Das ist ja wirklich sehr schade, was ich hier lesen muss :-(
Und er ist wirklich gar nicht umzustimmen? Mit welchen Argumenten hast Du es denn bisher versucht?
Wir haben auch zwei Katzen, und ich kann mir nicht vorstellen, dass das mehr Arbeit ist als mit einer Katze alleine. Das Katzenklo muss ich so oder so jeden Tag sauber machen. Ob es jetzt eines mehr ist, macht keinen Unterschied. Füttern muss ich ebenso jeden Tag. Staubsaugen muss man auch so oder so ständig weil eine Katze auch permanent haart, da fällt eine zweite auch schon nicht mehr so ins Gewicht. Die Wohnung "katzensicher" machen muss man auch bei einer Katze, und schmusen und spielen auch.
Gerade beim letzten Punkt sehe ich einen großen Vorteil in der Haltung von mehreren Tieren: Die spielen und schmusen nämlich auch zusammen. Natürlich bin ich als Halter nach wie vor gefragt, aber wenn wir tagsüber in der Arbeit sind, haben die Mietzen immerhin sich und sind nicht alleine. Oder auch wenn's um Urlaub geht: Man muss genauso wie für zwei Katzen auch für eine Katze wen finden, der sich dann um das Tier kümmert. Und das ist auch VIEL besser wenn man da zwei Tiere hat, denn dann bleibt immerhin eine Konstante, das andere Tier, über die Urlaubszeit erhalten und es ist keine so schlimme Umstellung wie für eine Katze, deren Bezugspersonen dann einfach weg sind und gar niemand mehr da, den sie kennt bzw. dem sie vertraut...
Ja, man hat etwas höhere Futterkosten und ja man benötigt auch etwas mehr Streu. Aber ist das wirklich der einzige Grund, weshalb dein Freund dagegen ist, eine zweite Katze anzuschaffen? Wegen ein paar Euro mehr im Monat?
Ich verstehe schon, dass es auch mal teuer werden kann wenn die Katze

krank wird/werden und ein Tierarztbesuch bzw. Behandlung ansteht. Aber das ist doch auch bei einer Katze der Fall, und die Kosten können da gewaltig schwanken. Ich finde man sollte, wenn man so einen
Tierarzt-Besuch/NotOP/große Behandlung nicht mal eben locker zusätzlich nebenbei finanzieren kann, entweder gleich gar kein Tier anschaffen, oder zumindest eine Art Notfallkasse einrichten. In die spart man jeden Monat einen bestimmten Betrag ein. Und wenn das Tier dann krank wird, hat man das Geld für die Behandlung parat. Das klappt auch für mehrere Tiere. Ein paar Euros kann man an ner anderen Stelle doch immer irgendwie einsparen? Zigaretten drehen statt fertige kaufen, mal nicht die Markenbutter sondern etwas günstigere, vllt trinkt man beim Weggehen ein Bier weniger - oder "glüht Zuhause vor", wo es günstiger ist usw.
Ich habe Respekt vor deiner Entscheidung, das Tier abgeben zu wollen, wenn dein Freund nicht umzustimmen ist. Aber mir will das irgendwie nicht so ganz in den Kopf, warum er da so strikt dagegen ist. Deshalb habe ich auch gefragt, mit welchen Argumenten du versucht hast, ihn umzustimmen - bzw. welche Argumente aus seiner Meinung dagegen sprechen. Wenn es wirklich die Arbeit ist, die eine zweite Katze mehr macht, na, dann kannst Du doch einfach vorschlagen, dass Du diese übernimmst. Wie schon geschrieben, es ist nicht wirklich mehr Aufwand. Und das mit den höheren Kosten sollte auch in den Griff zu bekommen sein. Vllt kannst Du auch da deinem Freund ein Angebot machen, wie vornehmlich Du jetzt z.B. etwas einsparen kannst, um die Zweitkatze zu finanzieren... ob das jetzt n paar Schuhe im Monat weniger kaufen ist, weniger ins Kino gehen oder, oder, oder...
Ich drücke Dir die Daumen dass Du es doch noch schaffst, ihn zu überzeugen. Und wenn nicht, wünsche ich Dir, dass Du schnell ein gutes neues Zuhause für das Kätzchen findest.