Hallo liebe Leute,
langsam bin ich echt am verzweifeln hier mit meinen 2 Süßen, und eine mehr oder weniger schnelle Lösung muss her.
Wir haben hier zwei EKH Katzen aus dem Tierheim, die wir als reine Wohnungskatzen halten. Saphira (zwischen 3 und 4 Jahre alt und kastriert) und Watson (geboren im Juni diesen Jahres).
Zu ihrer Vorgeschichte vielleicht eine Kleinigkeit: Saphira wurde von ihrem Vorbesitzer "zurückgelassen", ob das heißt, dass dieser verstorben ist oder sie in der Wohnung bei Auszug zurückgelassen hat, haben wir offen gestanden nicht nachgefragt, aber eines von beidem wird der Fall sein. Ich gehe von einem in der Wohnung zurückgelassen aus, da sie zu Beginn recht schwierig war. Als wir sie im März zu uns geholt haben bekam sie sofort Fieber und verweigerte jedes Fressen. Waren mehrfach beim Tierarzt, es gab Antibiotika und Fiebersenkende mittel. Und schien es auch als sei sie rollig, ob sie kastriert war oder nicht, wussten wir zu dem Zeitpunkt aber nicht. Jedoch war sie etwas atypisch rollig, sie hat sich einmal am Tag für ein paar Minuten verhalten wie sich eine rollige Katze eigentlich mehr oder weniger dauerhaft verhält. Und überall hingepinkelt hat die gute Dame. Da wir nicht wussten, ob es sich dabei vielleicht sogar um ihr "normales" Verhalten handelt, fragten wir die Tierärztin, die uns jedoch auch keine eindeutige Antwort geben konnte und uns riet zu warten, ob sie "nochmal" rollig wird. Als sie wieder gesund war, und die Rolligkeitsanzeichen verschwunden waren, war sie dann sehr sauber und eigentlich die bravste Katze die man sich vorstellen kann. Rollig wurde sie dann einige Monate später tatsächlich erneut, nachdem sie zwischendurch noch 2 mal so krank war, wie in ihrer ersten Woche bei uns. Rollig wurde sie auch wieder unsauber. Bei er Kastration die wir dann vornehmen ließen stellte die Tierärztin dann fest, dass die Gebärmutter missgebildet ist und offenbar schuld an ihren regelmäßigen Krankheiten war (Gebärmutterentzündung). Daher wurde diese zusammen mit den Eierstöcken entfernt. Seither alles top, bis auf die Tatsache, dass sie sehr schnell zugenommen hat in der Folge, das hatten wir aber schnell wieder im Griff indem es einfach kein Trockenfutter mehr gab. (Vorher war sie ziemlich mager, daher hatte sie dieses zur freien Verfügung. Seit der Kastra ist das Trockenfutter eher ein Leckerli für sie). Seither war sie nie wieder krank.
Nachdem sie sich von der Kastration anständig erholt hatte, wollten wir sie dann endlich vergesellschaften (vorher trauten wir uns das nicht wegen der Unsicherheit bzgl. der Kastration und ihres Gesundheitszustandes) und holten den lieben kleinen Watson zu uns.
Dieser wurde im Alter von etwa 7-8 Wochen zusammen mit seinen Geschwistern aber ohne Mama ausgesetzt. Mit ca. 10 Wochen kam er dann zu uns und Saphira hat ihn regelrecht adoptiert.
Schon seit Saphira im März zu uns kam, waren die Fütterungszeiten morgens und abends um 9. (Außer in Ausnahmefällen, wenn man mal abends im Kino war oder früher weg musste). Das hat auch wunderbar geklappt - so lange sie alleine war! Kein Gebettele, kein Minaunzen, auch nicht am Tisch wenn wir gegessen haben oder Sonntags wenn es doch mal 10 wurde. (Ganz zu Beginn natürlich schon, aber das gab sich nach schon einer Woche wieder, als sie merkte es bringt einfach nichts)
Seit Watson da ist fangen die beiden morgens um 8 und abends um 8 an zu maunzen.. Ununterbrochen Meistens ist Saphira diejenige die anfängt, Watson hatte sich eigentlich gut an die Zeiten gewöhnt und fing eigentlich eher 10 Minuten vor 9 an - sowohl morgens als auch abends. Zwischenzeitlich hat sich auch das geändert und beide maunzen synchron ab 8 los. Damit rauben sie uns doch sehr häufig morgens den Schlaf und zwischenzeitlich auch den letzten Nerv.
Beide haben ihren eigenen Futternapf und wir achten auch darauf, dass niemand dem anderen etwas wegfrisst. Es wird zwar immer wieder versucht, aber wir bleiben halt daneben stehen und achten darauf.
Aktuell füttern wir beiden ca. gleich viel, 100 g Nass morgens, 100g Nass abends. Pro Katze versteht sich.
Das Futter ist das von Macs, also hochwertig mit viel Fleischanteil. Der Kleine hat eine Zeit lang auch Trockenfutter dazu bekommen, das aber nicht vertragen. (Kam immer wieder rückwärts) Daher gibt es das für beide nicht mehr. Im Gegenzug wurde sein Nassfutter beim Absetzen des Trockenfutter erhöht.
Da wir im Juni nächstes Jahr auch Eltern eines Menschenbabys werden, und ich glaube ich durchdrehen werde, wenn die mir das Baby mit ihrem Geschrei jeden morgen aufwecken, suchen wir dringend eine Lösung um den beiden dieses schreckliche Gebettel, vor allem am Morgen, möglichst schnell abzugewöhnen. Wenn sie anfangen werden die beiden zwischenzeitlich aus dem Schlafzimmer ausgesperrt, aber das ist Lautstärkemäßig nur eine schwache Linderung. Die Türe ein Zimmer weiter abzusperren weigere ich mich, da die beiden an der Türe hochspringen und versuchen die zu öffnen und ich schon einmal eine Katze erhängt aus einer Türklinke holen musste und ich mitbekommen möchte, wenn sowas passiert und die Katze im Versuch sich zu befreien an der Türe kratzt.
Das aus dem Schlafzimmer aussperren, hat scheinbar zwischenzeitlich den gegenteiligen Effekt, sie fangen immer früher an. So geht das für uns einfach nicht weiter, und ich erhoffe mir, hier gute Ratschläge zu bekommen, wie ich die beiden dazu bekomme, die Fütterungszeiten zu akzeptieren und aufzuhören zu betteln. Unbegrenzt Futter hinzustellen kommt jedenfalls aufgrund der Figur der Großen auf gar keinen Fall in Frage.
Ich hoffe wirklich sehr auf gute Tipps von euch!
Lg Legolady