sein. Am besten bist du wohl bei einer Pflegestelle oder einem Züchter, der Kastraten vermittelt, aufgehoben, da diese ihre Tiere sehr gut kennen. Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Tierheimkatzen, aber im Tierheim zeigen Katzen oft nicht das Verhalten, welches sie in einer kleineren Gruppe an den Tag legen.
Was die Wohnungsgröße betrifft würde ich schätzen, dass das in Ordnung geht, wenn du die Räume richtig nutzt. Z.B. Wäre ein Catwalk sicher nicht verkehrt. Außerdem sollten genügend (höhergelegene) Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sein.
Ich bin gespannt, wie sich das bei euch entwickelt
