Achtung, jetzt folgt ein langer Text!
In den letzten Wochen habe ich nicht viel Glück mit den beiden Katern. Vielleicht bin ich auch einfach nur übervorsichtig...
Mucki würgt/hustet in den letzten paar Tagen öfters (ca. 4 Tage). Das passiert gehäuft abends oder nachts. Eigentlich dachte ich eine ganze Weile, da wird wohl ein Haarballen festhängen, der nun bald endlich ausgekotzt wird. Heute habe ich stundenlang hin und her gegooglet und bin auf die erschreckendsten Ursachen und Krankheiten gestoßen. Allem voran
Asthma 
ich versuche nun mal die gesamte Situation zu beschreiben um vielleicht schon was ausschließen zu können, natürlich werde ich auch schnellstmöglich zum Tierarzt, aber vielleicht helfen eure Tipps ja weiter.
Mucki ist ein
Siam-Ragdoll-Mix. Er hat nicht wirklich langes Fell, aber dafür sehr weiches und feines Fell, schon ein wenig länger als Mikeschs (
EKH) und haart auch etwas mehr. Er ist nun 1,5 Jahre alt, ich habe ihn als Baby bekommen. Seit dem hat er noch nie einen Haarballen ausgekotzt - was ja bei Katzen eigentlich hin und wieder vorkommt. Bei seinem Fell wundert mich das schon, deswegen habe ich auch erstmal ans Würgen von Fellknäuln gedacht. (Das will ich also nicht unbedingt ausschließen)
Google und Youtubevideos haben mich nun auf
Asthma gebracht, was ja die unterschiedlichsten Ursachen haben kann (übrigens: Nichtraucherhaushalt, gesaugt wird täglich, nur ein Duftspender im Bad...)
Gerade da es nachts auftritt, ist es schon sehr auffällig. Allerdings arbeiten/studieren wir tagsüber, wer weiß also wie es am Tag aussieht. Ich versuche mal ein paar mögliche Ursachen abzuarbeiten.
Lungenwürmer: beide sind Wohnugskatzen, allerdings habe ich Mikesch erst seit ca. 2 Monaten, er kommt aus einem Tierheim aus Moskau und ich weiß nichts genaueres über seine Vergangenheit. Ich habe beide mit Milbemax entwurmt, letzte Woche eine Tablette und zwei Wochen zuvor. Zum Thema Milbemax und Lungenwürmern konnte ich im Netz keine eindeutige Antwort finden. Allerdings müssten die ja dann von Mikesch auf Mucki übergegangen sein. Geht das so einfach?
Futtermittelallergie: Seit Anfang an fütter ich Cachet (Aldi). (Falls jetzt jemand sagt "Um Himmels Willen!", dann gerne. Ich nehme alle Tipps an!) Regelmäßig Nassfutter, Trockenfutter steht zwar rum, wird aber nur ganz selten mal wirklich angerührt.
Nun hatte Mikesch eine Blasenentzündung, die auch noch in der Behandlung ist. Dafür hat mir der Tierarzt Urinary von Royal Canin (Trockenfutter) mitgegeben. An das dürfen auch beide Kater ran, ist zwar teuer, aber was für den einen gut ist kann ja für den anderen nicht schlecht sein (hab ich jedenfalls gedacht). Seitdem nun das neue Trockenfutter da ist, ist auch das Würgen bei Mucki. Nun sagt mir Google, dass eine Futterallergie sofort auftreten kann und auch sofort Asthmaanfälle verursachen kann. Liegt es also vielleicht daran? Habe ich vielleicht Mist gegooglet? Kann vielleicht auch jemand ausschließen, dass es an diesem Futter liegt? (Weil gut für die Blase = nicht schlecht für die Lunge? Oder so ähnlich?) Übrigens hat Mikesch vorhin auch mal kurz gewürgt, allerdings nicht so laut und nicht so lange. Vielleicht finden sie einfach das Futter zum Kotzen? Gefressen wird es jedenfalls.
Was vielleicht noch wichtig wäre: So ein "Anfall" dauert vielleicht ca. 20 Sekunden und er hustet/würgt dann ca. 4-6 mal, vielleicht 2 bis 3 mal pro Nacht.
Ich glaube das war erstmal alles was mir dazu eingefallen ist. (Klar, Diagnose übers Internet is nix)
Ich freue mich über viele Tipps! Danke schonmal im Voraus. Vielleicht habe ich ja auch irgendwann mal das Glück und kann weiterhelfen. Bis dahin schreibe ich wohl noch einige Male von meinen beiden Hypochondermiezen (Vielleicht bin ich ja auch der Hypochonder)