Liebes Tinchen,
ich verstehe Dein Leid und kenne auch das Problem mit den lieben Mitmenschen...
Uns steht Euer Weg wohl auch bald bevor, und hier fließen fast jeden Abend Tränen, die mein Lebensgefährte aber Gottseidank versteht und liebevoll wegtröstet. Es sind doch nicht "nur Tiere", es sind die wundervollen Geschöpfe, für die wir sorgen und die wir lieben dürfen, die unsere Familien bereichern, unsere Stimmungen erspüren, uns gelegentlich in den Wahnsinn treiben und - zumindest für mich - wie ein eigenes Kind sind (na gut, ich habe keine Kinder, ein kleiner Unterschied wird da schon sein).
Die Trauer kann Dir keiner nehmen, aber es tut so gut, verstanden zu werden! Und die Zeit wird es Stückchen für Stückchen heilen, so daß die schönen Erinnerungen bleiben und auch etwas Wehmut, aber das böse Messer, was am Anfang ins Herz schneidet, das geht langsam weg... ganz langsam.
Ich wünsche Dir viel Kraft und Durchhaltevermögen, und vielleicht wäre ja ein Nachfolger für Deinen Süßen auch ein Thema... die Tierheime sind voll, und es sind ganz Schnuckelige dabei. Vielleicht auch ein Kätzchen mit Handicap, ich liebe den speziellen Gesichtsausdruck meines Katzyklopen. Vielleicht läßt Du Dich bei einem Besuch von den Schnurris dort trösten. Das ist kein Verrat an dem Sternenkätzchen, denn ersetzen willst und kannst Du ihn nicht, und das weiß er, da, wo er auf Dich wartet.
Ich drück Dich in Gedanken ganz feste,
Claudia mit Apollo