Ich habe gerade eine Katze trotz intensiv medizinischer Behandlung verloren, denke die Zahn OP war überflüssig und hätte nicht durchgeführt werden dürfen (siehe mein anderer Beitrag bzw. hier die Geschichte in Kürze, Katze ist kollabiert, wurde Dank Infusion stabilisiert, zwei Tage später erfolgte Zahn OP auf Anraten der TÄ, einen Tag nach der OP ist die Katze dann erneut und entgültig kollabiert und musste eingeschläfert werden).
Mein letzter übriggebliebener Kater ist Herz und Nierenkrank, ich vermute mittlerweile (auch wenn Züchter es immer anders behaupten), dass es an der Rasse (BKH) liegt, den Hinweis gab mir auch die TÄ.
Für diesen Kater habe ich eine Zweitmeinung eingeholt, da ich der ersten TÄ nicht mehr vertraue nach den geschilderten Ereignissen.
Herz und Nierenkrank bedeutet, dass sich die Erkrankungen bereits im Blutbild zeigen, behandelt wird zur Zeit die Niereninsuffizienz (medikamentös und Diätfutter), aber beide Erkrankungen bedingen sich gegenseitig und erschweren die Behandlung (Infusion bei Herzschwäche ist z.B. eine Kontraindikation), die TÄ meinte auch, die Nierenwerte ließen sich möglicherweise stabilisieren, kritischer sei aber die Herzschwäche.
Im Moment bin ich ziemlich überfordert und versuche auch für mich Ruhe zu finden, weil hektisches planloses panisches Agieren auch dem Kater nicht weiterhilft. Eine Frau, die meine Katzen betreut hat und die im Tierschutz arbeitet, meinte, ich solle die noch verbleibende Zeit mit meinem Kater genießen, dieses Gefühl habe ich in dieser momentanen Unsicherheit gar nicht mehr.
Und ich frage mich, das soll nicht falsch verstanden werden, wie es weiter gehen kann, im Moment geht es dem Kater gut, er mag seine Diät nicht, da bleibe ich aber dabei, auch wenn Trockenfutter nicht das Beste ist, aber Nassfutter wird maximal trocken gelegt. Er bekommt seine Medikamente, ich werde noch ein weiteres Medikament ausprobieren und die Kontrollen einhalten. Das ist das, was ich machen kann, ich habe versucht Hühnchen zu kochen, um ihm das Futter schmackhafter zu machen, ich habe zig Sorten Futter ausprobiert, ziemlich hektisch agiert (s.o.), das hat nicht funktioniert.
Ich denke darüber nach, dem Rat, die Zeit zu genießen, stärker zu folgen, ich beobachte ihn, versuche die Angst abzulegen und gehe mit ihm seinen Weg, aber ich kann die beiden Erkrankungen nicht aufhalten und habe auch gar nicht die Kraft dazu, was ich aber machen kann, eben die vereinbarte Therapie einzuhalten, die Kontrollen durchzuführen, den Kater nicht allein zu lassen, aber für ihn möchte ich keine intensivmedizinische Behandlung mehr, vielleicht mache ich mir auch zuviel Gedanken, aber ich schlafe im Moment schlecht und bin sehr durcheinander.
Wie soll es weitergehen?