Die Allergie gegen Milben muss sich nicht auf Hautmilben beziehen. Pixel ist z.B. gegen Hausstaubmilben allergisch. Da wir das aber zu Beginn nicht wussten und Pixel so schlimm aussah (es dauert ja ein paar Tage, bis das Ergebnis der Blutuntersuchung vorliegt und die Wunden waren z.T. eitrig entzündet), wurde ihm direkt noch eine Tablette gegen Milben und Parasiten gegeben. Außerdem haben wir sofort mit Cortison in Tablettenform begonnen. Der Allergietest hat dann einfach nur Milben ergeben und ich hab das nicht näher bestimmen lassen. Aus dem einfachen Grund, dass ich es eigentlich dann auf Futtermilben oder Hausstaubmilben eingrenzen konnte, da die Tablette gegen Milben die Situation nicht verbessert hat. Bei uns gibt's kein Trockenfutter sondern Barf und an unseren Lebensmittelvorrat kommt er nicht, sodass nur die Hausstaubmilbe blieb. Um den Allergendruck so gering wie möglich zu halten (und somit auch die Dosis an Cortison), gibt es bei uns keine Teppiche, das Sofa ist aus Kunstleder, ins Schlafzimmer darf er nicht, alle Katzenbettchen werden 1x pro Woche bei 60° gewaschen und kommen danach in den Trockner, ich sauge alle 2 Tage und wische 1x pro Woche die komplette Wohnung. Das könnte man sicher noch exzessiver betreiben, aber ich muss einen Kompromiss zwischen einer perfekten Umgebung für Pixel und meiner Belastbarkeit finden.
Zur Dosis kann ich dir nichts sagen. Zum einen ist das sehr individuell (ich kenne mittlerweile eine Katze, die braucht ein viertel von Pixel und eine andere, die die 10fache Dosis bekommt) und zum anderen darf ich dir hier im Forum keine medizinische Empfehlung geben. Das allgemeine Vorgehen kann ich dir aber erläutern. Im Prinzip startet man mit einer mittleren Dosis (der
Tierarzt sollte sich da auskennen). Reicht die Wirkung nicht, wird die Dosis erhöht. Reicht die Dosis aus, wird langsam (und das ist bei Cortison extrem wichtig) in winzigkleinen Schritten reduziert, bis man die Dosierung gefunden hat, die gerade noch hilft. Zu Beginn startet man bei Katzen gern mit Prednisolon. Das ist gut verträglich auch wenn es lange gegeben wird. Da gibt es allerdings eine Art Resistenz. In dem Fall muss auf einen anderen Wirkstoff (Dexamethason) zurückgegriffen werden. Es wäre daher auch interessant zu wissen, was deiner Katze genau gespritzt wurde.
Auf was hast du das Futter denn umgestellt? Um eine Futtermittelallergie zu erkennen, sollte am besten reines Fleisch gefüttert werden, von einem Tier, mit dem die Katze in der Vergangenheit noch nie Kontakt gehabt hat. Meist ist das Pferd oder Exoten wir Zebra, Känguru, Strauß,... Das wird dann über mehrere Wochen ausschließlich gefüttert (keine Leckerlis, NIX anderes). Gerade bei Hautgeschichten dauert es bei einer Futtermittelallergie mitunter länger, bis man da Erfolge sieht.
Hier kannst du nachlesen, wie das genau geht.
Den Kragen hatte ich im örtlichen Zoofachgeschäft bekommen (unser Fressnapf hatte das nicht), den gibt's aber auch bei Amazon oder zooplus. Pixel hatte den Plastiktrichter mehrere Jahre an und kam nie wirklich damit zurecht. Als wir ihn bekommen haben, konnte er nicht auf einen Tisch springen, ist ständig hängen geblieben und hatte Schwierigkeiten mit seinem Sichtfeld. Ich bin daher ganz großer Gegner von den Plastiktrichtern (zumindest wenn es eine Alternative gibt).
Edit: Hab grad deinen anderen Thread gesehen. Wenn da noch ein Pilz mit drauf kommt, dann würde ich auf alle Fälle in eine Tierklink gehen um das abklären zu lassen, bzw. damit die dich an einen Spezialisten vermitteln. Bei so vielen möglichen Ursachen sollte nicht einfach auf Verdacht drauf los behandelt werden.