Moinsen,
da es das erste Mal ist, dass ich zwei Katzen zusammen führe, wollte ich das mal kommentieren... und hoffe, dass ihr zahlreiche Tipps auf Lager habt, um es mir und meinen beiden Stubentigern so einfach wie möglich macht
Kurz zur Vorgeschichte:
Damals haben wir (meine Ex-Frau und ich) 2 sehr junge Katzen aus dem Tierheim adoptiert. Die Zwei sind Geschwister gewesen und wir tauften sie Merle und Marie (die Namen kamen von meiner Ex-Frau). Im Laufe der Zeit wurden aber aus Merle und Marie eher Rumpel (sie war super verschmust, aber etwas schwerfällig bei ihren Bewegungen) und Sellerie (weil sie total auf Obst und Gemüse steht). Letzteres war aber mehr ein Spitzname, an und für sich hieß die kleine nach wie vor Marie

Nun ja, irgendwann ging es mit der Ehe in die Brüche und ich habe das Sorgerecht für die Beiden erhalten

Seit 7 Jahren haben wir die Zwei und seit 3 Jahren leben sie ausschließlich bei mir und den beiden ging es wunderbar.
Vor 4 Monaten jedoch habe ich morgens bemerkt, dass Rumpel sehr schwer atmete... es kam mir schon komisch vor, weil sie am Vorabend nicht ins Bett kam, aber es war sehr warm und ich habe vorher nichts bemerkt. An dem besagten Morgen viel es mir also auf, es schien ihr furchtbar schlecht zu gehen, also habe ich sie schnell eingepackt und bin mit dem Taxi zum Notarzt gedüst. Kurz vor der Ankunft verstarb die arme Maus noch in der Transportbox, der Tierarzt hat nur noch ihren Tod festgestellt und das sie vermutlich an einem Lungenödem starb, da Wasser aus ihrem Mund lief. In dem Moment brach eine Welt für mich zusammen, aber das kennen einige sicher.
Die ersten Tage ohne Rumpel waren sehr hart... für Marie aber nicht wirklich, denn Rumpel war schon sehr dominant und die Kleine blühte in der ersten Zeit richtig auf. An dem Moment habe ich eigentlich beschlossen, mir keine neue Katze in die Wohnung zu holen.
Dann schlug jedoch das Leben zu: Ich fand wieder Arbeit, war also wieder öfters weg. Es wurde kälter draußen, also war die Balkontür immer öfter zu... und nach draußen wollte Marie auch nicht mehr so gerne. Sie fühlte sich nicht mehr wohl, war auch nur noch schwer zum spielen zu annimieren, da ihr nun doch der Spielgefährte fehlte.
Ich hatte also die Wahl zu kündigen oder einem neuen Stubentiger ein zu Hause zu geben... und da ich diese Zeilen hier grade schreibe, könnt ihr euch wohl denken, für was ich mich endschied
Und auf einmal ging auch alles ziemlich fix... vorgestern im Tierheim gewesen und schon heute zog der kleine Titan (7 Jahre) ein... Ich tendierte eigentlich eher zu einer Katze, aber ich habe mich von meinem Bauchgefühl leiten lassen, was mich eigentlich selten im Stich lässt.
Die Fahrt vom Tierheim nach Hause saß Titan ganz ruhig in der Box, mein Schlafzimmer war soweit schon vorbereitet. Als wir dann zu Hause waren, sprang er gleich heraus, kurz aufs Bett, zum Kratzbaum... um sich dann doch unterm Bett zu verkriechen... wo er jetzt immer noch liegt, aber das soll er auch ruhig.
Marie schnuppert derweil immer neugierig rum (hat natürlich keinen Zugang zum Schlafzimmer), vor allem die verhasste Transportbox ist aktuell extrem interessant.
Tja, und mehr gibt es im Moment auch nicht zu berichten... ach, eventuell wird der kleine Titan noch mal umbenannt, wobei der Name schon passt... der ist nämlich echt winzig
Und im Anhang dann mal ein Bild von dem Kleinen. Das Bild kommt noch vom Tierheim, ich selbst hab ihn noch nicht geknipst.
Gruß
Mupaman