Totale Verhaltensänderung nach Umzug

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Mausolina

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Hallo zusammen,

ich bin vor knapp 3 Wochen mit meinen drei Fellnasen mit meinem Freund zusammengezogen. Größtenteils klappt alles prima, die drei haben meinen Schatz sofort akzeptiert. Mein Mädchen ist sogar ganz verliebt in ihn :p

Mein grauer dicker Kater (13) allerdings macht von Anfang an Schwierigkeiten. Er hat immer wieder Phasen (vor Allem nachts), in denen er einfach ohne erkennbare Veranlassung in der Wohnung rumläuft und aus Leibeskräften schreit. Vorzugsweise im Flur, wo er dann die einzigen geschlossenen Türen anbrüllt (Haustür, Schlafzimmer, Bad). Es ist kein jämmerliches Maunzen, sondern ein richtig ärgerliches Schreien. Das hat er sonst ausschließlich in der Transportbox von sich gegeben (er hasst es da drin).

Im Gegensatz zur alten Wohnung haben die drei hier richtig viel Platz, und hier gibt es auch kein Schimmelproblem mehr. Futter und Wasser ist ausreichend vorhanden. Der tolle große Kratzbaum wird von ihm, wenn überhaupt, nur zum Schlafen auf einer der beiden untersten Ebenen benutzt. (Jetzt hat er die Schmutzfangmatte im Flur als Kratzmöglichkeit entdeckt. Ist okay, wenn es ihn glücklich macht. Ändert aber nix an der Situation.) Zum Spielen lässt er sich kaum animieren, und wenn, dann immer nur relativ kurz. Dafür ärgert er seinen Bruder und seine Mama mehr als vorher. Er lässt sich kaum noch was sagen, vorher hat er fast aufs Wort gehört.

Das Schreien tritt vorzugsweise nachts und morgens in der Früh auf. Weder ignorieren noch verstärkte Aufmerksamkeit hilft. Es raubt einem den letzten Nerv. Ich habe bereits eine speziell auf dieses Problem abgestimmte Bachblütenmischung als Globulis versucht. Das hat gefühlt ein klein wenig geholfen, aber die Situation nicht wirklich gelöst.

Vor dem Umzug war mein Problemkater der ruhigste und gemütlichste von allen dreien. Er hat viel geschlafen, kam dann vorbei um sich seine Streicheleinheiten abzuholen und hat sich dann wieder getrollt. Er war fast immer friedlich und ausgeglichen. Quasi die Definition von tiefenentspannt.
Er hat nie einen unzufriedenen Eindruck gemacht.

Ich vermute ja, dass die veränderte Situation ihn stresst und er sich deshalb so verändert hat. Aber was kann ich tun? Geht das ev. von selbst wieder weg? Falls ja, wie lange kann sowas denn dauern? Erstens raubt es einem die Nerven, und zweitens will ich ja auch, dass der Kleine zufrieden ist und sich wohlfühlt.

Die anderen beiden (13 und 14) sind übrigens ziemlich genau wie vor dem Umzug. Die kommen gut klar und machen keinen nennenswerten Terz.

Wäre für jeden Tipp dankbar!

Grüßle, Mausolina
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #2
Dein Kater kommt mit der neuen Situation nicht Klar. Jede Katze ist da anders und braucht unterschiedlich lange.
Meines Erachtens hilft da nur Zeit. Gegebenen falls könntest du versuchen ihm mit Feliway oder Catittude Steckern zu helfen. Das sind Künstliche Hormone, ersteres bekommst du beim Tierarzt, letzteres beim Fressnapf. Von den Gesamtkosten nimmt sich das nicht viel.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #3
Hello!

Durfte er denn vorher ins Schlafzimmer?

Katzen sind Gewohnheitstiere. Es kann schon gut sein das ihn das jetzt irritiert aus seinem gewohnten Alltag gerissen zu sein (so schön die neue Wohnung auch sein mag ;-)).

Bitte ignoriert ihn konsequent! Du hast auf ihn reagiert weil du der Meinung bist ihn konsequent ignoriert zu haben hat nichts gebracht? Ne - ihr seid erst 3 Wochen in der neuen Wohnung und so ein Verhalten gewöhnen sich Katzen nicht so schnell ab. Ich kenne Fälle da musste wochenlang ignoriert werden! Und das heißt: wenn er Radau macht nicht mal nen Piep von sich geben:!: Bitte haltet das ein, sonst wird das eine never ending story ;-).

Versuch wirklich mal den Feliway Stecker, gerade bei Umsiedelungen oder Zusammenführungen kann der gut helfen.

Und noch was - fällt mir gerade ein: wie sieht es mit seinen Augen aus? Manche Katzen reagieren so wenn sie anfangen schlecht zu sehen. Hast du beim Spielen was bemerkt?
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #4
Wie Alt ist der Kater denn?
Und kennt er deinen Freund? Konnte auch Eifersucht sein.
Kannte er aus der vorherigen Wohnung geschlossene Türen?
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #5
@Marc79: Ja, sowas in die Richtung hab ich mir auch gedacht. Es ist schon erstaunlich, wie sehr eine ungewohnte Situation ein Tier verändern kann. Der ist geradezu um 180° verwandelt.

Taugt denn Feliway? Habe auch schon darüber nachgedacht. Hatte das aber bislang noch nie gebraucht... wenn's was bringt, probier ich es natürlich gerne aus.

@Kevy: im alten Haus durfte er ins Schlafzimmer. Hier musste ich meinem Freund allerdings nachgeben, das war die einzige Bedingung. Versteh mich nicht falsch, nachts wird der Kleine komplett ignoriert, und wenn er sich heiser brüllt. Lediglich über Tag, als wir uns noch nicht so ganz klar waren, was er hat, haben wir uns zunächst mehr mit ihm beschäftigt. Was aber auch nicht geholfen hat.
Bald ist aber auch das Gästezimmer fertig, in das mein Bett reinkommt. Wenn mein Mann dann Nachtschicht hat, wird dort geschlafen, und dort können die Süßen wieder bei mir schlafen. (Mir fehlt das nämlich auch :) )
Ich glaub, sehen tut er noch ganz gut. Der reagiert noch auf eine Fruchtfliege, die am anderen Ende des Raums an der Wand sitzt :)

@Schneeleopard: wie eingangs geschrieben, ist mein Kater ebenso wie sein Wurfbruder 13 Jahre alt. Auch im alten Haus gabs die eine oder andere geschlossene Tür. Da er das aber von klein auf so kannte, war das wohl nie ein Thema. Nur wenn ich halt hinter einer solchen Tür war und er zu mir wollte. Jetzt schreit er ja leere Räume und die Wohnungstür an.
Meinen Freund kannte er vorher nicht. Ging nicht anders, wir mussten die harte Tour durchziehen. Kater kommt mit Freund aber gut klar, lässt sich von ihm streicheln und füttern und spielt auch mit ihm. Eifersucht glaub ich nicht. Er schreit ganz unabhängig davon, ob ich, mein Freund oder beide da sind.

In Verdacht, dass ihm vielleicht doch zu langweilig ist, hab ich heute noch ein bisschen Spielzeug besorgt, mit Catnip besprüht und versucht, ihn zum spielen zu animieren. Fand er für 5 Minuten interessant...

Grade ist er friedlich. Hat sich aber auch eben erst den Bauch vollgeschlagen ;-)

Habe gerade festgestellt, dass ich die Bachblüten-Globulis zu gering dosiert hatte. Jetzt kriegt er erst mal ein bisschen mehr, mal sehen, was dabei rauskommt.

Bis dahin schonmal danke für die Antworten!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #6
Hello!

Dann vermute ich ganz stark das es daran liegt das er nicht mehr zu dir darf in der Nacht.
Wenn wir es mal wagen die Türe zum Schlafzimmer zu schließen weil wir auch mal ohne Katze im Gesicht ausschlafen wollen, ist hier die Hölle los!!! Lolita kratzt durchgehend an der Türe und Lover gibt ein Brüllkonzert oder fängt an die Mädels zu jagen.

Wie gesagt, konsequent bleiben. Das kann dauern bis er das akzeptiert.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #7
Hi,

ganz ehrlich, das mit dem "einmal dürfen die Katzen mit dir in dem Gästezimmer schlafen und dann wenn dein Freund wieder da ist, dürfen sie wieder nicht bei dir schlafen", das find ich noch schlimmer als Ihn jetzt konsequent auszusperren. Obwohl das für mich persönlich schon schlimm ist.

Ich bin mir auch ziemlich sicher dass das der Grund ist, warum er nachts so schreit. Ist ja auch kein Wunder.

Wenn hier nachts die Türe zum Schlafzimmer zu wäre, da wäre radau ohne ende. Katzen sind absolute Gewohnheitstiere. Er hat jetzt Jahre lang die Nacht mit dir verbracht und aufeinmal darf er es nicht mehr. Das versteht er nicht und nur so zeigt er seine Unzufriedenheit. Eigentlich könnt Ihr noch froh sein dass er "nur" schreit und nicht zum Kratzen, Zerstören oder Pinkeln anfängt.

Ich würde nochmal mit deinem Freund reden, evtl kannst du Ihn ja überzeugen. Dir fehlt es doch auch, oder?
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #8
@Kevy: er schreit ja nicht nur, wenn wir im Schlafzimmer sind und er zu uns will. Das könnte ich ja nachvollziehen. Nein, meistens so gegen 20-21 Uhr fängt er an, ziellos in der Wohnung rumzulaufen. Im Flur (genau da, wo es am meisten schallt natürlich) werden dann die geschlossenen Türen der leeren Räume angeschrien.

Das war von Anfang an so. Die Schreierei fing schon an, bevor er wusste, dass sich an der Schlafsituation was ändert. Wenns zu arg wird, ruf ich ihn. Dann kommt er zu uns ins Wohnzimmer, guckt vorwurfsvoll und maunzt uns an. Ich würd ja gerne mit ihm schmusen oder spielen, wenn er das möchte. Aber meistens trollt er sich wieder und fängt wieder an zu brüllen...

Mit dem Rufen in der Nacht selbst komm ich klar. Meistens bin ich eh so erledigt, dass ich sofort einschlafe, und krieg dann wenig mit (hoffentlich die neuen Nachbarn auch...). Aber Abends zerrt es schon an den Nerven, wenn man mal ein bisschen Zeit hätte zum Entspannen.

Ich denk mal, wenn ein Kater so eine Verhaltensweise zeigt, stört ihn was ganz massiv. Ich will ja, dass es ihm gut geht, schließlich ist das ne Win-Win-Situation für alle Beteiligten ;-)

Ich muss die Tage eh mit meinem Mädchen zum Tierarzt (sie hat einen Zahn verloren), da frag ich mal, ob der noch nen weiteren Tipp hat.

Falls alles nicht hilft, versuch ich mal mit Feliway mein Glück.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #9
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #10
@_hannibal_: Da gibt es keine Diskussionen und Kompromisse. Die Katzen gehen nicht ins Schlafzimmer. Klar ist das hart für alle Beteiligten, aber nicht zu ändern. Damit müssen wir klarkommen. Klar sind Katzen Gewohnheitstiere. Aber es gibt eben Dinge, die gehen und Dinge, die gehen nicht. Katzen im Schlafzimmer sind keine Option.

Ich finde nicht, dass es die Situation schlimmer macht, wenn ich ab und an im Gästezimmer bei den Wusels schlafe. Ist für mich genauso, wie wenn ich auf der Couch einschlafe und aus Versehen dort ne Nacht verbringe. Da sind die ja auch bei mir. Zudem ist das Gästezimmer noch gar nicht ganz fertig, bislag blieb es hierbei ja bei der Theorie.

Außerdem wird das Gästezimmer mein persönlicher Rückzugsbereich, in dem ich mich eh hauptsächlich aufhalten werde, wenn ich allein bin oder meine Ruhe brauche.

Und, wie gesagt, die Schreierei ist unabhängig davon, ob wir im Schlafzimmer sind oder nicht. Öfters findet das Theater auch tagsüber statt, meistens aber am Abend.

Ich sehe nur bedingt einen Zusammenhang mit der Schlafsituation. Eher mit dem Gesamtzustand, der sich ja nun nicht ändern lässt.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #11
Ich finde nicht, dass es die Situation schlimmer macht, wenn ich ab und an im Gästezimmer bei den Wusels schlafe. Ist für mich genauso, wie wenn ich auf der Couch einschlafe und aus Versehen dort ne Nacht verbringe. Da sind die ja auch bei mir. Zudem ist das Gästezimmer noch gar nicht ganz fertig, bislag blieb es hierbei ja bei der Theorie.

Ich denke auch, das hängt von den Katzen ab. Ich habe auch immer zu hören bekommen "mal in ein Zimmer rein und dann wieder nicht funktioniert nicht mit Katzen." Nun, unsere hatten von Anfang an ein Schlafzimmerverbot. Nach einem halben Jahr durften sie immer mal mit mir zusammen rein, weil es mir zu blöd war tagsüber immer aufpassen zu müssen, dass keiner rein schlüpft. Mittlerweile ist es schon mehrfach passiert, das wir eingeschlafen sind, bevor wir die Katzen raus geschickt haben und sie bei uns geschlafen haben. Alles völlig entspannt. Wenn wir ins Schlafzimmer gehen und die Tür schließen wird eine halbe Minute gemaunzt. Ganz nach dem Motto: "Hallo, ich bin noch draußen, ist das beabsichtigt?" Und dann ist Ruhe und die Beiden kuscheln sich im Wohnzimmer zum Schlafen zusammen. Das maunzen war schon immer so. Noch bevor sie mit ins Schlafzimmer durften. Ich denke also, auch daran gewöhnen sich Katzen.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #12
Im Flur (genau da, wo es am meisten schallt natürlich) werden dann die geschlossenen Türen der leeren Räume angeschrien.
Lass ihn halt mal reingucken? Vielleicht will er nur mal wissen was dahinter ist und das war's dann schon, alleine isses da ja auch langweilig... So kenn ich das zumindest von einigen Katzen.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #13
Was hast du denn um die Uhrzeit vorher gemacht als du noch alleine gewohnt hast?

Genau das selbe wie jetzt auch. Was gegessen. Bisschen ferngesehen. Gelesen. Mit den Katzen geschmust (Fernsehzeit = Kuschelzeit). Meistens hat er vorher gedöst (er liegt gern auf dem Fensterbrett oder der Heizung), steht danach auf, läuft los und fängt an zu plärren.

Er kann jederzeit zu mir oder meinem Freund kommen, sofern dieser nicht arbeitet. Wir rufen ihn ja auch immer mal wieder, und wenn ihm nach Gesellschaft ist, kommt er zu uns und lässt sich bekuscheln. (Manchmal scheint er auch einfach seinen Namen vergessen zu haben...) Ich spiele viel mit ihm (sofern er zum Spielen aufgelegt ist).

Der Rest der Bande hat natürlich auch immer mal nervige Tage, aber in normalem Maße. Das war auch schon immer so. Manchmal sticht die einfach der Hafer :)

Es geht primär ja nicht um ein Rufen vor der Schlafzimmertür, sondern um ein generelles Schreiproblem und darum, dass er sein ganzes Verhalten geändert hat. Vorher war er gemütlich, ausgeglichen, zufrieden, verschlafen, ab und an schmusig, sehr faul und er hat gehört, wenn man ihm was gesagt hat (er kam und ging auf Zuruf, wusste was "Nein" bedeutet). Jetzt läuft er angespannt durch die Gegend und man sieht ihm schon an, dass er auf Krawall gebürstet ist. Er hört überhaupt nicht mehr und ist auch pissig gegenüber seinem Bruder und seiner Mutter.

Ziemlich sicher hängt das daran, dass er den Umzug nicht wirklich verarbeitet hat. Die Frage ist halt, was man dagegen tun kann.

Die Tipps von wegen "ignorieren und durchhalten" sowie den Feliway-Versuch werd ich beherzigen. Auch die Bachblüten-Globulis (Edi's Pets "Nachtaktiv") werden jetzt in der richtigen Dosierung eingesetzt, vielleicht bringt das ja was.

Lass ihn halt mal reingucken? Vielleicht will er nur mal wissen was dahinter ist und das war's dann schon, alleine isses da ja auch langweilig... So kenn ich das zumindest von einigen Katzen.

Reingeguckt hat er in alle Räume schon. Zumindest mal kurz ;-).

Speisekammer ist übrigens auch so ein Thema (eigentlich nicht mehr als ein begehbarer Schrank mit Falttür). Da würd er liebend gern rein. Da dort aber sowohl Lebensmittel als auch das Katzenfutter gelagert wird, sollten die Fellnasen dort nicht unbedingt drin sein. Diese Tür wird auch öfter angeschrien. Es hat auch nichts daran geändert, dass der Kater meinen Freund neulich ausgetrickst hat und ne Viertelstunde durch die knapp 2 Quadratmeter gedüst ist. Mein Freund hat ihn nicht erwischen können :lol:
Jetzt steht er trotzdem immer mal wieder davor und plärrt (der Kater, nicht der Freund ;-) )
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #14
Lass ihn halt mal reingucken? Vielleicht will er nur mal wissen was dahinter ist und das war's dann schon, alleine isses da ja auch langweilig... So kenn ich das zumindest von einigen Katzen.

So mache ich das mit meiner auch. Es gibt hier 2 verschlossene Türen (Abstellkammer und Haustür).
Beide mache ich 1x am Tag auf, das sie reinschaun kann/ schnuppern und dann werden sie wieder zu gemacht.
Das reicht ihr und sie ist dann zufrieden.
....ich bin dann immer dabei.....

Vielleicht wäre das eine Lösung, ihn 1x am Tag in die geschlossenen Räume zu lassen (am besten zu bestimmten zeiten).
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #15
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #16
Ein Umzug ist für Katzen schwierig mein Kater war noch nie Freigänger hat eben jetzt nur den gesicherten Garten aber ist nach dem Umzug ständig auf die Haustür gesprungen und hat gekratzt obwohl er vorn zum Garten raus konnte. Ich hab dass völlig ignoriert immer wieder mal die Tür aufgemacht (ist bei meinem Carlos nicht gefährlich der läuft dann gleich wieder ganz geduckt rein der ist ein bisschen ein Hosens**** der hätte nie einen Fuß über die schwelle gesetzt, und selbst wenn war ja nur wiese draußen) hat er gekuckt und gut war... Das hat er irgendwann (1 Monat ca? ich weiß nicht mehr genau aber sowas müsst hinkommen) komplett gelassen.

Aber ganz ehrlich, ich find das mitn Schlafzimmer schon ungünstig. Wäre es von start weg so gewesen, dann ok aber so. Die neue Situation, es ist ihn alles etwas unheimlich und dann verbannst du ihn da raus. Du musst dir denken es ist ja nicht bloß Schlafen, das ist schon eine gewisse Nähe auch die die Katze da zu ihren Menschen hat und diese auch genießt, und das hast du ihn nun wirklich sehr lange erlaubt. Also bei mir und meinen Kater kommt mir vor nachts beim einschlafen zeigt er mir besonders viel Zuneigung ist schmusig und liegt oft ganz eng bei mir, das stärkt doch die Beziehung und Vertrauen zueinander. (Natürlich kann man auch so kuscheln und ein super Team mit seinem Fellnäschen sein aber erst erlauben dann verbieten und wir reden hier ja auch nicht von einem paar monate alten Kitten sondern einer Katze die das jahrelang durfte) Also du solltest schon find ich nochmal darüber nachdenken, er ist aus seinem alten daheim draußen alles ist neu, alles ist fremd und vielleicht auch gruselig, und du nimmst ihn ein Privileg das er nun schon solange hatte. Ich würde sagen dass ist ein bisschen zu viel an Veränderung. Ich mein wie soll Katze das verstehen die ist plötzlich woanders, hat keine Ahnung bleib ich jetzt da oder was ist mit meinem alten zu Hause, nachts verschwindest du plötzlich hinter einer Tür und bist einfach mal weg, das war bis dato ja auch nie so..
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #17
Meine Nancy macht das auch. Im flur und im schlafzimmer in der ecke. Sie guckt dann auch hoch an die Decke. Wir glauben dass sie das macht weil sie fast taub ist und dort auf den Schall horcht... mit 13 kann er evt langsam schlechter hören?
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #18
Reingeguckt hat er in alle Räume schon. Zumindest mal kurz ;-).
Dann will er vielleicht kontrollieren ob da auch wirklich immernoch nichts neues für ihn geboten ist?
Hier werden auch regelmässig "Kontrollgänge" in ungenutzten Zimmern gemacht bei denen die Türen normalerweise zu sind. Allerdings wird bei uns nicht rumgeplärrt, sie dürfen halt gucken gehen wenn sie wollen. Ist aber schwer vergleichbar.

Speisekammer ist übrigens auch so ein Thema (eigentlich nicht mehr als ein begehbarer Schrank mit Falttür). Da würd er liebend gern rein. Da dort aber sowohl Lebensmittel als auch das Katzenfutter gelagert wird, sollten die Fellnasen dort nicht unbedingt drin sein.
Ich seh da kein Problem. Wir haben auch eine Speisekammer (und ich möchte nie wieder drauf verzichten!), da stehen außer unseren Vorräten auch Katzenvorräte drin. Aber was soll Katz da schon anrichten können? Es stehen ja keine Lebensmittel offen auf dem Boden rum und das Katzenfutter ist in Dosen...
Ich glaub die Speisekammer ist vor allem deshalb so mega-interessant weil's da ja die Lüftungsöffnungen nach draußen gibt, das hört Katz natürlich wenn sie vor der Speisekammertür steht und kann die "Außengeräusche" dann vielleicht nicht richtig einsortieren?

Ich denke aber auch dass das Schlafzimmerverbot das eigentliche Problem ist. Meine Meinung dazu ist dass das nur funktioniert wenn man das von Anfang an so handhabt dass die Katzen nicht ins Schlafzimmer dürfen, und dann eben kategorisch, ohne Ausnahmen. Geht natürlich nur wenn man mehrere Katzen hat und die Wohnung groß genug ist.
Ob es überhaupt machbar ist einer 14jährigen Katze das noch beizubringen kann ich nicht beurteilen, auf jeden Fall wird's sehr, sehr schwierig.
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #19
Also, wenn ich das mal mit dem abgleiche was mein Kater hier so veranstaltet wenn ich die Küchentür schließe würde ich mal sagen dein Kater motzt weil jetzt eine Tür zu ist wo vorher keine war.
Alle Katzen die ich kenne und jemals hatte haben geschlossene Türen gehasst- was ist dahinter, wieso darf ich da nicht rein, ich MUSS da rein sonst verpasse ich was! *motz*
Und ungleich schlimmer ist es natürlich, wenn der Raum vorher zugänglich war... Dürfen die Katzen denn jetzt überhaupt nicht mehr ins Schlafzimmer oder nur nachts nicht? (Sorry falls ich das jetzt überlesen hab :shock: )
Denn eventuell würden Kontrollgänge, wie hier schon vorher angesprochen, dem Kater weiterhelfen. Meiner jedenfalls muss auf jeden Fall mindestens ein mal täglich kontrollieren, ob hinter den verschlossenen Türen auch alles noch so ist, wie es sein soll. Sogar in den Hausflur muss er gucken, sonst *kreisch* :roll:
 
  • Totale Verhaltensänderung nach Umzug Beitrag #20
Hier in der neuen Wohnung waren die drei noch nie im Schlafzimmer. Und daran wird sich auch nichts ändern. Ich hatte es schwer genug, zusammen mit denen zu meinem Freund ziehen zu können. Er hat noch nie Haustiere gehabt und ist plötzlich mit dreien konfrontiert. Dann machen die drei noch mehr Unannehmlichkeiten, als er dachte. Dass das seine Zeit braucht, ist ihm zwar irgendwo klar, aber er leidet sehr darunter. Und darunter leide wiederum ich. Er muss schon viele Zugeständisse machen, die ein Leben mit Katzen einfordern. Mir zuliebe tut er es, auch wenn er nicht glücklich damit ist. Das einzige Zugeständnis, was er fordert, ist halt, dass die Katzen nicht ins Schlafzimmer dürfen. Daher ist dieser Raum von Anfang an nicht tabu.

Oh und Katzen können in der Speisekammer ne Menge Chaos anrichten. Heute erlebt. Die sind eingebrochen und haben alles umgeworfen und damit gespielt. War ne Menge Arbeit. Muss jetzt gucken, dass ich die Falttür irgendwie katzensicher krieg.

Ansonsten war mein Dicker heute Nacht friedlich. Dafür hat er am Abend, als eigentlich alles gut war, mords Theater gemacht.
 
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