Aber ich bin mir nicht sicher, ob ich nicht erst die Kastration abwarten soll, denn das würde wahrscheinlich einiges leichter machen. Vor allem wären wir frei in der Wahl des Geschlechtes.
Auch da gilt es sich gut zu informieren, denn "frei in der Wahl des Geschlechtes" ist man, wenn man es richtig machen will, eigentlich nicht wirklich.
Kater und Katzen haben, in der Regel, ein sehr unterschiedliches Spielverhalten das, gerade in Wohnungshaltung, sehr oft zu Spannungen führt.
Von daher ist die Gleichgeschlechtliche Konstellation die, wo die Chancen auf ein harmonisches miteinander in der Regel höher sind. Ausnahmen gibt es natürlich wie immer im Leben.
Lies mal das: Hier wird es eigentlich sehr anschaulich beschrieben.
http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html
vielen Katzen fällt erst im Alter von 7-9 Monaten ein das sie doch "Mädchen" sind. Spätestens dann wird es kompliziert wenn man für eine junge Raufboldin eine Katerkumpel ausgesucht hat.
Kitten entwickeln erst noch ihre Charakterzüge. Da kann man weder bei einem kleinen Kater, noch bei einer jungen Katze sagen was draus wird.
Und genau deshalb finde ich den letzten Absatz aus dem oben genannten Link so wichtig:
"Deshalb: beobachtet eure Katzen sehr genau. Lernt sie gut kennen. Und stellt eure eigenen Wünsche in den Hintergrund, wenn ihr eine weitere Katze dazu holen wollt. Richtet euch nach der/den vorhandenen Katzen. DIE müssen zusammenleben, ihr seid bei dem ganzen Schlamassel, das ihr mit falscher Auswahl anrichtet, zwar die Genervten, aber nicht die Leidtragenden.

"