Du hast zwar nicht Jammerlappen geschrieben, aber die Aussage finde ich nicht ok, bei jemandem, der gerade sein Tier verloren hat :-( [...]
Dass das ein Idiom ist, ist aber schon klar oder? Nicht dass es dadurch zu Missverständnissen gekommen ist.
[...] Und wenn jemand hinterfragt warum es so ist, finde ich das nicht schlimm. Sich auch fragt "warum immer ich"......Das ist nicht jammern, das ist verstehen wollen.... [...]
Und dass sie ihr Tier/ihre Tiere verloren hat, tut mir auch leid, schrieb ich ja - Jack ist ja nun auch gerade erst mal zwei Monate tot und Hypnos Tage so gezählt, dass ich vorgestern die TÄ schon holen wollte - also wenn jemand verstehen kann, dass man seine Tiere betrauert und nach dem "warum" fragt, dann sicher ich - ich hinterfrage ja nun auch vieles (sonst hätte ich Monster wohl kaum obduzieren lassen). Ich lese auch an keiner Stelle, dass sie das nicht tun soll, wo habe ich abgesprochen, dass man das nicht tun soll? Im Gegenteil: Meine Frage zielten ja u.a. darauf ab, dass man sich die Hintergründe anschaut, woher das Ganze kommen könnte, wie es sich entwickelt hat etc., um daraus Rückschlüsse ziehen zu können.
Aber ich stehe dazu, dass ich dankbar für 15 Jahre gewesen wäre, ohne dass ich sage, das sei das, was "gut" ist. Das habe ich auch mir keiner Silbe geschrieben.
[...] Jeder geht mit seiner Trauer anders um.
Richtig, vielleicht rührt daher das Missverständnis - ich wäre sehr, sehr dankbar für sechs weitere Jahre gewesen (und bevor wieder der Vorwurf kommt, ich läse nicht richtig: Ja, ich habe gelesen, dass der Kater keine 15 war), vielleicht habe ich das daher von einer anderen Perspektive betrachtet. Ich verliere gerade innerhalb von einem Vierteljahr das zweite Tier, es stirbt mir unter den Händen weg und ich kann nichts tun - vielleicht kann man unter den Umständen meine Aussage verstehen, dass ich dankbar für 15 Jahre gewesen wäre.
Aber gut, wenn das SO missverständlich war und so negativ aufgefasst wird (was ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen kann, aber das ist eben das Sender-Empfänger-Problem) dann formuliere ich um:
Ich verstehe deinen Schmerz, gebe aber zu bedenken, dass andere ihre Tiere noch früher verlieren. Nichtsdestotrotz ist ein Verlust ein Verlust - egal, in welchem Alter. Dass man das hinterfragt, finde ich völlig in Ordnung - das sieht man ja auch schon an meiner gestern gestarteten Umfrage, die mir schon länger im Kopf rumspukt und die ich gestern, genau aufgrund dieses Threads hier, endlich umgesetzt habe.
Wer die Chancen, gesunde Tiere zu besitzen, erhöhen will (die Chancen, keine Garantien), sollte die Bezugsquellen entsprechend wählen und genau schauen, wen man bei der Anschaffung unterstützt.
Außerdem sollte man (was ja aber hier durchaus gemacht wurde, leider hat es nur bedingt geholfen, daher allgemein gesprochen) Tiere ab einem gewissen Alter regelmäßig durchchecken lassen (was nicht bedeutet, dass der
Tierarzt mal abhört und einen Blick ins Mäulchen wirft) und seine Tiere sehr gut beobachten (was wir alle aber sowieso wahrscheinlich machen) und auch kleine Veränderungen als Signale wahrnehmen.
Und genau damit zurück zur Ausgangsfrage: Woran erkennt man denn erste Anzeichen einer Nierenerkrankung? Vielleicht kann man hier - neben der Ursachenforschung - auch die Früherkennung zum Thema machen, um anderen dabei zu helfen, nicht vor vollendeten Tatsachen zu stehen, sondern noch eine Behandlungschance zu haben.