Hallo und vielen Dank für die guten Wünsche !
Gestern haben wir die Kleine mit Infusionen und Medikamenten nach Hause geholt, sie muss heute abend aber wieder in die Praxis. Noch immer hat sie kein Bewusstsein, schaut quasi durch mich durch, Reflexe kaum merkbar . Sie kann weder fressen , trinken noch sitzen. Sie fällt noch immer von einer Seite auf die andere.
Die Tierärztin hat mit der Tiermedizin der Uni Gießen gesprochen. Sie und der Professor haben die Vermutung, dass Tiffany den Gendefekt MDR1 hat, der normalerweise bei Collies und weiteren Rassen von Hütehunden vorkommt. Ihr Blut wird nun darauf untersucht in der kommenden Woche.
Das scheint zwar sehr selten aber bekannt zu sein und deshalb frage ich mich, warum das überhaupt nicht auf dem Beipackzettel steht????
Beim MDR1 Defekt
https://de.m.wikipedia.org/wiki/MDR1-Defekt#Symptome.2C_Diagnostik_und_Folgen_f.C3.BCr_das_Tier
ist die Blut-Hirn -Schranke durchlässig und das Medikament kann leider ins Hirn gelangen und dort ,wie in unserem Fall, großen Schaden anrichten.
Ich möchte gerne wissen, wieviele Katzen diesen Gendefekt unentdeckt in sich tragen und wieviele aufgrund dessen schon "vergiftet" wurden. Bitte sprecht Eure Tierärzte mal darauf an, insbesondere diejenigen, die auch diese Erfahrungen gemacht haben.
Wenn Tiffany damit anderen Katzen diesen Leidensweg ersparen kann, wäre das viel wert.
Der Professor in Gießen wagte außerdem eine vorsichtige positive Prognose. Da es sich aber um einen Depotwirkstoff handelt, kann es allerdings noch 4-6 Wochen dauern, ehe man sieht, welche Schäden tatsächlich bleiben.....
Ich hänge noch zwei interessante Links zu dem Thema an:
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,49204.30.html
http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?wir/00007028/8867_08.htm?wir/00007028/8867_00.htm
(Ivermectin ist in abgewandelter Form in Broadline als Eprinomectine vorhanden und wohl der Hauptauslöser.)
Drückt weiter die Daumen für unsere Kleine

. Danke