Juli: Es tut mir Leid, dass dein Tommy von dir gehen musste. Hat dein Tommy zu dem Zeitpunkt als du den Knoten gefunden hast schon irgendwelche Krankheitssymptome gezeigt oder kam das dann plötzlich? Ein magniles Lymphom war auch beim ersten Mal meine Befürchtung, nachdem ich mich durch sämtliche Internetseiten gegoogelt habe, aber das kann zum Glück mit 100% ausgeschlossen werden.Beim 2. Knubbel wurde zur Sicherheit auch nochmal ein Ultraschall und eine Punktion gemacht-> das Ergebnis war das gleiche wie beim 1.Mal :shock: . Mein Pauli hat sich das allerdings nicht bei Bewusstsein gefallen lassen, sondern hat nen kleinen Rausch bekommen.
Hallo Pauli,
nein Tommy hatte gar keine Probleme, ich hab nur die Geschwulst bemerkt und wir haben dann die Probe entnommen und mal AB eingesetzt und Cortison. Es ging zurück, aber nicht vollständig und später wuchs es weiter. Ich bin auch heute noch froh die OP nie gemacht zu haben, sein Tumor lag so nah an der Schlagader und es wäre zu riskant. Es dauerte leider nur 8 Wochen von der Diagnose bis ich ihn erlösen musste, aber in dieser Zeit hatte er zumindest Lebensqualität. Mit OP, Wundheilung usw. hätte ich ihm die kurze Zeit noch abgekürzt in der er rumtobte, mit den anderen spielte und kuschelte. Der Tumor zog sich zum Schluß um den Hals vorne und nahm ihm die Luft zum atmen. Er wurde 3 1/2 Jahre alt.
Weist du, etwas zu raten ist extrem schwer, weil die Entscheidungen immer falsch sein können. Vielleicht hätte es bei Tommy auch noch mehr Zeit gebracht ihn zu operieren, vielleicht nicht. Man weiß es nie vorher, es ist immer wie die Wahl zw Pest und Colera. Man will das beste für seine Tier, aber man will es nicht quälen, nur in die Zukunft schauen kann man nicht.
Ich weiß nicht wie ich an deiner Stelle handeln würde, aber die Chance was in so kurzer Zeit nachwächst ist groß, das es auch danach wieder kommt. Die Frage ist, wie viel bringt die OP wirklich. Ich meine nicht mal die Kosten die auch immens sind, sondern was bringt es dem Tier. Wie viel Zeit seines Lebens verbringt es in Narkose, wie viel Zeit danach braucht es um vollständig zu heilen, wie lange müsste er mit einem Trichter (eventuell) leben. Das waren so meine Gedanken bei Tommy, auch wie viel Stress ich ihm zumute, wie oft er in der Tierklinik wäre, wo er statt dessen daheim eher mit Tessa kuschelte.
Darf ich fragen wie alt Pauli ist?
lg Juli
EDIT: und bei Pauli käme ja auch noch in Frage das es wieder dasselbe ist, also gutartig und wenn es nicht weiter wächst, ihn so nicht beeinträchtigt, vielleicht kann er auch einfach mit dem Ding leben?
Übrigens, mir hat man gesagt, um alle entfernen zu können muss man großräumig schneiden, das war auch ein Grund warum ich bei Tommy die OP nicht ins Auge gefasst habe (zumal auch
Tierarzt dagegen war) , da wo sein Tumor saß, war nichts mit großräumig schneiden.