• Wenn dein Tier krank ist oder erscheint, suche bitte immer erst den Tierarzt auf, bevor du hier Rat und Hilfe suchst. Wir alle hier sind Laien, können und dürfen keinen Tierarzt ersetzen oder gar Ferndiagnosen stellen, das wäre unverantwortlich. Erst wenn du die Diagnose eines Tierarztes hast, kannst du hier nach Erfahrungen oder Tipps fragen, die du eventuell für deinen Tierarzt mitnehmen kannst. Bei der Suche nach einem Tierarzt, vor allem Notärzten in der Nacht oder am Wochenende, könnten wir aber behilflich sein.

nierenkrank, warum so viele?

Diskutiere nierenkrank, warum so viele? im Erkrankungen von Nieren und Harnwegen Forum im Bereich Katzenkrankheiten; Dass das ein Idiom ist, ist aber schon klar oder? Nicht dass es dadurch zu Missverständnissen gekommen ist. Und dass sie ihr Tier/ihre Tiere...
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #21
Du hast zwar nicht Jammerlappen geschrieben, aber die Aussage finde ich nicht ok, bei jemandem, der gerade sein Tier verloren hat :-( [...]
Dass das ein Idiom ist, ist aber schon klar oder? Nicht dass es dadurch zu Missverständnissen gekommen ist.

[...] Und wenn jemand hinterfragt warum es so ist, finde ich das nicht schlimm. Sich auch fragt "warum immer ich"......Das ist nicht jammern, das ist verstehen wollen.... [...]

Und dass sie ihr Tier/ihre Tiere verloren hat, tut mir auch leid, schrieb ich ja - Jack ist ja nun auch gerade erst mal zwei Monate tot und Hypnos Tage so gezählt, dass ich vorgestern die TÄ schon holen wollte - also wenn jemand verstehen kann, dass man seine Tiere betrauert und nach dem "warum" fragt, dann sicher ich - ich hinterfrage ja nun auch vieles (sonst hätte ich Monster wohl kaum obduzieren lassen). Ich lese auch an keiner Stelle, dass sie das nicht tun soll, wo habe ich abgesprochen, dass man das nicht tun soll? Im Gegenteil: Meine Frage zielten ja u.a. darauf ab, dass man sich die Hintergründe anschaut, woher das Ganze kommen könnte, wie es sich entwickelt hat etc., um daraus Rückschlüsse ziehen zu können.

Aber ich stehe dazu, dass ich dankbar für 15 Jahre gewesen wäre, ohne dass ich sage, das sei das, was "gut" ist. Das habe ich auch mir keiner Silbe geschrieben.

[...] Jeder geht mit seiner Trauer anders um.
Richtig, vielleicht rührt daher das Missverständnis - ich wäre sehr, sehr dankbar für sechs weitere Jahre gewesen (und bevor wieder der Vorwurf kommt, ich läse nicht richtig: Ja, ich habe gelesen, dass der Kater keine 15 war), vielleicht habe ich das daher von einer anderen Perspektive betrachtet. Ich verliere gerade innerhalb von einem Vierteljahr das zweite Tier, es stirbt mir unter den Händen weg und ich kann nichts tun - vielleicht kann man unter den Umständen meine Aussage verstehen, dass ich dankbar für 15 Jahre gewesen wäre.

Aber gut, wenn das SO missverständlich war und so negativ aufgefasst wird (was ich, ehrlich gesagt, nicht nachvollziehen kann, aber das ist eben das Sender-Empfänger-Problem) dann formuliere ich um:

Ich verstehe deinen Schmerz, gebe aber zu bedenken, dass andere ihre Tiere noch früher verlieren. Nichtsdestotrotz ist ein Verlust ein Verlust - egal, in welchem Alter. Dass man das hinterfragt, finde ich völlig in Ordnung - das sieht man ja auch schon an meiner gestern gestarteten Umfrage, die mir schon länger im Kopf rumspukt und die ich gestern, genau aufgrund dieses Threads hier, endlich umgesetzt habe.

Wer die Chancen, gesunde Tiere zu besitzen, erhöhen will (die Chancen, keine Garantien), sollte die Bezugsquellen entsprechend wählen und genau schauen, wen man bei der Anschaffung unterstützt.

Außerdem sollte man (was ja aber hier durchaus gemacht wurde, leider hat es nur bedingt geholfen, daher allgemein gesprochen) Tiere ab einem gewissen Alter regelmäßig durchchecken lassen (was nicht bedeutet, dass der Tierarzt mal abhört und einen Blick ins Mäulchen wirft) und seine Tiere sehr gut beobachten (was wir alle aber sowieso wahrscheinlich machen) und auch kleine Veränderungen als Signale wahrnehmen.

Und genau damit zurück zur Ausgangsfrage: Woran erkennt man denn erste Anzeichen einer Nierenerkrankung? Vielleicht kann man hier - neben der Ursachenforschung - auch die Früherkennung zum Thema machen, um anderen dabei zu helfen, nicht vor vollendeten Tatsachen zu stehen, sondern noch eine Behandlungschance zu haben.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #22
Die Frage stelle ich mir schon lange. Und neige zusehends dazu zu glauben, dass gut versorgte Katzen einfach kränker sind. Warum auch immer. Erst gestern hab ich wieder eine (zuckersüße) Bauernhofkatze gesehen, die auf die 20 zugeht :-(


Ich denke, das ist ähnlich wie bei Menschenkindern. Wenn das Immunsytem von klein auf trainiert wird, ist es einfach wacher, aktiver.
Hier z.B.:


Und:


Oder hier;


Logisch, dass Bauernhofkatzen und draußen lebende mit mehr Keimen in Berührung kommen, als reine Wohnungskatzen. Natürlich durchaus auch mit dem Risiko von richtigen Krankheiten. Vermutlich werden von Anfang an medizinisch gut versorgte Freigänger da die besten gesundheitlichen Voraussetzungen mitbringen (solange sie nicht vor der Impfung mit einer schlimmen, ansteckenden Krankheit in Kontakt kommen).
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #23
Dass das ein Idiom ist, ist aber schon klar oder? Nicht dass es dadurch zu Missverständnissen gekommen ist.
n.

Ich musste das erst mal googeln.....und habs dann immer noch nicht begriffen :oops:.........

Und genau damit zurück zur Ausgangsfrage: Woran erkennt man denn erste Anzeichen einer Nierenerkrankung? Vielleicht kann man hier - neben der Ursachenforschung - auch die Früherkennung zum Thema machen, um anderen dabei zu helfen, nicht vor vollendeten Tatsachen zu stehen, sondern noch eine Behandlungschance zu haben.


Es gibt Anzeichen dafür: vermehrtes Trinken, Abnahme trotz normalem Fressen.....
Aber, genau kann es nur durch eine Bluruntersuchung herausgefunden werden.
Die Anzeichen müssen nicht so wie o.g. sein, deswegen auch leider öfter zu spät erkannt und unterschäzt.

Wenn die Katze so keine Anzeichen irgendwelcher Krankhieten, probleme ect hat,, geht man dann trotzdem zum Arzt ? Alljährlich Untersuchungen, Kontrolle, Impfungen - wenn man diese so durchzieht, kann man eine Nierenerkrankung eventuell früher feststellen.
Ich bin mit meiner zur Kontrolle SD gewesen - alles in der Norm. EIn Jahr später waren die Nierenwerte nicht mehr ganz so gut, aber noch nicht dramtisch (Stadium 1). In dem einen Jahr war für mich nicht wirklich zu erkennen, das sie etwas mit den Nieren hat.
Natürlich kennt jeder seine Katze am besten, wenn sie schon jahrelang bei eine war und erkennt dann schon ziemlich schnell, wenn etwas nicht stimmt.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #24
Genau diese Symptome können aber auch Anzeichen für eine sdü sein. Daher bei kleinen Auffälligkeiten, auch wenn sie einem noch so unwichtig vorkommen, zum Tierarzt und ein geriatrisches Blutbild machen lassen. Ganz gleich, was raus kommt: alle Erkrankungen müssen behandelt werden.

Warum so viele Katzen Nierenprobleme haben? Ich denke, dass da vor allem die Tatsache eine Rolle spielt, dass die Nieren der Katze der schwächste Punkt im Körper sind. Die halten nicht allzuviel aus wenn man sich zb die Leber im Vergleich anschaut.

Dazu kommt die Ernährung, Veranlagung (ich hatte beide Fälle: Gerry wurde immer miserabel ernährt und bekam eine CNI, Stulle starb an Nierenversagen bedingt durch einen Nebennierentumor, Krebs war bei ihr Veranlagung) und äußerliche Einflüsse wie zb Giftstoffe im Putzmittel, Medikamentengabe etc.

Man darf nicht aus dem Blick verlieren, dass auch Wild- und Großkatzen an Nierenproblemen erkranken. Es ist also nicht nur eine Evolutionsgeschichte, sondern echt Artenüblich.

Die besten Voraussetzungen, nicht an cne zu erkranken, sind das Spülen der Nieren und das Vermeiden von nierenbelastenden Einflüssen, also minderwertige Ernährung, zu späte Behandlung von zb Zahnproblemen, übermäßige (nicht unbedingt notwendige) Medikamentengabe etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #25
Tine, völlig richtig.
Gerade bei Immunerkrankungen sind die Symptome sehr vielfältig und nicht eindeutig.
Ich wäre z.b. nie darauf gekommen, das Sternchens Humpeln durch eine SD Erkrankung kam.

Eine regelmäßige Blutkontrolle ist schon wichtig, aber in einem Jahr kann sich leider dann auch viel verändern. Und da: Katze gut beobachten.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #26
Mein Beileid zu euren Verlusten.
Meine Alte hatte schon seit ein paar Jahren die

Tendenz zu schlechten Nierenwerten. Die Blutkontrollen wurden daraufhin enger gelegt (alle halbe Jahr). Mit 10 Jahren wurden die Kreatinwerte dann überschritten. Jetzt bekommt sie Phosphatblocker und wir probieren uns an Nierenfutter...
Ich denke aber das es so viele Nierenprobleme gibt ist eine Kulmination verschiedener Dinge. Zum einen die Veranlagung, die Ernährung, aber auch, wie bei den Menschen, das älter werden.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #27
Guten Morgen,

ich hab 2 Katzen an Nierenversagen verloren. Spike mit 19 Jahren und Lizzy mit 13 1/2 Jahren. Das Lizzy innerhalb eines Jahres nierenkrank wurde lag am Schmerzmittel und an ihrem Übergewicht, Athrose hatte sie ebenso.

Ich weiß was saurier meint. Ich persönlich glaube auch, das 15 Jahre ein recht gutes alter ist, es ist immer schön wenn sie älter werden, bzw man wünscht es sich. Wir alle wünschen uns das, aber so ist es nicht. Ich habe auch sehr junge Katzen bereits verloren, an anderen Erkrankungen und ich wäre sehr dankbar gewesen, hätte ich sie begleiten dürfen bis zum 15. Lebensjahr. Das heißt aber nicht das man nicht trauern darf, oder es nicht schlimm für den Besitzer ist. Aber mir fiel es leichter Spike gehen zu lassen, oder auch Lizzy, als Tommy (Malignes Lymphom) mit seinen 3 1/2 Jahren. Oder Bacardy (RCM) mit seinen 5 Jahren.

Es gab früher sicher genausoviel nierenkranke Katzen wie auch herzkranke Katzen. Es gab aber kein Internet, die Medizin war nicht auf dem heutigen Stand. Keiner der die ich kenne und die freigänger haben, würden ein Tier zum Herz Ultra Schall mitnehmen, oder in eine Obduktion geben. Nur weil man bei vielen nicht die Todesursache kannte früher, heißt es nicht, das es nicht dieselben Erkrankungen waren/sind mit denen wir auch heute noch kämpfen.

Es ist Zufall das hier 2 Katzen bei Datscha an Nierenversagen starben. Sowie es bei mir Zufall ist, das es meist meine roten trifft. Aber auch mit tut es leid und ich weiß wie weh es tut seinen Liebling zu verlieren, unabhängig vom Alter des Tieres.

lg Juli
 
Zuletzt bearbeitet:
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #28
Ich bin der Überzeugung, dass die Zunahme von Nierenerkrankungen mit der Einführung des industriellen Katzenfutters zu tun hat.
Allein das Trockenfutter hat da sicher jede Menge zu verantworten.

Und zwar in einer Entwicklung, die sich über Generationen fortsetzt.

Man hat das auch an den Kindern der Kriegsgeneration erforscht.
Das die Elterngeneration während des Krieges an Hunger gelitten hat, kann man auch noch an den folgenden Generationen feststellen.
Epigenetik ist hier das Stichwort.

Während die Elterngeneration noch wenig unter den Auswirkungen der Ernährung gelitten hat, sieht das allerdings bei den folgenden Generationen schon anders aus.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #29
Ich bin der Überzeugung, dass die Zunahme von Nierenerkrankungen mit der Einführung des industriellen Katzenfutters zu tun hat.
Allein das Trockenfutter hat da sicher jede Menge zu verantworten.

Und zwar in einer Entwicklung, die sich über Generationen fortsetzt.

Man hat das auch an den Kindern der Kriegsgeneration erforscht.
Das die Elterngeneration während des Krieges an Hunger gelitten hat, kann man auch noch an den folgenden Generationen feststellen.
Epigenetik ist hier das Stichwort.

Während die Elterngeneration noch wenig unter den Auswirkungen der Ernährung gelitten hat, sieht das allerdings bei den folgenden Generationen schon anders aus.

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Heute werden die Menschen ja älter als vor 75 Jahren. Das liegt aber sicherlich nicht an der Ernährung und vor vielen Jahren wurden Katzen nicht einmal mit Dosenfutter gefüttert, sondern mit Essensresten. Ich glaube nicht, das an Nierenerkrankungen das Dosenfutter dran schuld ist. Die Generation meiner Oma ist groß geworden damit das Tiere nutztiere sind, die aber kein Geld kosten dürfen. Zumindest was Katzen betrifft, die Katze meiner Oma hat gerade mal zur Kastration einen Tierarzt gesehen. Sie starb mit 12, bzw wurde eingeschläfert, weil sie Geschwulste hatte am Hals. Was genau es war, wurde nie geklärt. Sie lief halt solange mit, wie es ihr gut ging. Ich war noch ein kleines Kind als die Katze starb, das ist also über 30 Jahre her.

Von den Katzen die einfach Tod aufgefunden wurden, oder einfach verschwanden brauch man gar nicht reden. Das war eben so, wenn eine Katze Tod war, da hat nie jemand wirklich nachgeforscht oder hinterfragt warum sie gestorben ist.

lg Juli
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #30
Die Menschen werden älter... ja. Aber aufgrund einer besseren medizinischen Versorgung.
Bei den Nahrungsmitteln bin ich mir hier auch nicht so sicher. Ein Nahrungsmittelskandal jagt den nächsten und was alles in Fertigessen enthalten ist, wollen die meisten nicht wirklich wissen.
Ich weiß, dass meine Mutter gesünder gekocht hat. Alles frisch und keine Fertigprodukte.
Was die heutige Ernährung für die nächsten Generationen bedeutet, sieht man ja jetzt schon. Vermehrt Kinder mit Gewichts- und Gesundheitsproblemen. Z.B. erkranken immer mehr Kinder an Diabetes.

Ich habe gerade nicht mehr im Kopf, wann das industrielle Futter kam. In den 70ern? Oder später?
Seitdem gab es einige Generationen Katzen, die damit gefüttert wurden.
Und vor allem erhöhte sich der Anteil an Wohnungskatzen. Die natürlich keine Mäuse bekamen, sondern bewusstes Futter.
Mag sein, dass die (Freigänger-)Katzen damals auch Essensreste bekamen, aber sicher haben sie sehr viel mehr Mäuse und Co. gejagt und sich auch davon ernährt.
Heutzutage geht das Jagdverhalten der Katzen zurück, da es daheim leckeres Fertigfutter gibt.

Wir sind erst dabei zu erkennen, was das für die Katzen bedeutet.
Für die aktuellen Generationen erreichen wir mit einer Änderung des Futters wahrscheinlich keine Verbesserung des Gesundheitszustandes. Wozu ja nicht nur Nierenprobleme gehören, sondern auch Probleme mit der Schilddrüse, FORL usw.

Aber wenn wir die Katzen artgerechter ernähren, werden vielleich die zukünftigen Generationen wieder gesünder.
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #31
Leider ist es wirklich total falsch bei Datscha angekommen. Ich finde es schade, dass man dieses nicht hat klären können und sie sich nun abgemeldet hat.

lg
Verena
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #32
Die Menschen werden älter... ja. Aber aufgrund einer besseren medizinischen Versorgung.
Bei den Nahrungsmitteln bin ich mir hier auch nicht so sicher. Ein Nahrungsmittelskandal jagt den nächsten und was alles in Fertigessen enthalten ist, wollen die meisten nicht wirklich wissen.
Ich weiß, dass meine Mutter gesünder gekocht hat. Alles frisch und keine Fertigprodukte.
Was die heutige Ernährung für die nächsten Generationen bedeutet, sieht man ja jetzt schon. Vermehrt Kinder mit Gewichts- und Gesundheitsproblemen. Z.B. erkranken immer mehr Kinder an Diabetes.
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Ja, das liegt aber auch am Bewegungsmangel, heut zu Tage können sich Kinder wunderbar und Stunden lang vorm TV beschäftigen, vorm PC, während meine Generation als Klein-Kind nicht mal ein Telefon kannte.

Hmm, naja, meine Eltern haben früher auch alles aus eigener Ernte genommen, nur heute gibts ja plötzlich Bio. Da wären meine Eltern nie durchgekommen, noch heute wird unser Kirschbaum gespritzt. Jedes Jahr. In der Zeit lässt man die finger davon, aber da sind sie eh noch nicht richtig reif, von daher.

Ich hab als Kind auch den Apfel gegessen ohne den abzuwaschen, auch wenn er auf dem Boden lag. Da würden heute schon die ersten Gesundheitstester aufschreien. Ich halte nicht viel von den ganzen Tests und hinweisen auf was man nicht alles achten soll. Zumal ich mir nie sicher bin, wie viel wird nun übertrieben damit die wieder was zu senden haben?

Meine Mutter z.B. experimentier gerne, mit Kuchen (Fertigmischungen) und auch Essen. Sie nutzt aber die Angebote sicherlich, sei es Knorr Fix für oder anderes. Sie ändert da immer was als für was es eigentlich nur gedacht ist, aber ich esse es wahnsinnig gerne.
Ich habe gerade nicht mehr im Kopf, wann das industrielle Futter kam. In den 70ern? Oder später?
Seitdem gab es einige Generationen Katzen, die damit gefüttert wurden.
Und vor allem erhöhte sich der Anteil an Wohnungskatzen. Die natürlich keine Mäuse bekamen, sondern bewusstes Futter.
Mag sein, dass die (Freigänger-)Katzen damals auch Essensreste bekamen, aber sicher haben sie sehr viel mehr Mäuse und Co. gejagt und sich auch davon ernährt.
Heutzutage geht das Jagdverhalten der Katzen zurück, da es daheim leckeres Fertigfutter gibt.

Ja aber meine Oma hat immer gesagt und sagte es noch heute: mit 12 Jahren ist ihre Katze alt geworden. Wir wissen heute, das dem nicht so ist. Aber sie ist sicher nicht an Nierenversagen gestorben.

Ich bin allerdings von jeher ein Mensch der es nimmt, wie es kommt. Ich kann ohnehin nicht viel daran ändern, wenn ich 10 mal barfe kann es meine Katze auch mit Forl treffen. Sie kann auch herzkrank werden, genauso Nierenkrank etc. Sie kann alt werden, oder jung sterben, je nach Erkrankung. Genauso wie auch beim Menschen. Es gibt Kinder die erkranken an Krebs, ich glaube nicht das man immer einen Grund dafür finden wird, warum es nun gerade dieses Kind betrifft. Manche Menschen werden 100, andere 50. Das ist so und wird auch immer so sein. Manche sterben an Erkrankungen die vorher diagnostiziert waren, andere völlig unerwartet, ohne vorher etwas zu ahnen, das nun der Schlaganfall kam. Oder das Blutgerinnsel welches sich gebildet hat, was schwerwiegende Folgen haben kann. Ob man jemals wirklich herausfinden wird, was genau und was exakt dazu führt, das möchte ich bezweifeln.

lg Juli
 
  • nierenkrank, warum so viele? Beitrag #33
Die Menschen werden älter... ja. Aber aufgrund einer besseren medizinischen Versorgung.
Bei den Nahrungsmitteln bin ich mir hier auch nicht so sicher. Ein Nahrungsmittelskandal jagt den nächsten und was alles in Fertigessen enthalten ist, wollen die meisten nicht wirklich wissen.
Ich weiß, dass meine Mutter gesünder gekocht hat. Alles frisch und keine Fertigprodukte.
Was die heutige Ernährung für die nächsten Generationen bedeutet, sieht man ja jetzt schon. Vermehrt Kinder mit Gewichts- und Gesundheitsproblemen. Z.B. erkranken immer mehr Kinder an Diabetes.
Ganz ehrlich? Ich denke nicht, dass man das so einfach sagen kann. Meine Großeltern kannten zwar keinerlei Fertiggerichte, aber dafür gehörte sie zur Kriegsgeneration. Meine Oma hat keine Butter weggeworfen nur weil sie "einen kleinen Stich" hatte, wie sie meinte. Die ist in der Pfanne ausgelassen und zum kochen verwendet worden. Und Brot das etwas Schimmel hatte, wurde auch nicht weggeworfen. Meine Güte, dass wäre für meine Oma eine glatte Todsünde gewesen. Nein, da wurde einfach etwas weggeschnitten und fertig. Von solchen Dingen könnte ich noch etliche aufzählen. Also gesünder war das ganz sicher nicht. Ganz davon abgesehen das früher die Menschen ganz gewiss nicht so sehr auf die Ausgewogenheit der Ernährung geachtet haben.

Mag sein, dass die (Freigänger-)Katzen damals auch Essensreste bekamen, aber sicher haben sie sehr viel mehr Mäuse und Co. gejagt und sich auch davon ernährt.
Heutzutage geht das Jagdverhalten der Katzen zurück, da es daheim leckeres Fertigfutter gibt.
Hm, ich weiß nicht so recht. Also in meiner Kindheit bekamen die Nachbarskatzen stets nur Essensreste und normale Milch (zusammen mit den Igeln). Das den Katzen (und Igeln) das gar nicht bekommt, wussten die meisten Leute nicht mal. Sicherlich hingen früher die Menschen genau so sehr an ihren Tieren, aber ich denke, man nahm den Tod als unabwendbare Tatsache auch etwas gelassener in Kauf. Und nicht zuletzt hat es früher nicht mal einen Bruchteil der heutigen TÄ gegeben. In meiner ehemaligen Heimatstadt war der nächste Tierarzt ca. 30km weit entfernt. Das hieß, ca. 1 Stunde mit der Katze in einer Reisetasche mit dem Bus fahren, pro Strecke versteht sich. Ich denke mal, die allermeisten Tierhalter wussten früher nicht mal woran ihre Katze gestorben ist.

Na und wenn man mal ehrlich ist, wichtig ist in der Natur einzig und allein die Fortpflanzung und Erhaltung der Art, nicht des einzelnen Induviduums. Das heißt bei Katzen, zwischen 2 und 10 Jahren Lebenszeit ist von der Natur vorgegeben. In dieser Zeit ist die Erhaltung der Art gewährleistet, mehr interessiert nicht. Das ist bei Menschen doch nicht viel anders. Der menschliche Körper ist auf etwa 40-50 Jahre konzipiert. Danach fallen die Zähne aus und der Körper baut mehr oder weniger ab. Alles was danach kommt ist gewissermaßen Glückssache.

CNI halte ich einfach für einen Fehler der Natur. Da die meisten Katzen von der Nordafrikanischen Falbkatze abstammen, haben sich damit auch die Ess- und Trinkgewohnheiten vererbt. Ich denke, wenn Katzen einfach von Natur aus mehr trinken würden, wäre das Problem CNI nicht mal halb so groß. Aber sie tun es einfach nicht. Unseren Floyd ist nun 10 Jahre alt und ausser Katzenmilch habe ich ihn praktisch noch niemals trinken gesehen. Wobei Floyd von wilden Streunerkatzen abstammt die von Natur aus einer harten Auslese unterworfen sind. Wenn man mal ehrlich ist, die Rassekatzenzucht wird in Internetforen wie diesen hier ja oft als das tollste und edelste überhaupt beschrieben, bis hin zu Forderungen, man möge doch bitte nur noch Zuchtkatzen zulassen. Ich halte dagegen, halte die Zucht grösstenteils nicht nur für einen Fehler, ich werfe vielen Züchtern auch vor, dass sie sich in keiner Weise für Krankheiten wie CNI interessieren. Bestes Beispiel sind Main Coon. Kaum eine andere Katzenrasse wurde derart krank gezüchtet wie diese. Hauptsache das Aussehen stimmt. Mehr kümmert die Mehrheit nicht.
 
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