Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen?

Diskutiere Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? im Katzen Forum im Bereich Katzenfreunde; Natürlich hast Du recht, dass man normalerweise nach der Kastra nicht die Futtermenge erhöht sondern eher reduziert. Und ja, Rippen mit leichtem...
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #21
Natürlich hast Du recht, dass man normalerweise nach der Kastra nicht die Futtermenge erhöht sondern eher reduziert. Und ja, Rippen mit leichtem Druck noch spüren können gilt als "ideal".

Trotzdem: sie hat möglicherweise einfach die ganze Zeit zu wenig bekommen, deswegen jetzt das "mehr füttern". Wobei ich schon auch über die Mengen die manche Katzen fressen staune. Ich füttere hier ca. 550 Gramm bei 12 kg Katze (zwei Kater, eine Katze). Allerdings plus eine nicht näher zu bestimmende Menge an Mäusen.

Wenn möglich biete wirklich öfter Futter an. Das wär für den Kleinen wichtig. Und wenn Du Glück hast tut es der Großen auch gut. Katzen sind eigentlich von Natur aus Häppchenfresser. Meine futtern oft pro Mahlzeit grad mal 10 Gramm. Auch wenn ich das nicht beweisen/belegen kann bin ich der Überzeugung, dass es letztlich gesünder ist und weniger Gewichtszunahme produziert/produzieren kann.

Ich würd sie einfach hin und wieder wiegen um im Zweifel gegensteuern zu können bevors zu arg wird. Aber eigentlich bin ich sicher, sie wird das Sättigungsgefühl wieder lernen. Die Kastra haut da einfach vieles durcheinander.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #22
also ich denke, dass dein verfressender Kater, der sowie so einen höheren Bedarf hat Saphira Futter klaut.

Denn sie war ja vorher zufrieden. Gebe einfach ein wenig mehr... und dem Jungspund wesentlich mehr.

Es spielt sich alles ein.

lg
Verena
 
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  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #23
Mit den Futtermengen und der Tatsache, dass die Diät schon recht lange anhält (mind. 5 Monate, wenn ich richtig gelesen habe), würde ich nicht damit rechnen, dass sich ein vernünftiges Sättigungsgefühl innerhalb von 1-2 Wochen einstellt.

Bei Nahrungsmangel macht Mutter Natur jedes Lebewesen zu Fressern, inklusive uns Menschen.
Ein monatelang trainiertes Verhalten lässt sich in so kurzer Zeit gewöhnlich nicht abstellen. Selbst das Einstellen der Körperchemie auf andere Nahrungsmengen inklusive der jeweiligen Hormone und Enzyme dürfte länger dauern. Bis dahin fressen sie, weil sie Angst haben müssen, das bald Schmalhans wieder Küchenmeister ist.

Um die Gewichtseffekte zumindest zu reduzieren, müsste man die relative Kalorienzufuhr etwas senken, damit die Schlinger wenigstens nicht proportional mehr zu sich nehmen.
Beim Barfen würde ich Lunge oder Euter untermischen.

Bei den Nassfuttern fallen mir momentan nur Bozita und Animonda Carny ein, die ebenfalls diese Innereien verwenden. Sind zwar beide nicht extrem hochwertig, aber für diese Phase wahrscheinlich besser geeignet, als Macs. Sofern sie keinen Durchfall auslösen, was ja auch ab und an passiert.

Zusätzlich dazu würde ich ein Bewegungsprogramm für die Katzen starten, um die Zusatzkalorien wieder abzubauen.

Und ich würde ein paar Monate einplanen, bis das alles wieder passt.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #24
also ich denke, dass dein verfressender Kater, der sowie so einen höheren Bedarf hat Saphira Futter klaut.

Denn sie war ja vorher zufrieden. Gebe einfach ein wenig mehr... und dem Jungspund wesentlich mehr.

Es spielt sich alles ein.

lg
Verena

Nein, er klaut ihr kein Futter. Er versucht es zwar, aber wir stehen wirklich die ganze Zeit daneben und achten darauf, dass er es nicht tut.

Gerade eben für beide das erste Mal soviel sie wollen zu fressen serviert. Sie haben beide reingehauen und insgesamt gingen 600g weg bevor sie "satt" waren. Also das 3-fache der normalen Futtermenge. Gekotzt wurde bisher Gott sei dank nicht.

Foto der Großen poste ich morgen, bei den Lichtverhältnissen bekomme ich gerade kein anständiges hin wo man ihre Figur gut sieht. Ich halte Saphira aber übrigens keineswegs für dick oder gar fett, nur viel mehr sollte es in meinen Augen nicht mehr werden, sonst ist Stadium "moppelig" doch sehr schnell erreicht. Uns hat halt bei der Gewichtszunahme im Juni vor allem das rasante Tempo sorgen gemacht. Vorher war sie eine 3,5 kg Katze, und innerhalb von 2 Wochen mehr als ein halbes Kilo drauf ist fast 1/6 des Körpergewichts. Man möge sich das doch mal beim Menschen vorstellen... Das Tempo kann ja beim besten willen nicht gesund gewesen sein.

Wir werden es halt jetzt abwarten und einfach regelmäßig kontrollieren wie schnell es da bei ihr jetzt bergauf geht mit dem Gewicht. Bei ihm mache ich mir da (noch) keine Sorgen. Werde euch auch auf dem laufenden halten wie es läuft. Wir sind jedenfalls sehr gespannt, ob sie dadurch ruhiger werden.

ach ja: wir erwarten auch nicht, dass es sich innert weniger Tage komplett eingespielt hat, sondern schon, dass es länger dauert. Ist auch kein Problem für uns. Nur wenn sie halt jeden Tag brechen würden übe einen längeren Zeitraum weil sie sich überfressen, würden wir uns langsam an das Maximum herantasten.

Vielen Dank schon mal für euren lieben Rat!
 
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  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #25
immer dabei wenn die Tiere fressen..:shock:, meine 4 sind Etappenfresser... und unser Watson klaut immer noch das Futter:mrgreen: so schnell kann man gar nicht gucken...

lg
Verena
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #26
Zum Thema Gewicht eventuell noch eine kleine Anregung: Gewicht ist nicht Gewicht, und Muskeln wiegen mehr als Fett und brauchen auch mehr Kalorien, um erhalten zu werden. Deswegen können diese Fütterungsempfehlungen nur ganz grobe Richtwerte sein und die tatsächlich benötigte Futtermenge von Katze zu Katze wirklich sehr stark abweichen, und auch dieselbe Katze beim selben Gewicht unterschiedliche Futtermengen benötigen, je nachdem, wie gut sie gerade "austrainiert" ist.

Hier gibt es BARF (und ab und an Nassfutter) in unbegrenzter Menge für Madame und Monsieur (beide schon im fortgeschrittenen Alter) und Madame hat seit der Umstellung weg vom Trockenfutter zwar nur ca. 100g abgenommen, aber aus der Knutschkugel ist ein Kätzchen mit Muskeln und Taille geworden, bei dem man Rippen und Rückgrat tatsächlich mit leichtem Druck ertasten kann, so, wie es sich gehört. Sie ist außerdem wesentlich aktiver, aufmerksamer, entspannter und agiler geworden seit der Futterumstellung, und das nervige Essensgeklaue hat sich auch reduziert (außer, wenn das falsche im Napf ist, dann wird schon mal bei Mensch geguckt, ob es vielleicht etwas besseres gibt :roll:). Sowohl sie als auch er (ehemaliger Streuner-Hungerhaken) hatten übrigens innerhalb von ein paar Tagen raus, dass es jetzt so viel Mampf gibt, wie sie möchten.

Ansonsten, wie schon gesagt... mehr Bewegung und viel Auslastung ist immer ein guter Tipp. Hier haben sich das gute, alte Alubällchen, der Kratzbaum mit der langen Hochflitzsäule und Federangel und Federwedel bewährt. Hält der Kleine eure Lady schön auf Trab?
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #27
Gerade eben für beide das erste Mal soviel sie wollen zu fressen serviert. Sie haben beide reingehauen und insgesamt gingen 600g weg bevor sie "satt" waren. Also das 3-fache der normalen Futtermenge. Gekotzt wurde bisher Gott sei dank nicht.
Na also.

Ich halte Saphira aber übrigens keineswegs für dick oder gar fett, nur viel mehr sollte es in meinen Augen nicht mehr werden, sonst ist Stadium "moppelig" doch sehr schnell erreicht.
Dann lass sie halt 'ne zeitlang moppelig sein, ist doch nicht schlimm! Auf jeden Fall weniger schlimm als Hunger.

Uns hat halt bei der Gewichtszunahme im Juni vor allem das rasante Tempo sorgen gemacht. Vorher war sie eine 3,5 kg Katze, und innerhalb von 2 Wochen mehr als ein halbes Kilo drauf ist fast 1/6 des Körpergewichts. Man möge sich das doch mal beim Menschen vorstellen... Das Tempo kann ja beim besten willen nicht gesund gewesen sein.
Ich glaube bei Katzen ist das garnicht so dramatisch und lässt sich nicht übertragen.
Wenn' hier losgeht mit dem "Winterspeck-Aufbau" dann passiert das auch innerhalb von drei, vier Wochen. Und im Frühjahr ist's genauso schnell wieder weg. Die Tierärztin grinst dazu nur und hat keine Bedenken, beim letzten Besuch kam der Spruch "Das braucht sie ja jetzt auch".

Wir werden es halt jetzt abwarten und einfach regelmäßig kontrollieren wie schnell es da bei ihr jetzt bergauf geht mit dem Gewicht.
Vielleicht steigert Ihr Euch da auch viel zu sehr rein.
Diese ständige Wiegerei - schon beim Futter, aber auch der Katze selbst - halte ich für völlig übertrieben. Zumal (wie bereits erwähnt) Gewicht nicht direkt Fett bedeutet.
Immer wenn ich in meinem Leben mal mehr trainiert habe bin ich direkt schwerer geworden - obwohl gleichzeitig schlanker, Muskeln wiegen nun mal mehr als Fett.
Verlass Dich doch mal ein bisschen mehr auf Deine Intuition und auf die optische und haptische Wahrnehmung, das tatsächliche Gewicht sagt da weniger aus als wie sie sich anfühlt und wie sie aussieht.

Nur wenn sie halt jeden Tag brechen würden übe einen längeren Zeitraum weil sie sich überfressen, würden wir uns langsam an das Maximum herantasten.
Aber sie haben doch garnicht gebrochen, oder?
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #28
Wir oben erwähnt hat sich der kleine schon mehrfach übergeben, als es für ihn noch mehr zu fressen gab, was der Grund für die Reduktion war. Ich hatte nur bedenken, dass es wieder so kommt - tat es aber nicht, also ist alles gut. Darüber hinaus haben wir das Futter noch nie gewogen, aber wenn ich eine 400g Dose am Tag brauche dann fressen beide ca. 200 am Tag. Und wenn ich jetzt sehe wie viel noch in der Dose drin ist, kann ich und werde ich auch abschätzen, was sie in sich reingeschoben haben. Schon alleine aus Gründen der Anschaffung.
Und ich verlasse mich natürlich drauf was ich sehe. Ich hätte eine ausgewachsene Katze niemals einfach mal so gewogen, wenn ich nicht optisch gesehen hätte, dass sie zugenommen hat - und zwar keine Muskelmasse. So ganz blöd bin ich ja nicht.
 
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  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #29
Und, war heut früh Ruhe?
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #30
Darüber hinaus haben wir das Futter noch nie gewogen, aber wenn ich eine 400g Dose am Tag brauche dann fressen beide ca. 200 am Tag.
Das hatte ich mir schon beinahe gedacht dass Eure "Rationierung" eher mit der Dosengröße zusammenhängt als mit tatsächlichem Wiegen.
Aber so einfach ist die Rechnung nicht - wir hatten hier ja auch über lange Zeit zwei sehr unterschiedliche Fresser, Ella hat da höchstens ein Drittel der Gesamtmenge gefuttert, den Löwenanteil hat der Prachtkater Louis sich einverleibt.
Aber nur weil Ihr keine zweite Dose aufmachen wollt, könnt Ihr doch nicht einfach den kleinen Kater im wichtigsten Vielfraß-Alter hungern lassen! So schnell wird das Dosenfutter doch auch nicht schlecht!

Und wenn ich jetzt sehe wie viel noch in der Dose drin ist, kann ich und werde ich auch abschätzen, was sie in sich reingeschoben haben.
Das ist ja auch in Ordnung das im Auge zu haben - ich würd's nur nicht so zwanghaft und täglich machen.
Ich notiere einmal wöchentlich den Verbrauch (ich zähle einfach die Dosen durch) und habe dann einen Durchschnittswert der für mich aussagekräftiger ist als die Tagesform.
Bei uns kommt natürlich noch dazu dass mehrere Marken und Sorten gefüttert werden - die haben einerseits natürlich auch etwas unterschiedliche Nährwerte, andererseits wird nicht alles gleich gerne gemocht, schon deshalb wäre der tägliche Verbrauch für mich kein aussagekräftiger Anhaltspunkt.

Füttert Ihr nur MAC's?

Und ich verlasse mich natürlich drauf was ich sehe. Ich hätte eine ausgewachsene Katze niemals einfach mal so gewogen, wenn ich nicht optisch gesehen hätte, dass sie zugenommen hat - und zwar keine Muskelmasse. So ganz blöd bin ich ja nicht.
Nun ja - Du hattest halt so viel von Gewichten geschrieben, das hörte sich schon ein bisschen so an als würdest Du täglich wiegen, und das fände ich halt übertrieben.
Aber ich halte ja schon beim Menschen nicht allzu viel davon sich ständig auf die Waage zu stellen, auch weil ich einen Fall im Bekanntenkreis habe bei dem anscheinend kein Gespräch mehr möglich zu sein scheint ohne das Thema Gewicht und Diät (natürlich eine superschlanke Person). Wenn's möglich wäre, würde ich diese Person hier nie wieder zum Essen einladen, sie versaut regelmässig allen anderen die Freude am Genuss und ich fühl mir jedes Mal ans Bein gepinkelt weil ich stundenlang in der Küche gestanden habe um was schönes zu zaubern und sie macht's dann einfach nur schlecht. Mir graut jetzt schon wieder vorm Weihnachtsessen und ich werde versuchen dieses Thema mit ihr nochmal im Vorfeld abzuklären - sonst läuft sie Gefahr dieses Mal in hohem Bogen rauszufliegen wenn sie wieder allen anderen das Menü versaut.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #31
Hallo und guten morgen :)

Hab ein wenig quer gelesen und wollte meine Erfahrungen mal mit einbringen.

Also mein kleiner Schatz (Ciri) ist auch so im Juni rum geboren (da Findelkind kann man das leider nicht so exakt sagen)
Die beiden Großen (Cleo und Max) sind beide 4 Jahre alt.
Ciri: 2,2 kg
Cleo: 4,5 kg
Max: 5,5 kg

Da ich in letzter Zeit recht häufig mit Ihnen beim Arzt war, weiß ich ihr Gewicht ziemlich genau.

Allerdings ist es so, das Cleo z.Z. Ein wenig pummelig ist während Max unglaublich dratig ist.

Er neigt dazu, zu schnell zu essen und dann zu kotzen. Mittlerweile ist die Ernährung auf hochwertigere Futter umgestellt und er kriegt so viel er will. Tatsächlich frisst er so um die 200-300 Gramm am Tag. Eigentlich viel zu wenig aber er frisst einfach nicht mehr.
Wir füttern Animonda, Catz, GranataPet und Feringa. Animonda und Catz sind im Standardsegment und die letzten beiden werden immer mal ausgetauscht.

Wenn ich ihm weniger pro Portion in den Trog gebe als sonst dann frisst er ihn leer und will klauen.
Geb ich ihm mehr in den Trog dann frisst er viel weniger und lässt es stehen.

Nachdem er noch 2-3 Mal gekotzt hat, hat sich das so gut wie komplett gegeben. Vorgestern wars mal wieder soweit, da hat er aber wirklich geschlungen.

Ciri bekommt auch so wie er, im Prinzip so viel Sie will aber auch sie frisst nicht ganz so viel. Aber sie frisst sich quer durch wenn er weitergegangen ist. Soll sie aber auch, ist ja noch klein.

Wir sind wie du meistens nur bei einer 400 Gramm Dose für beide. Wenn sie Kohldampf haben dann nochmal 200 Gramm.

Ich muss danebenstehen weil Cleo extra ernährt werden muss. Sie bekommt Thrive und hat darauf nun wirklich gar keine Lust mehr, während die anderen beiden darauf total geiern. Getrennt füttern geht nur manchmal also muss ich dahinterstehen.
Bei uns kann es dadurch leider keine Häppchen geben.
Ich finde das sehr schade für die Katzen. Ich würde Ihnen gerne vollmachen und dann stehen lassen und sie dürfen es sich selbst aussuchen wann und wie viel sie fressen.
Außerdem nervt mich zum Beispiel das dahinterstehen extrem.


Mir wurde hier im Forum übrigens gesagt, dass sie irgendwann merken was die richtige Menge ist bis sie kotzen müssen.
Und gerade der kleine muss das doch erst noch lernen. Bei uns hat das funktioniert.
Ciri hat sich 3 mal übergeben und dann gleich gespitzt das ein Happen weniger dann doch mehr ist. Sie übergibt sich nie.


Moppelig finde ich gerade zu der Jahreszeit absolut ok. Finde es sogar schade das Max so wenig auf den Rippen hat, dem muss doch kalt sein Oo sind aber Hauskatzen, vielleicht deswegen.
Und was ich hier gelesen habe was zu der Jahreszeitumstellung manche Dosis füttern müssen, da schlackern mir die Ohren :mrgreen::mrgreen:
Also ist das glaub ich echt normal.


Als Ciri und Max zusammenkamen, gab's übrigens mächtig Futterneid und beide schlungen und klauten ganz furchtbar. Bis sie gemerkt haben das es eigentlich recht sinnlos ist, sie bekommen ja so viel Sie wollen.:mrgreen:

Edit:
Hab das eigentliche Thema völlig aus den Augen verloren :D

Bei uns gab's Nachts immer Geschrei.
Haben dann vorm Bettgehen nochmal gefüttert und mittlerweile hat es sich komplett mit dem Schreien gelegt. Früh nervt die Kleine ab und an mal aber mehr weil sie kuscheln will nicht weil sie Hunger hat.
Auch wenns mal ne halbe Stunde länger dauert, kein Problem.
 
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  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #32
Hallo!
Also ich hab definitiv ein Moppelchen Zuhause (und ein Mäkelchen), der Mops war früher viiiel zu dünn und hat dadurch auch kein natürliches Sättigungsgefühl bzw hatte. Lucy (der Mops) hat auch in kurzer Zeit sehr viel zugenommen, mittlerweile lässt sie aber auch schon mal Futter stehen, das Sättigungsgefühl kommt also. Jetzt ist bei ihr das Abspecken durch Sport dran, damit sie das Sättigungsgefühl nicht wieder verliert (sie ist vor gut 1 Jahr fast verhungert gefunden worden, war geschätzt ca 1 Jahr alt, ist also wahrscheinlich schon ein extremerer Fall). Seitdem sie weiß, dass sie nicht hungern muss ist sie viel entspannter und schmusiger, da nehme ich das Übergewicht für eine gewisse Zeit gerne in Kauf - lieber dick und glücklich als idealgewichtig und angespannt! Hätte ich direkt begleitend ein Sportprogramm angefangen dann wäre sie wahrscheinlich gar nicht erst so auseinander gegangen!
Wenn sogar mein Moppi ein Sättigungsgefühl entwickeln kann können deine 2 das auch!
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #33
Also ich wollte mal ein Update schreiben:

Heute morgen und auch gestern früh war tatsächlich ruhe. Allerdings gestern den ganzen restlichen Tag auch. Die beiden haben sich gestern geweigert sich zu bewegen. Der kleine ist ab und an aufgestanden, 2 m gelaufen und hat sich dann wo er gerade war fallen gelassen. Alle versuche die beiden zum spielen zu animieren sind grandios gescheitert, selbst das lieblingsspielzeug war absolut uninteressant. Na ja, wunderte mich erst mal wenig, so wie die überfressen gewesen sein müssen... Wenn ich so viel esse, will ich mich auch erst mal nicht bewegen.
Heute morgen hat der kleine ungefähr genausoviel gefressen, wie er vor dem All you can eat Buffet auch bekommen hat, was mich dahingehend beruhigt, dass unsere bisherige Futtermenge nicht vollkommen daneben gewesen sein kann.
Er war auch heute wieder fit wie ein Turnschuh und ist hier herumgetollt. Ihm scheint es also gut zu gehen.

Bei der Großen ist das was anderes... Die verkriecht sich den ganzen Tag schon in einem dunklen Pappkarton. SObald der kleine ihr zu nahe kommt und spielen will, wird sie aggressiv und verscheucht ihn auf eine Art und Weise, wie ich sie noch nie erlebt hat. Auch kuscheln will sie überhaupt nicht. Heute morgen hat sie auch schon weniger gefressen, also gestern, aber über den Tag verteilt hat sie sowohl ihre, als auch die Reste des kleinen verdrückt, was von der Menge her wieder auf das gleiche herauskommt wie gestern. Darüber hinaus habe ich vor 10 Minuten ihren Bauch abgetastet, welcher extrem verhärtet ist, sodass ich mir hier schon wieder Sorgen mache wie verrückt.
Mir ist dann aufgefallen, dass die beiden heute so gut wie noch nicht getrunken haben, was untypisch ist. Normalerweise trinkt besonders Saphira ungewöhnlich viel. (Wobei sich auch das in den letzten 3-4 Wochen schon vermindert hatte). Habe ihnen daher das trinken jetzt etwas schmackhafter gemacht indem es einen kleinen Schuss Milch reingab, beide haben erst mal was getrunken, aber auch nicht sonderlich viel.

Sollte sich die Verhärtung bis morgen früh nicht gegeben haben, werde ich wohl - mal wieder - zu unserer Tierärztin fahren. Die verdient sich an uns auch eine goldene Nase :D
 
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  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #34
Nur kein Stress. Bis sich deine Große umgestellt hat, kann es ein Weilchen dauern.

Wenn sie mehr Nassfutter gefressen haben, haben sie auch mehr Flüssigkeit aufgenommen. Du kannst auch noch einen zusätzlichen kleinen Schuss Wasser mit in das Nassfutter geben.

Ich wette bei Saphira gibt sich das mit dem harten Bauch wieder, wenn sie erst einmal ordentlich verdaut hat.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #35
Meines Wissens nach ist macs halt ein Futter mit relativ wenig Flüssigkeit drin, weshalb Katzen die das fressen mehr Wasser trinken sollten als bei den meisten nassfuttern. Bin mir da aber nicht ganz sicher... Sie war halt auch den ganzen tag nicht einmal auf dem Klo. Ist halt definitiv so nicht normal gewesen, aber zwischen zeitlich hat sich das ohnehin wieder. Die flüssigkeitszufuhr scheint sie Verdauung ordentlich in Gang gesetzt zu haben, kurze Zeit später kam dann alles raus was sich den ganzen tag angesammelt hat. Und der Bauch ist mittlerweile auch wieder weicher. Also wieder bin ich wieder beruhigt.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #36
Meines Wissens nach ist macs halt ein Futter mit relativ wenig Flüssigkeit drin, weshalb Katzen die das fressen mehr Wasser trinken sollten als bei den meisten nassfuttern. Bin mir da aber nicht ganz sicher...
MAC's hat 80% Feuchtigkeit - wie die meisten Dosenfutter (+/- 1%).
Macht also keinen Unterschied.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #37
Ui... da hat sie dir aber bestimmt einen ordentlichen Puffy ins Klo gelegt. :mrgreen:
Du solltest auch noch die eine oder andere Marke versuchen, nicht nur Macs.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #38
Aber ich verstehe halt vor allem eines nicht: Saphira bekommt schon die ganze Zeit die gleiche Menge, seit sie hier ist. Es war bis zur Kastration genug und jetzt plötzlich nicht mehr. Seither ist es als kenne sie wirklich kein Sättigungsgefühl mehr. Nach der Kastra hatten wir dann das Gefühl es reicht ihr nicht mehr, nachdem wir das Trockenfutter abgesetzt haben, und haben dann kurzzeitig das Nassfutter erhöht, da ging sie dann extrem schnell so auseinander und daher sind wieder zurück zur ursprünglichen Menge. (Also Nassfutter wie früher, Trockenfutter keines mehr, hat sie vor der Kastra aber auch vielleicht 10 g täglich geknabbert, mehr wollte sie nicht. Hatte es zur freien Verfügung.) Sie hat ja durch die Kastra einen verminderten Energiebedarf, warum sollte jetzt plötzlich das Futter nicht mehr genug sein?

Wollte nur mal anfügen, dass es bei meinen nach der Kastration ähnlich war und beide hinterher erstmal deutlich mehr Appetit hatten. Hab allerdings auch gleichzeitig (wie du) das täglich frei zugängliche Trockenfutter gestrichen. Das mag bestimmt mit eine Rolle gespielt haben, trotzdem hab ich mich auch gewundert, dass sie so viel mehr Hunger hatten (und das auch noch im Hochsommer). Was ist passiert? Bei der einen Katze gar nichts, sie hat genau die gleiche Figur wie zuvor. Die andere Katze hat tatsächlich zugenommen. Sie war davor recht schlank, jetzt hat sie meines Erachtens eine gute Figur. Okay, sie ist etwas fester am Bauch, aber das finde ich gut so. Ich hab den Eindruck sie fühlt sich jetzt deutlich wohler. Und ihr Fell ist viel schöner als vorher. Ob das nun an der Kastration liegt oder dass sie mehr isst sei dahingestellt, aber auf jeden Fall hat es ihr nicht geschadet.
Ich kann allerdings nicht mit Gewichts- oder Mengenangaben dienen... Wir wiegen nicht und die Futtermenge schwankt von Tag zu Tag recht stark.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #39
Die Futtermenge wird sich einpendeln. Und dann werden die beiden auch nicht mehr so viel auf einmal verdrücken, das sie sich nicht mehr bewegen können.
Das ist jetzt völlig normal, und es gehört zum Lernprozess dazu! Katze merkt "Wenn ich zuviel fresse, wird mir schlecht."
Wichtig ist jetzt, du mußt ihnen genug Futter bereit stellen. Egal, ob sie es fressen oder nicht. Weil aufhören zum fressen können sie nur dann, wenn sie wissen, das sie nicht wieder hungern müssen.

2 Mahlzeiten am Tag finde ich persönlich auch zu wenig. Da ist der Hunger schon zu groß, und die Katzen werden immer zuerst schlingen, alleine dadurch sehr viel fressen und das kann auch das Kotzen von dem Kleinen auslösen. Der Magen war einfach zu leer, das kann sehr leicht zu Schleimhautentzündungen führen, und er kann dadurch nicht mehr richtig fressen. Diese Fütterung ist für den Häppchenfresser Katze sehr ungesund. Du selber ißt bestimmt auch nicht nur 2 x am Tag. Und dein Kater ist noch ein Kind. Du bekommst ein Kind - dem würdest du das mit vielleicht 5 Jahren auch nicht zumuten.

Klar, Katzen und Kinder sind ein Unterschied. Aber ich glaube, wenn du dir den Kater als Kind vorstellst, dann merkst du eher, was du ihm da zugemutet hast.
Und bei Katzen ist ein bisschen mehr Gewicht bei weitem nicht so tragisch wie bei Menschen. Und wenn du mal gesehen hast, wie schnell eine kranke Katze abbaut, versuchst du nicht mehr, deine Katze in absoluter Modellfigur zu halten.

Die meisten Katzen lernen recht gut, wieviel Futter sie brauchen. Hier gibt es auch Futter satt, und von einer großen Gruppe (mehr als 10 Katzen) ist eine zu dick. Und die ist erst seit dem Frühjahr hier, da rechne ich damit, das sie nächsten Frühling auch ins Diätprogramm einsteigen wird.
 
  • Futterbettelei und Geschrei am Morgen abgewöhnen? Beitrag #40
Ich finde 2 Mahlzeiten am Tag für eine erwachsene Katze nicht bedenklich.
Sie finden ja auch als wild lebende Katze nicht immer regelmäßig Beute.

Bei mir bleibt das Futter stehen und so oft geht eine Katze gar nicht zum Napf.
Sie fressen hauptsächlich morgens, am frühen Abend und in der Nacht.
Bei kleinen Kitten allerdings würde ich schon 3 - 4 Mal etwas hinstellen, da diese regelrechte Fressmaschinen sind.

Ich würde mir erst einmal keine Gedanken über die Figur der Katze machen. Solange sie gesund ernährt wird und nicht zu viele Leckerlis bekommt, wird sie kaum richtig dick werden.
Erst einmal muss sich das Fressverhalten einpendeln und dann wird man weiter sehen. Auch da gibt es Dinge, die man tun kann, um eine Katze so zu füttern, dass sie nicht zu dick wird.
 
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