• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination

Diskutiere FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination im Immunerkrankungen und Infektionen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Hallo ihr lieben Mitforisten Ich habe mich hier angemeldet, weil wir eine kleine Problemkatze haben und ich hoffe, hier einige Tipps zu...
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #1
Claire91

Claire91

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Hallo ihr lieben Mitforisten

Ich habe mich hier angemeldet, weil wir eine kleine Problemkatze haben und ich hoffe, hier einige Tipps zu bekommen und mich mit euch austauschen zu können.

Mal ein paar Sätze zu unserer Katze Georgie:

Georgie ist 2,5 Jahre alt, in England geboren und eine dreifarbige Kurzhaarkatze. Wir haben sie letztes Jahr im November von einer Bekannten bekommen, die eine Katzenhaarallergie entwickelt hat.
Georgie ist eine super liebe Katze, ganz verschmust, erzählt gerne, spielt am liebsten mit einem Schnürsenkel und wird seit neuestem gebarft. Sie darf in den Garten, was sie mittlerweile auch laustark einfordert und bleibt dort gerne mal den halben Tag. Sie kommt auf Zuruf und scheint sich im Großen und Ganzen ziemlich wohl bei uns zu fühlen. Wenn da nicht ihre schlecht Haut wäre. Sie leckt sich viel, wodurch wunde, kahle Stellen entstehen und wir wissen nicht, woher es kommt und wie man es sinnvoll behandeln kann.

Deshalb muss ich an dieser Stelle mal ein bisschen zu ihrer (Krankheits-)Geschichte ausholen...:

Diese Bekannte, von der wir sie haben, wusste um ihre Hautproblematik, aber es waren damals noch keine Ergebnisse bekannt. Sie hat Georgie während ihres England-Aufenthaltes von einer Freundin bekommen, als Georgie wenige Wochen alt war. In England war sie häufig in Katzenhotels, weil unsere Bekannte viel arbeiten musste. Sie schien damit keine Probleme zu haben, so vielen Umgebungswechseln ausgesetzt zu sein. Diese Bekannte ist dann zurück nach Deutschland gegangen und hat sie mitgenommen. Wenn sie nach Frankreich oder in die Schweiz in die Ferienwohnung ihrer Eltern gefahren ist, hat sie sie auch mitgenommen. Georgie ist also schon viel gereist, sie ist sehr aufgeschlossen gegenüber neuen Menschen und neuen Orten. Sie ist außerdem sehr menschenbezogen, anhänglich und kuschelfreudig.
Bei der Bekannten kam irgendwann eine zweite Katze dazu, die ihr Freund mit in den Haushalt brachte. Die beiden verstanden sich gut. Wie lange die beiden Katzen zusammenlebten, weiß ich nicht genau. Möglicherweise ungefähr ein halbes Jahr bis Jahr.

Während dieser Zeit müssen ihre Hautprobleme angefangen haben. Die erste Tierarzt-Untersuchung bezüglich dieses Themas war am 07.03.2014.
Es wurden zunächst alle Parasiten, Würmer, Pilz,... ausgeschlossen, es wurde ein kleines Blutbild gemacht. Dann wurde auf Lebensmittelunverträglichkeiten getestet und sie bekam "Sana Pferd" von VetConcept, um eine Ausschlussdiät zu machen. Damit wurden ihre Hautprobleme zunächst besser. Als ihre Haut sehr gut war und sie gesund schien, bekamen wir Georgie. Unsere Bekannte sagte uns nur, dass sie scheinbar diese und noch 2-3 andere Futtersorten vertragen würde und die Tierärztin wohl gesagt hatte, wenn sie das Sana Pferd gut verträgt, solle sie einfach dabei bleiben. Die Bekannte merkte, dass es half, blieb bei dem Futtermittel und sagte zu uns, wenn wir wollen, können wir aber gerne noch andere Sorten ausprobieren und dann schauen, ob es klappt.
Da das VetConcept ca. 60 Euro im Monat kostet, dachten wir, wir probieren alternative Futtersorten aus und können ja dann immer noch zurückkehren, falls die Haut wieder schlechter wird.
Wir haben sie, nachdem sie bei uns war, ca. 6 Wochen mit Nassfutter von Aldi und mit Carny gefüttert, was problemlos klappte. Ihre Haut war gut, sie schien gesund. Um Weihnachten herum wurde es dann allmählich schlechter. An einigen Stellen (an den Seiten und Hinterläufen) bekam sie wunde, schorfige Stellen und sie begann, sie sehr häufig dort zu lecken und manchmal auch zu kratzen. Über Weihnachten waren wir 2 Wochen nicht zu Hause und haben sie so lange zu unserer Nachbarin gebracht, die sich gut um sie gekümmert hat. Danach wurde es immer schlimmer mit ihrer Haut, bis wir Ende Januar zum Tierarzt gegangen sind und von ihren bisherigen Problemen etwas mehr erfahren haben. Dort hieß es, wir versuchen nochmal die Ausschlussdiät, das habe ja beim letzten Mal gut geklappt. Dazu gab es etwas Kortison, das wir nach 2 Wochen wieder haben ausschleifen lassen.
Leider klappte es bei uns nicht. Die Haut wurde nicht besser, obwohl wir konsequent auf alles andere Futter verzichtet haben. Wir haben dann noch ein Floh- und Milbenmittel ausprobiert (Advocate), um auch das erneut auszuschließen. Auch hier: Kein bzw. kaum Erfolg.
Im April (Anfang Mai wurde ausgewertet) haben wir dann einen Allergietest auf Kontaktallergene gemacht, dieser fiel auch negativ aus. Damit zusammenhängend haben wir das Futtermittel gewechselt, sie bekam dann durcheinander sowohl Carny als auch Aldi-Futter (jeweils nass) und dazu Sanabelle Trockenfutter, weil sie das sehr gerne frisst.
Daraufhin kam die Ärztin zu dem Schluss, dass es eine Auto-Immun-Krankheit sein müsste.
Im Mai bekam sie dann kurze Zeit Atopica, wovon sie Durchfall bekam und wir das Antibiotikum wieder abgesetzt haben.
Eigentlich sollte sie darauf langsam eingestellt werden, aber ich dachte, bevor ich ihr jetzt monatelang Antibiotikum gebe, frage ich mal einen zweiten Tierarzt.

Mittlerweile habe ich mir eine zweite Meinung bei einem ganzheitlichen Tierarzt eingeholt, der sich die ganze Geschichte, die ihr hier lest, auch angehört hat und zum Hausbesuch zu uns gekommen ist. Seine Diagnose lautet: Impfschaden, was er auch recht gut begründen konnte. Sie wurde 2 mal gegen FIV geimpft, mit dem Verdacht, es ggf. zu haben, weil ihr Bruder das möglicherweise hat (darauf getestet wurde sie bisher nicht, weil das der Vorbesitzerin zu teuer war und jetzt die Tierarzt meinte, das braucht man nicht testen, das zu wissen hilft bei der Behandlung auch nicht). Außerdem hat sie eine starke Kombi-Impfung bekommen, als ihre Haut zwar wieder ganz gut aussah (letztes Jahr im September oder Oktober), sie aber möglicherweise noch nicht ganz gesund war. Exakt 3 Monate später begannen die Probleme erneut.
Von ihm haben wir empfohlen bekommen, auf Barfen umzusteigen, was auch wunderbar klappt, sie frisst das alles recht gut. Zusätzlich sollte sie in der ersten Woche, um den Durchfall zu bekämpfen, Reis mit gekochtem Huhn, Knochenbrühe und geraspelten Möhren bekommen. Dazu Spirulina, Kurkuma, Leinsamen und Leinöl.

Kurkuma, Spirulina und Leinöl bekommt sie immer noch zum Barf dazu. Außerdem haben wir einmal gebadet und mit einer stark verdünnten Natronlösung "shampooniert", dann die wunden Stellen erst mit Wasserstoffperoxid (3 Tage) und dann mit Natriumpermanganat (auch stark verdünnt) betupft - jeweils auf anraten des ganzeitlichen Tierarzt. Heute probiere ich es mit einem Beifuß-"Tee", der auch sehr bitter sein soll und sie deshalb weniger lecken soll.

Der Tierarzt hat jetzt empfohlen, einen kinesiologischen Test zu machen, per Haaranalyse, um herauszufinden, welche homöopathischen Mittel Georgie helfen würden. Mein Freund ist da sehr kritisch und glaubt nicht, dass es irgendwas bringt bzw. dass der Zufall da eine große Rolle spielt. Ich denke, probieren kann man es, außer Geld zum Fenster rauszuschmeißen kann nicht viel passieren. Und besser als mit Antibiotika die Darmflora und das Immunsystem wieder zu zerstören ist es allemal.

Ein weiterer Vorschlag von ihm: Feliway, weil Georgie häufig alleine ist und es ihr besser zu gehen scheint, wenn ich viel zu Hause bin (was alle 2 Wochen für 1 Woche der Fall ist, ich pendel zwischen 2 Städten im Wochenrythmus). Außerdem der Gedanke, sich eine zweite Katze anzuschaffen. Was aber erst geht, wenn ich diese Pendelei nicht mehr habe, also frühestens nächsten Januar.

Ein Problem haben wir: Die Bekannte, die uns mehr über Georgies Krankheitsgeschichte erzählen könnte, ist mittlerweile in Burundi und nicht mehr erreichbar (ich habe nur ihre Handynummer und das Handy ist seit Monaten aus).

Es ist also ziemlich unklar, was Georgie eigentlich hat und dementsprechend macht es das auch nicht einfacher, es zu behandeln. Ich will aber nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern die Ursache finden.

Ich bin gespannt, was so eure Gedanken dazu sind. Ihr seid ja alles große Katzenkenner und einige von euch haben ja auch mit den verschiedensten komplizierten Krankheiten zu kämpfen...
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination

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  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #2
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Für mich hört sich das alles nach einem Eosinophilen Granulom an.

Wurde mal ein Blutbild gemacht? Anhand der Eosinophilen + einer Hautstanze (Biopsie) kann man das beurteilen.

Mit Atopica, welches KEIN Antibiotikum sondern ein Immunsupressiva ist oder Cortison lagt ihr da schon ganz richtig.

Die Erfahrungswerte mit alternativen Mitteln sind leider in den allermeisten Fällen nicht befriedigend.
Eine Ausschlußdiät über mehrere Monate kann man versuchen, führt in den meisten Fällen aber leider auch nicht zu einem befriedigenden Erfolg.

Ich häng dir mal ein paar Links an, damit du die Krankheit besser verstehst.











Wenn du den Begriff Eosinophiles Granulom gockelst, wirst du zig Informationen darüber finden.

Leider kann es jederzeit auf die Schleimhäute, incl. Magen/Darm- und Maulschleimhaut übergreifen.

Zu deiner Beruhigung:

Meine Jessie leidet auch darunter, zum Glück nur an der Haut und sie bekommt seit 2 Jahren dauerhaft Cortison, allerdings nur eine viertel Tbl. 5mg jeden 3.ten Tag (entspricht 1,25mg). Setze ich es ganz ab, fängt es sofort wieder an.

Katzen kommen mit Cortison weitaus besser zurecht als Menschen oder Hunde und man sollte es nicht verteufeln.

Atopica soll wohl besser verträglich sein, da kann dir Isenbert/ durch ihre Erfahrungswerte aber besser Auskunft geben. Meine Jessie kommt mit dem Cortison aber super klar und Atopica steht bei uns noch nicht zur Debatte.

Ich hatte im Vorfeld auch alles andere ausprobiert, sie wird auch voll gebarft aber ich hatte mit nichts Erfolg.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #3
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Hallo erstmal Na da habt ihr ja schon einiges hinter Euch Georgie und du ...
Mit Homöopathischen Mittel habe ich bei unserer Meute bisher nur wenige Erfahrungen. Da gibt es aber im Forum hier viele die fit sind und dir sicherlich gerne Rat und Antwort geben.

Eine Flohspeichelallergie wurde bei Georgie ausgeschlossen? Äußert sich in Juckreiz, Putzzwang/häufigem Lecken und Krustenbildung bis hin zu kahlen Stellen im Fell. Fängt typischerweise im Bereich des Schwanzansatzes und der Hinterläufe/Flanken an und geht über den Rücken nach vorne.

Auslösend kann da schon 1 (!) Biss sein. Insbesondere bei Freigängern muss einem das noch nicht einmal auffallen. Unsere hatte selber keinen erkennbaren Flohbefall (keine Krümmel im Fell oder Flöhe/Larven zu finden) , die hat sich immer draußen anfressen lassen. Wurde dann immer etwas besser und ca. 2-3 Wochen später schubweise wieder schlimmer, bis wir die Katze konsequent alle 4 Wochen mit Flohex in Tablettenform von unserer Tierarzt behandelt haben. Seitdem haben wir eine juckfreie und kratzfreie Katze ...
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #4
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Danke für eure ausführlichen Antworten!

@Jahira: du heißt fast so wie meine Schwester, die heißt Jaira ;-)
super, dass du meinen Beitrag hier bei den Krankheiten auch gefunden hast, dann ist alles in einem Thread :)

Flöhe grundsätzlich wurden ausgeschlossen, sie hat mehrfach Advocate bekommen und dabei wurde es nicht besser... Im Winter war sie auch im Grunde nicht draußen und da hat es ja angefangen.
Der Tierarzt gestern meinte, das kann es deshalb nicht sein. Oder könnte es doch noch so ein einziger Biss sein, den sie sich immer wieder holt?

@ninabella: Eosinophiles Granulom... da hab ich mich jetzt mal ein bisschen reingelesen. Danke für den Hinweis! Also, die wunden Stellen bei Georgie sind nicht nässend oder eitrig, im Gegenteil, wenn sie sie nicht ständig auflecken würde, wären sie immer schnell trocken. Das passiert auch, wenn sie schläft oder bekuschelt wird und sich dann eben für einige Stunden nicht leckt.
An diese beschriebenen Knötchen kann ich mich auch nicht erinnern, dass sie die gehabt hätte (aber wir haben im Dezember noch nicht so sehr darauf geachtet und sie war ja auch 2 Wochen bei der Nachbarin über Weihnachten).
Schlafen kann sie auch noch sehr gut, am liebsten bei uns im Bett ;-)

Was ich übrigens noch festgestellt habe: wenn ich zu Hause bin (also jede zweite Woche und dann komplett, weil Home Office), geht es ihr besser. Wenn mein Freund alleine ist und ich in Berlin, ist sie tagsüber alleine und leckt sich stärker.
Der Tierarzt hat deshalb empfohlen, mal Feliway auszuprobieren. Das hab ich jetzt gestern bestellt, mal schauen, was es bringt.
Außerdem versuchen wir nächste Woche mal (wenn ich wieder in Berlin bin), wie es ist, wenn sie den ganzen Tag draußen ist. Dann merkt sie ja nicht, dass in der Wohnung keiner ist... ;-)

Jetzt ist Georgie gerade draußen, aber ich mache heute mal noch ein paar Fotos von ihren Wunden, die sehen nämlich teils unterschiedlich aus... einige mehr wie Flohbisse, also so kleine Punkte aus Schorf nebeneinander und andere, die aufgeleckten Stellen, sind unterschiedlich große, flächige Wunden (so zwischen 0,5 und 1,5 cm Durchmesser ca.), die zum Teil blutig aufgekratzt sind und zum Teil wie aufgeschürft aussehen.

Ein Blutbild wurde letztes Jahr im März gemacht, als sie das erste Mal den Ausbruch hatte. Ich habe es euch mal hochgeladen:

Befund_Blutbild_Georgie.jpg

Der Tierarzt hatte sich das Blutbild auch angeschaut und ihm war nichts aufgefallen. Aber viele Augen sehen mehr. Ich bin über die negativ-Werte auf der rechten Seite irritiert (würde das dann im Vergleich mit der 0,64 bedeuten, Georgie hat enorm erhöhte Werte?) und verstehe auch nicht, warum das Kreuz mittig gesetzt wurde. Vielleicht könnt ihr mir das erklären?

Die andere Tierarzt meinte übrigens, man könne eine Biopsie machen, aber das sei sehr teuer und für die Behandlung nicht unbedingt notwendig, weil man eh nur Atopica oder Kortison geben könne. Was mich dabei verwunderte: sie sagte, es sei eine Auto-Immun-Krankheit, aber welche hat sie nicht gesagt (weshalb ich im Nachhinein erstmal zu FIV recherchiert habe und mir nichts anderes in den Sinn kam...)
Was genau würde uns die Biopsie noch bringen? Sicherheit oder auch Hinweise auf mögliche alternative Behandlungsmethoden? Und hat jemand Erfahrungswerte, wie teuer sowas ist?

Ist ja super, dass deine Jessie, ninabella, mit Kortison gut zurecht kommt :) Nach einer kräftigen Kortisonspritze ging es Georgie auch erstmal recht gut, die Tabletten haben aber kaum gewirkt... Außer, dass sie sehr müde war und für kaum etwas zu begeistern.

Atopica hat sie ja erstmal gar nicht vertragen und gleich mit Durchfall reagiert... Die Tierarzt meinte, dann muss man die Dosis noch stärker reduzieren.

Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass vor allem Atopica den Darm extrem kaputt macht, weshalb dann das Immunsystem auch gestört ist. Die Darmzotten bilden sich zurück und potentielle Allergene können viel leichter durch die Darmschleimhaut ins Blut wandern... Das wäre ja gerade kontraproduktiv, oder?
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #5
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Der Tierarzt hatte sich das Blutbild auch angeschaut und ihm war nichts aufgefallen. Aber viele Augen sehen mehr. Ich bin über die negativ-Werte auf der rechten Seite irritiert (würde das dann im Vergleich mit der 0,64 bedeuten, Georgie hat enorm erhöhte Werte?) und verstehe auch nicht, warum das Kreuz mittig gesetzt wurde. Vielleicht könnt ihr mir das erklären?

Das sind keine Negativwerte sondern das "-" bedeutet bis, also bis 11 normal, etc.

Das Blutbild sieht gut aus, allerdings ist es ja jetzt auch schon über ein Jahr alt.

Das so eine Biopsie teuer ist und die Behandlung keinen Unterschied macht, damit hat dein Tierarzt natürlich Recht. Es könnte auch eine Milliare Dermatitis sein, das stand ursprünglich bei Jessie auch mal im Raum.

Mit den Nebenwirkungen von Atopica hab ich mich noch nie auseinander gesetzt, weil wir mit dem Cortison halt gut fahren. Die Müdigkeit hatte Jessie anfangs, als noch Cortison gespritzt wurde auch, als wir dann auf Tabletten umgestellt haben und bei der kleinstmöglichen Dosis angekommen sind hat das aber aufgehört. Sie hat auch dadurch nicht mehr Hunger oder ist dick geworden.

Jedenfalls ist es so, dass beide Krankheiten durch Stress ausgelöst oder verstärkt werden können.

Advocat kann, wenn sie so empfindlich ist, den Juckreiz verschlimmern. Vielleicht solltest du fürs Entflohen lieber über Program nachdenken. Aber dazu habe ich persönlich auch keine Erfahrungswerte, da ich reine Wohnungs-/Balkonkatzen habe.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #6
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Das ist ja ein (hoffentlich) netter Zufall ;-)

Wenn dein Tierarzt Flohspeichelallergie ausgeschlossen hat, dann wird es wohl auch was anderes sein.
Trotzdem rein als Info zu deiner Frage: Bei unserer hat so ein Allergieschub auch schon mal 3-4 Wochen angehalten. Danach hat sie sich irgendwo neue Bisse geholt. Wir haben bei uns alles mehrfach entfloht (5 Katzen, Wohnung und Schuppen), trotzdem kann es mal passieren, dass sie sich doch irgendwo einen Biss holt. Tierarztpraxis z.B., oder eine Mieze hatte doch einmal einen im Gepäck und irgendwo in der Wohnung verloren der jetzt eine neue Generation bildet. Dann kann man leider auch im Winter einen Ausbruch haben.
Wir hatten mehrere Flohmittel durch, bis unsere Tierarzt für uns etwas gefunden hat, das z.Zt. zuverlässig hilft. Sie bekommt im Moment alle 4 Wochen Comfortis (Tabletten und verträgt das gut.

Das Blöde bei Flöhen ist die Resistenz und Größe der Biester. Die Modelle, die unsere angefressen haben, lächelten nur müde, wenn man mit Frontline (auch in der VET-Variante) kam. Das Zeugs aus dem Tierbedarf hilft auch nicht wirklich und darf bei Flohallergikern i.d.R. gar nicht angewendet werden. Im schlimmsten Fall kann ein falsches Präparat den Allergieschub noch verschlimmern. Gilt übrigens für einige Präparate, die man beim Tierarzt bekommt wohl auch.

Hier findest Du ein Foto einer Flohspeichelallergie:

Bei unserer sah es nicht ganz so haarlos, dafür deutlich verkrusteter aus. :cry:

Wenn es tatsächlich psychisch bedingt ist (aus Einsamkeit oder Langeweile): Könnt ihr die Beschäftigungsmöglichkeiten für sie aufstocken? Futterlabyrinth/verschiedene Fummelbretter und wechselnde Spielangebote können da vielleicht etwas helfen. Ich vermute mal, du bist eher die Bezugsperson für sie? Wie ist es, wenn du weg bist: Geht dein Freund mit ihr anders um, als Du (von der knapperen Zeit mal abgesehen)?
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #7
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

ich habe mal ein paar Fotos gemacht und dabei festgestellt: Die Beifuß-Tinktur, die der Tierarzt gestern mitgebracht hat und die wir mit einem Schwamm großzügig aufgetragen haben, hat ungemein geholfen! :)
Sie hat danach alles weggeleckt, obwohl der bittere Geschmack sie am Lecken hindern sollte... Aber es hat wohl trotzdem gewirkt! Wunderbar :-D ich bin grad ganz erfreut :smile:

Das Kaliumpermanganat haben wir immer nur mit einem Wattestäbchen aufgetragen, da sollten wir vielleicht auch die Dosis erhöhen - da hab ich allerdings mehr Sorge, wenn sie sich dann leckt - sie findet das nämlich auch ziemlich lecker und will auch immer am Wattestäbchen lecken... :shock:

Calendula wäre natürlich auch noch eine Option - wo bekommt man das am besten und in welcher Form?

Zur eG nochmal: Kann es das denn sein, wenn sie keine Knubbel hat und auch nicht fremdenscheu ist? Das wird ja so beschrieben, bei diesem Link:

Die Milliare Dermatitis ist ja die Flohspeichelallergie, oder hab ich das jetzt falsch übersetzt? Dann könnte also ggf. Flohex helfen? Dazu müssten wir dann nochmal zu unserer alten Tierarzt, die auch wollte, dass wir in Kontakt bleiben. (Ich würde nach dem ganzen Foren-Gelese jetzt mal dazu übergehen, den neuen Tierarzt lieber THP zu nennen, dann verwechselt man das nicht so leicht.)

So oder so scheint die Behandlung in jedem Fall langwierig und individuell zu sein... Geduld ist da nur nicht so meine Stärke, wenn ich den Eindruck habe, die Mieze leidet... :-(

Wir barfen jetzt seit einer Woche etwa und erst gestern kamen die Supplemente wie Lachsöl, Taurin und Fortain (bin noch im dubarfst-Forum, da wird einem dazu sehr gut geholfen :) ). Morgen werden wir also für die kommenden 2 Wochen Futter anmischen und schauen dann mal, wie das voran geht.
Dazu gibt seit gestern außerdem Silicea und Probiotika.

Was Spiele und Co. angeht, ist das bei Georgie etwas mühsam... Sie hat einen großen Kratzbaum mit Höhle und allem möglichen und nutzt ihn nicht, wirklich gar nicht... am ersten Tag, als sie ihn hatte, lag sie mal ein paar Stunden drauf - danach nicht mehr. Sie hat noch einen anderen Kratzbaum aus einem anderen Material, den nutzt sie normalerweise. Zur Zeit reicht ihr aber das Kunstgras auf unserem Balkon oder draußen die Bäume. Spielzeug hat sie, guckt sie aber nicht mal mitm Hintern an :roll: auch hier: am ersten Tag ein bisschen bespielt, danach ist es langweilig. Haargummis oder geknüllte Alufolie wird manchmal gejagt, zur Zeit lässt sie sich davon aber auch nicht begeistern.
Sie klettert auch nirgends drauf, weder auf Tische noch auf Kratzbäume. Nur den Baum im Garten erklimmt sie manchmal und braucht dann viel guten Zuspruch, um sich da wieder runterzutrauen - was sie natürlich jedes Mal geschafft hat ;-)
Futterspielzeug ist schwierig, weil sie ja gebarft wird und derzeit nichts anderes bekommen soll - auch hier nur eine Proteinquelle auf einmal, zur Zeit bekommt sie nur Hühnchen, 5 Wochen lang, meinte der Tierarzt.
Katzenminze interessiert sie nicht. Baldrian geht minimal, da hab ich mit den Supplementen zusammen was bestellt. Aber wirklich drauf abfahren tut sie auch nicht.
Wie du siehst, Jahira, sie braucht scheinbar entweder den Menschen (der mit dem Schnürsenkel zuckt) oder vielleicht doch tatsächlich eine Katzenfreundin... Oder hast du noch eine Idee?

Wenn ich da bin, spiele ich auch wenig mit ihr. Ich biete es natürlich an, aber wenn sie nicht will? Aber schmusen ist ganz wichtig. Sie liegt am liebsten auf meinem Schreibtisch, wenn ich dort arbeite - am besten noch so, dass ich nicht mehr richtig arbeiten kann ;-)

Mein Freund kuschelt und spielt eigentlich genauso mit ihr. Georgie kommt auch genauso gerne zu ihm, wenn wir beide da sind, da macht sie keinen Unterschied.
Allerdings ist mein Freund der Meinung, es ist mehrheitlich meine Katze, ich wollte sie (er war immer eher der Hundemensch...). Er unterstützt mich, geht auch zum Tierarzt, lässt sich auch ins Barfen einweisen - aber die Recherche etc. die Arbeit will er nicht haben. Homöopathie findet er auch Quatsch, das muss ich jetzt selbst zahlen (alle anderen Kosten teilen wir). Aber ich weiß nicht, ob die Katze sowas merkt. Er behandelt sie ja nicht weniger liebevoll als ich und mag sie genauso gern.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #8
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Ach genau, die Fotos... hier mal ein paar:

An den nassen Stellen sehen wir immer, ob sie sich viel geleckt hat, wenn wir weg waren oder sie draußen. Gestern war die Stelle am Hals richtig blutig gekratzt, jetzt sieht sie schon viel besser aus.

Beine hinten.jpg Hals rechts.jpg

Bein hinten rechts Rückseite_groß.jpg Bein hinten links außen.jpg

Bein hinten links innen.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #9
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Also fuer mich sieht das leider schon nach EG aus, meine Katze leidet auch daran. Auch die Stellen sind sehr typisch dafuer. Achsel, hinter den Ohren, ueber den Augen .... treten die Stellen sehr gerne auf ... leider wandern sie. Es fuehlt sich nach Knubbeln unter oder auf der Haut an.

Katzen können auf alles mögliche allergisch sein. Hast du schon mal ans Streu gedacht.
Meine Katzen reagieren hier sehr allergisch auf Fisch. Ich muss immer sehr aufpassen beim Futter, da fast ueberall Fischöl drinnen ist. Deswegen gibts nur mehr sehr ausgewähltes Futter und gekochtes Huhn.

Welche Putz und Reinigungsmittel bzw. Waschpulver und Weichspueler verwendest du:?: Manche Tiere sind auch auf soetwas allergisch.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #10
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Knubbel hat sie wie gesagt eigentlich keine. Außer... warte mal...
Sie hat seit einigen Tagen einen Knubbel am Bauch, zwischen den Hinterbeinen. Der ist nur spürbar, wenn man dort die lockere Haut zusammennimmt, er ist auch gefühlt etwas beweglich... Geschätzt hat er einen Durchmesser von einem knappen Zentimeter.
Der Tierarzt hat ihn gestern ertastet und hatte mehrere Vermutungen, er sagte, z. B. Kot oder ein Tumor, müsste man punktieren, um dann genau herauszufinden, was für einer.
Als erstes meinte er aber, beobachten, ob er größer wird oder sich anderweitig verändert.
Es ist also kein Knubbel, der direkt unter der Haut hervorschaut.

Ausgebrochen ist der erste Schub bei uns ja, als sie 2 Wochen bei der Nachbarin war... Da könnte es natürlich ein Allergen gegeben haben. Aber seitdem ist es eher immer schlimmer geworden. Wir haben seit November kein anderes Putzmittel oder Waschmittel verwendet.
Mit Putzmitteln bin ich sowieso extrem sparsam, im Bad Badreiniger von Aldi, ansonsten Essigessenz und Wasser, auch mal Natron. Wir saugen regelmäßig, wischen aber eher seltener... Als Waschmittel haben wir Tandil Classic Pulver von Aldi, Weichspüler gibts nicht.

Futtermittel kann natürlich immer noch sein, besonders eventuell bei den Zusätzen. Wir haben zwar VetConcept Sana Pferd sehr lange ausprobiert, aber da sind ja auch Zusätze drin.
Komischerweise hat Sana Pferd bei der vorigen Besitzerin beim ersten Mal super funktioniert (letztes Jahr im Sommer), nachdem wir dann gewechselt haben und dann wieder zu Sana Pferd zurück sind, hat es nicht mehr gewirkt.

Streu haben wir verschiedentlich gewechselt - da könnte man nochmal dran rum probieren. Ich weiß nicht mehr, wie die Sorten alle hießen, die wir ausprobiert haben. Zuerst hatten wir ein sehr feinkörniges, teureres, dann ein sehr leichtes, weil da Holzspäne oder so was mit drin waren und jetzt haben wir eins von Edeka, Super Cats heißt das.

Ich sollte mal anfangen, alles genau zu dokumentieren. Dadurch, dass es an so vielen Faktoren hängen kann, ist es echt schwer, das irgendwie einzugrenzen...

@Schokocookie: hast du den Auslöser bei deiner Miez schon gefunden? Oder was gibst du ihr, damit es ihr besser geht? Wie behandelst du die Symptome?
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #11
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Oh man, deine Katze sieht ja wirklich schlimm aus, hier besteht dringender Handlungsbedarf. Chemie hin oder her, ich denke, sie leidet da schon sehr drunter. Das muß erstmal zur Ruhe kommen bevor man weiter denkt.

Für mich sieht das leider auch recht typisch für ein eG aus, Jessie sah ähnlich aus, nur bei Weitem nicht so schlimm.

Calendula Urtinktur bekommst du in der Apotheke, es muß aber stark verdünnt werden. Ich weiß es nicht mehr genau, ich glaube es war 1/10 oder 1/15. Das steht aber in einem der Links die ich dir gepostet hatte.
Bei Jessie hatte ich damit keinen Erfolg, auch nicht mit Chlorhexidin. Das Problem an der Sache ist, das alles was man auftragen oder schmieren muß, direkt wieder abgeleckt wird und damit die Haut noch mehr in Mitleidenschaft gezogen wird.

Sollte es sich um ein EG handeln, gibt es ausser dem Immungeschichte keinen Auslöser. Jedoch können viele Sachen ungünstig aufs EG wirken. Jessie verträgt z.B. keinerlei Leckerchen. Worauf sie auch reagiert hat war das Holzstreu Cats Best Öko Plus. Und Kratzmöbel aus Wellpappe wo man sich drauflegen kann.

Mit dem Barf bist du auf einem guten Weg, allerdings ist das kein Allheilmittel. Zumindest kannst du damit die ganzen Zusatzstoffe wie u. A. Verdickungsmittel als Verschlimmerer ausschließen.

Neben dem DuBarfst Forum kann ich dir auch noch das EinfachBarf Forum empfehlen. Abwechslung beim Barfen ist immer gut und die haben einen sehr gut verständlichen und nach neuesten Erkenntnissen gemachten Barfrechner. Ich wechsle zwischen den beiden immer hin und her.

Fremdenscheu und stressanfällig ist Jessie übrigens auch so gar nicht. Sie ist eher das Gegenteil. Das kann man nicht verallgemeinern.

Abgesehen von ihrer Krankheit solltest du aber trotzdem über eine Freundin im ähnlichen Alter und Charakter für sie nachdenken. Sie ist mit ihrer 2,5 Jahren einfach zu jung um ihr Leben als Einzelkatze zu verbringen.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #12
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Ich sollte mal anfangen, alles genau zu dokumentieren. Dadurch, dass es an so vielen Faktoren hängen kann, ist es echt schwer, das irgendwie einzugrenzen...

@Schokocookie: hast du den Auslöser bei deiner Miez schon gefunden? Oder was gibst du ihr, damit es ihr besser geht? Wie behandelst du die Symptome?

Sehr gute Idee, wenn du protokollierst, so habe ich es auch gemacht.
Hier mal ein interessanter Link uber Hautkrankheiten bei Katzen:

Ja, ich weiss die Auslöser, bei uns sind es mehrere in Kombination, zumindest kann ich es ziemlich gut eingrenzen, somit gibt es keine neuen Knubbeln mehr und meine Katzen brauchen auch keine Medis :D

Ich wechselte das Steu auf Holzstreu, da ich Bentonit einfach nicht vertrage. Dann machten wir eine Ausschlussdiät, mit purem Fleisch, kein Vetconcep oder so, da sind auch Zusatzstoffe drinnen . Meine Katze reagiert heftig auf Pferd, Fisch, Getreide, wobei Mais und Reis in geringen Mengen geht, Kartoffeln gehen gar nicht. Zudem reagiert meine Katze ganz heftig auf synthetische Duefte und Reinigungmittel. Leckerlies gibt es nur eine Marke, sonst geht nichts und selbst da darf ich nicht zu viele fuettern.

Meine Katzen sind reine Wohnungskatzen, deswegen kann ich Parasiten ziemlich gut ausschliessen und sonstige Pollen, Pflanzen oder Spritzmittel.

Der Hund meiner Nachbarin leidet ganz schlimm unter einer Gräserallergie, da hilf nur Kortison.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #13
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Hallo ihr Lieben,

ich wollte euch mal auf dem Laufenden halten, was sich in den letzten Tagen so Neues ergeben hat.

Gestern war ich mit Georgie beim Tierarzt, weil sie diese Knötchen zwischen den Hinterbeinen hat. Die Tierarzt hat sie als geschwollene Lymphknoten erkannt und auch festgestellt, dass mittlerweile die vorderen Lymphknoten auch etwas angeschwollen sind.
Ich habe ihr den Bericht von der Tierarzt aus England mitgebracht, den sie anscheinend noch nicht kannte. Das hab ich nicht verstanden, dass die Vorbesitzerin ihn ihr nicht schon längst mal gezeigt hatte... Sie hat ihn überflogen und mich gefragt, was wichtiges drin steht. Ich meinte, es gab mal einen negativen FIV-Schnelltest und ihr Bruder hat das möglicherweise. Nach ein bisschen hin und her hat sie dann vorgeschlagen, den FIV-Schnelltest nochmal zu machen, weil sie damals noch sehr jung war.
Außerdem habe ich sie auf eure Fern-Diagnose eG hingewiesen und sie meinte, ja, das behandeln wir ja die ganze Zeit schon. Da war mir dann plötzlich einiges klar. Sie hatte es nur eben nicht so genannt, vielleicht, um mich nicht zu verwirren? Oder sie hat es genannt, aber ich konnte damals mit dem Begriff nichts anfangen und hab ihn mir nicht gemerkt? Naja, bisher war ihr hauptsächlich verwendeter Begriff eben nur Auto-Immun-Krankheit und davon gibt es ja viele. Nachdem wir das begrifflich geklärt hatten, konnten wir uns plötzlich viel besser miteinander verständigen und ich habe ihre Äußerungen besser einordnen können.

Dann das Ergebnis des FIV-Test: positiv.

Na toll. Jetzt haben wir also eine Katze mit eG und FIV. Das eine ist eine zu starke Reaktion des Immunsystems und das andere ein schwaches Immunsystem... ganz tolle Kombination... :sad:

Sie bekam daraufhin eine Spritze zur Stärkung des Immunsystems, Zylexis, und dazu für die Lymphknoten Antibiotikum, Clavaseptin 50mg, 2 Tabletten pro Tag.
Kortison für das eG will die Tierarzt Georgie wegen des FIV nicht mehr geben...

Sie bekommt trotzdem weiterhin die Probiotika, die der THP uns gegeben hat, mit dem kann ich morgen wieder sprechen. Ich habe überlegt, ob sich die Wirkung dann nicht verflüchtigt, wenn sie Antibiotika bekommt? Oder entstehen da sogar mögliche negative Wirkungen?

Die Tierarzt hat gefragt, ob Georgie rausgeht und wieviel andere Katzen da sind. Ich schätze, höchstens 1-2 andere, wenn überhaupt. Trotzdem ist da natürlich das Ansteckungsrisiko. Wobei ich sie noch nie mit einer anderen Katze draußen gesehen habe und sie bisher auch keine kampfbedingten Wunden mitgebracht hat. Ich gehe eher davon aus, soweit ich sie auch im Garten beobachten kann, dass sie dort meistens alleine rumsitzt, Vögel beobachtet und hin und wieder auf Bäume klettert.
Die Tierarzt meinte dann, Georgie soll dann so viel wie möglich raus, weil ihr das gut tut und wenn da keine/kaum anderen Katzen sind.

Ihr hattet vorgeschlagen, dass wir uns eine zweite Katze zulegen. Die Tierarzt hat gemeint, das auf keinen Fall wegen des Ansteckungsrisikos.
Aber ich denke schon, dass es ihr damit besser gehen würde bezüglich ihrer Haut - sie ist sehr anhänglich und ein Katzenfreund wäre da sicherlich das beste für sie.
Habt ihr Erfahrungen mit einer FIV-Katze in Kombination mit einer gesunden? Geht das, wenn man die zusammenführt? Wie sind da eure Empfehlungen?
Das käme zwar erst nächstes Jahr in Frage, aber man kann sich ja vorher schon mal Gedanken dazu machen.

Ich bin gespannt, was der THP nächste Woche an Homöopathie vorschlägt.

Ansonsten: habt ihr noch Ideen, Vorschläge, Erfahrungen, wie man mit dieser Krankheits-Kombination am besten umgehen kann?

Kortison kommt ja nun nicht mehr in Frage, auf Atopica hat sie echt heftig reagiert. Wir probieren weiterhin mit alternativen Mittelchen ihre Haut in Griff zu bekommen. Am besten wirkt immer noch meine Anwesenheit. Wenn sie mit mir kuscheln kann, leckt sie sich einfach viel weniger. Und wenn ich da bin, scheint ihr Stresspegel runterzugehen, was es auch besser werden lässt. Aber was machen wir, wenn wir im Juli 2 Wochen im Urlaub sind? Meine wöchentliche Pendelei kann ich auch nicht von heute auf morgen umstellen...

Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Aufmunterung für mich :)
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #14
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Huch echt doofe Kombination. Ich kenne mich nicht mit FIV aus. Aber du wirst hier sicher Informationen darueber finden. Les dich mal durch die FiV-Beiträge durch. Von deiner Uberschrift aus wuerde man nie auf FIV kommen, daher kann es sein, dass du den Titel ändern musst, oder ein neues Thema aufmachst.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #15
FIV und eG - blöde Kombination

Hab gerade mal einige FIV-Beiträge durchgelesen, da findet man ja so einiges.

Die Überlegung ist gerade, ob man nochmal den Schnelltest macht, weil der erste ja falsch-positiv gewesen sein könnte. Oder ob man den Western-Blot-Test macht, der etwa 40 Euro kostet. Die Frage ist, wie sicher der ist...
Oder ob man sich auf diesen einen Schnelltest verlässt, weil eben möglicherweise der Bruder FIV hat... was aber auch nicht gesichert ist.
Irgendwie doch noch ganz schön unsicher, das Ganze... Und teuer :shock: gestern waren es schon wieder 70 Euro. Ich will gar nicht ausrechnen, was wir dieses Jahr schon alles an Geld beim Tierarzt und THP gelassen haben. Da überlegt man sich irgendwann schon, welche Tests wie nötig sind und was sie genau bringen, bevor man sie macht.

Schokocookie: Weißt du, wie man den Thread-Titel ändert? Ich habs nicht finden können... Sonst kann ich aber vielleicht nen neuen aufmachen und da irgendwie das schon geschriebene rüber kopieren? Das wäre ja zum Verständnis schon ganz hilfreich für die zukünftigen Kommentare :)
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #16
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Thread-Titel kannst du nicht selbst ändern, aber du kannst die Moderatoren bitten, ob sie das für dich machen :)

Ich kenne mich jetzt auch nicht so sehr mit FIV aus, aber ich weiß, dass Muppel gerade eine FIV-Nicht-FIV-Zusammenführung am Laufen hat (guck mal hier ) und dass Taskali (ihr Thread ist hier ) viel Erfahrung mit FIV-chens hat, da sie Tierschutz in einer sehr stark durchseuchten Gegend betreibt. Bei ihr kannst du vielleicht auch fragen, wie sie das mit den Tests hält, ich glaube, sie hat sogar gerade einen FIV-Verdachts-Kater im Haus sitzen, bei dem auch der Schnelltest positiv war.

Wenn Georgie lieb und verträglich ist mit anderen Katzen, dann hätte ich keine Bedenken, eine genauso liebe und verträgliche Nicht-FIV-Katze dazuzusetzen - die Ansteckungsgefahr ist dann wirklich gleich Null. Eine andere Option wäre vielleicht, euch nach einer anderen FIV-Katze umzusehen? Dann müsstet ihr euch keine Sorgen machen, dass Georgie irgendjemanden ansteckt und umgekehrt, aber es könnte eben sein, dass später höhere Kosten auf euch zukommen.
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #17
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

So, hab mal bei Caro eine Titel-Änderung angefragt :)

Ich hab gestern nochmal bei der Tierarzt angerufen und die hat mir erklärt, dass bei dem Schnelltest, den sie verwendet hat, eine Sensitivität von 96% und eine Spezifizität von 97% rausgekommen ist und dass das nicht der Elisa war, sondern ein anderer, der besser sei (hat trotzdem nur knapp 20€ gekostet). Insofern meint sie, könne man sich das Geld für einen Western-Blot auch sparen.
Scheinbar gibt es also verschiedene Schnelltests, die unterschiedlich gute Aussagen machen können - wieder was dazu gelernt ;-)

Danke, Glasi, für die Links :) Bei Taskali hab ich ja direkt mal nachgefragt und werde mich dann an sie wenden, wenn wir dann im nächsten Jahr eine zweite Katze dazuholen wollen :)
Bei Muppel sieht das ja noch ein bisschen komplizierter aus, die wollen sich ja nicht so recht vertragen... bin mal gespannt, wie das dann bei uns klappen wird - aber das hat ja noch ein bisschen Zeit.

Danke auf jeden Fall für die Ermutigung, FIV+ und FIV- auch zusammen zu nehmen :) Wäre mir doch lieber, als zwei FIV-Katzen... Und Georgie ist absolut verträglich, sie hatte bei der Vorbesitzerin schon eine Katzenfreundin, mit der sie sich auch ganz gut verstanden hat, soweit ich weiß. Das einzige, was es gab, war Futterneid. Georgie hat der anderen immer gerne das Futter weggefressen und hat auch bei uns dann eine Weile gebraucht, bis sie gelernt hat, dass sie nicht alles auf einmal auffressen muss, es ist auch später noch da ;-)

Was die Homöopathie angeht, ist das alles ein bisschen verkorkst... Unser THP meinte, man sollte Antibiotika und Homöopathie nicht kombinieren, das würde nicht gut funktionieren. Ich verstehe aber nicht ganz wieso.
Jedenfalls müssen wir jetzt das Antibiotikum zu Ende geben und können dann nach homöopathischen Mitteln schauen.

Wie sind denn da eure Erfahrungen? Ich habe bei Michiwisz und ihrem Spock gesehen, dass sie das ganz erfolgreich mit Homöopathie hinbekommt.
Was mich irritiert: Unser THP will mit Hilfe einer kinesiologischen Testung herausfinden, welche homöopathischen Mittel Georgie braucht. Aber wie genau funktioniert das, wenn er ein paar Haare und ein Foto von ihr hat?
Außerdem habe ich bei der Gesellschaft für ganzheitliche Tiermedizin diesen interessanten Link gefunden: . Dort steht, es braucht eine 1-1,5-stündliche ausführliche Anamnese, nach der die homöopathischen Medikamente ausgewählt werden. Also, eine gründliche Anamnese hat unser THP schon gemacht, ich habe ihm auch die gesamte Krankheitsgeschichte und Situation von Georgie schriftlich notiert. Aber was genau bringt dann die Kinesiologie und wie funktioniert die bei Tieren?

Wir haben Georgie übrigens gestern Abend schön beschäftigt, haben ihr Teile von Fummelbrettern selbst gebastelt und mit getrockneter Hühnchenbrust gefüllt, da war sie sehr begeistert und hat uns auch beim Basteln ganz neugierig zugeschaut, bevor sie dann ihre Nase in einer Schachtel mit Luftschlangen versenkt hat und mit den Pfoten in Klorollen nach Leckerlies gefischt hat :)
Und jetzt liegt sie unten im Garten und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen :)
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #18
AW: Georgie hat Hautprobleme - aber keine Parasiten o.ä.

Wie sind denn da eure Erfahrungen? Ich habe bei Michiwisz und ihrem Spock gesehen, dass sie das ganz erfolgreich mit Homöopathie hinbekommt.

Zunächst mal: Ich bin ein Kerl. ;-)

Ansonsten muss man ja auf jeden Fall sagen, dass Heilpraktiker nicht gleich Heilpraktiker ist. Unsere Heilpraktikerin arbeitet nur nach klassischer Homöopathie, also keine Haaranalysen etc (wovon ich persönlich auch nicht viel halte).

Ein Grund warum du das AB nicht gleichzeitig geben sollst, kann u.U. sein, dass man dann nicht wirklich weiß, was geholfen hat. Zudem ist es gut, wenn du bei einer homöopathischen Behandlung schon kleinste Veränderungen im Gesundheitszustand und beim Verhalten bemerken kannst. Inwieweit, man Globuli aber zusätzlich als Unterstützung geben könnte, bin ich überfragt.

Vorab haben wir auch ein ausführliches Anamnesegespräch geführt und daraufhin das erste Mittel ausgewählt. Es hat leider recht lange gedauert bis wir ein Mittel gefunden haben, dass ihm (auch heute noch) hilft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #19
Oje, Michi, entschuldige bitte! Wenn man sich so durch die Threads liest und das Gefühl hat, da sind nur Frauen vertreten, schließt man von vielen auf alle... -.-

Danke für deine Erklärung zum Thema AB und Homöopathie!
Hm, ja, ein Anamnese-Gespräch statt einer Kinesiologie wäre durchaus sinnvoller, das denke ich auch. Leider gibt es im Saarland kaum Tierheilpraktiker und wir haben kein Auto, können also auch nicht irgendwohin ins letzte Kaff fahren...
Oder ob ein Heilpraktiker für Menschen das auch bei unserer Miez machen könnte?

Georgie bekommt jetzt seit einer Woche Apoquel, das sehr nebenwirkumsarm sein soll und nur den Juckreiz stillt. Seit 2 Tagen habe ich langsam das Gefühl, dass es besser wird mit ihrer Leckerei, nachdem es letzte Woche erstmal schlechter geworden ist. Allerdings wäre da dann auch eine Dauergabe nötig... Oder zumindest in regelmäßigen Abständen blockweise, vermute ich mal.
Aber wir fahren nächste Woche in den Urlaub und ich will nicht, dass sie kahl ist, wenn wir zurück kommen. Daher bin ich froh, wenn wir jetzt erstmal was haben, was ihr gut tut. Dass die Haut erstmal heilen kann.

Ich habe ja immer wieder das Gefühl, die Stärke des Juckreizes, wieviel sie sich leckt und was sie sonst noch für Unsinn macht (nicht ihr Katzenklo benutzen zum Beispiel, sondern auf dem Balkon pinkeln), hängt alles auch damit zusammen, ob ich da bin oder nicht. Wenn ich die Woche über in Berlin bin, ist alles schlechter, sobald ich wieder da bin, wird es langsam ein wenig besser. Dadurch ist es ein ständiges Auf und Ab, auch psychisch für uns alle. Kaum habe ich nach einer Woche hier sein, das Gefühl, ja es wird besser, dies und das hilft, dann bin ich wieder weg und mein Freund erzählt mir am Telefon, wie es wieder schlimmer wird.
Leider werde ich diese Pendelei aber noch bis Januar nächstes Jahr machen müssen...
 
  • FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination Beitrag #20
Oje, Michi, entschuldige bitte! Wenn man sich so durch die Threads liest und das Gefühl hat, da sind nur Frauen vertreten, schließt man von vielen auf alle... -.-

Danke für deine Erklärung zum Thema AB und Homöopathie!
Hm, ja, ein Anamnese-Gespräch statt einer Kinesiologie wäre durchaus sinnvoller, das denke ich auch. Leider gibt es im Saarland kaum Tierheilpraktiker und wir haben kein Auto, können also auch nicht irgendwohin ins letzte Kaff fahren...
Oder ob ein Heilpraktiker für Menschen das auch bei unserer Miez machen könnte?

Keine Sorge. Ich weiß, dass ich hier zu einer Randgruppe gehöre. :mrgreen:

Also unsere Heilpraktikerin ist keine spezielle Heilpraktikerin, behandelt aber auch Tier. Das Prinzip der Homöopathie ist ja das gleiche, nur das mit dem Feedback bei Tieren natürlich schwieriger. Ich würde bei einem "normalen" Heilpraktiker einfach mal nachfragen.
 
Thema:

FIV und eosinophiler Granulom Komplex in Kombination

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