Hallo Zusammen,
mein "Dicker" ist geschätzte 10 Jahre alt und lebt seit ungefähr 3 Jahren bei mir. Bisher war er eigentlich immer gesund. Sein Kreatinin Wert ist leicht erhöht, aber sonst fehlte ihm nichts.
Seit diesem Frühjahr hat er aber Probleme mit dem Zahnfleisch. Da wurde ihm im Februar aufgrund einer Entzündung etwas Zahnstein entfernt und eine Verdickung mittels Laser entfernt. Seitdem heilt die Entzündung aber nicht wirklich ab. Er hat verschiedene Antibiotika erhalten, zuletzt über 6 Wochen Convenia, aber ohne wirklichen Erfolg. Es wurde - mal mehr, mal weniger - besser, aber eben keine Heilung.
In diesem Zeitraum hatte er am Hinterkopf / Nacken auch kleine, runde, kahle Stellen. Es ist kein typischer Pilz, aber doch ein Schimmelpilz. Dieser ging durch Behandlung mit Imaverol weg.
Wegen der anhaltenden Zahnfleischentzündung wurde nun auf Infektionskrankheiten getestet und dabei kam raus, dass er leider FIV + ist.
Wegen meinen anderen Katzen mache ich mir keine Sorgen. Er ist zuhause absolut friedlich und wird keine der anderen beißen. Daher sollte eine Infektion der anderen nahezu ausgeschlossen sein.
Die Frage ist nun, was kann ich tun? Mein erste Idee war, ihm natürlich etwas zur Stärkung des Immunsystems zu geben. Darüber gibt es aber im Internet die unterschiedlichsten Berichte, teilweise wird sogar davon abgeraten, da es kontraproduktiv sein soll.
Meine Tierklinik empfiehlt das auch nicht, mit dem Hintergrund, dass es meistens keine Erfolge gibt.
Meine Haustierärztin dagegen ist absolut davon überzeugt, dass solche Mittelchen helfen.
Ich hatte ihm schon Zylexis gespritzt, aber einen wirklichen Erfolg bezüglich der Zahnfleischentzündung konnte ich nicht feststellen.
Seit gestern hat er nun die nächste Infektion, er schnupft rum. Daher bekommt er seit gestern wieder ein Antibiotikum nach tel. Absprache mit dem Tierarzt. Leider geht's ihm schlechter und das Auge tränt nun auch stark, so dass ich morgen einen Tierarzt Termin habe.
Die dauernde Gabe von Antibiotikum, Schmerzmittel und Kortison kann ja auch keine Lösung sein. Irgendwann schlägt das ja auch nicht mehr an.
Wer hat Erfahrungen und kann mir Tipps geben, wie ich den kleinen unterstützen kann?