Ich habe leider auch ein ähnliches "Monster" zuhaus. Unsere kleine Maus ist ja im Allgemeinen was Menschen betrifft, nicht besonders - sagen wir - kooperativ.
Beim ersten
Tierarzt-Besuch sind auch beide vollkommen ausgeflippt und haben munter randaliert. Er ist inzwischen ein total lieber Schmuser beim
Tierarzt der fast alles mit sich machen lässt. Nur festhalten geht gar nicht -gibt man ihm aber als Alternative ein bisschen Leberwurst zum abschlecken ist ihm ziemlich egal wieviele Nadeln in ihn reingepiekst werden
Sie dagegen ist halt einfach noch eine Straßen-Wildkatze durch und durch. Allein für die Aktion sie in den Korb zu bekommen wurde ich mit einem Besuch in der Notaufnahme belohnt. Der
Tierarzt musste sie dann leider auch mit dicken Lederhandschuhen und einem Badetuch aus dem Korb holen und spritzen

Die arme Maus hatte wirklich Todesangst. Wahnsinn was so kleine zierliche Tierchen an Kraft aufbringen können. Der
Tierarzt hatte wirklich Probleme sie festzuhalten...
Naja, danach war alles noch viel schwieriger als vorher - wir haben in den Annäherung anneinander einen extremen Rückschritt gemacht und sie hat lange gebraucht um sich davon zu erholen. Daher ist sie momentan schlichtweg nicht behandelbar. Ich kann nur hoffen, dass in nächster Zeit nichts passiert, was es nötig macht sie zum Tierarzt zu bringen. Es gibt zwar wohl so eine art sedierende Paste die man ihr zum fressen geben könnte - mein nächstes Problem ist aber dann, dass sie NICHTS frisst was sie nicht kennt. Selbst wenn ich ihr Leckerlies in Nassfutter schmeiß, frisst sie erstmal alles um den Leckerlies herum bis sich sich da mal ranwagt. Und als wir ihr das Antibiotikum oral verabreichen wollten hat sie lieber eine Woche lang gar nichts gefressen...
Für solche Fälle ist so ein Katzensack vll ganz hilfreich. Auch wenn es sicherlich nicht förderlich ist aber vielleicht besser so, als sie unbehandelt zu lassen... Wenn man Ihnen das doch nur begreiflich machen könnte, dass die bösen TÄ nur da sind um ihnen zu HELFEN
