Bitte fragt auch einen zweiten TA

Diskutiere Bitte fragt auch einen zweiten TA im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo Ihr Lieben, für den der es lesen möchte schreibe ich jetzt hier eine Geschichte, meine Geschichte. Die es nicht zu Ende lesen wollen möchte...
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wolfgangspeedy

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Hallo Ihr Lieben,
für den der es lesen möchte schreibe ich jetzt hier eine Geschichte, meine Geschichte. Die es nicht zu Ende lesen wollen möchte ich an dieser Stelle um etwas bitten. Bitte egal was Euch der Tierarzt sagt, egal wie erfahren es klingt und egal wie sicher dieser sich ist, wenn es Euren Liebsten schlecht geht fragt einen zweiten nach seiner Meinung, googelt bis die Finger qualmen aber bitte nicht blind vertrauen. Ich bin ein Mann im Alter von 50 Jahren, meine Kinder sind groß und leben ihr Leben was ja so auch richtig ist, sie besuchen mich regelmäßig. Aus gesundheitlichen Gründen kann ich nicht mehr arbeiten und bin so den ganzen Tag zu Hause. Weggehen, Reisen oder unterwegs sein war nie mein Ding, aber das brauchte ich auch nicht, denn ich hatte meine Bonny. Bonny war ein kleines Persermädchen und wurde nur 6 Jahre. Da ich nie unterwegs war und immer zu Hause wurde dieses Mädchen mein fünftes Kind. Sie schlief in meinem Bett ein und wachte dort auch auf. Ich sagte nur Heia Bett und die kleinen Pfoten drehten auf dem Laminat durch. Sie saß am Tag bei mir auf dem Schreibtisch und ging ich auf Toilette saß sie an der Tür. Unseren Mittagsschlaf verbrachten wir zusammen. Wir waren einfach eins. Immer krank aber nicht schwerwiegend und ich weiß dass sie Glücklich war. Sie hatte kein Interesse an einen Artgenossen, aber ich gab ihr alle Liebe die ich hatte. Leider hörte ihr Fell nie auf zu wachsen, auch nicht das Unterfell und so musste sie manchmal geschoren werden. Wie bei einem Friseur, ein Witz oder? Der Tierarzt wollte das mit Betäubung machen da es für Bonny weniger Stress ist. Bonny war immer sehr klein und zierlich und hat niemals eine Kralle ausgefahren aber ich dachte wenn es gut für die Maus ist. Mein Baby konnte nach 14 Stunden noch nicht richtig laufen und ich machte mir große Sorgen. Der Tierarzt sagte das kommt vor. Nun war es im September 2014 wieder so weit, ich konnte 10-mal am Tag bürsten und kämmen, auch spezielle kämme halfen nicht weiter. Ich ging morgens zum Tierarzt und erinnerte diesen an das letzte Mal und bat um eine leichtere Narkose. Niemand hat mir erzählt wie gefährlich so eine scheiß Narkose sein kann. Ich konnte mein Mädchen erst am nächsten Tag abholen, sie wollten die Kleine nur beobachten. Bis dahin wurde auch jedes Jahr das große Blutbild gemacht, es war immer alles gut. Plötzlich fing sie an das Essen immer alles auszubrechen. Ständig zum Tierarzt, Flüssigkeit zufügen, Medikamente, Essen umstellen usw. Ich wechselte den Tierarzt und die Behandlung war die gleiche. Manchmal waren sogar 3 oder 4 Tage wo sie nicht erbracht und die Hoffnung wuchs. Im Dezember war ich nun bei Tierarzt Nr.3 und schilderte alles. Obwohl die letzte Blutuntersuchung erst 6 Monate zurück lag wurde sofort eine neue gemacht. Sie sagte wenn man schon mit Narkose arbeitet muss man doch bei dieser Geschichte das Blut kontrollieren. Die Blutergebnisse ließen darauf schließen dass die Nieren vermutlich durch diese Narkose erheblich beschädigt wurden. Das war am 23.12.2014 nach drei Monaten Quälerei. Mit extra speziellen Futter und so viel Hoffnung verließ ich den Tierarzt. Aber ich habe den Tierarzt einfach zu spät gefunden, am Abend erbrach mein Baby alles Schwarzes Blut, ich rief sofort den Tierarzt an, während dem Telefonat kam noch mehr. Ich habe meinem kleinen Mädchen all die erfahrene Liebe zurückgegeben und habe diesem Leiden ein Ende gesetzt. Um 22:30 stand dieses kleine Herz still und ich nahm sie mit nach Hause. Bis ca. 4:30 tupfte ich alle 10 min die Tränen aus ihren Äugelein. Vielleicht wollte sie mir nach dem Tod all die Tränen zeigen, die ich im Leben nicht gesehen habe. Am 24.12.2014 habe ich so viel mehr als nur mein Mädchen begraben. Ich fahre jeden Tag zu meinem Baby, sitze zu Hause vor den Bildern und weiß nicht wie es weiter gehen soll. Wenn ich Heia Bett rufe, rennt niemand los und wenn ich aufwache liegt nur Ihr Bild neben mir, denn dieser Platz in meinem Bett wird immer der von meinem kleinen Mädchen sein. Solange mein Herz schlagen wird, wird es mit Sehnsucht und Schmerz nach meiner Bonny gefüllt sein.
So bitte ich Euch, holt eine zweite Meinung ein wenn etwas mit den kleinen ist. Hätte ich den Arzt vorher gefunden würde mich mein Baby vielleicht noch zwei oder drei Jahre weiter wecken.
Nun schläft sie fest und wacht einfach nicht auf.







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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #2
Mein Beileid zum Verlust deiner geliebten Katze :c020:

LG
SEL
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #3
Was für ein furchtbarer Verlust. Es tut mir sehr sehr Leid. Für die nächste Zeit wünsche ich dir ganz viel Kraft :cry:
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #4
Leider hörte ihr Fell nie auf zu wachsen, auch nicht das Unterfell und so musste sie manchmal geschoren werden. Wie bei einem Friseur, ein Witz oder? Der Tierarzt wollte das mit Betäubung machen da es für Bonny weniger Stress ist. Bonny war immer sehr klein und zierlich und hat niemals eine Kralle ausgefahren aber ich dachte wenn es gut für die Maus ist. Mein Baby konnte nach 14 Stunden noch nicht richtig laufen und ich machte mir große Sorgen. Der Tierarzt sagte das kommt vor. Nun war es im September 2014 wieder so weit, ich konnte 10-mal am Tag bürsten und kämmen, auch spezielle kämme halfen nicht weiter. Ich ging morgens zum Tierarzt und erinnerte diesen an das letzte Mal und bat um eine leichtere Narkose. Niemand hat mir erzählt wie gefährlich so eine scheiß Narkose sein kann.
Lieber wolfgangspeedy,

Mein Beileid zum Verlust deiner geliebten Bonny. Ich wünsche dir, dass sich die schmerzhafte Trauer irgendwann wandelt in ein Gedenken, dass dir auch wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Das dauert natürlich noch.
Und vielleicht bist du dann auch bereit für neue pelzige Lieblinge?

Sei mir nicht böse, wenn ich hier in deinem Trauerthread noch einen Gedanken ausspreche, der mir heute schon einmal beim Lesen eines anderen Threads kam:

Vielleicht sollten wir das Thema auch dort weiterdiskutieren, aber ich wollte dich jetzt nicht ungefragt dort zitieren...

Aalso, vorsichtig formuliert tun mir Perserkatzen leid... und zwar nicht nur auf Grund der meist verkürzten Nase und den damit verbundenen Problemen, sondern auch auf Grund des viel zu dichten, viel zu langen Fells.

Dass Langhaar- und sogar Halblanghaarkatzen nicht alleine mit der Pflege klarkommen ist klar, aber dass Perser so sehr auf Gedeih und Verderb der Sorgfalt oder Nachlässigkeit ihres Besitzers ausgeliefert sind, finde ich erschreckend.

Und selbst die sorgfältigsten Halter schaffen es oft nicht und viele Tiere hassen das Bürsten und müssen es doch jeden Tag wieder ertragen. Und dann bleibt oft nur noch das Scheren, was auch nur zeitweise Erleichterung verschafft.

Kurz, meiner Meinung nach, sollte der Standard und die Bewertung (z. B. auf Ausstellungen) für Perser ganz dringend modernisiert werden und dazu gehört es auch, nicht immer das längste Fell für das beste zu halten.
Und auch wer sich eine Perserkatze anschafft, sollte darauf achten.
(Sorry wolgangspeedy für Off-Topic, sollte auch ganz und gar nicht gegen dich gerichtet sein.)
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #5
Es tut mir auch unendlich Leid, es ist ganz schrecklich ein geliebtes Tier zu verlieren.
Sei mir nicht böse, in Deinem Schmerz, wenn ich sage, das evtl. vllt. was anderes dahinter steckte.
Jede Narkose birgt Risiken, aber von Spätfolgen, das die Nieren geschädigt werden, davon habe ich noch nix gehört.
Viele Katzen haben leider Nierenprobleme, oft haben Zucht und Rassekatzen PKD, was vererbt wird.
Da sie zuletzt schwarz erbrach, war vllt. auch etwas mit dem Verdauungstrakt nicht in Ordnung, böse Geschichten machen leider kein Halt vor dem Alter.
Natürlich hast Du, was die Narkose betrifft, richtig gehandelt, den Tierarzt informiert, das die Narkose zuvor schlecht vertragen wurde, gefragt, ob es schonendere Verfahren gibt,da ist dem Tierarzt ein Vorwurf zu machen-mache Du Dir diesbezüglich bitte keine Vorwürfe, ich glaube es steckte wirklich mehr dahinter, in der Katze, als wie die Narkose Spätfolgen.

Ich drück Dich an dieser Stelle virtuell und wünsche Dir ganz viel Kraft.

LG
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #6
Das tut mir so leid für dich und deine kleine Maus.
Komm gut über den Regenbogen kleine Bonny, grüße mir meine Strernchen und pass von da oben gut auf deinen Wolfgang auf!
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #7
Mir kullern die Tränen bei deiner Geschichte, mein Beileid zu deinem schmerzlichen Verlust. Deine Süße passt jetzt von oben auf dich auf und wird immer in deinem Herzen sein.
 
  • Bitte fragt auch einen zweiten TA Beitrag #8
Mir tut es auch sehr leid für dich.

Aber auch ich glaube, das deine Katze nicht an Nierenproblemen gestorben ist. Schwarzes Blut erbrechen deutet eher auf ein aufgeplatztes Magengeschwür oder einen Tumor hin. Und das ist bei Katzen halt wirklich schwer und eigentlich nur mit sehr aufwändigen Untersuchungen festzustellen.
Von dem her mach dir bitte keine Vorwürfe. Das war nicht deine Schuld.

Lies dich doch einfach ein bisschen durch das Forum.

Und wer weiß, wenn dein Schmerz nicht mehr so stark ist, vielleicht verliebst du dich in eine andere Katze oder sogar in ein Pärchen.
Weißt du, der Platz bei dir ist viel zu gut, um auf Dauer ungenutzt zu bleiben. Und auch dir wird irgendwann die Gesellschaft wieder gut tun.
Und deineBonny wird es bestimmt gut heißen, wenn du diesen Platz wieder vergibst, und dann auch wieder glücklich wirst.
Bitte überstürze nichts. Aber denk doch mal langfristig darüber nach.
 
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