Moin allerseits aus meinem viel zu warmen Hamburger Großstadtbüro!
Unser Spiky ist nun mittlerweile fast ein Jahr alt (01.08.) und ein großes, stattliches Tier von ca 5 kg (Muskelmasse - KEIN oder kaum Fett...)
Ihm geht es, mal abgesehen von seinem leider immer noch dauernd empfindlichen Mage sehr gut und er ist auf dem besten Wege, eine dominante Stellung unter den Katzen der Nachbarschaft zu erobern. (Obwohl er für meine Freundin wohl immer ein "Baby" bleiben wird :wink: ).
Da wir beide aber berufstätig sind und unser Stinker täglich zwischen 6 und 17 Uhr ohne Herrchen und Frauchen auskommen muss, erscheint er immer "unausgelasteter"; will sagen er schläft nicht mehr so viel wie früher, tollt ständig durch die Wohnung (was ja gut und schön ist) und bettelt v.a. ständig darum, raus zu dürfen, was weniger gut ist.
(Wir lassen ihn in der Woche nur von 17 Uhr bis ca. 20 oder 21 Uhr raus, am Wochenende länger, da wir nicht wollen, dass er den ganzen Tag oder die ganze nacht nicht die Wohnung nicht betreten kann. Eine Katzenklappe geht nicht, da Mietwohnung und reinlassen können wir ihn ja logischerweise nur, wenn wir da sind und nicht schlafen)
Um ihm den langen Tag interessanter und geselliger zu gestalten, wollen wir ihm evtl. einen kleinen Spiel- und Schmusekameraden zur Seite stellen.
Eine Bekannte von uns hat auch gerade Katzennachwuchs, den sie gern an uns vermitteln würde.
Allerdings steht da ein Problem im Wege: Ca. 4 Wochen, nachdem wir unseren neuen "Lebensgefährten" aufnehmen können, werden wir in einen lange geplanten 3wöchigen Urlaub verreisen. Um unseren Spiky kümmert sich eine sehr liebe Nachbarin (selbst Katzenmutti), die ihn in seiner Wohnung füttert und deren äußerst lieber und vernünftiger elfjähriger Sohn sich rührend mit unserem Tiecher beschäftigt.
Aber: ist die Eingewöhnungszeit für den eventuellen Neuzugang nicht arg kurz und laufen wir nicht Gefahr, uns durch den Urlaub die gerade aufgebaute Beziehung wieder zu entfremden? Oder besteht die Gefahr andererseits doch nicht, da er ja unseren Spikay als Orientierung und Kameraden hat?
Die Alternative wäre, dass unsere Bekannte den Nachwuchs anderweitig vermitteln müsste und wir uns anfang Oktober aus dem Tierheim einen neuen Mitbewohner suchen würden.