Liebe neue Nachbarn

Diskutiere Liebe neue Nachbarn im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Es ist wohl grad jetzt zu Weihnachten nicht unbedingt passend, aber: Ich muss mir da grad mal Luft machen, über meinen neuen Nachbarn. Bitte...
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #1
Tigerchen1996

Tigerchen1996

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Es ist wohl grad jetzt zu Weihnachten nicht unbedingt passend, aber:
Ich muss mir da grad mal Luft machen, über meinen neuen Nachbarn.

Bitte helft mir, ob ich da etwas falsch sehe. Ich zweifel da grad etwas an meinem Verstand.

Jetzt kommt die etwas längere Geschichte:
Wir haben hier (einige von Euch wissen es vielleicht) 4 Kitten im Alter von mittlerweile 9 und 6 Monaten.
Noch leben sie nur im Haus, aber wir planen eigentlich, ihnen ab Frühjahr nächsten Jahres gesicherten Freigang auf unserem Grundstück zu ermöglichen. Wir leben hier zwar ziemlich ruhig auf dem Land, aber Bundesstraße ist nur ca. 500 m Luftlinie entfernt und Dosi hat aus schmerzlichen Erfahrungen in der Vergangenheit Angst, die kleinen einfach so rauszulassen. Plan war dann eigentlich, unser Grundstück (ca. 1000 qm) einzuzäunen.

Im Herbst wurde unser Nachbargrundstück verkauft. Der neue Besitzer (ja man kennt sich hier auf dem Dorf) wollte dann nach einigen Renovierungsarbeiten in das Haus einziehen und er bringt einen jungen Hund, ca. 6 Monate alt mit (Rottweiler). Grundsätzlich kein Problem. Er plante dann für das Frühjahr, sein Grundstück einzuzäunen, damit der Hund nicht in die Nachbargärten läuft, wenn er ihn in den Garten lässt. Fanden wir auch klasse.
Zwischen unseren Grundstücken liegen so ca. 30 Meter „grüne Hecke“, und wir hatten schon daran gedacht, uns an diesem Zaunbau zu beteiligen.

Den Einzug der Nachbarn haben wir nicht wirklich mitbekommen, wir haben das nur dadurch festgestellt, da GöGa, der hier Zuhause arbeitet tagsüber immer jaulen und kläffen gehört hat. Da haben wir gedacht, sie wohnen da wohl jetzt. Das war aber nach ca. 14 Tagen wieder vorbei.

Heute morgen nun, hat GöGa den Nachbarn an der Gartenhecke getroffen. Gab etwas Small-Talk, aber Nachbar musste den „kleinen“ Rottweiler am Halsband festhalten, und konnte ihn kaum bändigen. Der wollte unbedingt durch die Hecke. Hat geknurrt und gebellt. Da hat Nachbar auch freizügig zugegeben, dass die „Stille“ jetzt nicht daran liegt, dass der Hund friedlich geworden ist, er bringt ihn jetzt jeden Morgen zu seiner Mutter. Der Hund hat ihm schon in den ersten 10 Tagen, die Haustür von innen zerstört, hat randaliert – und die Versicherung will ihm das nicht zahlen!!!!. (Mein Mitleid hält sich da in Grenzen). Deswegen bringt er ihn jetzt immer morgens zu seiner Mutter.

Von dem geplanten Bau des Zauns im Frühjahr ist auch keine Rede mehr. Er hat jetzt den abenteuerlichen Vorschlag gemacht, wir sollten da mal eine Katze rauslassen, dann kann man ja mal sehen, wie der Hund reagiert. Weil er ist ja so ein lieber und der tut nichts. Man muss das einfach mal probieren.

Geht’s noch?
Ich werde keine unserer Katzen als Experiment zur Verfügung stellen.

Aber mir tut auch der arme Hund leid. Er kann ja nichts dafür.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #2
Ich kann deinen Unmut sehr gut verstehen, denn so unüberlegt dein neuer Nachbar Experimente durchführen will, so unüberlegt hat er sich auch den Hund angeschafft. Mir wäre wohl auch alles aus dem Gesicht gefallen, bei so einem Vorschlag und hätte sarkastisch vorgeschlagen, meine Katzen aber noch vorher mit Leberwurst einzureiben oder dass man man ja auch kleine Kinder nehmen könnte, statt Katzen. Was denkt man bitte bei so einem Vorschlag? Nichts... da kann man nicht nachgedacht haben! Übel, solch einen Nachbarn direkt neben sich zu wissen :oops:

Zieh einen Zaun und warte nicht, bis der Nachbar seine experimentelle Phase durch hat. :-?

LG
SEL
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #3
Ich werde keine unserer Katzen als Experiment zur Verfügung stellen.

natürlich nicht, völlig klar, dass ihr auf diesen Vorschlag nicht eingeht.

Ich würde versuchen, erst gar keine Emotionen hochkochen zu lassen. Er hat einen Vorschlag gemacht, der war sch*, abhaken und gut.

Braucht ihr denn den Nachbarn wegen der Kosten? Oder zieht ihr sowieso einen Zaun hoch, egal was der Nachbar tut?

Macht euren Zaun katzenaus- und hundeeinbruchsicher, und gut. Wenn ihr dann noch Geld übrig habt könnt ihr ja überlegen, einen Sichtschutz gegen den Hund zu installieren.

Ist natürlich schade, dass es kein Katzen-Nachbar geworden ist...

Mir ist auch mal ein Hundebesitzer ohne Gespür für Katzen beim Tierarzt begegnet. Der Hund wollte unbedingt an der Transportbox schnuppern. Dass ich diese dann weggestellt hab konnte er überhaupt nicht versthen "der tut nichts, der ist ganz brav". Aber dass meine Katze Angst haben könnte, auf die Idee ist er gar nicht gekommen und hat mich nur verständnislos angeschaut....

Will sagen: am besten regt man sich über solche Leute gar nicht auf...wenn möglich... ;-)
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #4
Zieht den Zaun hoch auf eurem Grundstücksteil.
Mit dem Nachbarn scheint es ja schwer zu sein ein vernünftiges Gespräch zu führen. Der arme Hund tut mir echt leid.
Wenn ihr euch aber bisher soweit gut verstanden habt, könnt ihr ihn doch mal zum Kaffe einladen (ohne Hund) und versuchen, ihm verständlich zu machen was der Unterschied zwischen Hund und Katze ist.Evtl. schafft ihr es sogar, ihn von einer Hundeschule zu überzeugen, damit er noch was dazu lernt.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #5
Schau einmal hier rein:

Vielleicht findest du da ein paar Argumente, die du beim gemeinsamen Kaffeetrinken anbringen kannst.
Generell hat ein Hundehalter dafür zu sorgen, dass sein Hund weder Menschen noch andere Tiere gefährdet. Ein Grundstück ist so zu sichern, dass der Hund es nicht unerlaubt verlassen kann.
Schau mal in ein oder zwei große Hundeforen. Auf den Seiten "Hund und Gesetz" sind sehr nützliche Links für deine Argumentation.
Bau deinen Zaun wie geplant und argumentiere dem Nachbarn gegenüber so gut, dass er den Zaun doch errichtet - oder den Hund nur unter Aufsicht oder, wenn nicht abrufbar, angeleint rauslässt.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #6
Plan war dann eigentlich, unser Grundstück (ca. 1000 qm) einzuzäunen.

Er plante dann für das Frühjahr, sein Grundstück einzuzäunen, damit der Hund nicht in die Nachbargärten läuft, wenn er ihn in den Garten lässt. Fanden wir auch klasse.
Zwischen unseren Grundstücken liegen so ca. 30 Meter „grüne Hecke“, und wir hatten schon daran gedacht, uns an diesem Zaunbau zu beteiligen.

Warum solltet Ihr Euch an dem Zaunbau des Nachbarn beteiligen? :???:

Zäunt doch einfach wie geplant Euer Grundstück ein und alles ist gut. Dann kann der Hund ja auch nicht mehr zu Euch rüber. Oder habe ich da was falsch verstanden?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #7
Also ich denke auch, ihr solltet euren Zaun wie geplant hochziehen, damit eure Süßen gesichert hinaus können. Den schon angesprochenen Sichtschutz in Richtung Hund halte ich auch für recht wichtig. Wenn der Hund schon die Haustür des Nachbarn ruiniert hat, wird der Zaun sicher auch ständig bearbeitet werden, wenn er die Katzen sieht. Und das Risiko, dass der Zaun womöglich dadurch mal nachgibt und der Hund bei euch rein kann ist aus meiner Sicht durchaus gegeben.

Das Thema "Experiment" würde ich auch mal als Aussage eines Ahnungslosen ad acta legen. Die bloße Vorstellung erzeugt bei mir einen Würgereiz. Aber der Nachbar dürfte sich ja nicht mal mit dem Thema der artgerechten Hundehaltung auseinandergesetzt haben. Wie soll er dann was von Katzen wissen.

Die Idee mit einem Gespräch zum Kaffee finde ich auch sehr gut. Vielleicht bringt das ja wirklich was. Wenn nicht, hat man es zumindest versucht und weiß, dass man doppelt und dreifach aufpassen muss.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #8
Ich finde die Idee mit der Hundeschule super.

Weisst Du denn, warum sich Dein Nachbar einen Rottweiler "angeschafft" hat, nur um den dann zu seiner Mutter abzuschieben? So wie der sich benimmt, anscheinend als Machtsymbol...:roll:

Da ich mal einen Berner Sennenhund hatte (und der eigentlich die langhaarige Variante und der nächste Verwandte von einem Rottweiler ist), weiß ich, dass diese Hunde unbedingt "ihr" Rudel brauchen, im Grunde ihres Herzens "Lämmchen" sind und ganz und gar nicht damit glücklich werden, von hier nach dort geschoben zu werden.

Der arme Hund tut mir jetzt schon leid.:-(
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #9
Danke für Eure netten Antworten.

Der Plan, für unsere Mäuschen den Garten zu sichern steht immer noch. Das werden wir auch unabhängig von den Nachbarn machen. Aber natürlich wäre es einfacher gewesen, wenn wir gemeinsam auf der Grundstücksgrenze einen Zaun bauen, so wie er es eigentlich wollte.

Wir hatten uns (bevor die neuen Nachbarn einzogen) schon für eine Variante von weidezaun-info.de entschieden. Das scheidet ja jetzt schon allein wegen der Höhe aus. Zumindest auf der einen Grundstücksseite müssen wir wohl jetzt „klein Alcatraz“ bauen. Da habe ich auch kein Problem mit, man kann die Höhe ja anpassen. Der Gedanke mit dem Sichtschutz war mir noch gar nicht gekommen, aber das macht absolut Sinn. Ich stelle mir das auch nicht sehr entspannend vor, durch meinen Garten zu laufen, und am Zaun hängt ein knurrender und bellender Hund.

Danke auch walk-with-cats für den Link, das entspricht auch meiner Rechtsauffassung. Aber ich möchte ja nicht gleich mit der Rechtskeule kommen. Was nutzt mir auch das Recht, wenn er sich nicht dran hält und irgendwas passiert. Muss nicht, kann aber. Es geht nicht nur um meine Katzen, das liegt ja auch in meiner Verantwortung, die soweit wie möglich zu schützen. Geht auch um andere Gefahren, die von ihm ausgehen könnten, läuft z.B. auf die Straße und verursacht Unfall…, läuft in andere Gärten wo kleine Kinder spielen…, usw. Wie gesagt, muss nichts passieren, kann aber. Muss das Kind denn erst in den Brunnen fallen?

Mich ärgert jetzt fürchterlich diese Gedankenlosigkeit und die Verantwortungslosigkeit. Mir tut auch der Hund wahnsinnig leid. Der weiß es nicht besser. Morgens und abends wird er mal kurz rausgelassen und tagsüber wird er zu Mutter gebracht, weil er sonst in der Wohnung randaliert. Und dann wird sich noch über die Versicherung empört, die den Schaden an der ramponierten Haustür nicht begleichen will. Mir war bisher gar nicht bekannt, dass man sich gegen Schäden, die die eigenen Haustiere an der eigenen Wohnungseinrichtung anrichten, versichern kann. Aber man lernt ja nie aus.

Leider ist der Tierhalter auch bzgl. Hundeerziehung beratungsresistent. „Bei Mama ist das auch so, der muss sich eben dran gewöhnen. Das lernt der dann von alleine“.
Der Hund wurde auch aus dem Grund angeschafft, weil „Mama hat genauso einen“ und nun ist der Sohn ausgezogen und musste einen eigenen haben.

Traurig für das arme Tier.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #10
Kannst du den Fall nicht mal beim Ordnungsamt melden? Bitte darum, dass du anonym bleiben willst.
Es geht bei dem Fall ja nicht darum dem Nachbarn was böses zu wollen, sondern nur darum, dass der Hund wohl wirklich eine Gefahr darstellen könnte.
Je nachdem in welchem Bundesland du wohnst, zählt der Rottweiler in wenigen Gegenden unter die "Listenhunde" wo es Einschränkungen in der Haltung gibt. Vielleicht hast du hier ja eine Chance dem Hund und Halter zu helfen.
Hier mal ein link (hoffe er ist aktuell) wo die Bundeländer und die Rassen aufgeführt sind:

 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #11
Ich hätte auch noch eine Idee:
;-)

Wie wär's mit einem (guten) Hundebuch für den Nachbarn? Ihr könntet ja sagen, ein Bekannter hat es zu Weihnachten bekommen, hat es doppelt und weiß nicht wohin damit...
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #12
Ich hätte auch noch eine Idee:
;-)

Wie wär's mit einem (guten) Hundebuch für den Nachbarn? Ihr könntet ja sagen, ein Bekannter hat es zu Weihnachten bekommen, hat es doppelt und weiß nicht wohin damit...

Eine gute Idee. Nur, nach der Beschreibung, die die TE von ihrem Nachbarn gibt, wird der sich kaum die Mühe machen, das Buch zu lesen.

Kannst du den Fall nicht mal beim Ordnungsamt melden? Bitte darum, dass du anonym bleiben willst.
Es geht bei dem Fall ja nicht darum dem Nachbarn was böses zu wollen, sondern nur darum, dass der Hund wohl wirklich eine Gefahr darstellen könnte.
Je nachdem in welchem Bundesland du wohnst, zählt der Rottweiler in wenigen Gegenden unter die "Listenhunde" wo es Einschränkungen in der Haltung gibt. Vielleicht hast du hier ja eine Chance dem Hund und Halter zu helfen.
Hier mal ein link (hoffe er ist aktuell) wo die Bundeländer und die Rassen aufgeführt sind:


Eine aktuellere Liste fand ich auch nicht. In SH gehört der Rotti nicht zu den Listenhunden.

Mir ging es auch in erster Linie darum, dass das Grundstück so gesichert werden muss, dass der Hund keine Gefahr darstellt, weder für Katzen noch gar für Menschen. Ob das dem Hundehalter nun passt oder nicht, ist da erstmal zweitrangig.
Du könntest beim Ordnungsamt mal unverbindlich nachfragen, was die so meinen und darauf hinweisen, dass der Hund mangels Erziehung und mangels Sicherung des Gartens eine Gefahr für die Anwohner darstellt und du eigentlich den Nachbarn vor einem Bissvorfall bewahren möchtest.
Meist wird das OA leider erst aktiv, wenn etwas geschehen ist.

Ich würde es jedenfalls versuchen, denn wenn das Tier irgendwann jemanden beißt, würde ich mir immer Vorwürfe machen, nicht im Vorfeld gehandelt zu haben.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #13
Super Idee mit dem Buch.
Sind da Bilder drin?
Mittlerweile bin ich mir nicht so sicher, ob er überhaupt lesen kann:-?

Liebe Grüße
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #14
Super Idee mit dem Buch.
Sind da Bilder drin?

Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Das Buch habe ich nicht, das könntest du kaufen.

Meine Idee war: du könntest ein gutes Buch kaufen, ihm schenken. Und als Erklärung, warum du ihm ein Buch schenkst, einfach sagen "das war ein doppeltes Weihnachtsgeschenk für jemand anders" oder so.

Ich habe leider kein Hundebuch...

Wenn ich eins kaufen wollen würde, dann würde ich eins von Martin Rütter kaufen.

Aber wenn der Nachbar nicht lesen kann... Wie kommst du darauf?
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #15
Ich finde es aber schon irgendwie erschreckend, dass ein 6 Monate alter "Welpe" (ist er ja fast noch) knurrenderweise und bellend auf dem Grundstück rumläuft und der Besitzer ihn kaum halten kann.:-o

Da stimmt doch was nicht und die Erziehung läuft aus der Bahn...(sofern es eine solche überhaupt gibt)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #16
Ich denke auch, dass eine Erziehung bei dem Hund wohl (noch) nicht stattgefunden hat. Es mag ja sein, dass er einfach nur aufgeregt und neugierig ist.

So wie er jetzt lebt, wird er morgens und abends in den Garten gelassen, um sein Geschäft zu verrichten. Tagsüber, wenn der Besitzer nicht zu Hause ist, bringt er ihn zu seiner Mutter, wo er dann auch im Haus eingesperrt ist zusammen mit dem Hund der Mutter (wenigstens ein Artgenosse, aber schon so ca. 8 – 9 Jahre alt). Da kann ich auch verstehen, dass der arme Kerl seine Energien irgendwie loswerden muss.

Ich finde es auch bedenklich, dass der Besitzer ihn (lt. eigener Aussage) nicht allein lassen kann, weil er dann im Haus randaliert.

Wenn er mit ihm in den Garten geht und wir auch draussen sind, muss er ihn am Halsband festhalten, weil er knurrt und bellt und sonst über die Hecke springen würde (also der Hund, nicht der Nachbar). Da sagte er auch noch ganz stolz: 1,5 Meter Höhe sind für den gar nichts! Ja super!

Dann kamen die abenteuerlichen Vorschläge für das Experiment (s.o.). Ich bin ja eigentlich ein sehr geduldiger und humorvoller Mensch, aber irgendwo ist da mal Ende.

Ich kann nicht darüber entscheiden, ob irgendjemand für Tierhaltung geeignet ist, und wenn es mich jetzt nicht persönlich betreffen würde, wäre ich über diesen „Fall“ wohl auch nicht gestolpert. Mir tut der Hund jetzt wahnsinnig leid. Der kann nichts dafür.

Der Hundebesitzer ist aber leider beratungsresistent.

Dass er nicht lesen kann, hatte seine Mutter mal erwähnt. Sie musste mit ihren beiden Söhnen zu einer Führerschein-Sonderprüfung, weil die Jungs nicht Lesen und Schreiben können.
Zudem unterstelle ich mal, dass er auch wenn er es könnte nicht lesen würde, weil er der Überzeugung ist, er macht alles richtig. Immerhin ging das ja bei Mama auch gut.

Ordnungsamt wird erst tätig, wenn irgendwas passiert ist. Die Befürchtung, dass da was passieren könnte reicht da nicht.

Ich möchte ihm doch auch nichts Böses. Er und sein Hund sollen doch glücklich sein, so wie ich mir Wünsche, dass meine Katzen mit mir hier auch glücklich sind. Aber wenn von seinem Hund eine Gefahr für meine Katzen ausgeht, da bin ich da etwas empfindlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #17
Ich finde die Idee mit dem Ordnungsamt gar nicht schlecht, denn je nach Bundesland wird vom Hundehalter bei bestimmten Rassen nämlich ein Sachkundenachweis verlangt. So wie sich das hier so liest, scheint euer Nachbar wohl kaum über einen derartigen Nachweis zu verfügen.

Und wenn das Ordnungsamt nicht sofort tätig werden will, dann schau doch mal nach ob der Hund eine Steuermarkte besitzt. Wenn nicht, direkt beim Amt anrufen. Solche Hunde spülen Geld in die Gemeindekassen und daher ist man dort über solche Anzeigen immer froh.

Rottweiler sind eigentlich sehr friedliche Tiere, von daher wundert mich sein Verhalten doch sehr. Es liegt auf der Hand das der Hundehalter von der Hunderasse nichts versteht und dem Hund nicht gerecht werden kann.

Ich würde ihn beim Amt denunzieren, und das ohne ein schlechtes Gewissen.
 
  • Liebe neue Nachbarn Beitrag #18
Super Idee mit dem Buch.
Sind da Bilder drin?
Mittlerweile bin ich mir nicht so sicher, ob er überhaupt lesen kann:-?

Liebe Grüße
Vielleicht gibt es da was als Hörbuch oder DVD zum Thema Erziehung und Haltung. Ich kann da leider keine Empfehlung aussprechen, da ich, seit ich auf dem Katzentrip bin, bei meinem früheren Lieblings-Thema Hunde etwas den Anschluss verloren habe. ;-)

Oder gibt es bei euch eine Hundeschule, die du ihm empfehlen kannst -oder seiner Mutter, wenn die mehr Zeit mit dem Hund verbringt?
 
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