Er ist aber mit sehr vielen andren (auch erwachsenen Katzen) aufgewachsen.
Ich habe mit der Vorbesitzerin heute auch schon telefoniert. Sie weiß selbst keinen Rat. Zurücknehmen möchte Sie ihn nicht (war ja klar.)
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Anhang:
Weshalb ich gleich so bin... ich habe nach einer großen Veränderung in meinem Leben (Trennung vom alten Partner nach langer Zeit) meinen Omalley mit zu meinem neuen Partner genommen. Das war für ihn eine rießen Umstellung. Leider war er ab da alleine also haben wir uns einen BKH Blue (Bubi) angeschafft, mit Papiere. Seriöse Zucht, war schon ein Jahr alt.
Und zack. Nach einem halben Jahr FIP... Wir mussten ihn einschläfern lassen. Bubi hat perfekt zu uns gepasst und wir trauen. Auch Omalley hat (wenn ich das so sehen darf) getrauert. Durch sein Gesuche nach Bubi haben wir entschieden das so bald wie möglich wieder eine Katze hermuss.
Da mein neuer Partner aber leider eine Katzenhaarallergie hat, und komischerweise mit meinem BKH (omalley) auskommt ohne weitere Probleme, haben wir uns entschieden wieder eine BKH zu holen. Da allein schon 200 euro Tierarztkosten auf uns zugekommen sind und der Kater ja auch schon Papiere hatte, und wir nicht mehr so viel Geld hatten, haben wir eben uns für diesen Weg entschieden.
Du wolltest den Kleinen jetzt zurückgeben? Weil er unsauber ist, ohne den Grund für die Unsauberkeit zu wissen?
Was heißt mit sehr vielen anderen Katzen, war es ein richtiger Vermehrer mit deutlich zu vielen Katzen? Dann könnte es natürlich auch sein, dass er negativ auf Katzen sozialisiert ist und unzureichend auf Menschen sozialisiert wurde, daher seine Angst und wer weiß wie dort die Sauberkeitserziehung war. Als du dort warst, waren dort genügend Katzenklos und auch saubere Katzenklos oder hat es deutlich nach Katze gerochen?
Aus Geldgründen zum Vermehrer zu gehen ist nie gut, oft zahlt man einen sehr hohen Preis dafür, dass man da an der falschen Stelle erstmal gespart hat und dann auch noch eine so umstrittene Rasse, die wirklich nur in erfahrene, seriöse und verantwortungsvolle Hände gehört, ich habe nicht umsonst von einem Lethal-Gen gesprochen, wenn da die Linien nicht sauber geführt werden und man nicht
heterozygot züchtet sondern
homozygot kann es zu schweren Schädigungen/Gendefekten kommen. Vor allem ohne Stammbaum kann man eine Scottish Straight dann nicht erkennen (Katzen aus einer Verpaarung
BKH/Scottish Fold, die aber normal geformte Ohren haben) so etwas ist wirklich verantwortungslos. Ohne Stammbaum ist die Einhaltung einer rein heterozygoten Zucht nicht möglich, man darf Scottish Fold nicht miteinander verpaaren.
Also warum seid ihr nicht zum Tierschutz? Warum nicht wengistens eine weniger umstrittene Rasse? Warum ein so hohes Risiko eingehen? Wenn dein Freund auf deinen Kater wenig allergisch reagiert, hat dass nicht unbedingt was mit der Rasse zu tun, da hätte man genauso gut im Tierheim nach einer Katze schauen können, auf die er nicht reagiert, dass kann man mit einem Haartest vorher abklären. Gerade
BKH haben ja viel Unterhaar, die verlieren nicht nur viel Haare, die putzen sich auch entsprechend und meist reagieren Allergiker ja auf den Speichel und nicht auf die Haare, hat also mit dem Fell nichts zu tun. Es gibt auch
BKH-Mixe im Tierheim.
Vor allem mit jedem Tier, was man aus so ein unseriösen Zucht holt, unterstützt man diese Leute in ihrem Tun und schafft Platz für neue Kitten und weiteres Katzenelend.
Leider ist
Fip nicht davon abhängig, ob die Zucht seriös ist oder nicht, ich habe auch schon einen kleinen Kater an diese fürchterliche Krankheit verloren, obwohl er aus einer wirklich seriösen und verantwortungsvollen Zucht stammt. Seine Schwester ist kerngesund, sie ist inzwischen 5 Jahre alt und lebt bei mir, es war der einzige
Fip Fall in 10 Jahren bei der Züchterin, ich weiß auch wohin die anderen Geschwister vermittelt worden sind, alle gesund. So etwas passiert leider, da kann kein Züchter etwas dafür. Die beiden Züchterinnen meiner BKHs geben übrigens keines ihrer Tiere an Scottish Fold Züchter ab.