Zwei Wochen, immer noch Angst

Diskutiere Zwei Wochen, immer noch Angst im Neuankömmlinge Forum im Bereich Katzenfreunde; Neo, der Rote Tieger... Hallo, ich brauchte mal einen Rat. Vor zwei Wochen ist ja Neo bei mir eingezogen, leider macht er nicht wirklich...
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #1
Marc_79

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Neo, der Rote Tieger...

Hallo, ich brauchte mal einen Rat.

Vor zwei Wochen ist ja Neo bei mir eingezogen, leider macht er nicht wirklich fortschritte.
Er versteckt sich permanent und hat ab sobald er mich sieht. Zwar frisst und trinkt er und benutzt auch tagsüber das Katzenklo aber sobald er mich hört oder sieht verschwindet er wieder.

Der versuch ihn mit Leckerlis zu locken schlägt fehl da er die nur nimmt wenn ich sie vor sein Versteck lege und dann verschwinde. Spielangel scheint ihn nur zu stressen. Genau wie gutes zureden.

Den Catitudestecker hab ich drin, scheint keine große Wirkung auf Neo zu haben...

Die anderen beiden Katzen interessieren sich nicht mehr für Neo, kein gefauche oder drohen mehr. Nur manchmal steht Jonas interessiert vor Neos versteck und will schauen. Max interessiert sich seit der Catitudestecker drin ist nur noch für seinen Liegeplatz an der Heizung...

Leider hab ich ihn schon zwei mal richtig erschreckt, einmal als ich was aus dem Kleiderschrank nehmen wollte und nicht Wuste das er da drin lag und einmal bin ich ins Schlafzimmer, da hat er anscheinend auf dem Bett gelegen und ist dan wie von der Tarantel gestochen weg...

Langsam gehen mir die Ideen aus, was könnte ich noch machen um Neo hier einzugewöhnen?
Ich wollte mir mal Felifriend besorgen und mich damit einsprühen, gute Idee?

Mit Jonas war das damals zwar auch ein Kampf aber der wirkte nicht so gestresst wenn man in der nähe war.

Ich hoffe hier hat jemand ein paar gute Tipps.
 
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  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #2
Wie alt ist er denn? Was weißt du über seine Sozialisierungsphase, welchen Kontakt hatte er da zu Menschen? Leben noch andere Katzen im Haushalt?

Du könntest dich öfters mal in seine Nähe setzen ohne ihn anzuschauen und ihm etwas vorlesen.

Hast du es schon mal mit einer Spielangel oder ein paar Leckerlis probiert?
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #3
Hmm, Neo ist neun Monate alt, normal Sozialisiert.


der Rest ergibt sich eigentlich wenn man den eigangspost liest...
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #4
Dann musst du einfach noch mehr Geduld mit ihm haben und ihn keinesfalls bedrängen.

Der Versuch mit den Leckerlis schlägt ja auch nicht fehl, wenn er sie nimmt, auch wenn es nur direkt vor seinem Versteck ist, trotzdem ist es eine positive Erfahrung mit dir, weil du ja die Leckerlis bringst.

Versuche doch noch anderes Spielzeug, einfach in seine Nähe zu werfen, ob du ihn nicht doch neugierig machen kannst oder spiel mit den anderen Katzen im gleichen Raum.
 
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  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #5
Huhu,

Bewegst du dich vorsichtig oder normal in der Wohnung? Anspannung merken die Kleinen ja.

Ich kann dir nur den Tipp geben, geduldig zu sein. Bei Bacon hat es 5 Wochen gedauert bis sie raus kam. 9 Monate bis ich sie das erste mal anfassen konnte. Heute, 5 Jahre später, ist es immer noch schwer. Bacon hat aber auch sehr schlechte Erfahrungen machen müssen bevor sie zu uns kam.
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #6
Ich habe Scheuchen immer in Ruhe gelassen, sie kaum beachtet und alles so gemacht wie ich es normalerweise mache. Manche Katzen brauchen halt auch mal Wochen oder bei einer traumatisierten Katze - wie meiner Cima - Monate. Ich kann sie nach 3,5 Monaten noch nicht anfassen, aber sie hat keine Angst mehr in meiner Nähe, anfangs hat sie sich immer fluchtartig ein Versteck gesucht. Ich habe zwar mit ihr gesprochen, aber sie sonst nicht bedrängt oder versucht zu locken. Versuche dir mal vorzustellen, wie du dich fühlen würdest, wenn da so ein riesiges Wesen, was eine andere Sprache spricht, ständig in der Nähe wäre und versuchen würde dich mit Fressen zu ködern oder zum Spielen zu verleiten. ;-)
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #7
Huhu,

Bewegst du dich vorsichtig oder normal in der Wohnung? Anspannung merken die Kleinen ja.

Ich kann dir nur den Tipp geben, geduldig zu sein. Bei Bacon hat es 5 Wochen gedauert bis sie raus kam. 9 Monate bis ich sie das erste mal anfassen konnte. Heute, 5 Jahre später, ist es immer noch schwer. Bacon hat aber auch sehr schlechte Erfahrungen machen müssen bevor sie zu uns kam.

Ich beweg mich normal, ich bin auch nicht wirklich angespannt, nur etwas "Deprimiert"...
Das Problem ist halt das alles was ich versuche Neo zum auftauen zu bringen ihn nur noch mehr stresst.

Ich habe Scheuchen immer in Ruhe gelassen, sie kaum beachtet und alles so gemacht wie ich es normalerweise mache. Manche Katzen brauchen halt auch mal Wochen oder bei einer traumatisierten Katze - wie meiner Cima - Monate. Ich kann sie nach 3,5 Monaten noch nicht anfassen, aber sie hat keine Angst mehr in meiner Nähe, anfangs hat sie sich immer fluchtartig ein Versteck gesucht. Ich habe zwar mit ihr gesprochen, aber sie sonst nicht bedrängt oder versucht zu locken. Versuche dir mal vorzustellen, wie du dich fühlen würdest, wenn da so ein riesiges Wesen, was eine andere Sprache spricht, ständig in der Nähe wäre und versuchen würde dich mit Fressen zu ködern oder zum Spielen zu verleiten. ;-)

Max ist auch ne Angstkatze die sich nur zu ihren Bedingungen anfassen lässt.
Ansonsten ist es momentan eher so als hätte ich keine dritte Katze, ich lass ihn meist in ruhe und wechsle nur Wasser und stell ihm das gewohnte Futter hin, auch wenn er das der anderen beiden wohl interessanter findet.

Dann musst du einfach noch mehr Geduld mit ihm haben und ihn keinesfalls bedrängen.

Der Versuch mit den Leckerlis schlägt ja auch nicht fehl, wenn er sie nimmt, auch wenn es nur direkt vor seinem Versteck ist, trotzdem ist es eine positive Erfahrung mit dir, weil du ja die Leckerlis bringst.

Versuche doch noch anderes Spielzeug, einfach in seine Nähe zu werfen, ob du ihn nicht doch neugierig machen kannst oder spiel mit den anderen Katzen im gleichen Raum.

Natürlich bedränge ich ihn nicht, das würde ja das Gegenteil von dem bringen was ich erreichen will ;) nur mit den anderen Katzen im selben Zimmer zu spielen geht leider nicht, Max spielt nicht mit mir sondern nur alleine und Jonas ist einfach nur faul. Mehr als Futter und Streicheleinheiten will er von mir nicht...
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #8
So, kleines Update wegen einem minimalen Erfolgserlebnis...

Gerade konnte ich mich zumindest mal mit Neo unterhalten ohne das er gleich versucht hat in der Wand zu verschwinden obwohl er mich dabei gesehen hat. Ein Leckerli hab ich ihm ins Versteck gelegt, er hat mich dabei gesehen, allerdings hat er es nicht gleich genommen.

Ich hab ganz vergessen wie schwierig so etwas ist, obwohl das mit Jonas ja auch so ein krampf war.
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #9
kleine schritte bringen einen auch voran. viel Glück weiterhin!
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #10
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #11
Hey Marc,

einfach Geduld haben. Als ich meine beiden französischen Zicken bekam war das am Anfang auch so. Dachte das wird nie. Was ich da alles versucht haben, auch mit diesen Steckern und Sprays, Katzenminze, Baldrian usw.....hat alles nix gebracht.

Bin dann einfach zur Tagesordnung übergegangen, hab meine Hausarbeiten gemacht, Musik gehört, Fernseh geschaut, Freunde eingeladen als wäre ich alleine in der Wohnung....und siehe da, nach so ca. 2 Wochen kam die erste der beiden auf das 2. Sofa während ich Fernseh schaute und schlief ein und so ging das dann Schritt für Schritt. Heute pennen sie neben mir im Bett ( wenn da Platz ist ;-) ) und sind total anhänglich und verschmusst.

Momentan sind sie auch etwas zickig weil vorgestern eine dritte Katze einzog, aber das ist normal.

Mal gespannt wenn da dann das Eis bricht.

Auf jeden Fall Geduld haben und einfach ignorieren, das ist glaube ich das beste. Eine Katze entscheidet selber wann sie kommen will.

Viel Glück und Geduld :)
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #12
Langsam scheinds besser zu werden, wenn auch nur in minimalen schritten.
Das Futter steht bei mir im Wohnzimmer, bisher ist Neo da nur drangegangen wenn ich nicht da oder im Bett war. Gestern Abend ist er allerdings raus zum Fressen gekommen obwohl ich im Wohnzimmer war. Er hat mich kurz sehr misstrauisch angeschaut und hat sich dann den Wanst vollgeschlagen. Auf dem Rückweg noch mal geschaut ob ich ihn nicht Fressen will und ab aufs Klo. Danach wieder in sein versteck. Ich hab mal lieber so getan als hätte ich ihn nicht bemerkt, ich hatte einfach angst das ich ihn wieder erschrecke wenn ich ihn anspreche.

Heute morgen als ich aufgestanden bin lag er im Wohnzimmer auf der Bodenplatte von einem Kratzbaum, die anderen beiden auf ihren plätzen ca. 3 Meter entfernt, jedoch ohne sichtkontakt da die Couch dazwischen steht. Als er mich gesehen hat ist er hinter der Couch verschwunden. Ich hab mich etwa drei Meter davon entfernt auf den Boden gesetzt und ihm etwas erzählt. Er ist zwar wieder geflüchtet, jedoch nur noch schnellen Fußes und nicht mehr wie von der Tarantel gestochen.

Sein versteck ist im Schlafzimmer in ner Ecke neben dem Bett, jetzt geh ich in unregelmäßigen abständen hin und rede mit ihm und lass ab und zu mal ein Leckerlie da. Das Problem ist allerdings das Jonas das Bett mit Kuscheln verbindet und sofort zur stelle ist wenn er hört das ich ins Bett steige um mit Neo zu reden. Ich frage mich ob es schlimm ist wenn Neo sieht wie ich mit Jonas auf dem Bett Schmuse (Das hört sich irgendwie nicht richtig an) oder ob es vielleicht sogar gut ist. Jonas schnurrt richtig laut, kann es sein das dass Schnurren Neo beruhigt?
Auf jeden fall geh ich immer wenn ich den eindruck hab das es Neo Zuviel wird.

Noch ne Futterfrage hab ich: Neo ist Kittenfutter, trocken, gewöhnt, bei mir zuhause geht er allerdings lieber ans Nassfutter der anderen beiden. Jetzt ist das Futter das mir die Vorbesitzerin mitgegeben hat fast leer wobei ich ja eher Jonas in verdacht hab Neo das Futter geklaut zu haben. Soll ich das Kittenfutter weiter bereitstellen oder kann ich die neue Tüte die ich gekauft hab beruhigt ins Tierheim bringen? Das Futter das die Vorbesitzerin mir mitgegeben hat sollte wohl für ein paar Tage reichen, allerdings steht es jetzt seit 17 tagen so gut wie nur rum.

Du kannst ja mal in Taskalis Fred stöbern. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade Scheuchen die sonst schwer zu vermitteln wären zu zähmen.


Ich sag zwar mal Danke für den Tipp, aber 161 Seiten durcharbeiten wird wohl etwas lange dauern, zumal da ja ein Überfliegen nicht wirklich reicht.
außerdem muss ich zugeben das solche Geschichten mir immer sehr aufs gemüht schlagen, ein Grund warum ich nicht mehr ins Tierheim kann...

Hey Marc,

...Viel Glück und Geduld :)
Danke, ich weiß das ich noch meilenweit von den echten Problemfällen entfernt bin, zumal sich die Katzen zumindest Tolerieren. Neo ist ja auch noch nicht so lange da, 17 tage reichen eben nicht zum eingewöhnen...
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #13
Das hört sich doch alles schon sehr nett an, der junge Mann scheint auf dem allerbesten Wege zu sein!

Das Kittenfutter kannst du beruhigt wegstellen, Trockenfutter ist ohnehin nicht gut für Katzen, und wenn es hochwertiges Nassfutter gibt, kann das auch ein Kitten problemlos mitfressen. Wichtig ist nur, dass er so viel bekommt, wie er möchte, er ist ja noch im Wachstum. Neo scheint ein kluger Kerl zu sein, wenn er Trockenfutter doof findet ;)

Ich denke nicht, dass es ein Problem ist, wenn Jonas zum Schmusen vorbeikommt, wenn du mit Neo redest. Er hört deine Stimme, er hört eine zufrieden schmusende Katze, du gehst weg, wenn du das Gefühl hast, es wird ihm zu viel. Und Jonas lenkt dich ab, du klingst also schön geistig abwesend und monoton und hast keine Chance, die Katze unbewusst zu fixieren und sie so zu verängstigen. Und selbst wenn die Katzen sich nur tolerieren, Neo sieht ja das Verhalten der anderen Katzen und dass sie keine Angst vor dir haben. Sobald sie sich besser verstehen, guckt er sich sicher auch mehr ab. Aber vielleicht könnten da die Experten mehr dazu sagen?

Was du probieren könntest (weiß jetzt aber nicht, ob das schon gesagt wurde): Wenn er dich ansieht, mit ihm blinzeln. Langsames Blinzeln und dann weggucken ist die kätzische Variante von "Hey, ich hab dich gesehen, nett, dass du da bist, ich will dir nichts Böses!" Es braucht ein bisschen Übung und die komischen Blicke, die ich von meinem Herren hier manchmal ernte, zeigen mir, dass ich es noch immer nicht ganz raus habe, aber zumindest blinzelt er zurück und guckt dann auch kätzisch-höflich weg. Vielleicht gibt Neo das ein bisschen Sicherheit, wenn er merkt, dass du sozusagen seine Sprache sprichst?

Alles andere muss glaub ich warten bis er ein bisschen mutiger ist und nicht mehr Salzsäule spielt, sobald er dich sieht, dann kannst du mal probieren, dir so einen schönen langen Federwedel zu kaufen und mit ihm mit dem Federwedel zu spielen und ihn damit ein bisschen zu streicheln. Da ist die Hand schön weit weg von ihm und macht ihm (hoffentlich) noch keine Angst. Falls es ihm doch noch zu viel Mensch ist, kannst du auch ein großes Kissen auf den Federwedel legen, so dass nur die Spitze herausguckt und er eine Barriere zu dir hat.

War er bei den Vorbesitzern eigentlich auch so, dass er sich nicht anfassen ließ? Oder ist das einfach nur die Angst beim Umgebungswechsel, die ihn vergessen lässt, dass Menschen eigentlich nett sind?
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #14
Hallo Glasi

Bei der Vorbesitzerin war Neo auch etwas eingeschüchtert, hat sich aber am anderen Kater orientiert der sehr anhänglich war und direkt zu mir gekommen ist. Ich denke das es nur die Umstellung ist da er bis auf die Frau kaum Menschen kannte.
Jetzt bin ich ein gutes stück größer und bedeutend breiter, dazu in einer neuen Umgebung mit neuen Katzen, klar das er da verstört ist...
Manchmal denke ich zwar schon das es ein Fehler war Neo zu mir zu holen jedoch würde er das jetzt sicher auch wo anders durchmachen. Und bei den ganzen "Tipps" die ich Offline schon bekommen hab ist er denke ich bei mir schon ganz gut aufgehoben wenn ich erzählt bekomme wie Normalos mit dieser Situation umgehen würden.

Federpuschell geht leider nicht, zumindest nicht da wo er sich im Moment Versteckt, das ist ne richtige höhle und von da wo ich ihn sehen und mit ihm Reden kann ist überhaupt kein platz. Eine Spielangel hab ich mal "reingehalten" und Neo hat sich direkt wieder zurückgezogen.

Vorläufig werde ich die Reden und Leckerliestrategie weiter verfolgen, vor allem Morgens wenn er im Wohnzimmer ist.

Das Kittenfutter bring ich dann die Tage ins Tierheim, ist zwar kein gutes Futter aber zum Vergammeln lassen dann doch zu schade...
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #15
Hey Marc,

weisst du wie ich meine erste und auch meine neue, scheue Katze rumgekriegt habe ?

Hört sich albern an, aber mit " Hipp Bio-Hühnchenfleisch - fein püriert ". Als sich mein Neuzugang auch noch nicht anfassen lies viel mir dieser Tipp der Dame vom Tierschutz ein, von der ich meine ersten beiden Katzen vermittelt bekam. Bin gesten dann zum REAL gefahren, hab das Gläschen gekauft, zuhause etwas davon auf den Finger und ihr hingehalten und sofort wurde geschleckt.

Das hab ich ein paar mal wiederholt und dann angefangen vorsichtig zu steicheln. Dann fing sie an zu schnurren und lies sich auch bürsten und kämen ( Perser-Mix ). Hatte mir nämlich schon Sorgen gemacht was passiert wenn ich es nicht schaffe sie endlich mal zu bürsten. Habe sie ja schon seit Sonntag und sie wurde seit dem nicht gekämt. War aber alles noch ok.

Bei meiner ersten hab ich das damals auch so gemacht und sie lies sich auch sofort anfassen danach.

Da ist irgendwas drin wo sich nicht widerstehen können ;-)

LG
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #16
Danke für den Tipp, ich habs gleich mal probiert. Leider riecht er nur dran und Schlabbert mir das zeug nicht vom Finger. Vielleicht ist´s ja auch einfach noch zu früh für so engen kontakt.

Aber er macht auch so fortschritte, zwar bleibt er noch im versteck wenn ich anwesend bin jedoch schaut er schon recht Neugierig wenn ich mit ihm rede. Gestern Morgen hat er mich nach dem Aufstehen länger gemustert, hat es dann aber doch vorgezogen wieder in seiner höhle zu verschwinden.
Probleme mit den anderen beiden Katern gibt's komischerweise gar keine. Als ich Gestern aufgestanden bin lag Max in seiner Heizungshängematte, Jonas im Körbchen davor und Neo saß dazwischen und hat mich gemustert.

Sorgen ums Fell mach ich mir allerdings auch langsam, immerhin wurde Neo ja jetzt fast drei Wochen nicht gebürstet. Vermutlich wird da die Schere herhalten müssen...

Nunja, gut ding will weile haben. Da man mittlerweile ja doch Fortschritte sieht bin ich allerdings wieder guter dinge.
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #17
Das klingt doch super, und ich bin mir sicher, der kleine Kerl könnte es nicht besser getroffen haben als bei dir :) Und wenn er schon an deinem Finger schnuppert (hab ich das richtig verstanden?), dann ist er ja offensichtlich schon total neugierig, was du denn für einer bist und ob du vielleicht auch so toll schmusen kannst wie seine vorhergehende Dosine!

Ist Neo denn ein Langhaarkater? Weil bei Kurzhaarigen sollten "Drei Wochen nicht bürsten" eigentlich nicht schlimm sein, die kommen normalerweise super mit ihrem eigenen Fell zurecht und brauchen da keine Hilfe, es sei denn, er hat seine Körperpflege jetzt ein wenig vernachlässigt, weil er so sehr mit "Dosi misstrauisch beäugen!" beschäftigt war.

Ich hoffe, dem Kerlchen geht der Knopf bald auf, es ist ja nur eine Frage der Zeit :)
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #18
Neo ist ein Maine Coon, also Halblanghaar.

Ja, er schnuppert am Finger, das macht er aber auch wenn ich nicht diese Hünchenpampe am Finger hab. Er ist schon neugierig, und ich höre ihn auch spielen wenn ich im Bett liege. Ich bin ihm wohl einfach noch zu unheimlich, vielleicht liegt's auch daran das er von einer Singlefrau zum Singlemann gekommen ist.


Jonas war ja auch sehr schreckhaft und verstört als er zu mir gekommen ist, der ist jetzt der größte Schmuser und schläft meist bei mir im Arm, ich guter dinge das Neo sobald er gemerkt hat das ich ihn nicht Fresse genau so wird.

Edit: Da Jonas und Max gerade so schön Pennen gibt's noch ein Bild ;)
 

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  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #19
Ich kann mich den anderen nur anschließen: Geduld, Geduld, Geduld ;-)

So haben wir unsere beiden die ersten Monate (!) nur gesehen:

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Ja, da hocken zwei Katzen in ihrem Versteck ... ich hab ihnen dann auch vorgelesen ... ich hoffe, sie mochten Harry Potter :mrgreen: und ich habe versucht, dass sie sehen, dass ich (!) ihnen die Leckerli vor die Nase stelle und ich ihnen das Futter hinstelle, damit sie mich mit was Gutem verbinden.

unsere beiden sind auch ziehmliche Angstkatzen, leider. Auch heute noch verstecken sie sich immer, wenn es an der Haustür klingelt :-(

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Aber mit viel Zeit und noch mehr Geduld sind sie dann doch (endlich) mal aufgetaut. Und mittlerweile können wir sie auch anfassen und sie sogar ab und an mal streicheln und Angst haben sie auch kaum noch:

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Manche Katzen brauchen eben etwas länger ;-) Dein Neo ist ja auch gut sozialisiert und macht ja auch schon Fortschritte! vielleicht war der Umzug einfach "nur" etwas viel Stress für ihn. Ist ja alles neu, neuer Mensch, neue Wohnung, neue Kumpeln, neue Gerüche, neues Klo und und und er braucht bestimmt nur noch etwas Zeit.
 
  • Zwei Wochen, immer noch Angst Beitrag #20
Hmm, gerade etwas gelesen weshalb ich noch mal nachfragen muss.
Sind nicht kastrierte Kater scheuer gegenüber Fremden als Kastrierte?
Neo ist nämlich nicht Kastriert, steht allerdings neben Chipen fest auf dem Plan.


@Schweden-Tiger
Das erste ist ja ein tolles Suchbild, ich hab die ganze zeit gerätselt was deine Schrankwand mit dem Thema zu tun hat :roll:

Geduld hab ich, vor allem weil es ja voran geht, zwar sehr, sehr langsam aber noch ist alles im grünen Bereich.
 
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Zwei Wochen, immer noch Angst

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