Ich glaube, dass falsches füttern aus Unwissenheit resultiert. "Tier wissen was gut für sie ist", denken diese Menschen. Es gibt Tierarzt die Trockenfutter empfehlen, oder Royal Canin, in der Werbung "würden Katzen Whiskas kaufen". Meine Fellnase "stiehlt" ihren Artgenossen in der Nachbarschaft das Junkfood wenn es zu Hause nur Gesundfutter gibt. Aber sie hat nichts dagegen, wenn Nachbarskater ihr Futter frißt. Und zur Not gibt es ja auch immer noch genug Mäuse :lol:
Die Kirschen in Nachbarsgarten sind immer süßer als die eigenen, sagt man bei Menschen und ich glaube, das trifft auch auf Katzen zu. Das eigene Futter ist sowieso da, aber das beim Nachbarn muß man erjagen. Das ist der Reiz. Wenn du kein Stubenarrest verhängen willst, hast du keine Möglichkeit das Fremdfüttern zu verhindern.
Was hälst du davon deiner Nachbarin vorzuschlagen sich eigene Katzen zuzulegen? Die könnten dann mit deinen spielen, ihr könntet gegenseitig die Urlaubsbetreuung übernehmen und die Nachbarin würde sich mit der richtigen Ernährung auseinandersetzen. Vielleicht ist sie einfach nur einsam und scheut vor der Verantwortung zurück?