• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

Tumor im Mund

Diskutiere Tumor im Mund im Tumore und Geschwürerkrankungen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo! Mein Kater Tom (12 Jahre) fing vor 1,5 Wochen an zu sabbern.Wir waren beim TA und da hieß es es sei eine Entzündung und er bekam...
  • Tumor im Mund Beitrag #1
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TomTomgo

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Hallo!
Mein Kater Tom (12 Jahre) fing vor 1,5 Wochen an zu sabbern.Wir waren beim Tierarzt und da hieß es es sei eine Entzündung und er bekam Antibiotika.Es wurde sofrt viel besser.Aber heute waren wir in der Praxis und es ist innerhalb weniger Tage viel schlimmer geworden.Jetzt heißt es er hat Krebs und muss sterben.Ich bin völlig am Ende.Der arme Kerl hatte 2 Blasenverschlüsse in den letzten 12 Monaten.Wir dachten da schon er schafft es nicht,da seine Nieren chronisch geschädigt sind.Aber die Werte sind top wir haben uns so gefreut!Und jetzt das.Die TÄ meint ne Biopsie überlebt er nicht wegen der Narkose.Da er seit Tagen nicht frisst,ist er zu schwach.Wir haben alles versucht.Katzenmilch und Futter zerkleinern.Mit der Spritze eingeben geht nicht,da wehrt er sich.Einschläfern kommt für mich nicht in die Tüte,da ich nicht das Recht habe,über Leben und Tod zu entscheiden.Ich käme mir vor wie eine Mörderin.Bei Menschen tut man es ja auch nicht und wenn sie vor Schmerzen schreien.Und da ich Mensch und Tier auf eine Stufe stelle...

Schmerzmittel haben wir,die bekommt er auch.Er ist agil,will raus und schmust wie verrückt.Undenkbar,ihn da umzubringen.Habt ihr eine Idee wie man ihn aufpeppeln kann?Die TÄ gab im Cortison in Verbindung mit ABs,so hoffen wir,dass alles so abschwillt,dass er fressen kann und wieder zu Kraft kommt,um eine Narkose zu überstehen.Die TÄ sagt halt OP sei sinnlos da ein Lymphknoten auch dick ist.Wo der Tumor anfängt oder aufhört kann man so nicht sicher sagen ohne Biopsie.Es können Bereiche ja auch nur mitangeschwollen sein.Wenn man gar nicht weiß,was es überhaupt ist und ob man doch noch was machen kann,weigere ich mich,den Kopf in den Sand zu stecken und ihn aufzugeben.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #2
Die TÄ meint ne Biopsie überlebt er nicht wegen der Narkose.
Es gibt die Möglichkeit einer Feinnadelaspiration allerdings kann das nicht eder Tierarzt, da wäre eine Klinik wohl am besten.
.Einschläfern kommt für mich nicht in die Tüte,da ich nicht das Recht habe,über Leben und Tod zu entscheiden.Ich käme mir vor wie eine Mörderin.Bei Menschen tut man es ja auch nicht und wenn sie vor Schmerzen schreien.Und da ich Mensch und Tier auf eine Stufe stelle...
Ich kann verstehen, dass es Dir sehr schwer daran zu denken das Tier erlösen zu lassen, das geht uns allen so.
Aber wir haben die Verantwortung für unsere Tiere, auch die sie nicht leiden zu lassen.
Menschen dürfen wir nicht erlösen, auch wenn sie schwer leiden, aber ein Mensch darf dies für sich selbst sehr wohl entscheiden.
Ein Tier aber kann das nicht, es hat nur uns und unseren Mut und unsere Kraft loszulassen, ihm unnötiges Leiden zu ersparen wenn es keine Hilfe mehr gibt.
Das ist kein Mord, es ist Verantwortung und auch Liebe, und es ist die Bestätigung des Vertrauens, dass unsere Tiere uns entgegen bringen.
Wenn es für Deinen Tom keine Hilfe mehr gibt, bist Du der Einzige, der ihm helfen kann nicht zu leiden, er hat 12 Jahre Dein Leben begleitet, jetzt sollten seine Bedürfnisse auf der obersten Stufe stehen, er würde Dich darum bitten wenn er könnte.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #3
Hallo TomTomgo,
ich würde mich auf jeden Fall noch nicht entmutigen lassen und in einer Tierklinik weiter untersuchen lassen. Dort kann, wie schon geschrieben, eine Feinnadelaspiration gemacht werden, so dass eine sicherere Diagnose gestellt werden kann. Wichtig ist in diesen Situationen immer, nicht den Kopf zu verlieren, sondern erst einmal eine vernünftige Diagnose zu stellen um in einem weiteren Schritt die richtige Behandlung machen zu können.

Je nachdem wo du in Deutschland bist, gibt es sicherlich einen Spezialisten bei dir in der Nähe.

Halte uns doch auf dem Laufenden, was bei den weiteren Untersuchungen heraus kommt.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #4
danke für die Antworten!Er ist inzwischen leider verstorben.Ein anderer Tierarzt,der ihn zuletzt untersuchte schlug die Hände überm Kopf zusammen.Die eigentliche Haustierärztin erkannte den Krebs viel zu spät.Dabei ist das kein 100%iges Todesurteil WENN man rechtzeitig behandelt.Dank dieser -nach Aussage des anderen Tierarzt-Hobbytierärztin ist mein Tom nicht mehr am Leben.Am Anfang war das Ding nur kischkerngroß-eine Woche später war der halbe Rachen befallen.Ich kann nur jedem raten,der mit solchen Symptomen einen Tierarzt aufsucht,sich nicht abwimmel zu lassen,dass das ein Insektenstich o.ä sei.Es geht da um jeden Tag.

Diese Frau wollte uns ja nötigen Tom einzuschläfern,da er nicht mehr fraß.Nach einem Besuch in der Tierklinik am selben Abend bekam er ja Cortison und AB..am nächsten Tag fing er an zu fressen wie ein Mähdrescher.Alles was ihm schmeckte.Erst am Donnerstag hörte er wieder auf zu fressen.Wie sich herausstellte,war der ganze Hals befallen.Da die TÄ die Palliativmedizin verweigerte,suchten wir die Klinik auf und ließen im alle Behandlung zukommen,die auch jeder Mensch erhält: Glucose,Cortison,NaCl,Morphin hochdosiert und ein Sedativum.Er war fit.Abends wollte er dann unbedingt raus und kam nicht wieder.Ist nicht leicht für uns,nicht mal zu wissen,wo er ist.Aber das war der Weg für den er sich entschieden hat.Und das müssen wir akzeptieren.

Wir haben ihn bewusst nicht einschläfern lassen.Damit wird in der Tiermedizin viel zu leichtfertig umgegangen.Den Tieren wird gar kein Wille gelassen.Dabei sollte das jedes Lebewesen selber entscheiden dürfen.es ist nicht wichtig,was dem Besitzer oder gar einem Tierarzt richtig erscheint,der das Tier meist gar nicht kennt.Es ist wichtig was das Tier möchte.Und das zeigt es dem Halter.Hätte er schreiend in der Ecke gehockt,wäre das ein Zeichen gewesen,dass er gehen möchte.Und dann hätten wir ihm diesen Wunsch erfüllt.Tom zeigte aber deutlich,dass er nicht gehen will,sondern so lange als möglcih bleiben will.Er schmuste,versuchte zu trinken und zu fressen,wollte raus.Ein Tier gegen den Willen zu töten ist für mich Mord.Und er schien keine Schmerzen zu haben wegen des Morphins.Ich denke,wir haben das Richtige getan.Das Tier stand für uns im Mittelpunkt,nicht der Mensch.

Damit will ich nur sagen,es kann schädlich sein,TÄ zu blind zu vertrauen.Sie sind auch nur Menschen,keine Götter.Manche spielen sich leider gerne so auf und da sollte man sich im Interesse des Tieres auch wehren.Nötigungen zur Einschläferung unter Verweigerung der palliativversorgung sind nicht rechtens.In so einem Fall rate ich die Tierärztekammer zu kontaktieren..wirkt Wunder^^

Euch un euren Fellnasen alles Gute!
 
  • Tumor im Mund Beitrag #5
:-( Mein herzliches Beileid zu dem Verlust Deines Katers.

Es wird wahrscheinlich gleich hageln, aber ich finde Deine Einstellung interessant.
Ich hatte hier auch schonmal einen Thread eröffnet, in dem ich gefragt habe, ob Euthanasie wirklich IMMER angebracht ist.

Als damals meine Mona eingeschläfert wurde, habe ich mich anschließend auch gefragt, ob ich sie nicht einfach hätte weiter begleiten können (palliativ).

Aber zu dem Thema wird es keine mehrheitliche Meinung geben (können). Dazu sind wir alle viel zu verschieden und ich glaube auch, dass es auf die eigene "Sicht der Dinge" ankommt.
Sprich: Wie man sich das für sich selbst auch vorstellt.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Tumor im Mund Beitrag #6
Hallo TomTomgo mein Beileid zu deinem Verlust. Ich kann deine Entscheidung nachvollziehen und würde vermutlich ähnlich entscheiden. Er hat ja bis zum Ende gezeigt was er wollte.

Lg

@yodetta Ich finde es auch interessant. Ich glaube manchmal wird auch zu früh eingeschläfert.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tumor im Mund Beitrag #7
Danke an euch für die Anteilnahme!ich dachte ich werde hier zerissen,weil wir ihn nicht haben einschläfern lassen.da gibt es halt geteilte Meinungen dazu.Ich habe die Bewertungen dieser Ärztin auf jameda gelesen.Das mit Tom war scheinbar kein Einzelfall.Sie scheint gut für Bagatellerkrankungen zu sein,aber für mehr auch nicht.Hätten wir das früher gelesen,wären wir nie mit Tom dahin gegangen.Da mahct man sich schon Vorwürfe :(
 
  • Tumor im Mund Beitrag #8
Auch von mir aufrichtiges Beileid-nur sehe es bitte auch so:
Der Tumor ist ja rasend schnell gewachsen, daraus ist zu schliessen, wie bösartig dieser war und leider sind das fast alle Tumore, die in der Maulhöhle sind-wir hatten hier im Forum kürzlich einen ganz ähnlichen Fall.

Und diese Tumorart verläuft grausam, die Tiere können zuletzt nicht mehr fressen und da die Lymphknoten schon beteiligt waren, zeigt die, das der Tumor sicher gestreut hat.

So traurig es ist, aber für das Tier ist es am besten.
Ich sehe es immer so, das ich dankbar bin, ein Tier gehen lassen zu dürfen-ein Mensch müsste sich bis zum bitteren Ende quälen-meine Mum hatte Rachenkrebs und es war qualvoll.
Dein Kater musste nicht verhungern, es wäre soweit zeitnah gekommen, das ist ihm erspart geblieben und ich wünschte ein Mensch dürfte auch so würdevoll gehen dürfen:!:

Ich wünsche Dir viel Krafr für die kommende Zeit.

LG
 
  • Tumor im Mund Beitrag #9
Danke an euch für die Anteilnahme!ich dachte ich werde hier zerissen,weil wir ihn nicht haben einschläfern lassen.da gibt es halt geteilte Meinungen dazu.Ich habe die Bewertungen dieser Ärztin auf jameda gelesen.Das mit Tom war scheinbar kein Einzelfall.Sie scheint gut für Bagatellerkrankungen zu sein,aber für mehr auch nicht.Hätten wir das früher gelesen,wären wir nie mit Tom dahin gegangen.Da macht man sich schon Vorwürfe :(

Auch von mir aufrichtiges Beileid-nur sehe es bitte auch so:
Der Tumor ist ja rasend schnell gewachsen, daraus ist zu schliessen, wie bösartig dieser war und leider sind das fast alle Tumore, die in der Maulhöhle sind-wir hatten hier im Forum kürzlich einen ganz ähnlichen Fall.

Und diese Tumorart verläuft grausam, die Tiere können zuletzt nicht mehr fressen und da die Lymphknoten schon beteiligt waren, zeigt die, das der Tumor sicher gestreut hat.

So traurig es ist, aber für das Tier ist es am besten.
Ich sehe es immer so, das ich dankbar bin, ein Tier gehen lassen zu dürfen-ein Mensch müsste sich bis zum bitteren Ende quälen-meine Mum hatte Rachenkrebs und es war qualvoll.
Dein Kater musste nicht verhungern, es wäre soweit zeitnah gekommen, das ist ihm erspart geblieben und ich wünschte ein Mensch dürfte auch so würdevoll gehen dürfen:!:

ja ist er aber am Anfang war er relativ klein und auch solche Katzen wurden geheilt oder stabilisiert.Habe ich auch hier gelesen.Und wie gesagt hat Mensch nicht das Recht zu entscheiden,ob er ein Tier gehen lassen will oder nicht.Das sollte zweitrangig sein.Das Tier sollte entscheiden,ob es gehen will oder nicht.Es gibt wie bei Menschen 2 Arten von Tieren.Die einen schreien nach Erlösung,die anderen wollen jeden Tag mitnehmen den sie kriegen können.Und das sollte respektiert werden.Das beste ist,sein Tier zu beobachten und zu sehen,was es einem sagen will.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Tumor im Mund Beitrag #10
Das beste ist,sein Tier zu beobachten und zu sehen,was es einem sagen will.

Nur muß man auch in der Lage sein, dass einschätzen zu können.
Ich glaube nicht, dass das jeder kann.:-?

Ich habe Deinen Text jetzt nochmal gelesen.
Du hast Deinen Kater in dem Zustand raus gelassen, in den ungesicherten Freigang?
Also ist er jetzt dort irgendwo verstorben, ja?

Hm, dass hätte ich nicht gemacht. So, konntest Du doch gar nicht mehr kontrollieren, ob er nicht vielleicht doch noch richtig Schmerzen bekommen hat oder sogar erstickt ist oder oder oder...

Oder habe ich Dich falsch verstanden?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Tumor im Mund Beitrag #11
Ja wir haben ihn rausgelassen da er Freigänger war und es ja auch hätte sein können,dass er zur Toilette muss.Das Katzenklo wollte er nicht nutzen.Hätten wir ihn da drin lassen sollen?Der Tierarzt hat gesagt,dass er nicht mehr lange hat.Bei der Dosis hatte das ganze ne Langzeitwirkung.Das wurde extra so dosiert,damit man nicht immer in die Klinik muss.
Aber du hättest den Kater eingesperrt,obwohl er jault,weil er raus möchte?DAS hätte ich auch so nicht gemacht.Das Tier gehörte mir nicht,es lebte nur bei uns.Und ich hab kein Recht gehabt ihn einzusperren.

Und zum Thema einschläfern: ich denke wenn man ein Tier 12 Jahre hat und sich einigermaßen mit ihm beschäftigt hat kann man das einschätzen.Zumindest um Längen besser als ein Tierarzt oder Dritte,die das Tier gar nicht kannten.

Man sollte sich mal fragen wie man es als Mensch haben wollen würde,wenn Euthanasie erlaubt wäre.Man stelle sich vor man bekommt die Diagnose Krebs im Endstadium.Würde man sich dann nicht auch noch von Familie,Freunden,Umfeld verabschieden wollen.Ein bisschen Zeit zum loslassen?Und letztlich selber bestimmen,wann und ob man gehen will?Wie würde man das finden,wenn man diese Wünsche hätte und Ärzte oder andere würden einen einfach schnappen,weil man Krebs und Schmerzen hat,euch festhalten und tot spritzen?wie würdet ihr euch fühlen?Was wäre euch lieber?


Klingt hart,aber das ist genau das,was viele Tierhalter machen.Sie bekommen eine infauste Diagnose,bringen die Tiere zum Tierarzt und lassen sie quasi hinrichten-ohne den Willen des Tieres zu berücksichtigen oder zu hinterfragen.Da reicht das Statement des Tierarzt,der das Wesen des Tieres gar nicht kennt.Nochmal:Wenn das Tier offensichtlich Schmerzen LEIDET und deutlich zu verstehen gibt,dass es nicht mehr will,ist das was anderes.Aber oft wird das vorschnell gemacht.

Ich wollte auch eigentlich nur updaten.Nicht eine Diskussion lostreten pro oder contra einschläfern und mir dann Vorwürfe anhören weil wir ihn rauslassen mussten,da er sehr darauf drängte.Das ist alles sehr individuell und wir haben das getan,was das Tier von uns verlangte.Für uns der einzig richtige Weg.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #12
Ja, ich hätte ihn wohl drin gelassen. Nur um zu kontrollieren, WIE er stirbt.
Etwas anderes macht man ja mit Menschen auch nicht in der Palliativmedizin. Man kontrolliert die Symptome und handelt entsprechend.
Wobei ich den Vergleich zum Menschen auch etwas schwierig finde, ABER wie gesagt, ich habe mich das alles auch gefragt, als ich meine Herzkatze hab einschläfern lassen.
Für mich fühlt es sich heute noch nicht richtig an weil ich eben auch denke, dass man SO nicht stirbt. Man wird nicht einfach getötet.
Du hast gefragt, wie ich mir das für mich wünschen würde und ich kann Dir sagen, dass ich persönlich auch nicht getötet werden möchte.
Zumindest sage ich das jetzt.;-)
Wenn mir jetzt aber ein Tumor aus dem Gesicht wachsen würde und mein Körper lichterloh brennen würde, vor Schmerz, weiß ich nicht, wie ich dann denken würde.

Das Problem bei Tieren ist doch, dass man sie nicht fragen kann.
Und leider ist es doch gerade bei Katzen so, dass sie Meister sind im Verstecken von Schmerzen.
Hm, es ist wirklich schwierig.
Allerdings würde ich mir für den Abschied meiner Jungs (Kater) wünschen, dass ich sie (palliativ) bis zum Schluß begleiten kann. Ich werde genau hinschauen.

Ja da hast Du recht, wenn man sein Tier kennt und sich auch damit (und auch mit der Krankheit) auseinander setzt, dann kann man in der Regel gut einschätzen.

Für mich war das kein Vorwurf. Ich wollte Dir nur sagen, dass ich es so nicht gemacht hätte.
Ich kann Dir doch gar nichts vorwerfen. Du hast Deine Entscheidung bereits getroffen und bis zu dem "am Ende rauslassen" bin ich voll bei Dir.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Tumor im Mund Beitrag #13
Auch wir hatten eine Katze mit einem Tumor im Mund dieser wurde duch Zufall sehr früh festgestellt und dennoch gab es keinerlei Behandlungschance.Leider.
Für mich war klar, dass die Miez solange sie frisst und ohne Schmerzen leben kann bei uns bleibt.
Es hat dann noch etwa 4 Monate gedauert, trinken konnte sie schon länger nicht mehr, Flüssigkeit gabs übers Futter und subkutan.
Dennoch war für mich absolut klar dass es einen Zeitpunkt gibt an dem wir sie erlösen lassen, der war gekommen als sie nicht mehr fressen konnte/ wollte, meiner Katze beim verhungern zuzusehen hätte ich nicht übers Herz gebracht.
Aber ich denke jeder muss das für sich entscheiden, das einzige was ich verwerflich finde ist wenn ein Katze elend unter Schmerzen vorsichhinstirbt.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #14
das einzige was ich verwerflich finde ist wenn ein Katze elend unter Schmerzen vorsichhinstirbt.

TomTomgo hat ja auch geschrieben, dass es etwas anderes ist, wenn die Katze signalisiert, wenn sie nicht mehr kann/sterben will.

Das sehe ich übrigens auch so.

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Tumor im Mund Beitrag #15
TomTomgo hat ja auch geschrieben, dass es etwas anderes ist, wenn die Katze signalisiert, wenn sie nicht mehr kann/sterben will.

Das sehe ich übrigens auch so.

Liebe Grüße
Melanie

Habe damit auch nicht TomTomgo gemeint, er hat ja deutlich klar gemacht dass das ein NoGo für ihn wäre.
Musste aber z.B. dieses Frühjahr mitansehen wie unsere Nachbarn ihren alten Hund haben elend "verrecken" lassen, habe sie dann auch mehrfach darauf angesprochen, es hat aber sicher 3 Monate gedauert bis sie sich entschlossen haben ihn einschläfern zu lassen.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #16
Ja, sowas gibt es leider auch.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #17
Dein Verlust tut mir sehr leid! So ein Tumor ist schrecklich. Hoffentlich kommt ihr schnell über diesen Verlust hinweg.

Deine Einstellung find ich ebenfalls interessant und werde ich auf keinen Fall kritisieren! Ich denke jeder von uns möchte das Beste für seine Lieblinge und handelt entsprechend. Das Begleiten eines sterbenden Tieres ist schwer, deshalb würde ich weder jemanden kritisieren, der sich für das Einschläfern entscheidet, noch jemanden, der soch dagegen entscheidet. So eine Entscheidung ist von Fall zu Fall zu treffen und nicht zu pauschalisieren. Und ich glaube nicht, dass irgend jemand von uns leichtfertig seine Katze einschläfern lassen würde.

Ich habe zum meinem Tierarzt damals gesagt, dass wir alles tun werden, um unsere Katze lange und gesund zu halten. Sollte er aber als Fachmann feststellen, dass der "Kampf" verloren ist, möchte ich von ihm diese Stellungnahme erhalten. Dann werd ich die Behandlung einstellen und meine Katze darf sterben. Vermutlich mit einschläfern. Was ich der Katze ersparen möchte ist am Ende den Stress mit den ständigen Tierarztbesuchen zu haben oder sogar einen längeren Klinikaufenthalt, der trotzdem den Tod nicht verhindern kann. Dann lieber ein paar Wochen weniger, dafür diesen Streß nicht haben.

Ich persönlich finde auch deine Entscheidung, die Katze nochmal raus zu lassen, gar nicht verwerflich. Vielleicht hat sie sich ihren Lieblingsbusch zum Sterben gesucht und ist darunter eingeschlafen. Wenn ich es richtig gelesen habe, hatte sie starke Schmerzmittel und daher vermutlich auch keine/kaum Schmerzen. Hoffen wir einfach, dass es für sie so der geringste Streß war!
 
  • Tumor im Mund Beitrag #18
Mein Kater Luis hatte einen Kiefertumor. Sehr aggressiv, nach 4 Monaten war Schluß. Wir haben ihn einschläfern lassen, weil er nicht mehr essen und trinken konnte. Und der Kater wollte weiß Gott noch nicht abtreten. Aber ganz ehrlich, ich seh das nicht als Mord, wie das so krass von TomTomgo benannt wurde. Ich hätte meinem geliebten Herzkaterchen aber nicht beim Verhungern und Verdursten zusehen wollen, denn das ist in meinen Augen Quälerei.
Aber jeder so wie er meint. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, dass Kater Tom sich am Ende nicht gequält hat, es hat nur eben niemand gesehen.

Zum Thema Krebs und Euthanasie kann ich aber noch was sagen. Mein Mann hat seit 20 Jahren Krebs, der ruht zum Glück, ist aber nicht heilbar. Er hat damals alle gängigen und auch neue, nicht freigegebene Therapien mitgemacht. Heute sagt er, wenn Einschläfern beim Menschen erlaubt wäre, er hätte drum gebeten. Und sollte der Krebs irgendwann doch mal wieder aufwachen, dann würde er das nicht noch mal alles mit sich geschehen lassen und irgend wohin gehen, wo Sterbehilfe erlaubt ist. Nicht weil er keinen Lebenswillen hat, sondern weil das einfach grausam war. Hätte ihm damals ´n Arzt gesagt: so reicht weil nicht heilbar und austherapiert, wir schläfern dich jetzt ein - dann hätte er aus vollem Herzen zugestimmt.
 
  • Tumor im Mund Beitrag #19
Skylani, dass mit Deinem Mann tut mir sehr leid. :sad:

Wenn er sich aber hätte, vor 20 Jahren "einschläfern" lassen, hätte er viel Lebenszeit hergegeben, oder?

Liebe Grüße
Melanie
 
  • Tumor im Mund Beitrag #20
Das hätte er wohl, aber dadurch wäre im viel Leid erspart geblieben. Wie gesagt, er denkt auch heut noch so. Er hat einen Knochen- und Gelenksverschleiß wie ein 80-jähriger, darf nicht schwer heben, Fahrrad fahren tut ihm weh usw. Dennoch ist seine größte Freude auf seinem Pferd reiten zu können. Aber auch das funktioniert nicht so, wie bei einem gesunden Menschen. Arbeiten kann er dadurch auch nicht, ist mit knapp 40 Jahren Rentner und fühlt sich wie ein Mensch zweiter Klasse. Klar freut er sich heute, dass er noch lebt, aber wenn es die andere "Alternative" gegeben hätte, dann hätte er die gewählt. Er hätte ja nicht gewußt, was er alles verpasst. Und wenn man Dir als 20-jährigem sagt, naja, mit Glück erlebst du Weihnachten noch und es ist schon Oktober, was erwartest du dann noch?!

Aber das soll hier keine Diskusion darum werden, ich denke das ist zu OT.
Ich wollte das nur mit anmerken, wie ich bzw. wir eben über das Thema Einschläfern ja oder nein denken, wenn hier schon der Vergleich zwischen Mensch und Tier angestrengt wird.
 
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