Hallo liebe Katzengemeinde,
meine Frau und ich haben insgesamt 3 "Straßenkötter" (wie ich Sie liebevoll nenne) aus einem Wurf als Übergebliebene aus einer Pflegeübernahme aus dem Tierheim.
Sie sind alle inzwischen 5 Jahre alt und sollen noch viele Jahre bei uns bleiben.
Leider haben wir einen "Problemfall" dabei, unsere Trixi.
Da wir schon recht verzweifelt sind und wir jede erdenklich Möglichkeit ausschöpfen wollen, wende ich mich hier an.
Krankheitsverlauf:
Sept. 2012
Anfangs phasenweise "Schlappheit" mit viel Trinken, viel Schlafen, leichter Gewichtsverlust.
Okt. 2012 Umzug (komplett neue Umgebung)
Nach Umzug in neuer Umgebung zubächst "Schlappheit" mit viel Trinken, vermehrt Schlafen im eher kühlen Keller, Appetitlosigkeit, etwas Gewichtsverlust.
Wir vermuteten, dass der Ortswechsel speziell für Trixi (Sensibelchen) anstengend war und Grund für den
"Gesamtabbau" war. Dennoch ab zum Tierarzt. Es wurde geröngt und lediglich ein zu "kleines" Herz und Strovitsteine diagnostiziert.
Ingesamt also ohne bedenklichen Befund, daher gab es ein hömophatisches Stärkungsmittel und Diätfutter.
Hat auch funktioniert, so dass
Sommer 2013 alles gut war und allesamt Freigänger wurden.
Nov. 2013
Wieder erste Anzeichen von Schlappheit und Appetitlosigkeit in kleinen Wellen (mal gut, mal schlecht), aber nicht bedenklich für uns, da Sie sich immer wieder selbstständig regeneriete.(Die schlechten Pahsen im Verhältnis zu den guten waren u.E. noch i.O.)
ab ca. Jan 2014
wurden die "Auf und Ab" intensiver und die schlechten Phasen verlängerten sich.
In diesen Phasen wurde dann viel getrunken, schlecht gefressen und der Allgemeinzustand verschlechterte sich. Schlechtes Fell, Lustlosigkeit, viel schlafen und sie putzt sich nicht mehr ordentlich.
Beim Tierarzt wurden zwischenzeitlich Urin und Blut untersucht mit bedeutungslosen Auffälligkeiten.
Mit Aufbaufutter haben wir sie immer wieder ganz gut hin bekommen.
Wir gewöhnten uns an das ständige "Auf und Ab".
Im Frühjar 2015 bekam Sie dann erstmals eine richtig schlechte Phase, bei der erstmal "Husten" auftrat.
Im Juli 2015 wurde es dann richtig schlecht mit folgenden Symthomen:
Futter verweigert, viel Trinken, viel Schlaf, Lustlosigkeit, Schlappheit, fettiges Fell, Husten, schnelle Atmung, starker Gewichtsverlust von ca. 4,0kg auf 3,2kg .
Also ab zum Tierarzt und wieder alle Geschütze auffahren.
Das Blutbild ergabt hohe Entzündungswerte und Leberwerte waren auffällig (Blutbild muss ich noch besorgen)
Auf dem Röntgenbild wurden diffuse Schatten in der Lunge festgestellt (Verdacht auf tumoröses Gewebe).
Unser Tierarzt empfahl uns in die Tierklink zu fahren, um dort weiterführende Untersuchungen machen zu lassen.
Dort wurden Gewebeproben entnommen und eine Punktierung der Lunge durchgeführt.
Dabei konnte leider nicht eindeutig festgestellt werden, um welche Erkrankung es sich handelt.
Ledilich entzündliches Gewebe wurde in der Lunge festgestellt.
(Aufwand und Ergebnis standen "gefühlt" für uns in keinem Verhältnis)
Alle Pronosen wiesen jedoch auf eine schwere irreversible Krankheit hin, mit der Aussage es kann Sinn machen das Tier zu erlösen.
Da wir kein ausreichendes Ergebnis zu Entscheidungsfindung hatten, entschieden wir uns für den "einzigen Strohhalm", der ohne richtige Diagnose sinnvoll war.
Sie bekam ein "hartes Aufpuschmittel" und eine Appetitanreger und 2-3 Tage hat Trixi gefressen wie verrückt und war voller Energie, leider bekam Sie in diese Zeit jedoch eine Augenentzündung, die zusätzlich behandelt werden musste.
Nach dem kurzzeitigem Energieschub verabreichten wir Trixi ein Breitbandantibiotika und zusätzliche Aufbaupräparate. in den ersten beiden Wochen stagnierte der Abbau und wir haben die Augenentzündung mit Augentropfen weg bekommen. In den darauf folgenden 6 Wochen und der durchgehenden Gabe von AB kam der Appetit und die Lebenslust wieder zurück. Das Gewicht ging von 3,2 auf 4,1kg hoch.
Also unter AB Einfluss war Sie fast wieder die "Alte", allerdings bekam Sie nun Durchfall, was wir vorerst in Kauf genommen haben.
Wir haben Ihr 9 Wochen AB geben und haben nun das Medikament abgesetzt und keine 3 Tage später hört Sie wieder auf ordentlich zu Fressen, wir wieder anhänglich, ist schlapp und hustet wieder.
So scheint sich der Kreis zu schließen und das ganze beginnt von Vorne und wir drehen uns im Kreis.
Das ist in "Kurzform" die ganze Krankengeschichte von Trixi.
Die Geschichte von "BuffySnoop" klingt für mich sehr ähnlich und ich wäre für jeden weiteren Tip dankbar, da wir zum Einen von der Diagnostik von Tierarzt und Klink etwas enttäuscht sind und zu anderen überzeugt sind das wir Trixi retten können.
Im Prinzip suchen wir "mögliche" Diagnosen, die zu diesem Krankheitbild passen können, damit wir Sie gezielt untersuchen lassen können und nicht weiter im Trüben fischen müssen.
Wäre super, wenn wir ein paar Tips bekommen könnten.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit
Gruss Barnudt