Schroedinger, ihr habt erst einmal meinen wirklich tiefsten Respekt, dass ihr eure Mona trotz alledem behaltet und ihr ein Dach (oder auch ein Bett) überm Kopf schenkt.
Mona einfach wegzugeben ist für uns nie ein Thema gewesen. Wir haben schon erlebt wie unglücklich Tiere sein können und wir haben erlebt wie viel Freude und Dankbarkeit sie zeigen, wenn man ihnen ein richtiges Zuhause bietet. Aufzugeben ist keine Option. Sobald das Tierchen bei uns ist, gehört es zur Familie.
Ich kann mir denken, dass das jetzt nicht der beliebteste Rat ist, aber trotzdem:
Habt ihr mal darüber nachgedacht eine zweite gut sozialisierte Katze dazu zu holen?
Wir haben bereits über eine zweite Katze nachgedacht, die Mona "an die Pfote nimmt", sind uns in dieser Entscheidung jedoch nicht ganz sicher.
Mich macht der Po auch stutzig. Eine gesunde Katze ist nicht unsauber.
Ich würde sie auf jeden Fall dem Tierarzt vorstellen.
Mona war von anfang an etwas anders als die Katzen, die wir bisher kannten. So penibel sauber, wie man es von Katzen gewohnt ist, war Mona nie. Wir vermuteten, dass sie es vielleicht nie beigebracht bekommen hat, da sie angeblich auf einem Bauernhof geboren und dann recht schnell von ihrer Mutter getrennt wurde. So wurde es uns jedenfalls berichtet. Sehr verängstigt war sie ebenfalls von Anfang an.
Was uns jedoch tatsächlich wundert, ist, dass sie in den Jahren, die sie nun schon bei uns verbringt, nicht wirklich mutiger oder entspannter geworden ist. Man merkt zwar, dass sie uns in ihr Herz geschlossen hat - ab und an braucht auch Mona ihre Streicheleinheiten und schmust sogar heftig - aber alles außerhalb des Hauses und jedes "ungewöhnliche" Geräusch lässt sie zusammenfahren und in Panik verfallen.
Sag mal, wann war denn der letzte Tierarzt-Besuch und was wurde da so alles gemacht? Habt ihr nen großen Bluttest machen lassen? Da kam absolut gar nichts raus?
Der letzte Besuch müsste etwa zwei Jahre her sein. Damals wurde Blut abgenommen, aber wie gesagt, der Tierarzt hat nichts außergewöhnliches festgestellt, außer, dass sie vielleicht etwas moppelig ist.
Noch ein kleines Update zum Schluss: Seit ein paar Tagen ist sie - für ihre Verhältnisse - wieder etwas entspannter. Sie sitzt nun nicht mehr morgens früh bis abends spät unter dem Bett, sondern verbringt nun auch mal einen kompletten Tag auf dem Teppich vor der Terrassentür (insofern wir keinen unerwarteten Gast bekommen). Auch der Teppich wurde nun schon seit ein paar Tagen nicht mehr "gedüngt" und ich habe das Gefühl, dass sie etwas sauberer ist. Warum es allerdings immer wieder diese extremen Phasen gibt, ist uns weiterhin unverständlich.