Hallo!
Ich muss gestehen, mittlerweile bin ich bei dem Thema
FIV+ ziemlich entspannt, das war nicht immer so. Wir selbst haben einen Kater, bei dem vor über einem Jahr
FIV diagnostiziert wurde. Als wir ihn damals zu unserem 1. Kater dazu gesetzt haben, war uns nicht bewusst, dass er diese Krankheit hatte. Dennoch hat er unseren 1. Kater glücklicherweise nicht angesteckt.
Nach langem Überlegen haben wir sogar einen weiteren, gesunden Kater, in die Gruppe integriert. Ein Risiko kann man nie ausschließen, allerdings kann man einiges Unternehmen, um das Risiko gering zu halten. Zum Beispiel ist es absolut erforderlich, dass man eine langsame Vergesellschaftung mit Gittertür vornimmt, damit es keine Rangeleien und Beißereinen zu Beginn gibt.
Bisher ging alles gut und es wurde niemand angesteckt, allerdings wissen wir um die Krankheit. Das Wissen darum epmfind ich als sehr positiv, denn so kann man schnell und rechtzeitig handeln. So hat unser
FIV+ Kater mittlerweile auch keine Zähne mehr, da er aufgrund seines geschwächten Immunsystems eine Zahnfleischentzündung hatte. Um das Immunsystem zu stärken (bzw nicht weiter zu schwächen), gibt es ein paar Dinge, die man tun kann.
Gibt es nicht die Option noch einen Western Blot Test zu machen?
Die Schnelltests haben eine relativ hohe falsch positive Fehlerquote.
Das kann ich absolut bestätigen. Wir hatten einige unnötige Untersuchungen, bis wir endlich ein eindeutiges Ergebnis - mit Western Blot - hatten. Hätten wir das direkt gemacht, hätten wir viel Geld gespart.
Unser
FIV+ Kater ist erst 2 Jahre alt, ich hab also keine jahrelangen Erfahrungen vorzuweisen und kann nur aus der jetzigen Lage heraus sprechen, aber zum aktuellen Zeitpunkt hätte ich kein Problem damit, in Zukunft auch wieder
FIV+ Katzen aufzunehmen.