Bei meiner ersten Katze, Minka, die ich mit 7 Jahren bekommen habe und 18 Jahre alt wurde, war einfach verschwunden. Irgendwie hatte ich die Hoffnung, dass sie bald wiederkommen würde, doch das war nicht der Fall. Damals wusste ich noch nicht, das die Katzen zum sterben das Haus verlassen. Der Schmerz war ertragbar, weil ich lange die Hoffnung hatte, dass sie wiederkommen wird.
Bei den anderen Katzen war der Schmerz sehr unterschiedlich. Manche waren jung verschwunden und die Angst, sie sind einem Tierquäler in die Hände gekommen, war sehr hart. Doch später wurde ich fündig, dass er bei einer älteren Dame untergekommen ist und es ihm dort sehr gut ging. Ich lies ihn bei ihr.
Bei Teddy, der gestern seit einem Jahr nicht mehr bei uns ist, habe ich den Tod immer noch nicht verwunden. Er wurde zu Tode gequält und musste von der TÄ erlöst werden. Cookie, die im November verstarb, war auch schlimm für mich. Erst eine schlechte Haltung und dann kam jede Rettung zu spät. Die TÄ hat so viel versucht und wir wollten ihr zeigen, dass es auch andere Menschen gibt. Sie war doch auch noch jung.
Nach Teddy wollte ich keine Katze mehr aufnehmen, die Angst, dass sich so etwas wiederholt, hat mich gegen Katzen entscheiden lassen. Nun habe ich aber gehört, dass es Wohnungskatzen, die auf einen gesicherten Balkon oder in den Garten können, auch ein glückliches Leben haben können und deshalb möchten wir zwei Katzen aufnehmen, aber wahrscheinlich nur in Wohnungshaltung. Es sei denn, sie möchten unbedingt raus. Dann werde ich ihnen das nicht verweigern.
Wenn die Katzen älter waren, kam ich besser mit ihrem Tod zurecht, weil damit zu rechnen war und mit der Erlösungsspritze einen qualvollen Tod verhindern konnten. Doch bei den jüngeren Katzen war es um vieles schlimmer.