12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie?

Diskutiere 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? im Senioren und Katzen mit Handicap Forum im Bereich Katzenfreunde; Hallo ihr Lieben, ich bin schon länger hier im Forum angemeldet und bisher nur stiller Mitleser, da ich keine Katzen habe aber im nächsten Jahr...
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #1
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Billie.Joe

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Hallo ihr Lieben,

ich bin schon länger hier im Forum angemeldet und bisher nur stiller Mitleser, da ich keine Katzen habe aber im nächsten Jahr, nachdem ich umgezogen bin, werden hoffentlich Katzen bei uns einziehen.

Nun hat sich eher durch Zufall die Option ergeben, dass wir die ältere Katze meines Freundes mitnehmen. Nur ist die Frage, wo es ihr besser gehen würde. Da ich keine Katzenerfahrung besitze und auch mein Freund nur diese eine Katze kennt und die bisher, wie ich mit der Zeit gelernt habe, nicht optimal gehalten wird, sind wir uns sehr unsicher.

Nun möchte ich euch gerne beide Möglichkeiten vorstellen, also einmal die momentane Situation und die Situation, in die die 12 jährige Katzendame dann nächstes Jahr ziehen könnte.

Momentanes Zuhause:
- Einzelkatze in der Familie meines Freundes
- Freigang in ländlicher Umgebung
- Kaum Aufmerksamkeit (außer Füttern und hin und wieder mal ein bisschen Streicheln wird sich nicht um die Katze gekümmert, das ist aber erst seit einigen Monaten so, sie kennt und mag es also anders)
- Hund im Haushalt den sie duldet
- tierärztliche Versorgung ist nicht garantiert (sehe ich gerade im Alter SEHR kritisch, da nichtmal eine Entwurmung als notwendig angesehen wird, geschweige denn Versorgung im Krankheitsfall)
- gewohnte Umgebung seit sie ein Kitten ist
- im Haus darf sie eigentlich nicht überall, also nicht viel Platz drinnen zu Verfügung
- Kein Kratzbaum, kaum Spielzeug, keine eigenen Liegeplätze etc.
- günstiges Futter

evtl. zukünftige Haltung:
- Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon
- 60 - 80qm Wohnungsfläche
- sie dürfte sich frei bewegen
- Catwalks, (altersgerechter) Kratzbaum, Liegen und auch ein bisschen Spielzeug
- artgerechtes Futter
- viel Zeit und Aufmerksamkeit von uns beiden
- nach einer Eingewöhnungszeit würden wir es gerne mit einer geeigneten Katzengesellschaft versuchen (sozialer Senior aus dem Tierheim)
- natürlich die möglichst beste Versorgung (Tierarzt, Futter und alles mögliche)

Nun zu der besagten Katze: Die kleine Maus ist seid sie ein Kitten ist in diesem Haushalt. Sie hatte bisher nur ein paar Jahre einen festen Partner. Seid mehreren Jahren ist sie nun alleine. Sie ist 12 Jahre und kastriert. Sie ist zwar Freigängerin aber mittlerweile immer mehr drinnen, mag aber laut meinem Freund das Mäuse jagen etc sehr gerne. Drinnen hat sie keine Liegeplätze oder ähnliches. Alles ist für den Hund ausgelegt, aber z.B. wird der Korb mitbenutzt. Auch die Familie ist bis auf meinen Freund nur auf den Hund fixiert, daher bekommt sie kaum Aufmerksamkeit.
Aber dort kennt sie alles und wohnt seid 12 Jahren dort. Sie darf sich nicht frei bewegen, daher hat sie definitiv weniger als 60 qm Platz drinnen. Mehrmals hat sich gezeigt, dass eine tierärztliche Versorgung nur auf Drängen meines Freundes erfolgt, was dann bei einem Umzug halt nicht mehr gegeben sein wird. (Bsp.: Sie wurde angefahren und ist erstmal abgehauen. Als sie dann aufgetaucht ist, wurde ein Besuch beim Tierarzt nicht als notwendig gesehen. Entwurmt wurde sie auch erst, nachdem sich die Familienmitglieder mit Würmern angesteckt haben. Von Impfen fange ich gar nicht erst an...)

Nun hat mein Freund aber Bedenken geäußert. Sie hat noch nie einen Umzug miterlebt und lebt dort einfach schon immer. Wird sie sich umgewöhnen können? Sie wird auch draußen nicht mehr rumstromern können und die anderen Familienmitgliedern nicht mehr sehen. Kann sie sich an die Wohnungshaltung gewöhnen? Das sind unsere Sorgen...

Ich bin definitiv für den Umzug. Aber ich kenne sie auch kaum. Daher würde mich eure katzenerfahrenen Aussagen, Einschätzungen und Erfahrungen sehr freuen. :)

Danke im Voraus und dafür dass ihr euch durch den Roman gekämpft habt :D

Liebe Grüße

Billie
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #2
Huhu und herzlich willkommen :-D

Also ich würde, wenn ich vor der Entscheidung stehen würde, die Kleine mit in die neue Wohnung nehmen. Es hört sich einfach alles dort viel besser für sie an!

Mit 12 ist sie nicht soooo alt. Sie kann sich an eine neue Umgebung gewöhnen.

Anders wird es sein, wenn sie mal 15/16 ist, gesundheitliche Probleme bekommt und sich dort, wo sie jetzt ist, niemand um sie kümmern will/kann...

Ich würde es auf jeden Fall versuchen ;-)
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #3
Ich weiß nicht wirklich, was ich da raten soll.

Ich glaube am besten wäre es für die Katze, wenn man auf die Leute einwirken könnte, dass die Katze besser behandelt wird und auch Tierarzt sollte selbstverständlich sein.

Ansonsten hätte sie es woanders zwar besser, aber ich habe halt große Bedenken, ob man eine 12 Jahre alte Freigängerin umgewöhnen kann, wenn sie immer noch gerne Mäuse jagt, wird es schwierig werden, sie dann in eine reine Wohnungshaltung umzugewöhnen, andererseits wird sie ja nicht jünger und da wäre es schon gut, wenn sie ein Zuhause hat, wo sie willkommen und nicht nur geduldet ist, wo sie schöne Liegeflächen hat, man sich entsprechend um sie kümmert, sie einen schönen Altersruhesitz hat und auch jederzeit bei Bedarf mit ihr zum Tierarzt gegangen wird, weil gerade im Alter kann halt doch das eine oder andere Wehwehchen kommen.

Problem ist vor allem, falls ihr der gesicherte Balkon doch nicht reicht, was dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #4
Ich kann Simpat nur zustimmen.
Eine Freigängerin, die ja auch noch nicht sooo alt ist, zur Wohnungskatze umzuerziehen, das wird vielleicht eine enorme Einschränkung der kätzischen Lebensqualität. Das stelle ich mir so vor als dürfte ein Mensch nicht mehr hinaus gehen mit dem Argument, er hätte ja nun einen Wintergarten.
Und auch da muss ich Simpat zustimmen: Am besten wäre es, wenn die Menschen, die am angestammten Ort bleiben, umgestimmt werden könnten.

Zwei Anregungen habe ich noch zusätzlich: Zwischen den Zeilen lese ich, dass Dein Freund mit der Familie, die er zurücklässt, Differenzen hat. In so einem Fall kann es auch mal sein, dass man diejenigen, die man unter Konflikten zurücklässt, schärfer beurteilt als es sonst der Fall wäre. Ist es wirklich so, dass niemand dort sich für die Katze interessiert? Oder ist das genau genommen vielleicht doch nicht ganz so? Sorry, falls ich mich da zu weit aus dem Fenster hänge.

Die zweite Anregung wäre, der Katze eine Krankenversicherung zu bezahlen. Dann kann ein Tierarzt in Anspruch genommen werden, egal wie die finanzielle Lage ist. Und das Geld kann auch nicht für irgendetwas anderes genommen werden.

LG
Seidenschnabel
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #5
Vielen Dank für Eure Antworten.

@Neryz: Das ist auch mein Umpuls. Aber mein Freund hat da so seine Zweifel, weil er eben unsicher ist bzgl. des Freiheitsdrangs. Und was eben der Katze wichtiger ist. Kuscheln und Zuwendung oder Freiheit? Wir wollen nur das beste für die Katze.

@Simpat: Wir würden sie nur nehmen, wenn wir die Möglichkeit hätten Sie auch wieder zurück zu bringen, wenn es GAR nicht klappt. Wobei ich auf keinen Fall zu schnell das Handtuch werfen werde.
Wir werden in die Stadt ziehen, da ist Freigang höchstwahrscheinlich nicht möglich. Wir werden es versuchen eine Wohnung die abseits genug ist zu finden aber die Möglichkeiten kannst du dir denke ich ausmalen, daher rechnen wir eher damit, dass es bei einem Balkon bleiben wird.

Wir werden die Familie meines Freundes nicht umgestimmt bekommen. Das kann ich mit Gewissheit sagen, da es schon bei anderen Dingen bisher nie geklappt hat. Menschen, die alles wissen (bzw. das denken), lassen sich nicht wirklich von dem Gegenteil überzeugen. Außerdem hat sie doch bisher auch so gelebt und es geht ihr ja gut :roll:. Auch das Argument, bei einer so alten Katze lohnt sich die Zeit und das Geld nicht, ist in Diskussionen schon gefallen :?

Liebe Grüße

Billie

Edit:

@Seidenschnabel: Ja das mit den Differenzen stimmt, diese herrschen zwischen uns und der Familie. Wobei er mehr dazu tendiert die Katze da zu lassen. Was mich stark verunsichert hat.
Leider (und das tut mir wirklich leid) ist die Situation für die Katze wirklich momentan so. Es interessiert sich wirklich niemand für die Katze. Das kann ich so auch bezeugen. Näheres gerne per PN wenn du möchtest, das wird sonst wirklich zu privat.
Krankenversicherung: Das wäre sicherlich eine Möglichkeit, wenn damit gesichert wäre, dass auch der Wille da ist mit der Katze zum Tierarzt zu gehen, das muss abgesprochen werden. Denn nichtmal dann kann man garantieren, denn es sind nicht nur die Kosten die die Familie davon abhält zum Tierarzt zu gehen, sondern auch die Zeit und die Mühe. Gibt es denn KV, die eine so alte Katze nehmen?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #6
Deine Fürsorge und alle Liebe zu der Katze in allen Ehren. Aber ich glaube nicht, dass sich eine 12-jährige Freigängerin in einer kleinen Stadtwohnung wohlfühlen wird.:-?
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #7
Ich würde es jedenfalls mal versuchen.

Gerade, wenn sie eigentlich jetzt mehr drinnen ist und eigentlich ein warmes, gemütliches Plätzchen sucht, würde ich das tun.

Ich habe es mehr als einmal erlebt, dass es geklappt hat. Natürlich MUSS es nicht klappen, und dann ist es wichtig, dass Katze notfalls wieder zurück kann.

Aber so, wie Du es beschreibst, ist sie dort ein mehr oder weniger geduldeter "Gast" ...
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #8
Aber so, wie Du es beschreibst, ist sie dort ein mehr oder weniger geduldeter "Gast" ...

Das habe ich jetzt auch erst richtig erfasst. :-(

In diesem Fall würde ich es auch probieren.
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #9
nun auch ich habe hier eine Hardcore Freigängerin. Sie wurde ausgesetzt wegen einer schweren Erkrankung, ist aber fast so ähnlich wie lieblose Duldung. Versuch macht klug und mitunter erleben wir mit unseren Tieren große Überraschungen. Wanda ist mittlerweile fast 16 und scheint ziemlich zufrieden zu sein.


lg
Verena
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #10
Vielen Dank für Eure Antworten.

@Neryz: Das ist auch mein Umpuls. Aber mein Freund hat da so seine Zweifel, weil er eben unsicher ist bzgl. des Freiheitsdrangs. Und was eben der Katze wichtiger ist. Kuscheln und Zuwendung oder Freiheit? Wir wollen nur das beste für die Katze.

@Simpat: Wir würden sie nur nehmen, wenn wir die Möglichkeit hätten Sie auch wieder zurück zu bringen, wenn es GAR nicht klappt. Wobei ich auf keinen Fall zu schnell das Handtuch werfen werde.
Wir werden in die Stadt ziehen, da ist Freigang höchstwahrscheinlich nicht möglich. Wir werden es versuchen eine Wohnung die abseits genug ist zu finden aber die Möglichkeiten kannst du dir denke ich ausmalen, daher rechnen wir eher damit, dass es bei einem Balkon bleiben wird.

Wir werden die Familie meines Freundes nicht umgestimmt bekommen. Das kann ich mit Gewissheit sagen, da es schon bei anderen Dingen bisher nie geklappt hat. Menschen, die alles wissen (bzw. das denken), lassen sich nicht wirklich von dem Gegenteil überzeugen. Außerdem hat sie doch bisher auch so gelebt und es geht ihr ja gut :roll:. Auch das Argument, bei einer so alten Katze lohnt sich die Zeit und das Geld nicht, ist in Diskussionen schon gefallen :?

Liebe Grüße

Billie

Edit:

@Seidenschnabel: Ja das mit den Differenzen stimmt, diese herrschen zwischen uns und der Familie. Wobei er mehr dazu tendiert die Katze da zu lassen. Was mich stark verunsichert hat.
Leider (und das tut mir wirklich leid) ist die Situation für die Katze wirklich momentan so. Es interessiert sich wirklich niemand für die Katze. Das kann ich so auch bezeugen. Näheres gerne per PN wenn du möchtest, das wird sonst wirklich zu privat.
Krankenversicherung: Das wäre sicherlich eine Möglichkeit, wenn damit gesichert wäre, dass auch der Wille da ist mit der Katze zum Tierarzt zu gehen, das muss abgesprochen werden. Denn nichtmal dann kann man garantieren, denn es sind nicht nur die Kosten die die Familie davon abhält zum Tierarzt zu gehen, sondern auch die Zeit und die Mühe. Gibt es denn KV, die eine so alte Katze nehmen?

Ja, soweit ich weiß, gibt es Krankenversicherungen, die eine so alte Katze nehmen, aber ich glaube, es wird ein enormer Aufschlag sein bei dem Alter. Andererseits, auch das ist immer noch billiger, als eine Katze selbst zu halten und zu versorgen.
Tja. Ihr habt schon eine schwierige Situation.
Darf ich mal fragen, wie alt Dein Freund ist? Ist es seine Herkunftsfamilie, von der er weg zieht? Dann kann ich mir erklären, warum er sich dort bislang nicht durchsetzen konnte. Ansonsten fände ich das etwas rätselhaft, z.B. mit der Entwurmung, da er ja auch dort im Haushalt lebte.

LG Seidenschnabel
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #11
Ich würde es wahrscheinlich auch probieren - auch der Sicherheit der Katze wegen. Ich hab hier gerade auch eine dreizehnjährige Katzendame in Pflege, die diesen Sommer fast gestorben wäre, weil "Der geht es doch gut!" (die Katze hat kaum mehr auf ihre Umgebung reagiert und war vollkommen dehydriert) und "Der Tierarzt ist ja so weit weg und ich hab kein Auto!" (fünf Minuten zu Fuß). Die Tierarztkosten waren in diesem Fall übrigens auch übernommen - das ist nur absolut keine Garantie, dass sich dann irgendjemand kümmert.

Unser "Hardcore-Freigänger" Sirius hat die geschlossene Terrassentüre damals eigentlich auch mit stoischer Ruhe hingenommen - wobei der Krümel, den er dann plötzlich am Hals hatte und mit dem er sich beschäftigen musste, wahrscheinlich einiges dazu beigetragen hat, dass der Übergang zum Stubentiger für ihn nicht so schlimm war. Mittlerweile weiß er die Wärme und die Sicherheit durchaus zu schätzen - die doofen Zweibeiner nerven halt fürchterlich, aber da muss er eben durch.
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #12
Ich würde es wahrscheinlich auch probieren - auch der Sicherheit der Katze wegen. Ich hab hier gerade auch eine dreizehnjährige Katzendame in Pflege, die diesen Sommer fast gestorben wäre, weil "Der geht es doch gut!" (die Katze hat kaum mehr auf ihre Umgebung reagiert und war vollkommen dehydriert) und "Der Tierarzt ist ja so weit weg und ich hab kein Auto!" (fünf Minuten zu Fuß). Die Tierarztkosten waren in diesem Fall übrigens auch übernommen - das ist nur absolut keine Garantie, dass sich dann irgendjemand kümmert.

DAS ist genau das Szenario, welches ich meine. So etwas kommt viel häufiger vor, als man denkt (leider).
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #13
Vielen vielen Dank für Eure Antworten! :)

@Seidenschnabel: Du hast eine PN. :)

@Neryz: Ja ist mittlerweile sehr viel drinnen. Und das obwohlmsie drinnen kaum "Anreize" hat. D.h. außer schlafen kann sie drinnen nix machen. Das wäre bei uns anders, da mehr Platz, Anreize und evtl. sogar einen Kumpel wenn es klappt.

@36 Pfoten: Naja klein ist relativ. Es wird mit größer Wahrscheinlichkeit etwas um die 75 qm und drei Zimmer. Und in jedem Fall ein Balkon und Catwalks. Drinnen hat sie momentan keinesfalls mehr Platz, da sie eben nicht überall hindarf.

@WinstonvonWensin und Glasi: Das stimmt mich in jedem Fall positiv. Danke, dass Ihr eure Erfahrungen teilt :)
Glasi, das ist eben auch meine Befürchtung. Denn Geld ist eigentlich auch vorhanden...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #14
Deine Fürsorge und alle Liebe zu der Katze in allen Ehren. Aber ich glaube nicht, dass sich eine 12-jährige Freigängerin in einer kleinen Stadtwohnung wohlfühlen wird.:-?

Sehe ich genauso. Ich halte es für einsperren, sie ist es gewohnt sich frei zu bewegen, das kann ein Balkon niemals ersetzen. Ich würde sie nicht mit in die Wohnung nehmen, auch 95 qm ersetzt den Freigang nicht, selbst wenn sie sich freiwillig viel drin aufhält, kann sie jederzeit auch raus. Das wäre dann nicht mehr so, aus dem freiwillig wird ein muss, ob sie will oder nicht.

lg Juli

Deine Fürsorge und alle Liebe zu der Katze in allen Ehren. Aber ich glaube nicht, dass sich eine 12-jährige Freigängerin in einer kleinen Stadtwohnung wohlfühlen wird.:-?

Sehe ich genauso. Ich halte es für einsperren, sie ist es gewohnt sich frei zu bewegen, das kann ein Balkon niemals ersetzen. Ich würde sie nicht mit in die Wohnung nehmen, auch 95 qm ersetzt den Freigang nicht, selbst wenn sie sich freiwillig viel drin aufhält, kann sie jederzeit auch raus. Das wäre dann nicht mehr so, aus dem freiwillig wird ein muss, ob sie will oder nicht.

lg Juli

PS: oder ihr sucht eine Whg wo sie auch die Möglichkeit hätte, raus gehen zu können. Dann wäre das optimal.
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #15
Vielen Dank für deine Antwort Juli,

Hast du schon Erfahrungen damit gemacht, einen Freigänger an die Wohnungshaltung zu gewöhnen?
Bei machen hat es hier ja scheinbar geklappt. Deine These jedoch hört sich so grundsätzlich an, dass diese ja ein Widerspruch zu den hier gemachten Erfahrungen wäre, daher frage ich.

Ja das wäre ideal. Aber leider läuft nicht immer alles wie man es sich vorstellt. Gerade bei der Wohnungssuche mit einem Haustier werden wir wohl Abstriche machen müssen...

Liebe Grüße
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #16
Hallo,

wenn dann nur die Erfahrung als Kind, die Katzen die wir hatten, haben ihren Freigang alle eingefordert. Umso älter sie wurden, umso weniger wollten sie zwar raus, aber das bedeutet nicht das sie nur drinnen sein wollten. Sie blieben dann eher auf dem Grundstück und nicht so lange draußen.

Ich bin grundsätzlich jemand der denkt das man Katzen nicht auf Teufel komm raus aus ihrer gewohnten Umgebung reißen muss, manchmal geht es nicht anders, wie bei einem Umzug. Aber die Bedürfnisse der Katze sollten vorne an stehen und eine Katze die 12 Jahre lang gewohnt war, raus zu können, warum sollte sie das plötzlich nicht mehr wollen? Selbst wenn es für uns so aussieht, seid ihr dann sicher das sie nichts vermisst?

Für mich geht es immer darum das es der Katze gut geht, wenn sich die Besitzer nicht kümmern, ist es ein Grund zu helfen, ihr vielleicht ein neues Zuhause zu suchen, aber mit Freigang. Es ist wie wenn ich eine Freigängerin aufnehmen würde. Hier ist die Straße direkt vor der Tür, gegenüber die Elbwiesen, aber dennoch werden hier jährlich viele Katzen überfahren. Ich bin nicht die einzigste Person die einer Freigängerin ein Zuhause geben könnte, also warum soll ich dann nicht eines suchen, wo sie es gut hat, aber mit weniger Gefahren? Und direkt in die Whg, ich habe hier 5 Katzen, alle Wohnungskatzen. Ich könnte mir nicht vorstellen sie in den ungesicherten Freigang zu lassen, sie kennen es nicht. Aber eine Freigänger würde ich auch niemals versuchen nur drin zu halten. Wenn er es selber will, ok, aber die Möglichkeit würde ich ihm immer lassen, auch weiter raus zu können. Was hat eine Katze davon, wenn sich die Besitzer kümmern, nsie aber eingesperrt ist? Für einen Freigänger ist es eingesperrt zu sein, wenn man ihn nicht mehr raus lässt. Hier geht es auch nicht darum das die Katze selber entscheidet, sondern das man sagt: Wir ziehen um, nehmen sie mit, und dort kann sie nur noch auf den Balkon. Wo genau kann da die Katze selber entscheiden?


lg Juli

lg Juli
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #17
Wie genau sich Katze in Eurer Wohnung fühlen wird / würde, kann hier niemand mit Sicherheit sagen ;-) das kann nur Katze.

Ich würde es versuchen - Katze wäre nicht die erste, die mal ein paar Wochen zur Pflege woanders lebt. Wenn es gar nicht geht, muss natürlich die Möglichkeit bestehen, dass sie zurück kann.

Oder Ihr nehmt wirklich eine Wohnung, in der sie auch Freigang haben könnte, wenn sie denn wollte.
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #18
Oder Ihr nehmt wirklich eine Wohnung, in der sie auch Freigang haben könnte, wenn sie denn wollte.

Das wäre für mich wirklich im Sinne der Katze. und die beste Alternative. Ich meins auch nicht böse, halte aber wirklich gar nichts davon eine Katze zur Wohnungskatze "zu machen"

lg Juli
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #19
@ Canix: Jetzt verstehe ich deine Meinung. Ich finde, dass Vieles was du schreibst sich sehr sinnvoll anhört.
Gerade weil Katzen ja sehr selbstständige Tiere sind sollte man Ihnen auch so viel Selbstbestimmung geben wie möglich. Da stimme ich dir zu ;-)

@Neryz: Ja da hast du recht. Wer weiß was die Maus am liebsten hätte. Könnte man sie einfach fragen, wäre es definitiv einfacher :lol:
Das mit dem Zurückbringen müsste in jedem Fall besprochen werden. Anders würde ich mich gar nicht darauf einlassen.

Wir werden das ganze erst Mal sacken lassen und dann, wenn es so weit ist, eine Entscheidung treffen, die sich für uns richtig anfühlt und in unseren Augen der Katze den größten Mehrwert bietet.

Liebe Grüße

Billie
 
  • 12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie? Beitrag #20
Halt uns auf jedem Fall auf dem Laufenden ;-)
 
Thema:

12 Jahre alte Katze - welches "Zuhause" wäre besser für sie?

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