dritte Katze sinnvoll?

Diskutiere dritte Katze sinnvoll? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo! Wie vielleicht ein paar von euch wissen, haben wir eine Mutter-Sohn-Konstellation zuhause.. leider hatten wir uns die ganze Sache vorher...
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #1
curly.

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Hallo!

Wie vielleicht ein paar von euch wissen, haben wir eine Mutter-Sohn-Konstellation zuhause.. leider hatten wir uns die ganze Sache vorher nicht soo genau überlegt. :oops:

Nun ist es leider so, dass Feli (ca. 2 Jahre) ihren Sohn (fast 1 Jahr) nicht mehr ganz so lieb hat, wie wir das gehofft hatten. Es ist nicht so, dass sie sich hassen und ständig prügeln (kommt mittlerweile eigentlich gar nicht mehr vor und auch vorher liefen diese Rangeleien immer ohne Verletzungen ab), aber irgendwie wird hugo von seiner mutter eigentlich eher missachtet. Wenn er an ihr oder sie an ihm vorbeiläuft, faucht sie, manchmal wird auch kurz zugehauen, obwohl er garnichts macht (außer halt zu existieren..) Wenn sie faucht, knurrt oder ähnliches, legt er sich immer sofort hin und lässt sie vorbeilaufen. Er geht quasi der Konfrontation aus dem Weg. Er hat aber auch definitiv keine Angst vor ihr. Manchmal könnte ich mir glatt einbilden, dass er traurig guckt, wenn sie ihn so angeht.. :-(

Als die beiden noch Wohnungs- und Balkonmietzen waren, gab es immerhin noch ab und zu freundlichen Kontakt (kuscheln, putzen, spielen). Das war zwar auch schon recht wenig und Feli war oft relativ schnell genervt, aber immerhin. Seit etwa einem Monat sind die beiden Freigänger. Seitdem haben sie zuhause eigentlich nicht mehr viel miteinander zu tun, nur so wie oben beschrieben. Das einzige, was ganz selten mal vorkommt, ist, dass sie morgens nebeneinander bei uns im Bett liegen, weil halt einfach beide bei uns sein wollen, da kann Feli auch mal den nervigen Sohn in ihrer Nähe akzeptieren. ;-)
Feli macht auf mich den Eindruck, sie wäre eigentlich lieber eine Einzelkatze. Vielleicht ist das ja auch nur der Fall, weil Hugo halt ihr Sohn ist..
Hugo tut mir halt leid, weil er von seiner Mutter immer nur auf den Deckel bekommt und schlichtweg keine Liebe mehr bekommt.. Anfangs hat er immernoch versucht sich anzunähern, er hat sich z. B. einfach neben sie gelegt, ohne sie anzusehen, zu schnüffeln oder sonstiges. daraufhin ist sie meist gegangen und er lag, irgendwie traurig, allein da. Inzwischen versucht er das schon gar nicht mehr..

Jetzt wäre halt die Überlegung (noch sehr vage und bisher rein theoretisch) für Hugo einen Kumpel zu holen. Das abzuwägen ist irgendwie schwierig. Mit Hugo seh ich da eigentlich kein Problem.. der würde sich sicher arrangieren bzw. sich sogar freuen.
Aber bei Feli hab ich etwas Sorgen.. Wenn es gut geht, hat sie Ihre Ruhe. Wenn es nicht klappt, ist sie noch mehr genervt und wie gesagt, ich hab das Gefühl, dass sie am liebsten alleine wäre, wenn sie zuhause ist. Und wenn dann jetzt noch ein nerviger Kater mehr da rumrennt, wäre das für sie doch vielleicht erst recht blöd.

Eventuell könnten wir ja aber auch alles so lassen, wie es ist. Wie gesagt, aggressiv sind sie nicht (ab und zu mal eine runterhauen, sehe ich mal nicht als aggresiv an..). Sie leben halt eher nebeneinander, als miteinander. Sie sind nun Freigänger und in der Gegend gibt es reichlich andere Katzen (vielleicht findet Hugo ja auch so einen Kumpel?!).

Ich hätte halt einfach Angst, Feli mit einem weiteren Kater zu überfordern.. Andererseits habe ich Angst, dass sich Hugo irgendwie einsam fühlt..

So, das war jetzt ziemlich viel. Ich hoffe ich hab alles geschrieben, was ich wollte. Jetzt bin ich auf eure Meinungen/Ratschläge gespannt. Würdet Ihr es mit einem zweiten Kater versuchen oder es einfach so lassen wie es ist? Mir ist klar, dass uns die Entscheidung keiner abnehmen kann, eventuell beobachten wir auch einfach noch eine Weile und treffen erstmal noch gar keine Entscheidung, viel mehr möchte ich nur ein paar Meinungen lesen.. :) Vielleicht hatte ja auch schon jemand eine ähnliche, wenn nicht sogar gleiche Situation.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #2
Das klingt spannend, und ich bin wirklich gespannt, wie ihr Euch entscheidet und wie es sich weiter entwickelt.
Wir hatten eine Zeit lang drei Katzen, Mutter und zwei von ihren Jungen.
Eigentlich kann ich mich nicht an so viel Schmusekontakt zwischen den Katzen erinnern. Sie wollten immer gern von uns gestreichelt werden, besonders immer da sitzen, wo wir gerade lesen oder arbeiten wollten, mitten auf den Buchstaben.

Ich meine, dass Katzen vielleicht gar nicht so viel soziale Interaktion haben. Am ehesten aber dachte ich zwischen Männchen und Weibchen. Ich meine auch, dass bei uns das Muttertier eher ihre Ruhe wollte und die beiden anderen sich gegenseitig mehr gekümmert haben. Kann sein, dass bei Katzen Mütter und Söhne eher keine Verbindungen eingehen...

Warum dachtet ihr an einen zweiten Kater (Kumpel)? Wäre nicht vielleicht in Euerem Fall eine Dame passender?
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #3
Hi,

da wüsste ich jetzt auch nicht wirklich was ich tun sollte. Mir kam nur ein Gedanke der leider nicht schön ist.

Die Idee einen Kater für den Kleinen zu holen finde ich gut aber die Mutter wird auch hier nicht reinpassen, vermute ich. Es liegt eben nicht in der Natur der Katze Ihr Leben mit Ihren Kindern zu verbringen, daher auch die Stimmung zwischen den zwei.

Der nicht schöne Gedanke war, einen schönen neuen Platz für die Mama suchen :-( sorry

Und dann musst du dir im klaren sein, dass eine Vergesellschaftung bei Freigängern noch schwieriger ist. Kannst du zb deine raus lassen und den neuen im Haus behalten?
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #4
Ich meine, dass Katzen vielleicht gar nicht so viel soziale Interaktion haben. Am ehesten aber dachte ich zwischen Männchen und Weibchen. Ich meine auch, dass bei uns das Muttertier eher ihre Ruhe wollte und die beiden anderen sich gegenseitig mehr gekümmert haben. Kann sein, dass bei Katzen Mütter und Söhne eher keine Verbindungen eingehen...
Die Idee einen Kater für den Kleinen zu holen finde ich gut aber die Mutter wird auch hier nicht reinpassen, vermute ich. Es liegt eben nicht in der Natur der Katze Ihr Leben mit Ihren Kindern zu verbringen, daher auch die Stimmung zwischen den zwei.
Das ist auch unsere Vermutung. Vielleicht wäre es auch besser gewesen ein Mädel zu behalten bzw. einfach gar keins und dafür eine ganz andere, dafür aber gleichaltrige Katze für Feli zu suchen.
Aber wie das halt so ist mit den süßen Kitten :oops::oops: Wir konnten nicht anders und für Hugo hatten wir uns schon entschieden, bevor wir überhaupt wussten, ob es eine Mietz oder ein Kater ist..
Wenn ich das so im Nachhinein schreibe, komm ich mir ehrlich gesagt selbst irgendwie blöd vor. Solche Sachen sollte man sich halt vorher überlegen.. Nun müssen wir halt das Beste draus machen.. Daher ja auch dieser Thread..

Warum dachtet ihr an einen zweiten Kater (Kumpel)? Wäre nicht vielleicht in Euerem Fall eine Dame passender?
Wir würden, wenn dann eher an einen Spielkameraden für Hugo denken. Er ist einfach der aktivere und verspieltere Part, außerdem hat er immer gern mit seinen Geschwistern und seiner Mutter gespielt, als sie es noch zugelassen hat. Also so fangen und rangeln, was halt so zu zweit gespielt wird.
Feli spielt eher mit ihrer Plüschmaus oder macht gern Denksport (Fummelbrett), also eher allein.

Der nicht schöne Gedanke war, einen schönen neuen Platz für die Mama suchen :-( sorry
Ich weiß, du meinst das gut, aber das kommt für uns eigentlich nicht in Frage.. Wir sind uns sicher, dass es ihr generell gut geht bei uns und das sie sich wohl fühlt. Ich glaube auch nicht, dass sie sich durch Hugo massiv gestört fühlt, aber sie könnte halt wahrscheinlich auch einfach auf ihn verzichten.. Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll..
Ich meine, wenn sich die beiden hier die Köpfe einschlagen würden, wäre das natürlich was anderes.. Dann wäre eine solch drastische Lösung sicherlich angebracht.

Und dann musst du dir im klaren sein, dass eine Vergesellschaftung bei Freigängern noch schwieriger ist. Kannst du zb deine raus lassen und den neuen im Haus behalten?

Soweit haben wir ehrlich gesagt noch nicht gedacht.. Wie gesagt, die Sache mit einer dritten Katze ist ohnehin noch sehr vage und ist jetzt noch kein riesen Diskussionsthema bei uns. Bisher haben wir es erst einmal kurz angeschnitten..
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #5
Hi,

da wüsste ich jetzt auch nicht wirklich was ich tun sollte. Mir kam nur ein Gedanke der leider nicht schön ist.

Die Idee einen Kater für den Kleinen zu holen finde ich gut aber die Mutter wird auch hier nicht reinpassen, vermute ich. Es liegt eben nicht in der Natur der Katze Ihr Leben mit Ihren Kindern zu verbringen, daher auch die Stimmung zwischen den zwei.

?

Das glaube ich persönlich nicht. Zumindest nicht bei Wohnungskatzen. Paintys Schwester ist bei den Züchtern geblieben und kuschelt heute noch mit ihrer Mutter. Painty wird im Juli 5 Jahre alt. Aber Painty, sowie ihre Schwester haben dasselbe Verhalten wie hier die Feli. Sie scheinen manchmal genervt, Painty haut jedem paar auf die Omme im vorbeigehen. Van macht direklt Platz, mitten im spielen. Sie haut auch T-Jay, und mit dem kuschelt sie inzwischen auch. Er ist der einzigste mit dem sie kuschelt. An der Konstellation Mutter/Sohn liegt es weniger denke ich. Ich vermute beide sind kastriert?

Wie man sich hier entscheidet ist schwierig, denn eigentlich kann sich Hugo sämltliche Spielgefährten auch draußen suchen. Was nicht heißt, das tatsächlich einer draußen ist, mit dem Hugo dann spielt.

lg Juli
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #6
Ich denke dass ist ein ganz natürliches Verhalten, was die Kätzin da an den Tag liegt, hier kommen gleich drei Punkte zusammen eigentlich sogar 4, die womöglich alle zutreffen:

- der Altersunterschied, der jüngere Kater ist verspielter als seine Mutter

- Unterschiedliches Spiel- und Sozialverhalten Kater und Kätzin, die meisten Kater sind halt ruppiger und körperbetonter im Umgang miteinander, die wollen nach Katerart raufen und balgen, da stehen die meisten Kätzinnen eher nicht drauf

- ein ganz natürliches instinktives Verhalten, auch in der Natur vertreibt/verstößt die Katzenmutter früher oder später ihren männlichen Nachwuchs aus dem Revier, spätestens wenn der potent wird, dass verhindert Inzucht.

- der Kater ist vermutlich auch noch mitten in der Flegelphase

Wann wurden die beiden kastriert?

Traut ihr Feli zu, es auch mit zwei Katern aufzunehmen, dann könnte man evtl. auch einen Raufkumpanen Hugo ins Haus zu holen? Der sollte vom Wesen, Charakter und Temperament zu beiden passen, 1-2 Jahre alt, bestens sozialisiert, auch gut mit Kätzinnen können und nicht dominant.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #7
- ein ganz natürliches instinktives Verhalten, auch in der Natur vertreibt/verstößt die Katzenmutter früher oder später ihren männlichen Nachwuchs aus dem Revier, spätestens wenn der potent wird, dass verhindert Inzucht.

.

Hallo,

das bezweifle ich, es gibt genügend Inzucht, auch in der freien Natur. Vielleicht ist es in der freien Natur wirklich öfters mal so, bei Züchtern zeigt sich allerdings das Gegenteil. Da trinken auch 17 Wochen alte Jungs noch bei Mama und Mama putzt und kuschelt. T-Jay hat bis zum Auszug noch bei seiner Mutter gekuschelt, er war zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt. Ich höre/lese es zwar öfters das Mütter den Nachwuchs verstossen sollen, ich habe es bisher, aber noch nie wirklich erlebt. Weder bei Züchterfreunden, noch bei den Kitten die draußen geboren wurden von Nachbars Katze als ich ein Kind war.

Zudem scheint der Sohn in diesem Fall hier ja kein Flegelverhalten zu haben, wenn er so auf Mamas fauchen reagiert. Es akzeptiert es ja sofort und versucht nicht auf Teufel komm raus mit ihr zu raufen.

lg Juli
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #8
Es kommt noch zusätzlich dazu, dass einfach nicht alle Kätzinnen gleichermaßen tolerant, freundlich oder sozial sind gegenüber anderen (jüngeren, wilderen,...) Katzen.

Diese hier faucht und haut offenbar besonders schnell, das muss nicht einmal heißen dass es daran liegt dass er männlich, jünger und ihr Sohn ist. Es muss meiner Meinung nach auch nicht bedeuten, dass sie gestresst ist oder ihren Sohn nicht mag. Vielleicht mag sie einfach generell keinen zu engen Kontakt und ist glücklich mit nebeneinander oder einfach nur im gleichen Raum liegen.
Ist halt schwer einzuschätzen ob noch ein zweiter Kater ihr dann zu viel ist. Hängt dann auch davon ab ob der zweite sie genauso in Ruhe lässt, aber das kann ja z.B eine Pflegestelle einschätzen bevor sie dir eines ihrer Tiere empfiehlt.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #9
Hallo,

das bezweifle ich, es gibt genügend Inzucht, auch in der freien Natur. Vielleicht ist es in der freien Natur wirklich öfters mal so, bei Züchtern zeigt sich allerdings das Gegenteil. Da trinken auch 17 Wochen alte Jungs noch bei Mama und Mama putzt und kuschelt. T-Jay hat bis zum Auszug noch bei seiner Mutter gekuschelt, er war zu dem Zeitpunkt 2 Jahre alt. Ich höre/lese es zwar öfters das Mütter den Nachwuchs verstossen sollen, ich habe es bisher, aber noch nie wirklich erlebt. Weder bei Züchterfreunden, noch bei den Kitten die draußen geboren wurden von Nachbars Katze als ich ein Kind war.

Zudem scheint der Sohn in diesem Fall hier ja kein Flegelverhalten zu haben, wenn er so auf Mamas fauchen reagiert. Es akzeptiert es ja sofort und versucht nicht auf Teufel komm raus mit ihr zu raufen.

lg Juli

Ist sicher bei Rassekatzen vor allem bei Wohnungskatzen oft nicht mehr so ausgeprägt, aber gehört trotzdem bei vielen Katzen zum natürlichen Verhalten auch bei vielen Großkatzen. Hängt vermutlich auch damit zusammen, wann und ob die Tiere kastriert werden. Die Züchterin von meinem Felix konnte es bei ihren Kätzinnen durchaus beobachten, aber mit Töchtern hat es immer bestens geklappt, wenn sie diese behalten hat und auch die Mutter von Murphy wollte keinen engeren Kontakt mehr zu ihrem Sohn als er älter wurde, auch wenn sie ihn jetzt nicht direkt aus ihrem Revier vertrieben hat.

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass gut sozialisierte Kater besonders wenn sie im Rudel groß geworden sind also auch zu mehreren erwachsenen Katzen Kontakt hatten, zwar eine Zurückweisung wie Fauchen gut akzeptieren, aber im Flegelalter gehen sie halt immer wieder an die Grenzen und testen diese gerne aus und manchmal schlagen sie dann halt doch über die Strenge. Zu mindestens war es bei meinem Felix so, der hat es im Flegelalter schon immer wieder mal provoziert, jedenfalls hat Sue ihn während dem Flegelalter öfters angefaucht als nach seinem Einzug.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #10
Ich vermute beide sind kastriert?
ja
Wann wurden die beiden kastriert?
Feli wurde nach ihrem Wurf kastriert, als die Kitten etwa 7 Wochen alt waren.
Hugo wurde mit ca. 5 Monaten kastriert.

Traut ihr Feli zu, es auch mit zwei Katern aufzunehmen
Genau das ist die Frage, die mich am meisten beschäftigt! Es fällt mir schwer, das einzuschätzen und ich will natürlich nicht, dass sie sich bei uns unwohl fühlt..

Ich habe die Beobachtung gemacht, dass gut sozialisierte Kater besonders wenn sie im Rudel groß geworden sind also auch zu mehreren erwachsenen Katzen Kontakt hatten, zwar eine Zurückweisung wie Fauchen gut akzeptieren, aber im Flegelalter gehen sie halt immer wieder an die Grenzen und testen diese gerne aus und manchmal schlagen sie dann halt doch über die Strenge.
Anfangs hat Hugo seine Grenzen natürlich ausgetestet, dann wurde erst spielerisch gerangelt und irgendwann gabs dann hin und wieder etwas lautere Raufereien, aber inzwischen provoziert er sie nicht mehr und lässt sie eigentlich auch in Ruhe. Ich denke seit sie rauskönnen, ist er auch einfach besser ausgelastet.



Besteht denn die Möglichkeit, dass es sich vielleicht auch einfach nochmal ändert, wenn Hugo etwas älter wird? Also so ganz generell.. dass Feli ihn vielleicht irgendwann nicht mehr "verjagen" will (nach der Theorie, dass sie ihn versucht aus "dem Nest zu jagen"..)
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #11
Wir würden, wenn dann eher an einen Spielkameraden für Hugo denken. Er ist einfach der aktivere und verspieltere Part, außerdem hat er immer gern mit seinen Geschwistern und seiner Mutter gespielt, als sie es noch zugelassen hat. Also so fangen und rangeln, was halt so zu zweit gespielt wird.
Feli spielt eher mit ihrer Plüschmaus oder macht gern Denksport (Fummelbrett), also eher allein.
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Ich hatte bei der "Dame" eigentlich an eine Kameradin für Hugo gedacht. Also eine jüngere weibliche Katze.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #12
Ich hatte bei der "Dame" eigentlich an eine Kameradin für Hugo gedacht. Also eine jüngere weibliche Katze.

Achso sorry, das hatte ich falsch verstanden.

Aber da hätte ich wieder die Befürchtung, dass das Spielverhalten zu unterschiedlich ist.. Also das Hugo raufen will und sie da, genau wie Feli, keine Lust drauf hat.. Sicher gibt es auch Kätzinnen, die gern raufen, genauso wie es vielleicht auch Kater gibt, die das nicht mögen. Aber wenn, dann würde ich trotzdem zu einem Kater tendieren.. rein gefühlsmäßig.. ;-)
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #13
Achso sorry, das hatte ich falsch verstanden.

Aber da hätte ich wieder die Befürchtung, dass das Spielverhalten zu unterschiedlich ist.. Also das Hugo raufen will und sie da, genau wie Feli, keine Lust drauf hat.. Sicher gibt es auch Kätzinnen, die gern raufen, genauso wie es vielleicht auch Kater gibt, die das nicht mögen. Aber wenn, dann würde ich trotzdem zu einem Kater tendieren.. rein gefühlsmäßig.. ;-)

Und mit deinem Gefühl hast du auch Recht. Durchschnittliche Kater und durchschnittliche Katzen spielen unterschiedlich (das ist hier sehr gut beschrieben: ) und wenn Hugo raufen möchte, dann brauchst du eben einen Kater oder eine der seltenen raufigen Katzen (bei einem Kittenmädchen unter einem Jahr kann man das noch nicht sagen - da wollen die sich eigentlich alle noch prügeln, weil sie eben Kitten sind). Gibt sehr viele hier im Forum, die auch die Kater-Katze-Kombination hatten und jetzt ein dynamisches Trio, weil der Kater raufen wollte und das Mädchen nicht. Bei einem gut ausgesuchten Drittkater, der sozial genug ist, um zu respektieren, dass Feli so gar keinen Bock hat, wenn ihr ein raufiger Jungspund ins Kreuz springt, kann das sehr gut funktionieren.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #14
Das glaube ich nicht, weil Dein Hugo ja ein eher ruhiger, rücksichtsvoller Kater ist.
Unsere Kater haben sich immer sehr gut mit den Mädels verstanden.
Mit Katern könnte er ja dann draussen raufen.
Ich denke, eine Katze würde sowohl mit der Mutterkatze, als auch mit dem Kater gut auskommen.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #15
@Salomischa, dass sich eure Kater (merke: MEHRZAHL!) gut mit den Mädels verstanden haben, bezweifelt ja niemand; sie waren/sind ja auch in der Mehrzahl, haben also Katergesellschaft. Hier in diesem Fall handelt es sich um EINEN Kater, der mit der EINEN Katze nicht ausgelastet ist und die EINE Katze keinen Bock auf Katerspiele hat. Hier empfiehlt sich also ein KATERkumpel und kein weiteres Mädel.

@Glasi, *unterschreib*
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #16
Das glaube ich nicht, weil Dein Hugo ja ein eher ruhiger, rücksichtsvoller Kater ist.

Unsere Kater haben sich immer sehr gut mit den Mädels verstanden.

Mit Katern könnte er ja dann draussen raufen.

Ich denke, eine Katze würde sowohl mit der Mutterkatze, als auch mit dem Kater gut auskommen.


Ich denke der Plan könnte zufällig aufgehen aber wahrscheinlich eher nicht. Der Kater ist jetzt einsam/unausgelastet, eine zweite Katze die mit ihm als Kater voraussichtlich nicht viel anfangen kann hilft hier also nicht weiter.
Kater raufen untereinander oft ziemlich wild (das darfst du nicht mit echten ich-hasse-dich-verschwinde-aus-meinem-Revier" Kämpfen verwechseln) und grob, und in der nächsten Minute kuscheln sie ausgiebig. Das funktioniert nur wenn beide das so wollen, und die Wahrscheinlichkeit das zu finden ist bei einem zweiten Kater einfach höher.

So wie ich die Mutterkatze den Beschreibungen nach einschätze ist sie eher unglücklich wenn ein weiteres Tier einzieht das sich mit ihr beschäftigen will statt sie tendenziell in Ruhe zu lassen.
Ein sozialer Kater begreift schnell, dass er die Kätzin ignoriert oder sie zum kuscheln dazu kommen lässt, und mit dem Kater dafür etwas rauer umgehen darf.
Oft tauen in solchen Konstellationen die Kätzinnen dann doch eines Tag auf und schließen sich ab und zu den Spielen an wenn die Kater nicht zu wild loslegen, oder wollen dann doch mal kuscheln. Und wenn nicht, wird sie trotzdem zufrieden sein und die beiden Kater auch.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #17
Wir hatten bisher nie zwei Kater gleichzeitig. Wir hatten die Konstellation Mutter mit Pärchen, also Sohn und Tochter, die gut geklappt hat.
Meine Schwester hat auch ein Pärchen, das klappt super.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #18
Und weil das in den von dir beschriebenen zwei Fällen super klappt, muss es immer und überall klappen? :shock: Klar KANN es klappen, aber in der Mehrheit der Fälle klappt es eben nicht, d.h. man hat die Situation der TE, Kater möchte raufen, Katze möchte nicht = Frust auf beiden Seiten. Meine Nachbarn haben 1 Katze und 2 Kater - die Katze will nur ihre Ruhe, die Jungs raufen und kloppen sich begeistert. Ich hab zwei Mädels, jetzt knapp ein Jahr alt, die haben sich lange Zeit gekloppt wie die Fuhrknechte (natürlich spielerisch), so dass ich dachte, ich hätte zwei Kater! So langsam werden sie ruhiger; ich denke, in ein paar Monaten sind die Raufereien Geschichte und man geht zu Määäädchen-Jagdspielen über ;-)
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #19
Nein, ich weiß natürlich nicht, wie und ob es klappen würde, sondern wollte nur meine eigenen Erfahrungen mitteilen.
Nachbarn haben zwei Kater, die sich so wenig verstehen, dass sie sich komplett aus dem Weg gehen.
Ich habe ganz allgemein immer die besten Erfahrungen mit Pärchen gemacht, abe unterschiedlichen Tierarten.

Ausserdem verstehe ich nicht ganz, wieso immer von einem unausgelasteten Kater gesprochen wird, der raufen will.
Der Kater ist doch kastriert und ganz friedlich. Wir hatten schon mehrere Kater und keiner von denen war ein Raufbold. Auch in der Nachbarschaft hier leben ganz liebe, ruhige Kater.
So wie der Kater beschrieben wurde will er doch gar nicht raufen, sondern eher kuscheln.
 
  • dritte Katze sinnvoll? Beitrag #20
Raufen will nicht heissen, dass er aggressiv ist, sondern dass er eben etwas grober spielt (wie es Kater halt so machen) und das der Katze nicht behagt. Und dass es auch gleichgeschlechtliche Paare gibt, die sich nicht verstehen, ist durchaus möglich - oder ist dir jeder Mensch in deiner Umgebung absolut sympathisch? ;-)
Bitte lies dir diesen bereits schon mal geposteten Link durch, dann verstehst du vielleicht besser, was wir meinen....
 
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