Hier noch einmal ein Post, da ich ihn gerade auch woanders verfasst habe:
Das Cortison wurde gegeben, weil im CT gesehen wurde, dass der "chronische" Katzenschnupfen bereits die knochen in der Nase und Nasennebenhölen angreift. Will heissen, dass diese Knochen schon weniger gut sichtbar waren, also sich auflösten.
Geimpft haben wir sie im Oktober 13 und 14. Uns wurde gesagt, dass es so "richtig" wäre.
Die Katze ist eine reine Wohnungskatze. Sie hat freien Zugang zum Balkon.
Vom 01.04 bis 09.04 hat sie eine Aufbaukur mit Zylexis bekommen. Dann war soweit erstmal Ruhe.
Am 08.05. sind wir zur unserer Tierarzt, weil sie eine "hochgradige Otitis beidseits" hatte, "Schwarzes Cerumen, Hochgradige Rötung, sofort Blutig, Abstrich massenhaft Kokken, keine Stäbchen, wenig Hefepilze, keine Milben" war der Befund. Therapie war: "Metacam, Surolan mit Iwomec (sicherheitshalber)".
Dies gaben wir ihr dann jeden Tag. Surolan in die Ohren, Metacam natürlich Oral.
Am 13.05. sind wir wieder zur Kontrolle. "Ohren weiterhin hochgradig Otitis beidseits, weiterhin hgr. blutig", sie schnupfte seit 2 Tagen weiterhin vermehrt. "FelV-/FIV-Test negativ" Therapie diesesmal: Baytril (Antibiose) L-Lysin, und weiter Surolan und Metacam.
19.05 war wieder Kontrolle. Schnupfen wird trotz Baytril schlimmer, frisst schlecht und ist schlapp. Ohren weiterhin unverändert schlecht.
die Tierarzt telefonierte dann mit der Dermatologin der Tierklinik. Im Abstrich weiterhin viele Kokken, Neutrophile, keine Milben, keine Stäbchen.
Blutuntersuchung eingeschickt. Die Ergebnisse waren nicht auffällig.
Bakteriologische Untersuchung: "Staphilokokkus felis" in hoher Keimzahl
Therapie war anschließend: Umstellung auf Easotic fuer die Ohren, Injektion Virbagen, weiterhin Baytril und Metacam.
22.05. wieder einmal bei unserer geliebten Tierarzt.
Schnupfen wurde schlimmer, die Katze fing an zu schorcheln und bei Aufregung hatte sie Maulatmung, da die Nase zu dicht war.
Ohren geringgradig besser. Plaqueartige Veränderungen entfernt. Darunter etwas blutig, aber besser.
Therapie dann: Umstellung von Baytril auf Chloramphenicol. Injektion Virbagen.
23.05. dann in der Tierklinik.
Die Katze musste vom Chloramphenicol oft erbrechen, sodass wir uns gezwungen sahen, etwas dagegen zu unternehmen. Sie bekam eine Injektion Emeprid.
26.05. wieder einmal...
Schnupfen symptome waren weg (kein Schnorcheln, keine Maulatmung mehr)
Ohren verbessert, aber noch lange nicht gut. Ohrspülung mit H20. Das Linke ohr ist besser als das Rechte.
Therapie fortgeführt.
29.05 wieder Tierarzt.
Folgeuntersuchung.
Das Chloramphenicol wurde abgesetzt und Claraseptin wurde angefangen. Dieses sollte lt. Antibiogramm auch gut funktionieren.
03.06 Tierklinik bei der Dermatologin.
Hautzytologie mit 4 Proben, 1 Microskopische Untersuchung.
08.06
Umstellung von Easotic auf Flammazine mit H20 vermischt für die Ohren. Empfehlung CT zu machen und ausschlussfütterung.
17.06.
CT und Ohrenuntersuchung in Narkose. Bei der Ohrenuntersuchung wurde nichts erkannt. Im CT keine Polypen oder Veränderungen des Gehörganges. Deutliche Schwellung im Bereich der rechten Nasennebenhöhlen. Durch dauerhafte Entzündung leichte Knochenauflösung.
Weitere Therapie: Im Wechsel 1x Prednisolon 5mg, Azithromycin ganz gering.
Flammazine wurde wieder Abgesetzt und dafür Easotic wieder angefangen. 2x täglich reichlich in die Ohren.
Gebesserter Allgemeinzustand der Katze und Verbesserung der Ohren.
Nach 4 Wochen das Antibiotikum abgesetzt und Prednisolon auf alle 3 Tage geben erweitert bis ca. 20.07.
22.07 Nachuntersuchung bei Dermatologin.
Die Ohren waren deutlich verbessert und waren sehr sauber. Es waren keine Keime mehr erkennbar.
Easotic noch eine Woche sicherheitshalber weiter gegeben. Prednisolon auf 1x alle drei Tage 2,5mg verringert.
Seitdem nur noch telefonische Kontakte mit den Tierarzt, weil unsere Katze total verstört war und das Vertrauen zu uns verlor.
Vor einer Woche Prednisolon komplett abgesetzt und angefangen mit homöopatischen Mitteln. Für den Katzenschnupfen bekommt sie 2x täglich Liseng Tabletten und Echinacea Tropfen oral. Ohrentropfen bekommt sie ebenfalls homöopatische.
Die Ohren sind jetzt wieder deutlichst verschlechtert. Und die Katze schnupft wieder vermehrt.
Heute war ich in der Tierklinik und habe notfallmaessig Metacam geholt, weil die Katze starke schmerzen hat.
Im CT wurde auch festgestellt, dass keine wucherungen existieren. Die Dermatologin sagte im telefonischen Kontakt. Wir sollen das weiter beobachten. Wir haben in Absprache mit ihr die homöopatischen Mittel angefangen zu geben und die Ausschlussfütterung besteht weiterhin.
Die Dermatologin denkt jetzt, dass es eine Umweltallergie sein könnte.
Nun sind wir seit Tagen dabei, unsere Wohnung von allem zu befreien, was wir in verdacht haben...
Der tiefengereinigte Teppich ist heute rausgeflogen, das Katzenstreu wurde auf das bekannte zurückumgestellt und wir haben alles geändert, wie die Katze es von "früher", vor dem Umzug, gewohnt war.
Wir haben das "Klo-Deo" weggelassen etc. Sind jetzt aber echt ratlos, was es noch sein kann.
Zum Ohrenspezialisten: Wir haben bisher leider keinen Ohrenspezialisten im Internet finden können. und die Dermatologin sagte uns, dass die Tier-Dermatologen das "Ohr" mit abdecken, da dort ja auch Haut ist.
Wir sind echt dankbar für jede Hilfe, da wir echt ratlos sind und die 5 Tierärzte mit denen Sie sich beraten haben auch nur noch im Dunkeln stochern, bzw. den eindruck machen, Ratlos zu sein.