Klar haben wir über zwei Katzen nachgedacht. Aber wir sind zu dem Schluß gekommen, dass wir zu wenig Platz haben.
Das Katzenklo wird übrigens täglich mindestens einmal gereinigt.
Wenn die Katzen nach der Kastration einen Gartenteil und Hof mitnutzen dürfen, reicht doch der Platz auf jeden Fall für 2 Katzen. Wie groß ist denn eure Wohnung? Man rechnet so grob ca. 15 qm pro Katze und einen Raum.
Kitten in Einzelhaltung grenzt an Tierquälerei und kann wirklich zu Verhaltenstörungen führen.
Stell dir deine Kindheit ohne andere Kinder, ja ohne Mitmenschen vor, kein schöner Gedanke oder? Aber einem Kitten willst du das zumuten?
Kitten entdecken gemeinsam die Welt, galoppieren mit Katzenbuckel gemeinsam durch die Wohnung, schlecken sich gegenseitig die Öhrchen aus, jagen sich die Kratzbäume rauf und runter, spielen, balgen, toben, kuscheln nach Kittenart miteinander, dass kann kein Mensch mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit ersetzen.
Ich selbst habe jahrelang auf die Katzenhaltung verzichtet, die eine Wohnung war zu klein für Katzen, in der nächsten hätte ich nur eine halten dürfen, da ich arbeite wollte ich dass auch keinem Einzeltier zumuten, das Geld war damals auch ein Grund usw. so hat es lange gedauert, bis ich mir endlich Jahre später zwei Kitten ins Haus holen konnte, seit 2010 leben jetzt wieder Katzen bei mir und ich bin überglücklich. Aber niemals hätte ich meinen Wunsch nach einer Katze, über die Bedürfnisse des Tieres gestellt. Wahre Tierliebe zeigt sich im Verzicht, wenn man die Bedürfnisse eines Tieres nicht erfüllen kann, sollte man auf dessen Haltung verzichten und ein Artgenosse ist für ein Kitten ein Grundbedürfnis.
Viele Katzen resignieren einfach und finden sich damit ab und leider merkt man es vielen Katzen überhaupt nicht an, dass ist ja dass fatale, daher glauben ja so viele dass ihre Katzen trotzdem glücklich sind. Die Tiere sind dann besonders munter, während man sich mit ihnen beschäftigt und sind ihrem Besitzer sehr zugetan, viele kommen gar nicht auf die Idee, dass der Katze etwas fehlen könnte, aber dass tut es, kein Mensch kann mit noch soviel Liebe, Zeit und Aufmerksamkeit den Artgenossen ersetzen. Der Sozialkontakt zu einem Menschen ist ein anderer als zum Artgenossen.
Manche Katzen zeigen aber sehr wohl Verhaltensänderungen, -auffälligkeiten oder -störungen wie auch immer man es bezeichnen mag, diese äußern sich durch aggressives Verhalten, lautstarkes anhaltendes Schreien vor allem nachts, Tapetenkratzen, Zerstörungswut gegenüber Mobilar, Schwanzjagen, Unsauberkeit, Depressionen, Antriebslosigkeit, Fressunlust aber auch Fresssucht usw. aufgrund ihrer Einzelhaltung.