Also wenn ich es nicht besser wüsste (ich hab nach ihm geguckt :mrgreen

, dann würde ich jetzt glauben, du würdest von meinem Kater reden. Wir haben ihn vor circa anderthalb Jahren an unserer neuen Wohnung in den Büschen gefunden, in einem ganz ähnlichen Zustand, und standen vor so ziemlich demselben Problem. Mittlerweile ist er hier zufriedener Wohnungskater. Er hat immer noch sehr viel Angst vor uns, da wir ihm täglich seine Medikamente verabreichen müssen, aber er fordert seine Schmuseeinheiten auch lautstark ein und vermisst seinen Freigang nicht wirklich. Aus der Terrassentüre guckt er aber immer noch sehr gerne, Sehkraft genug, um eine Elster anzumeckern, ist noch da :mrgreen:
Ist der ältere Herr schon kastriert? Wenn nein, muss dich dein erster Weg mit ihm ohnehin zeitnah zum Tierarzt führen, dafür kannst du dir eine Lebendfalle ausleihen, die Dinger sind wirklich keine Hexerei. Wenn er dann seinen Kastrations-Rausch ausschläft, hast du dann auch eine Gelegenheit, dir anzusehen, wie er auf das Eingesperrtsein im Haus reagiert.
Aber auch wenn er nicht kastriert ist, würde ich relativ bald mit ihm zum Tierarzt gehen und ihn untersuchen lassen. Es scheint ihm gesundheitlich ja nicht wirklich gut zu gehen und da muss abgeklärt werden, ob es sich um Alterserscheinungen handelt oder Krankheiten. Bei unserem armen Tropf kamen am Ende dann neben der Blindheit eine Schilddrüsenüberfunktion und eine chronische
Niereninsuffizienz als Krankheiten heraus, und je eher solche Sachen behandelt werden, desto besser. Außerdem kann der Tierarzt dann nach einem möglichen Tattoo suchen und mit dem Chiplesegerät drangehen.
Viel Glück für dein Vorhaben, ich find es super, dass du dich um den armen Tropf kümmerst, und hoffe, ich konnte dir mit unserer Geschichte ein wenig Hoffnung machen.