Nachbarschaftskatzenhilfe

Diskutiere Nachbarschaftskatzenhilfe im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Zusammen, ich wollt einfach mal was erzählen, wie´s bei uns im Dorf mit den Nachbarn und deren Katzen ist. (kein Bauernhof) Gegenüber...
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #1
_hannibal_

_hannibal_

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Hallo Zusammen,

ich wollt einfach mal was erzählen, wie´s bei uns im Dorf mit den Nachbarn und deren Katzen ist. (kein Bauernhof)

Gegenüber wohnt ein älteres Pärchen, die haben immer Katzen, momentan 4, und ein Baby, das vor 5 Wochen geboren wurde. Sie lieben Ihre Katzen aber Tierarzt ist ein Fremdwort. Bei denen hab ich mir zur Aufgabe gemacht, dass ich Ihnen immer wieder gutes Futter schenke, mit der Ausrede, dass unsere zu heikel sind und das nicht fressen und ich es nicht wegwerfen will. Wird immer dankend angenommen und ich freu mich drüber. Ab und an bring ich Wurmtabletten vorbei. Sonst sind Sie lieb zu Ihren Katzen aber die Ärztliche versorgung ist nicht so der hit.

Dann gibts die Sauberen :mrgreen: Sie haben eine Hauskatze und einen zugelaufenen Kater, der draußen im Schuppen wohnt. Gestern war er kurz bei uns im Haus, wie jeden Tag schaut er rein und will schmusen, und da hat er Würmer verloren. Hab gleich alles desinfiziert und Ihn rausgeschubst (sanft natürlich, ich mag Ihn ja) Dann hab ich den Nachbar grad gesehen und bin rüber um ihm das zu erzählen. Er war nett und sagte, ok dann bekommt er nochmal ein Wurmmittel. Nach ein bisschen ratschen sagte er: Naja eigentlich gehört der Kater Ihnen ja garnicht, und er stört auch irgendwie. Dann bat ich mal an, dass ich mit um Ihn kümmere, wenn Sie das möchten. Da hab ich noch keine Antwort bekommen.

Ist das bei euch ähnlich auf dem Land? Ich weiß es gibt noch viel schlimmere Dinge wie die zwei sachen hier, aber davon bekomm ich hier bei uns nix mit. Haben mit wenigen Kontakt. Hab jetzt aber noch kein richtiges Elend mitbekommen, zum Glück...

Ich hab das Gefühl dass ich ein bisschen helfe, ohne den Menschen auf die Füße zu treten :smile: Ich finds auch schwierig, wenn man es sich in nem kleinen Dorf mit den Nachbarn verscherzt. Da ist es nicht mehr schön zum Leben...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #2
Wir wohnen auch in nem kleinen Dorf, direkt am Ortsrand ... danach nur noch Felder und Wiesen ... toller Katzenspielplatz :-D

In der Nachbarschaft gibts auch einige Katzen, alles Freigänger aber von ihren Besitzern gut versorgt, soweit ich das beurteilen kann.

Meine Freundin, die im Ortsinneren wohnt hat da ein anderes Problem:

Ihr süßer Kater Gizmo wurde ihr von einer anderen Nachbarin quasi abspenstig gemacht. Die hat auch nen Kater und ne Katzenklappe, wo der immer rein und raus kann wie er will ... und drinnen steht immer (billiges) Trockenfutter zur Verfügung.
Das hat Gizmo natürlich spitz gekriegt und geht dort jetzt ein und aus und läßt sich bei meiner Freundin nur noch sporadisch sehen ... die ist natürlich sehr traurig ...

Ausserdem sollte der Kater dringend mal wieder zum Tierarzt zum Impfen etc. Meine Freundin hat die Nachbarin darauf angesprochen und gemeint, wenn sie Gizmo ja nun adoptiert habe, solle sie sich doch auch darum kümmern ... davon wollte diese aber nix wissen ...

... blöde Situation ...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #3
Hi,

oh man das ist ja beschissen... Das gleiche Problem hat ne Freundin von mir, die Wohnt aber in der Stadt (gemütlicher Stadtteil)... Fremdfüttern ist gesetzlich verboten, wenn einem dadurch sein Eigentum enteignet wird. Dies nur mal zur Info ;-)



Ob das einem was hilft weiß ich nicht. Katzen wohnen ja nur da wo Sie wollen.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #4
Ob das einem was hilft weiß ich nicht. Katzen wohnen ja nur da wo Sie wollen.

Das ist ja das Problem ... wenn Gizmo lieber dort sein will, da kann man halt nix machen ... nur dann sollte die Dame sich auch verantwortungsvoll um das Tier kümmern!
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #5
Ich glaub das ist das Hauptproblem. Menschen die einen gesunden Verstand haben, nehmen nicht einfach eine Katze bei sich auf. Ich scheuch den Nachbarkater immer sofort aus dem Haus. Draußen kuscheln ist kein Problem aber im Haus hat er nix zu suchen. Daher sind die Menschen auch nicht drauf bedacht die Katzen so zu versorgen, dass Ihnen an nix fehlt...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #6
Wir wohnen auch in einem kleinen Dorf. Unsere Nachbarn haben einen schwarzen Kater, der, sehr gerne bei uns vorbei schaut, vor allem, wenn wir grillen.:) Da fällt dann immer auch was für ihn ab. Er ist gesund, darf aber, soviel ich weiß, nicht in die Wohnung und auch anfassen lässt er sich nicht so gerne.
Alle anderen Katzen, die hier rum laufen, sehen gut aus, soweit ich das beurteilen kann. Meine Lissy bleibt aber in der Wohnung, denn ich habe meinen kleinen Mikesch durch einen Raser verloren. Außerdem war zu dem Zeitpunkt, als ich sie bekam mein Rusty draussen noch sehr aktiv und der fand Lissy ziemlich doof.

Wir wohnen eigentlich in einer 30er Zone aber man kann ja sooo schön den Berg hoch rasen.:evil:

Mein Rusty war immer draussen. Er ist jetzt aber 17 und will nur noch drinnen rumliegen. (Da bin ich fast ein bisschen froh, denn ich hatte immer Angst um ihn.)

Alles in Allem, ist die Situation bei uns in der Umgebung in Ordnung und ich hoffe inständig, dass es auch so bleibt.

LG
Polly
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #7
Auch ich habe schon sehr oft hier gepostet das ich im tiefsten Hinterland wohne, fast so wie Schneewittchen hinter den Bergen, bei den 7 Zwergen.
Bei uns müsste es leider heißen bei den 100. Streunerkatzen :( Naja, 100 sind es nicht, aber genug :(

Meine Eltern wohnen nicht sehr weit von mir entfernt im selbigen Ort. Sie haben ein riesiges Grundstück, mit 80 Obstbäumen und dahinter eine große Wiese, die direkt an die Felder angrenzt. Das ist der Katzentreff schlechthin. Dort wimmenln so viele Katzen herum, hab mal an einem Tag 20 gezählt. Wir wissen gar nicht, wem die alle gehören. Viele sehen sehr gut ernährt aus, aber näher betrachten kann man sie nicht, da sie scheu sind.

Von 4 Katzen wissen wir, dass sie unserern Nachbarn gehören, diese tragen auch ein Halsbändchen. Katzen streifen ja in einem großeren Radius durch die Gegend und wir kennen nur die Nachbarn in unmittelbarer Nähe. Welche Haustiere, die 5 Straßen weiter wohnen wissen wir nicht.

Jedenfalls haben wir zudem noch ein großes Problem mit den Streunerkatzen unserer verstorbenen Nachbarin. Die alte Dame war immer sehr nett, jedoch auf ihre letzten Tage auch sehr krank. Ihr Hobby war es Streunerkatzen anzufüttern. Eine Streunerkatze bringt uns seit Jahren immer wieder kleine kranke Kitten. Wir sind schon voll verweifelt, da uns auch schon die Nachbarn angemotz haben, dass wir unsere Katzen besser versorgen sollten, dabei haben meine Eltern mittlerweile gar keine Katzen mehr (alle vom Auto leider überfahren). Wir stellen immer wieder etwas Trockenfutter vor die Tür, damit sie wenigstens ein bisschen etwas zu fressen haben. Ihre Futterquelle, die alte Dame ist ja verstorben. Ich weiß, das ist sicher nicht das Beste. Aber Nassfutter für so viele Durchzugskatzen/Streunerkatzen kostet zu viel Geld.

Wir haben auch jetzt mit einer Dame vom Tierschutz gesprochen, dass das so nicht weitergehen kann. Diese ist so nett und borgt uns jetzt Lebendfallen, aber ich habe Angst, dass ich eine Nachbarskatze erwische, die viell. schon kastriert ist und sie dann unnötig zum Tierarzt bringe. Alle mit Bändchen werden natürlich sofort wieder aus der Box freigelassen. Die Dame meinte, dass man allen neu kastrierten Streunern, ein kleines Stückchen vom Ohr abschneidet, falls sie wieder in der Box landen, als kastrierte Katzen erkannt werden. Für mich hört sich das zwar logisch an, aber auch irgendwie brutal.

Jedenfalls müssten wir für jede Streunerkatze 50€ bezahlen, die wir einfangen und kastrieren lassen wollen :( ... Die restlichen Kosten übernimmt der Tierschutz. Jedoch würden alle Streunerkatzen wieder freigelassen, das Tierheim nimmt keine Streunerkatzen bei uns.

Die eine Katze, die immer wieder Junge uns aufs Grundstück bringt, wird fix kastriert, das steht schon fest, koste was es wolle. Ansonst müssen wir gut überlegen, welche Tiere wir noch kastriern lassen, so viel Geld haben wir auch nicht übrig. Vorrangig sind es natürlich weibliche Katzen.

Soviel zu unseren Nachbarskatzen!
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #8
Jedenfalls müssten wir für jede Streunerkatze 50€ bezahlen, die wir einfangen und kastrieren lassen wollen :( ... Die restlichen Kosten übernimmt der Tierschutz.

Das finde ich aber heftig, dass man da zahlen muss ... der Tierschutz schwimmt zwar bestimmt nicht im Geld, aber Kosten auf tierfreundliche Bürger abzuwälzen, die sich eigentlich gar nicht um die Tiere kümmern müßten ist schon arg!
Zumal man ja im Prinzip Kosten spart, indem man die Tiere kastrieren läßt. Schließlich müßten ohne den Eingriff unzählige Kätzchen versorgt und vermittelt werden ...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #9
Das finde ich aber heftig, dass man da zahlen muss ... der Tierschutz schwimmt zwar bestimmt nicht im Geld, aber Kosten auf tierfreundliche Bürger abzuwälzen, die sich eigentlich gar nicht um die Tiere kümmern müßten ist schon arg!
Zumal man ja im Prinzip Kosten spart, indem man die Tiere kastrieren läßt. Schließlich müßten ohne den Eingriff unzählige Kätzchen versorgt und vermittelt werden ...

Ich verstehe, dass die auch Schutzgebühren haben, sonst wird viell. die Gutmütigkeit missbraucht und jeder findet dann plötzlich irgendwo eine Katze, obwohl es seine Hauskatze ist, und lässt sie auf Tierschutzkosten kastrieren. Aber wenn ich da 10 Katzen einfangen würde, wären das 500€, da fahren andere schon in den Urlaub damit.

Zudem, werden alle Katzen wieder bei uns freigesetzt, also in ihr natürliches Revier entlassen. So viele Katzen, können wir gar nicht gut versorgen, dazu fehlt einfach das Geld. Wir haben schon 3 kranke Katzen von dieser Streunerbande zuhause. Man bedenke, dass die alle entwurmt und entfloht werden müssten und dann noch das viele Futter ... unmöglich. Mir tun die Katzen zwar sehr leid und wir versuchen, dass zumindest keine neuen Katzen dazukommen, aber irgendwie sehen wir uns vor einer unlösbaren Aufgabe.

Ich hoffe insgeheim, dass die Katzen sich irgendwo ein anders Plätzchen suchen, bei Leuten, die viell. noch die ein odere andere Katze haben wollen. Aber so richtig glauben, tu ich das nicht.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #10
Ich finde es toll, wie du dich um die Tierchen kümmerst! Schade, dass der Tierschutz dich bei deinen Bemühungen etwas im Regen stehen lässt. Es gibt leider genug Menschen, denen die Streuner egal sind und das wird mit dieser "Schutzgebühr" noch gefördert. Ich denke nicht, dass das der richtige Weg ist...

LG
Polly
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #11
Ich finde es toll, wie du dich um die Tierchen kümmerst! Schade, dass der Tierschutz dich bei deinen Bemühungen etwas im Regen stehen lässt. Es gibt leider genug Menschen, denen die Streuner egal sind und das wird mit dieser "Schutzgebühr" noch gefördert. Ich denke nicht, dass das der richtige Weg ist...

LG
Polly

Danke für das Lob, aber ich muss die Katzen erst mal einfangen, bis dahin hab ich leider noch nicht sehr viel geleistet, bis auf meine 2 Fellknäul daheim auf der Couch und das Streunerkitten in meiner Gartenhütte.
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #12
Ist das bei euch ähnlich auf dem Land? Ich weiß es gibt noch viel schlimmere Dinge wie die zwei sachen hier, aber davon bekomm ich hier bei uns nix mit. Haben mit wenigen Kontakt. Hab jetzt aber noch kein richtiges Elend mitbekommen, zum Glück...

Ich wohne auch "auf dem Land" sozusagen, also in einem Dorf.
Meine Nachbarn haben 3 Katzen, einen kastrierten Kater und 2 unkastrierte Mädels. :-(
Zum Glück sind es Wohnungskatzen, bzw. laufen nur auf der kleinen, ausbruchssicheren Dachterrasse hier rum und belagern ständig mein Flurfenster.:mrgreen:

Leider haben meine diversen "Aufklärungsversuche" zur Kastra der Mädels bisher noch keine Wirkung gezeigt. Die beiden werden immer noch regelmäßig rollig, wie man unschwer vernehmen kann:-|. Aber mehr als immer wieder mal das Gespräch auf die notwendige Kastra lenken, kann ich ja leider nicht tun:cry:
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #13
Ich wohne auch "auf dem Land" sozusagen, also in einem Dorf.
Meine Nachbarn haben 3 Katzen, einen kastrierten Kater und 2 unkastrierte Mädels. :-(
Zum Glück sind es Wohnungskatzen, bzw. laufen nur auf der kleinen, ausbruchssicheren Dachterrasse hier rum und belagern ständig mein Flurfenster.:mrgreen:

Leider haben meine diversen "Aufklärungsversuche" zur Kastra der Mädels bisher noch keine Wirkung gezeigt. Die beiden werden immer noch regelmäßig rollig, wie man unschwer vernehmen kann:-|. Aber mehr als immer wieder mal das Gespräch auf die notwendige Kastra lenken, kann ich ja leider nicht tun:cry:

Hi,

ja das kenn ich. Die Nachbarn gegenüber haben vier Katzen, Männchen und Weibchen und keiner von den Miezen ist kastriert. Ich glaub auch alles Inzucht. Die eine ist glaub 12 und wirft regelmäßig, die Babies sterben eigentlich alle. Als wir letztes Jahr im Februar eingezogen sind hatten Sie ca 12 Katzen, in der Zeit bis jetzt sind alle bis auf die 4 gestorben. Wie gesagt, die sind glaub zu geizig für nen Tierarzt, daher versuch ich wenigstens immer etwas gutes Futter vorbei zu bringen. Ich hab Sie auch schon öfters auf Kastrieren angesprochen, da kommt dann nur: Jaja wär schon nicht schlecht. Die Bude stinkt, weil alle markieren, ist nicht schön aber für den Tierschutz gehts Ihnen da zu gut. Und verscherzen auf dem Land mit den Nachbarn ist auch so ein Thema, auch wenn etwas egoistisch...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #14
Da kann ich nur zustimmen!

Bei dieser finanziellen Herausforderung trotzdem noch so "straight" zu bleiben, und das durch zu ziehen ... alle Achtung!

Wir könnten uns das finanziell schlicht weg nicht leisten !

In sozialen Berufen verdiehnt man eh schlecht ... und 50 € sind für uns nen Haufen Geld!!!

Ich bin bloss froh, dass ich nicht in dieser Situation bin, denn ich müßte wirklich vor die Miezis hinstehen und sagen: "Es tut mir leid, ich würde Euer Leben wirklich gerne angenehmer machen, und verhindern, dass ihr Babies kriegt, von denen niemand weiß, was aus ihnen wird, aber ich kann das nicht bezahlen!"
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #15
Jetzt ist es soweit, der Nachbarkater Nero hat unsere Klappe gefunden und war gestern früh da und vorher kam er auch wieder rein. Mimi hat geschaut und ist gegangen und Hannibal saß da und hat Ihn einfach beobachtet. Keiner hat terror gemacht. Hätt ich nicht gedacht.
Futter hat er auch erwischt und war garnicht wegzubekommen, das wollte ich eigentlich vermeiden.

Aber die Nachbarn haben ja eh schon gesagt dass Sie Ihn eigentlich garnicht so richtig haben wollen :cry: dabei ist er so ein lieber Kater. Total verschmust und auch sehr anhänglich...

Morgen werd ich mal mit Ihnen reden, wenn er sich hier öfters mal aufhalten will und unsere zwei damit kein Problem haben kann er gerne hier bleiben. Wenns nicht klappen sollte gibts halt ne Chipkatzenklappe und er kann dann nicht mehr rein, wär aber schade... Aber unsre zwei gehen da halt vor...

Aber nur mit dem vollen Programm, also Impfen, entwurmen, entflohen etc...
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #16
Jetzt ist es soweit, der Nachbarkater Nero hat unsere Klappe gefunden und war gestern früh da und vorher kam er auch wieder rein. Mimi hat geschaut und ist gegangen und Hannibal saß da und hat Ihn einfach beobachtet. Keiner hat terror gemacht. Hätt ich nicht gedacht.
Futter hat er auch erwischt und war garnicht wegzubekommen, das wollte ich eigentlich vermeiden.

Aber die Nachbarn haben ja eh schon gesagt dass Sie Ihn eigentlich garnicht so richtig haben wollen :cry: dabei ist er so ein lieber Kater. Total verschmust und auch sehr anhänglich...

Morgen werd ich mal mit Ihnen reden, wenn er sich hier öfters mal aufhalten will und unsere zwei damit kein Problem haben kann er gerne hier bleiben. Wenns nicht klappen sollte gibts halt ne Chipkatzenklappe und er kann dann nicht mehr rein, wär aber schade... Aber unsre zwei gehen da halt vor...

Aber nur mit dem vollen Programm, also Impfen, entwurmen, entflohen etc...

Ja so fängt das an.......und jetzt kauf ich Futter nur noch Palettenweise!:lol:
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #17
Ja, ich finde das auch immer sehr schade wenn sich heutzutage Katzen immernoch "nur zum Mäusefangen" gehalten werden, aber die Katzen ansonsten sehen müssen wie sie zurecht kommen.

Kaum dass sich jemand dieser Tiere annimmt, besinnen sich die Besitzer ganz plötzlich wieder auf ihr Eigentum - aber wehe das Tier ist krank oder sorgt sonst irgendwie für Kosten die über das Billigfutter hinaus gehen, ist es auf einmal gar nicht mehr deren Katze. :-x

Das musste ich mit "meinen" beiden Findelkatzen hier leider auch erleben und jetzt sind sie viel zu früh aus dem Leben gerissen worden... :sad:
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #18
Außerhalb dieses Forums unterhalte ich mich nicht mehr mit anderen Leuten über Katzen, ich werde da einfach zum Steineschmeißer. Manchmal macht es mich einfach fassungslos, wie wenig Respekt manche vor dem Leben eines Tieres haben. Da kann man sich den Mund fusselig labern, da kommt nichts an, weil ein Umdenken unbequem ist (Denken allgemein, scheint mittlerweile für viele ein Gewaltakt zu sein), lieber betitelt und belächelt man mich als Katzentaliban, da kann man mit Argumenten und Fakten um die Ecke biegen, das beeindruckt einen in seiner "Meinung gefestigten" Menschen gar nicht. Also spare ich mir das bevor ich mir die Nerven kaputt mache, MIR die Argumente ausgehen und es zur unsachlichen Begegnung auf unterster Ebene zusteuert.

BTW, in Kerpen gibt eine Kennzeichnuns- und Kastrationspflicht - leider beeindruckt das niemanden, habe ich leider selber schon erlebt. Sorry, aber bei dem Thema wächst mir leider ein Stein in der Hand :-?

LG
SEL
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #19
So, Pflegekater Nero liegt bei uns grad auf der Couch. War vorher bei den Nachbarn drüben und hab mit Ihnen gesprochen und denen ist er auch vor zwei Jahren zugelaufen. Sie waren erst beim Tierarzt mit ihm, der ist auch unserer, und er sieht gut aus. Entwurm und Entfloht ist er auch. Sie haben kein Problem wenn er sich auch hier aufhält und wenn was sein sollte regeln wir das zusammen.

Ich finds nett und angenehm was dabei raus gekommen ist.

Aber es gibt auch viele andere, das stimmt schon
 
  • Nachbarschaftskatzenhilfe Beitrag #20
Oh, das klingt ja nach einem super Kompromiss ... Wanderkater ;)
Solange er tierärztlich verpflegt wird und deine Katzen keinen stress mit ihm haben .... betreibt er wohl Couchsurfing bei euch :)
 
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