Ich war erst einmal dabei. Da gabs einen Venenzugang gelegt, Narkosemittel über den Zugang gespritzt, Katze zusammengesackt, abgehorcht, ob das Herz noch schlägt, zweites Mittel über den Zugang gespritzt, nochmal abgehört - aus.
Das war allerdings ein Notfall, wo die Katze sehr gelitten hat und wo es extra schnell gehen sollte. In Fällen, wo man sich vorbereiten kann und einen Bezug zum Tier hat, wird einem nach der Narkose Zeit zum Verabschieden gegeben.
Meines Wissens nach nimmt man eine Überdosis eines Barbiturats (für Menschen aus nachvollziehbaren Gründen mittlerweile verbotenes Schlafmittel).
Die Katze, die ich begleitet habe, ging friedlich und innerhalb von Sekunden. Dieser Vorgang trug zu Recht den Namen Euthanasie - "schöner Tod". Bis auf das Legen des Zugangs davor hat sie nichts gemerkt.
Ich wünsche Pauli, dass es bei ihm genauso sein wird.