Hallo Lola,
danke für Deinen Erfahrungsbericht und Dein Mitgefühl! Tierkliniken haben wir leider nicht in der Nähe, die kürzeste Entfernung ist immer noch eine knappe Stunde Autofahrt, allein das würde bei Jeannie zu höchster Aufregung führen.
Die TÄ unseres Vertrauens ist natürlich nicht so ausgestattet wie eine Tierklinik, aber sie bietet einen großen Vorteil: mit der Frau kann man REDEN. Sie kennt meine Bedenken und Sorgen und geht auch darauf ein.
Wir haben heute morgen die weitere Vorgehensweise besprochen und ich habe das Gefühl, Jeannie ist bei ihr in guten Händen.
Jeannie hat Metacam gegen die Entzündung bekommen, die erneute Urinprobe ergab immer noch erhöhte Leuko´s, wenn auch nicht mehr so schlimm, wie bei der ersten Untersuchung.
Eigentlich ein Medikament, bei dem mir die Haare zu Berge stehen, aber eine halbe Stunde nach der Metacam-Gabe (ist ja nicht nur gegen Entzündungen, sondern auch gegen Schmerzen) begann Jeannie zu futtern. Ohne Zwang. Sie hatte also Schmerzen bei der Futteraufnahme, was mich in meiner Vermutung bestärkt, daß ihre Zähne nicht in Ordnung sind.
Montagmorgen haben wir einen Termin in der Praxis, bis dahin muß ich Jeannie so gut es geht aufpäppeln, denn eine Zahnuntersuchung, geschweige denn Zahnbehandlung, wird sie ohne Sedierung keinesfalls über sich ergehen lassen.
Und wenn sie dann einmal sediert ist, wird natürlich auch gründlich untersucht und Blut abgenommen, damit es nach Möglichkeit keine Wiederholung der Prozedur geben muß.
Ich bin so froh, daß sie wieder frißt!
Gruß, Heike